Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

das was da beschrieben ist kann ich voll nachvollziehen. Und mit meinem Wissen in einklang bringen.
sehe es nicht anders.

wenn Motor X 200PS bringen kann warum mit 150PS verkaufen?
(klar Motorpolitik spielt ne rolle, ansonsten motorleistung der kompletten reihe anheben), warum bewusst reserven für den Tuner bringen?
es sind zwar die selben RumpfMotoren, aber im Detail unterscheiden die sich doch.

das es aber für 20i / 25i (4-Zyl.) die selben ersatzteile gibt. Hab mir schon gedacht das da Lagerkosten mit eingespart werden.
letzendlich zahlt der Kunde die ersatzteile, da ist es wurst das es in der Produktion teurere Ersatzteil da ist. Im gegenteil dadurch steigert sich Umsatz/Gewinn....

ich sags mal so, ein wichtiger Faktor ist halt Kunde / Fahrerverhalten..wo auch Tuning zu zählt.
E39 M5 +600tsd, erster Motor, erstes (schalt)Getriebe läuft heute noch seidenweich.... Karosse fängt aber langsam an zu gammeln.
F11 550i keine 100tsd, motor hat zu wenig kompression...
finde den Fehler, was ist schief gelaufen?
hab leider schon vieles gesehen, auch dinge die ich zuvor für unmöglich gehalten habe.

Thane schrieb:
Laut den Aussagen müssten die Motoren ja bei 20 PS mehr schon schnell die Grätsche machen, was absolut Humbug ist.
das übertrieben, man schreibt von erhötem verschleiß. Da die Bauteile (bsp. Kolben) näher an seiner max. Temp betrieben wird.
mehr Kraft (Leistung) kommt von mehr Kraftstoff, das bei der Verbrennung hohere temperaturen verursacht...daran können wir nichts ändern.

die ingeneure wissen was der Kolben abkann, danach werden die Parameter für Injektoren (ausgangsleistung) etc. festgelegt / erprobt.
der Tuner legt stumpf parameter um oder noch besser ein festes ECU für jeden motor egal welche laufleistung oder IST zustand. Ohne sich weiter mit dem Motor beschäftigt zu haben.
oder wills mir erzählen das der Tuner berechnungen vorher anstellt, was der Kolben / Bauteile etc. ankönnen.

der weis aus erfahrung das Golf X ab 300NM die kupplung rutschen lässt, also geht der nicht höher....das kolben pleul etc. dafür gemacht sind. ist doch mehr oder weniger "wayn" läuft halt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird natürlich beim Material gespart und mittlerweile kann man die benötigte Stärke auch ziemlich weit berechnen. Trotzdem sind die Teile in der Regel nicht so auf Kante genäht, dass die bei ein paar PS mehr gleich die Grätsche machen.
Da sind immer noch Reserven eingeplant. Alleine die Serienstreuung ist bei manchen Motoren relativ groß.
Ich hatte auch mal einen 2.0 TFSI, der auf der Rolle 230 PS/310 Nm statt 200 PS/280 Nm auf dem Papier hatte.
Serie wohlgemerkt.
Nach den Aussagen hätte der ja ganz schnell kaputt gehen müssen.

Wie viel Potenzial/Reserve vorhanden ist, hängt selbstverständlich vom Motor ab. Die Leute bei den (guten) Tuning-Betrieben sind in der Regel auch keine Deppen und die testen auch, was man den Motoren bzw. den Fahrzeugen so zumuten kann.
Dass die Lebensdauer durch eine Leistungssteigerung reduziert wird, steht natürlich außer Frage. Und je häufiger man die Mehrleistung abruft, desto schlechter.
 
Thane schrieb:
Ich hatte auch mal einen 2.0 TFSI, der auf der Rolle 230 PS/310 Nm statt 200 PS/280 Nm auf dem Papier hatte.
Serie wohlgemerkt.
das ein Trick, der Autoindustrie. um gegenspieler auszustecken. (mehr oder weniger gewollt)
Niedriegere Leistungsdaten angeben, mit hoher streuung nach oben.
Oder die Motoren streuen stark trotz Serienproduktion, dann gibt man den mindestleistung an die der Motor schaffst.

