Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Naja, ich hab mich da jetzt nicht an Herstellervorgaben gehalten oder so
hab ja ein ganz anderes Fahrzeug
aber ich dachte mir einfach das ist eine Belastung für welche das Getriebe so nicht vorgesehen ist, deswegen dann die Umstellung auf anziehen der Handbremse
wie gesagt nicht bis in den Himmel, aber soweit das die Handbremse einen Teil der Last übernimmt
 
Herstellervorgaben kenne ich auch nicht, das was ich meinte war nur ne Empfehlung aus dem WWW um die Last an der potentiell anfälligen Kette so gering wie nur möglich zu halten.
Naja, das Getriebe ist doch darauf ausgelegt das volle Drehmoment aller Gänge dauerhaft abzukönnen, da wird das Halten des Fahrzeugs im Gang schon nichts so viel machen. Würde ich zumindest vermuten :D
 
zum Thema Kette wird bei eingelegtem Gang weniger belastet...
es klingt plausibel, ABER, die Kette wird um einiges mehr beim Kaltstart im Winter belastet. (da ist es sinnvoller den Motor im Winter nicht zu starten)
Da ist das halten mit eingelegtem Gang mMn nichts, auserdem nimmt die spannung je nach standzeit ab. d.h. Hydros verlieren Druck (weniger last auf der Nockenwelle), somit hat die Kette auch weniger zu tun.
Eine gleichmäßige Kraft ist für eine Kette gesünder als eine ruckartige Kraft (Starten), das auch meißt der moment wo eine Kette reißt / überspringt. Wenn nicht dann, dann bei Lastwechsel

Bergauf abstellen, hmm, da wird der motor minimal rückwärts gedreht, lt. herstellern, DARF man das nichtmal wärend einer Reperatur, Ein Motor sollte IMMER Rechtsrum gedreht werden (auser exoten, die links rum laufen)
Dadurch wird die Kettenspannschiene entlastet, und auf der Gleichschiene gespannt. Genau anders rum, als wie es gebaut wurde.

Kettenprobleme haben mMn sowohl Schalter wie Automatik Fahrzeuge, durch den Wandler ist die Kraft beim abstellen wie bei N.
leider hab ich keine statistik gemacht, wieviele Schalter / Automaten dabei waren, wäre interresant gewesen, aber das hör ich auch zum ersten mal.
 
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fanatiXalpha schrieb:
Ich ertappe mich jedoch dabei ab und zu auch bei leichteren Steigungen, wo ich vorher nur den 1. oder den Rückwärtsgang genutzt habe, mittlerweile auch die Handbremse anzuziehen (nicht bis in den Himmel).
Aus dem Grund das ich denke es könnte das Getriebe entlassten. Denn ich könnte mir vorstellen, dass es nicht unbedingt gut fürs Getriebe ist wenn das Auto immer wieder im Gefälle steht und nur durch das Getriebe gehalten wird.
Ob da jetzt tatsächlich was dran ist weiß ich nicht, aber ich machs halt :D
Die Belastung auf die Gangraäder ist viel größer bei Gangwechseln oder Vollgas auf der Autobahn bei Maximaldrehzahl. Mein Getriebe würde Zahnausfall bekommen wenn ich mehr Leistung und Drehmoment fahren würde dann verbiegen sich die Getriebewellen und es kommt zu Zahnausfall am 3. Gang. Das Bissel Drehmoment am Berg reicht ja nicht einmal den Motor zu drehen also ein Witz. Wenn ein Motor 200Nm hat klingt das wenig aber im 1. Gang wird das Drehmoment ca. 12 mal höher am Rad anliegen. Damit der Motor nicht falsch rum läuft einfach Rückwärtsgang einlegen:o Scherz am Berg Handbremse und Gang einlegen das lernt man jedenfalls so.

Eine konventionelle Handbremse ist aus besser zu dosieren falls die Betriebsbremse ausfällt. Außerdem brauch man die Handbremse bei Autos mit offenen Differential an der HA wenn man glatten Boden hat oder das Auto verschrenkt ist. Dann gaukelt man dem Rad was kein Grip hat vor es hat Grip und schon geht wieder Kraft auf das Rad was grip hat.
 