Beim Test bericht sieht wirkt der dann spritziger etc. im vergleich zum 215PS gegner....
 
Joa, die 2.0 TFSI mit 200 PS streuen oft nach oben. Aber eher so in die Richtung 210-215 PS.
230 PS sind da schon sehr selten ;)
Es gibt da aber auch welche, die genau die 200 PS haben.
Aber zu den Tests werden ja gerne mal "selektierte" Autos geschickt, die dann bei der Streuung eher am oberen Ende sind. Da hast du sicher Recht.
 
eine große streuung in der Serienproduktion ist aber auch ein zeichen für große Fertigungstoleranzen.
der mieseste hat halt 30PS weniger, dafür müssen wir den nicht schrotten. der am genausten gearbeitet, macht 30PS mehr.

Muss aber nicht vom Motor kommen, am Prüfstand wird Getriebe bis Rad mitgemessen. genauer wäre ein Motorprüfstand...aber den aufwand macht niemand. (wo aber jeder Serienmotor nach der fertigung eig. drüberlaufen sollte, wenn auch nur mit Pressluft)

leider werden nur noch Supersport motoren so abgestimmt (wenn überhaupt). Serie viel zu teuer....
 
Zuletzt bearbeitet:
Die guten Rollenprüfstände haben eine Toleranz von maximal 2%. Die sind schon ziemlich genau.
Klar, Motorprüfstand ist noch besser. Aber eine Differenz von 30 PS erklärt es halt nicht.
 
Etwas zum Supra-BMW Motor:
Vielleicht ist die Serie auch für jemanden interessant:
 
Zuletzt bearbeitet:
Sasi Black schrieb:
wir hatten mal hier das Thema was die Motoren (BMW) unterscheidet.abgesehen von der Leistung, wenn Motor (hubraum) gleich ist.
Der Motor Talk Beitrag geistert auch seit Langem durchs Netz. Da gabs in den BMW Gruppen auch immer mal die Diskussion obs stimmt oder nicht. Leute die bei BMW im Einkauf/Service/Werkstatt arbeiten sagen mal ja, mal nein. Ich kann es mir aus BWL sicht auch sehr gut vorstellen, aber ohne, dass mal jemand wirklich nachprüft, wird man wohl nie Gewissheit haben.
Sasi Black schrieb:
E39 M5 +600tsd, erster Motor, erstes (schalt)Getriebe läuft heute noch seidenweich.... Karosse fängt aber langsam an zu gammeln.
F11 550i keine 100tsd, motor hat zu wenig kompression...
Da darfste aber auch nicht außer Acht lassen, dass der eine eben auf alter Technik basiert und nicht aufgeladen ist, keine Abgasnachbehandlung hat, der neue aber nen Biturbo mit AGR und im Falle der TÜ Version Euro 6 homologiert ist. Der S62 wird ja vermutlich Euro3 haben^^
Sasi Black schrieb:
leider werden nur noch Supersport motoren so abgestimmt
Machen die das bei Alpina nicht immer noch bei jedem Motor? Oder nur bei den V8?
 
Scheitel schrieb:
Da darfste aber auch nicht außer Acht lassen, dass der eine eben auf alter Technik basiert und nicht aufgeladen ist, keine Abgasnachbehandlung hat, der neue aber nen Biturbo mit AGR und im Falle der TÜ Version Euro 6 homologiert ist. Der S62 wird ja vermutlich Euro3 haben^^
dafür hat der neue ganz andere Dimensionen, der alte läuft "nur" mit 6,5L Motoröl, der neue +8,5L. Also hat das Öl schonmal bischen mehr puffer. Trotz des zusätzlichen Turboölkreislauf.
Lader werden mit Öl nur geschmiert (kleine wärmeableitung wird stattfinden), gekühlt wird mit Wasser. Dann halt alles was über die Zeit an verbesserung zu gekommen ist. Thema Zylinderwand aufbereitung, mittlerweile Laser Honen etc. was härte sowie Wärmeabgabefähigkeit betrifft eine ganz andere Nr. wie vor 15 Jahren.
Man müsste ja eig. davon ausgehen das die aktuellen Motoren um einiges mehr Abkönnen. Tun sie aber nicht, da sie auf Leistung konzepiert sind. bzw. Man verzichtet auf mehr Laufleistung X um über Zeitraum Y mit mehr Leistung den Motor am laufen halten zu können.
Hinzu kommt das die verfahren die Bauteile auch empfindlicher machen, gegenüber Fremdeinwirkung.

Da reichen nur minimale schäden, um so einen Motor zu ruinieren. bischen dreck / Staub in der falschen Ölbohrung wärend der Rep. und der Motor schafft die Probefahrt nicht. Man hat sich was Lagerspiel etc. angeht ganz gut runter gearbeitet.
Was damals in der Toleranz ist, ist heute zu viel....wie sonst soll man auch die effizienz eines +100Jahre altem Prinzips verbessern?

Die Abgasnachbehandlung hat mit der Laufleistung eher wenig zu tun, solange der Motor nicht verkokt ist.
Oder die Abgase nicht los wird (DPF zu). Oder der Lader Ölt kann dem Motorblock nicht viel passieren. Die Abgasnachbehandlung kostet nur Energie (mehrverbrauch).
Aber solche probleme haben eher die Diesel, Benziner haben halt nur den SCR-Kat (aktuell).
Wie sich die Benziner mit OPF schlagen (auf dauer) wird sich noch zeigen, es machen ja die ersten ihre KM.

puhh....
wie Alpina das Handhabt weis ich nicht, aber kann ich mir nicht vorstellen.
Es ist ja auch immer schwieriger sowas, früher wurde das ECU aufgespielt und fertig. Heute gibt es alle paar Monate ne neue Softwareversion nach neuerscheinung , kann dann gut 5-6 Jahre so gehen. bis dahin sollte man als Kd, Softwareupdates mit dem Service kombinieren, um Probleme aus dem Weg zu gehen.
bis was finales raus ist (alle kleinigkeiten behoben sind). Ähnlich GPU Treiber).
Worunter auch das Motorsteuergerät Programmiert/Codiert wird.
bei sowas müsste man ja für jedes Fz. die passende ECU aufm Server haben (auch für den Fall eines Defektes)...oder was wenn was grundlegendes getauscht wird?
z.b. Lader.
man muss dazu noch sagen das die Motoren heute um weiten viel mehr Sensorik haben, um jeden "pups" zu merken. Was auch die Parameter beeinflusst. früher hatte man nur..Temperatur, Kraftstoffdruck, Luftmassenmesser, Lamda, KW / NW Signal...ende.
heute hat man unzählige Sensoren / Aktoren die die kleinsten veränderungen erfassen und den dazugehörigen Aktor beeinflussen. das aber auch nur durch die Leistungsstärkeren Steuergeräte möglich. Die Dementsprechend mehr daten verarbeiten können.

Ja, die Vanosringe sind bei den Motoren ne schwachstelle. M52/M54...halt die baureihe mit VANOS.
merkt aber Otto normal fahrer nicht, da die Leistung / Drehmoment schleichend verschwinden. Irgendwann hört man das Spiel der Vanos. (wenn der kolben anfängt zu flattern, da der Öldruck nicht gehalten werden kann)
hab die V-Dichtungen an meinem auch erneuert (M54), den unterschied merkt man. Die dichtungen werden mit der Zeit spröde und hart. Wodurch die nicht mehr abdichten.
Das rasseln, bekommt man bischen schleifen (Lagerpaket) auch wieder hin (bei M54).
 