Sasi Black schrieb:
zum Thema Kette wird bei eingelegtem Gang weniger belastet...
Ich glaube, wenn man so einen Motor hat und das liest, tut man alles, um das zu vermeiden, obs nun sinnvoll ist, was bringt oder nicht :D
Wegen des bergauf Abstellens, ist dass denn dann auch wirklich so schädlich, wenn der minimal zurück dreht?
Wir haben (leider) eine recht gut abfallende Einfahrt vor der Garage und stehen immer bergab, weil wir eben immer vorwärts reinfahren. Mehr als am Ende vorsichtig von der Bremse zu gehen, sodass der Wagen nicht abrubt vom Motor durch den eingelegten Gang gebremst wird, ist das einzige, dass man hier machen kann. HB fällt ja aus genannten Gründen weg. Oder gibts da was anderes gescheites? :)

Wenn ich das richtig habe, sind prinzipbedingt beim R6 den wir drin haben(oder auch fast allen Benzinern von BMW?) immer 2 Ventile offen, sodass die Ventilfedern davon gegen die Schlepphebel und damit auch gegen die Hydros drücken und so mit dem fehlenden Öldruck dann auch das Öl daraus läuft und deswegen bedingt durch Kurzstrecke dann die HVA's klackern bzw weil dann nicht genug blasenfreis Öl reinkommt, wenn man nicht die passende Viskosität/Langstrecke fährt?
 
Scheitel schrieb:
Wegen des bergauf Abstellens, ist dass denn dann auch wirklich so schädlich, wenn der minimal zurück dreht?
wie gesagt in jeder Rep. Anleitung wird es bei JEDEM Motor ob ZR / Kette davon abgeraten bzw. man sollte es nicht machen.
dadurch ändert sich die Lastverteilung, und du verstellst für eine kurze zeit die Steuerzeiten, d.h (wusste nicht wie ich das in worte schnell verständlich erklären kann, daher die hochprofessionelle skizze...

Also wenn der Motor (KW) Rechtsrum gedreht wird ist das BLAU makierte der Kette IMMER STRAM gehalten(Zugseite), da findet die Kraftübertragung statt.
Die gegenseite ist "schlaff" wird einfach hinterhergezogen, damit das stück der Kette nicht rum schlackert, gibs den Kettenspanner, dieser übt druck auf die Spannschiene aus, worüber die Kette auf spannung gehalten wird.
soviel zur erklärung.
WENN jetzt die KW sich andersrum dreht, drückt den Spanner rein, da sich die kette als erstes auf der (in der Skizze) links spannt, rechts (blau makiert) wird dann die Kette schlaff.
ab den ersten moment, hast vorübergehend die Steuerzeiten verstellt. Hinzu kommt das den Öldruck aus dem Spanner raus drückts (beim nächsten start), muss da erstmal Druck aufgebaut werden (wo aber die Kette am schlackern ist).
Das betrifft nicht nur Kettenmotoren sondern auch ZR, da ist es dann statt K-Spanner/Spannschiene der Riemenspanner auf der seite.
Ich geh mal von aus, wenn man stark und ohne drüber nachzudenken den Motor rückwärts dreht, das Ventile / Kolben aneinander kommen könnten. da KW sich drehen kann (das stück was die Kette, links zu "lang" ist), OHNE das NW dabei bewegt wird.
so würd ich es erklären warum ein Motor nicht rückwärts gedreht werden soll. aber beim abstellen ist es minimal, Bergauf, das wanken wenn man von der bremse geht.
das wo das Fz, noch wankt, ist eher das Spiel im Diff / Hardyscheibe / Getriebe / Zweimassenschwungrad, der KW juckt es relativ wenig,

aber wenn der karren ~1,5t, in bewegung ist 1-2KM/h und dann kupplung kommen lassen (was viele machen), wird die KW sich ein stück drehen.

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2.png


Ich stell bewusst mit der HB ab, da ich eine Trommelhandbremse habe, diese Rosten OHNE das man es mitbekommt / Sieht.
nach 2 Jahren, wo der TÜV Prüfer die HB prüft ist die Rostig und bremst sch..., daher stell ich meinen mit HB ab. ABER IM Winter eher Gang drin. Da ist mir die gefahr einer festfrierenden (Handbremseile)Bremse zu groß.
Vorteil Antriebsstand ist ohne spannung, ob das einen unterschied macht, ka. wie schon hier erwähnt worden ist, die stecken andere dinge weg.


wenn dann drückt sich das Öl nur an den Belasteten Hydros raus, das sollte aber innerhalb von sek, wieder auf nomaldruck sein.
Dickeres Öl kann Hydro klappern, später bemerkbar machen. Im anfangstadium verschwinden lassen.
 
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Ich hab noch paar infos bzw. BMW Steuerkette, dies ist keine spekulation o.ä., sondern es hat belegbar ergebnisse gebracht (weniger Kettenschienen schäden).

BMW hat von 5W-30, auf 0W-30 Shell umgestellt. Das Shell Öl soll den Verschleiß an Kettenschienen reduziert haben. (um die Kettenlängung geht es hierbei nicht, sondern um das Kettengeräusch, welche zwischen Kette / Kettenschiene verursacht wird.)
Wer also Kettenprobleme bei BMW vorsorgen will, sollte auf 0W-30 Shell greifen, oder gleich zur BMW Dose (was teurer ist, aber immernoch günstiger als n Satz Steuerkette).
Also falls jemand so ein Kettenbelastetes Fahrzeug fährt, Shell 0W-30 oder gleich BMW Öl nutzen.

Desweiteren habe ich erfahren das wir uns in zukunft bei Neufahrzeugen drauf einstellen können, beim Ölwechsel 0W-20 eingefüllt zu bekommen (erstmal als empfehlung), Toyota / VW sind schon dabei (Info: https://www.oil-center.de/neue-vw-freigaben-508-00/509-00)
Bei BMW wäre es dann die LL-14 FE+ welche ab 2015 rau kam.
0W-20 ist aktuell eher ein Einlauföl, oder für NEFZ testläufe, um den Verbrauch/Emmisionen zu drücken. Das wird wohl mit den Otto-Partikelfilter Fahrzeug Generationen dann mit ändern.
Über LifeTime füllungen werden auch schon spekuliert....da man mit den Aditiven einiges mittlerweile rausholen kann.
 
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Die Hersteller haben nur ein Augenmerk die Schadstoffwerte bei Prüfungen einzuhalten. Toyota und Subaru (verwendet auch 0W20) testen ihre normalen Autos nicht wirklich bei Dauerfeuer auf der Autobahn wo die Öltemperatur höher ist. Nur in Deutschland kann man ja so schnell fahren.
Ich weiß auch von Erzählungen das Subaru schon mal mit der Bremse sich verkalkuliert hat. Da kamen viele Beschwerden aus Deutschland aber kaum von woanders. Lag auch daran das die Bremse nicht dafür da war aus sehr hohen Geschwindigkeiten oft zu bremsen. Andere Beläge, Scheiben und Stahlflexleitungen beseitigen das Problem.
 
Sasi Black schrieb:
BMW hat von 5W-30, auf 0W-30 Shell umgestellt.
Kann mich erinnern, dass damals, als wir vom (für den Motor Standard) 5w30 auf 0w40 gewechselt sind, der Verbrauch bei Kurzstrecke/Stadtverkehr leicht gesunken ist. Also so, dass es auch direkt aufgefallen ist.
Aber nen 0w20 kannste doch in keinen Motor einfüllen, der öfter mal unter Last beweget wird? Kann doch nicht sinnvoll sein... und eben nicht in DE wo auch der Kleinwagen mal 160 fährt. Und so ziemlich jeder BMW schafft ja dieser Tage 200+.
coolbleiben schrieb:
Nur in Deutschland kann man ja so schnell fahren.
Ich weiß auch von Erzählungen das Subaru schon mal mit der Bremse sich verkalkuliert hat. Da kamen viele Beschwerden aus Deutschland aber kaum von woanders
Man kann ja auch auf leeren Landstraßen so fahren, dafür braucht ja nicht zwangsweise BAB. Mussten gestern was weiter durch DE fahren und hatten das Glück, dass aufm Rückweg wohl schon ein Großteil in den Ferien war, da konnte man teilweise mim Auto so fahren, wie mans meist mitm Moped macht. Da war das Öl auch schon was länger bei über 125°. Hat riesen Bock gemacht, aber da möchte ich irgendwie dann kein 0w20 drin haben :freak:
 
sehe es auch so, in der ganzen welt werden die dinger laufen (auser Rennstrecke).
NUR auf der D. Autobahn, wird es eng. Mit dem 5W-30 was ich mal in meinem hatte, hat ich mir schon sorgen gemacht bei 240 dauerfeuer.
hmmm...andersrum gesehen ist noch keiner mir bekannten aus dem Werk (mit einlauföl 0W-20) hops gegangen, (aufgrund des Öles).