Zuletzt bearbeitet:
Sasi Black schrieb:
der alte läuft "nur" mit 6,5L Motoröl
Jau die haben wir ja auch schon mit unserem alten 3l Motor, ist dann ja echt erstaunlich, dass die früher "so wenig" genommen haben.
Und natürlich ist klar, dass heutzutage alle Sachen viel exakter und mit minimalen Toleranzen hergestellt werden, sonst wäre ja so manch Motorleistung auch nicht erreichbar. Und das sowas immer noch anfälliger gegen alles unplanmäßige ist, wundert ja auch irgendwie nicht. Im Prinzip natürlich schade, dass alles nicht mehr so robust wie früher ist.
Sasi Black schrieb:
solange der Motor nicht verkokt ist
Wie schauts denn in der Richtung aus? Haben da viele Kunden bei euch Probleme mit(egal welcher Motor)?
Und versiffte Ansaugbrücken dürften doch in den letzen Jahren stark zugenommen haben, wo der überwiegende Teil der Motoren ne Direkteinspritzung hat?

Sasi Black schrieb:
früher wurde das ECU aufgespielt und fertig.
Das kann ich mir bei Alpina ehrlich gesagt nicht vorstellen. Früher zu reinen Saugerzeiten wurde in der Regel ja noch der Hubraum erweitert, heutzutage werden die ja sicherlich auch mindestens nen anderen Turbo als BMW verwenden. Der N63B44 ausm G30 im M550i leistet ja "nur" 462PS und der gleiche Motor im Alpina B5 608PS. Da wird doch mit Sicherheit mehr als nur der Turbo und die Software anders sein?

Sasi Black schrieb:
Heute gibt es alle paar Monate ne neue Softwareversion nach neuerscheinung (kann dann gut 5-6 Jahre so gehen
Jau, haben das bei unserem auch noch letztes Jahr machen lassen, das hat sogar zu einem etwas besseren Ansprechverhalten bei niedriger Drehzahl geführt, wenn man viel Gas gegeben hat. Da hat er sich so alle 20-30 mal schwer getan. Beim nächster Gelegenheit kommen aber trotzdem mal neue Magnetventile rein.

Sasi Black schrieb:
das die Motoren heute um weiten viel mehr Sensorik haben
Im Sinne des fehlerfreien Betriebs natürlich eine gute Sache, aber viel Elektronik kann ja auch gerne mal viel Ärger machen, selbst wenn eigentlich ja alles im Sollbereich ist. Finde ich auch etwas unschön, aber da kann man halt nichts dran machen. Mich würde wirklich mal interessieren, wie "gut" die ganze Elektronik vom aktuellen 7er, S Klasse etc in 10 Jahren noch funktioniert. Gerade auch mit all den Assistenzsystemen und sonstigem Schnickschnack.

Sasi Black schrieb:
merkt aber Otto normal fahrer nicht,
Meinste nicht, dass die Motoren aktuell eher von jüngeren Leuten gefahren werden, die gerne mal aufs Pedal latschen? Da könnte man bei dem ein oder anderen ja durchaus vermuten, dass er sich mit dem Wagen/Motor auseinander gesetzt hat und sowas eher bemerkt, als der Erstbesitzer von so nem Auto :D
 
@Scheitel
Zu den Änderungen an den Motoren bei Alpina. Das kommt auf das Modell an. Beim 3er mit N54 (Alpina B3/B3S) ändern sie zum Beispiel nicht die Turbolader. Der bekommt andere Kolben und eine andere Software für mehr Leistung.
Außerdem hat die 6HP da eine andere Software bekommen. Diese Software war in den Gruppen dann auch sehr beliebt. Man kam auf anderen Wegen auch daran.
Beim B3S gab es noch einen anderen Ladeluftkühler und besseren Ölkühler, soweit ich weiß.
Und dann das Alpina-Geraffel. Holzdekor und andere Embleme. Anderes Fahrwerk kann man da auch wohl bekommen, ist aber nicht Serie im B3, meine ich.

Die Kolben wären aber nicht einmal Voraussetzung für mehr Leistung. Der N54 ist schon sehr robust. Inwieweit die Behauptung wahr ist, dass der eigentlich für den M3 entwickelt wurde, weiß ich aber nicht so 100%ig.
Manche Teile lassen darauf schließen, weil sie großzügig dimensioniert sind.

Aber wenn du mal schaust, dass die Tuning-Buden bei einem N63B44 in der Grundversion mit 408 PS auch schon nur durch Software ~500 PS anbieten. Der M5 Motor baut schließlich auf dem auf.

Bei Audi ist es auch oft genug so, dass die Motoren tatsächlich von der Konstruktion mehr können. Zum Beispiel der 2.5 TFSI. Den haben sie anfangs mit 340 bzw. 360 PS in der "Plus" Variante gebracht, damit der dem R8 mit dem 420 PS V8 nicht zu nahe kommt und die Kunden später jammern, dass das 60.000€ Auto schneller als ihr Sportwagen ist.
 
Scheitel schrieb:
Wie schauts denn in der Richtung aus? Haben da viele Kunden bei euch Probleme mit(egal welcher Motor)?
Und versiffte Ansaugbrücken dürften doch in den letzen Jahren stark zugenommen haben, wo der überwiegende Teil der Motoren ne Direkteinspritzung hat?
Das Problem ist leider Systembedingt (Direkteinspritzung, AGR, Kubelgehäuseentlüftung (Ölnebel wird in Ansaug geleitet) da, nimmt man AGR (man könnte die stilllegen -> ABE erlischt..) oder den Ölnebel weg (oil catch tank) ist das problem beseitigt.
Es ist halt die kombination aus Ruß und Ölnebel, das gibt ne schöne pampe, bei Kurzstrecke ist der Ölanteil höher (schleimiger), bei mehr Langstrecke / mehr Last ist das ganze trockener und setzt sich nicht überall so fest. bzw. zerfällt leichter und wird wieder angesaugt.
Warum das ab Werk nicht gemacht wird, frag die Hersteller.
es gibt Kurzstreckenfahrer die haben nach 70tsd die Einlassventile zu, der Langstreckenfahrer ist von dem Problem weniger belastet (Diesel). Benziner sind sauberer, die verkoken nicht so extrem wie Diesel.
Das hat halt mit der Motorlast (Rußbildung), sowie der Betriebstemperatur zu tun. die AGR-Kühler problematik ensteht halt dadruch das die Rückführrate in letzer zeit stark angehoben worden ist um Emmisionen zu senken.
Mittlerweile verbaut man einen weiteren nach dem DPF, hier wird rußfreie sowie kühlere Abgase zurückgeführt. Aber hier hat man wieder ein paar Bauteil mehr.


das mit dem ECU aufspielen war allg. gemeint nicht auf Alpina, also das die Motoren nicht aufwendig eingestellt wurden. Ein Rumpfmotor den du heute ab Werk bekommst, wurde max. mit Pressluft angedreht. aber nie richtig gestartet.
Klar alpina überarbeitet die Motoren je nach dem welcher das ist, und macht an den Abauteilen was.

Scheitel schrieb:
Meinste nicht, dass die Motoren aktuell eher von jüngeren Leuten gefahren werden, die gerne mal aufs Pedal latschen?
meinst ein 20Jahriger heute weis wie der M54 vor 15 Jahren ging?
Klar wenn sich einer mit der Thematik auseinandersetzt, wird es früher oder später Thema sein.
Ich habs auch halt durch den die leichten vibrationen sowie des gelegendlichen zucken des Motors gemerkt das die Vanos nicht sauber regelt. Aber dennoch sahen meine besser wie manch andere aus (aus dem Netz).
Und mein Popometer ist jetzt auch nicht so gut, das ich spüre ob die 192PS/245NM voll da sind, man kann nur schätzen. Ansonsten nur ein Vergleichauto ran ziehen...
wie gesagt ein schleichender Prozess den niemand merkt.
nach jeden Service hat am Ende ein Verbrenner mehr leistung, frisches öl, neue Filter (mit mehr durchsatz / bei weniger wiederstand). in der Summe sind es paar PS/NM.
das der alte fertig war/ist merkt selten jemand der regelmäßig im fahrzeug sitzt.


https://rs-klinik.de/die-verkokung/ hier mal lesestoff die bilder sprechen für sich....
und auch hier merken viele den Leistungsverlust aufgrund von Luftmangel nicht. Eher geht die Motorstörlampe an.
falls man von sowas betroffen sein sollte, ne speziallisierte Werkstatt suchen oder eine Werkstatt die eine Professionelle Reinigung mit Wallnuss granulat anbietet.
das wie Sandstrahlen, nur sanfter. So wird die verkokung weggeschossen.

Wundermittel (reinigungslösung) versprechen viel, Ob da eine reinigung stattfindet oder nicht. aber die beruhen drauf das der Motor den ganzen rotz noch verbrennen soll. :o:heul:
Ich glaub das muss ich weiter nicht kommentieren. Mit meiner meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thane schrieb:
Der N54 ist schon sehr robust. Inwieweit die Behauptung wahr ist, dass der eigentlich für den M3 entwickelt wurde, weiß ich aber nicht so 100%ig.
Das habe ich auch schon des Öfteren gelesen und klingt zumindest nicht völlig unplausibel. Wenn der N54 gemacht ist, lässt der den S65 auch rein von den Fahrwerten her alt aussehen, aber der Motor ist ja nicht alles.
Gibt ja schon einige Leute die den N54 mit 600 PS fahren.
Thane schrieb:
Außerdem hat die 6HP da eine andere Software bekommen. Diese Software war in den Gruppen dann auch sehr beliebt. Man kam auf anderen Wegen auch daran.
Ja und noch beliebter ist derzeit XHP, da gibts 3 Stages wobei die Alpina irgendwo zwischen Stage 1 und 2 liegen soll, wenn ich das richtig habe. Mit XHP ist man dann auch schneller als die Schalter.
Thane schrieb:
Der M5 Motor baut schließlich auf dem auf.
Klar, das man aus Kostengründen nicht immer ne Neuentwicklung raushauen kann, wie beim S85 ist ja verständlich :) Aber du hast natürlich recht, gut 100PS mehr nur durch Softwareänderungen der Tuner ist schon ziemlich viel.
Auf was für stabile Leistungen kommt denn der 2.5TFSI? Vermutlich auch mindestens auf die 420 vom R8 oder?
Sasi Black schrieb:
Warum das ab Werk nicht gemacht wird, frag die Hersteller.
Dürfte doch eindeutig sein, es kostet mehr Geld in der Produktion und der Kunde muss weniger oft zur Werkstatt, wenn das keine Probleme verursachen würde :) Geld gespart und durchn Werkstattaufenthalt Geld eingenommen :)
Sasi Black schrieb:
nimmt man AGR (man könnte die stilllegen -> ABE erlischt..)
Geht das beim Benziner auch? Beim Diesel kenn ich das und würde das auch machen, wenn ich einen hätte.
Sasi Black schrieb:
meinst ein 20Jahriger heute weis wie der M54 vor 15 Jahren ging
Ne, das nicht mal, eher, dass man durch das häufige Vollgasgeben (dem Klischee nach halt) das eher merkt, wenn die Leistung nicht mehr so abgeben wird. Aber vermutlich haste recht, dass durch das schleichende Einsetzen das eher weniger auffällt.
Sasi Black schrieb:
nach jeden Service hat am Ende ein Verbrenner mehr leistung, frisches öl, neue Filter (mit mehr durchsatz / bei weniger wiederstand). in der Summe sind es paar PS/NM.
Bei welcher Lauf/Fahrleistung bewegt man sich denn da, dass es messbar wäre? (klar Fahrstil&Profil machen da natürlich auch was aus, aber wenn man das mal grob außer Acht lässt)
 
Die 2.5 TFSI kommen nur mit anderer Downpipe und Software schon auf um die 450 PS. Nur Software so um die 400-420 PS, meine ich. Die 4.2 Sauger im R8 streuen ja auch nicht nach oben, sondern eher nach unten wie beim E92 M3.
Mit Serienlader haben manche den 2.5 TFSI schon mit 500 PS gefahren. Mit einem anderen Lader geht noch mehr. Der Motor kann wirklich viel.

Im aktuellen TT RS hat der ja auch die 400 PS. Mittlerweile ist der R8 wohl alt genug :D
Aber auf dem Papier werden sie es wohl noch länger so aussehen lassen, dass der TT weniger Leistung hat. Macht BMW ja auch so. Ein 35i/40i hat ja dann 340 PS in der Spitze, damit der bloß nicht mehr hat als der heilige E46 M3 ;)
 
Scheitel schrieb:
Geht das beim Benziner auch?
sicher, nur muss man da einiges dran drehen. Da die Abgasnachbehandlung einen hohen stellenwert hat.
früher hat es gereicht das AGR-Ventil stilzulegen, da lief der Motor ohne porobleme mit Frischluft.

die heutigen Motoren (egal ob diesel oder Benziner) die bestehen drauf das eine gewisse Luftmenge zurück in den Motor kommt. Wenn man dies nur banal umstellt.
bekommt man schnell einen fehler, Angesaugte Luftmenge zu hoch (da ja die AGR-Luft fehlt, und mit Frischluft kompensiert wird).
also muss man da auch hand anlegen. ABER spätestens wenn es um die Regeneration des DPF geht bekommt man da wieder probleme. Da die regeneration mit einer gewissen AGR rate rechnet.
aktuelle Motoren ohne AGR-Rate fahren wird immer schwieriger. da ist der Oil-Catch-Tank die einfachere Methode. (würd ich auch jeden empfehlen, der einen gefährdeten Motor fährt)
Somit hat man nur trockenen losen Ruß in der ansaugbrücke.

wie gesagt Diesel kurzstreckenfahrer sind am stärksten betroffen, wer regelmäßig längere strecken fährt hat das problem viel später.
 
Wie steht ihr zu dem Thema Tempolimit 130(bzw. mittlerweile ja 120)?
 
Strikt dagegen, freie Fahrt für freie Bürger.
Außerdem gewinnt man damit sowieso nichts. Da wird natürlich jetzt von den Befürwortern einiges zurecht gelogen, damit man eine unsinnige Diskussion führen kann.
Zum Glück ist auch der Verkehrsminister dagegen.
Der Umwelthilfe darf man übrigens auch gerne den Status des Vereins entziehen.

Es gibt aber sogar einen Thread zu dem Thema, falls der nicht dicht gemacht wurde.
 
https://www.bild.de/geld/wirtschaft...l-abgas-grenzwerte-gekippt-59758390.bild.html

hoffendlich lachen wir bald drüber....
die die sich einen neuwagen gekauft haben warscheinlich nicht.

Zum Thema Tempolimit...
Da kann man nur auf Lobbyarbeit hoffen, denn wer baut die schnellsten Fahrzeuge (Flotte)?
Und wo findet der absatz statt, glaub woanders ist der bedarf an schnellen Familienkutschen nicht so groß wie bei uns.
aber so wie ich es mitbekommen habe ist der Verkehrsminister dagegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Faizy schrieb:
Wie steht ihr zu dem Thema Tempolimit 130(bzw. mittlerweile ja 120)?
Um schwere Unfälle zu vermeiden: ja, kann man drüber reden. Auf der anderen Seite sind ja schon sehr viele AB-Abschnitte begrenzt weil AB-Kreuz usw.
aber um Unfälle generell zu vermeiden bzw. die gesamte Anzahl an Unfällen zu reduzieren? ich weiß nicht, weil es ist ja nicht die Geschwindigkeit allein sondern auch der Abstand
und die Leute werden tendenziell weniger Abstand halten bei geringeren Geschwindigkeiten
zudem müsste man sich die schweren Unfälle von Hergang genau anschauen
weil wenn die Hälfte (übertrieben) nur entsteht weil Vollidioten meinen von der Auffahrt direkt auf die Mittelspur oder gar die linke Spur zu springen, dann sollte man nochmal mit der Erziehung anfangen....

wobei es halt natürlich schon so ist: höhere Geschwindigkeit -> mehr Schadstoffausstoss...
 
Man würde mit einem Tempolimit nur minimal den Schadstoffausstoß reduzieren. Aber das werden die Spinner der Grünen und der Umwelthilfe sich sicher wieder schön lügen.

Die meisten Unfälle passieren nicht auf der Autobahn und die wenigsten auf der Bahn kommen von zu hoher Geschwindigkeit.

Man sollte vielleicht zuerst mal dort ansetzen, wo es wirklich sinnvoll ist.
 
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