Aber dennoch wundere ich mich das z.T. stark motorisierten, lt. Hersteller 0W-30 bekommen, und 0W-40 ist nur eine optionale wahl.
z.b. M-Fahrzeuge darfs auch mit LL-04 (0W-30), Optional kann man auch 0W-40 LL-01 rein kippen (BMW M Öl)
die zeiten wo so ein Kraftpaket 10W-60 bekam, ist nicht mehr z.B. M-Saugmotoren (vorgänger) da MUSS 10W-60 rein.

aber zu +70% der Fahrzeuge werden ab Werk ein 20er Öl, drin haben zum Einfahren. Das ist schonmal klar.
Nur das es nun auch vermehrt 20er bei der Wartung eingesetzt werden soll wundert mich da.
Das läuft ja aus jeder ritze, Schwitzen bei einem relativ neuem Motor ist da vorprogrammiert.
 
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In einen M3 mit Saugmotor muss kein 10W60 rein. Das ist ein Märchen.
Ich habe auch schon einige Ölanalysen vom Einsatz auf der Rennstrecke gesehen, die mit 0W40 bessere Werte gezeigt haben als mit 10W60.
In den USA mussten viele Fahrer mit 0W40 dann auch nicht spätestens bei 100.000 km die Schalen revidieren.
Wie vorher schon mal erwähnt, bringt dir ein HTHS von 5 keinerlei Mehrwert, wenn ein Wert von 3 bereits ausreichend ist (Werte einfach mal beispielhaft).
Außerdem korreliert Verschleißschutz nicht mit der Viskosität!
Grundöl, Additive... Eine pauschale Antwort ist kaum möglich.
Daher halte ich auch nichts von solchen Aussagen wie "0W30 ist zu dünn für die Leistung".
 
Manche schreiben, dass sie mit 0W20 mehr Öl verbrauchen als mit 5W30. Einer meinte es liegt daran das mehr Öl verdampft und durch die Kurbelgehäuseentlüftung in den Ansaugtrakt kommt. Was besonders großer misst ist bei Direkteinspritzern.
 
hab schon einige male Ölproben (nur Sichtprüfung) / Ölwechsel durchgeführt.
rein objektiv, läuft das Öl (wenn es warm ist, also Kunde eben reingefahren), für mich 0W-30 viel zu schnell / dünn ab.
wenn das Öl warm ist, kann man nach spätestens 2min, die ablassschraube wieder zu drehen da es danach aus der Wanne nur noch abtropft.
Zum teil läuft es so schnell und flüssig raus, das es am auffanggitter so angelenkt wird, das die Ölauffangwanne wie ein Ölsprenkler das öl verteilt.

im vergleich, ein M-Motor der auch das erwähnte Öl fährt, läuft das öl viel länger ab, und zieht noch lange einen faden bis es anfängt zu tropfen.
wenn man dann den Finger (mit glatten gummihandschuhe) ins Öl taucht, dann bleibt das 30er auch nicht so schön haften wie das 60er (wir reden immernoch von warmen / heißem Öl) max. 20 min Motor-Standzeit.
beim 60er bleibt auch lange ein Ölfilm, das 30er ist auch schnell vom Handschuh abgelaufen.
Das ist so meine erfahrung, nachdem ich das genauer betrachet habe, hab ich bei nächster gelegenheit ein 40er LL-01 Öl in meinem geworfen (BMW M Öl).


Thane schrieb:
In den USA mussten viele Fahrer mit 0W40 dann auch nicht spätestens bei 100.000 km die Schalen revidieren.
das wird eher dem 0W statt 10W verschuldet sein, die Schalen verschleißen solang das öl kalt ist am stärksten. Ein 0erW nimmt halt schnell Temperatur auf, wärend das 10er erstmal zu potte kommen muss.
desweiteren wird kein Ami mit seinem M TopSpeed gefahren sein, auf D. Autobahnen bekommen die Motoren regelmäßig Topspeed. Warum sollte man sons sowas kaufen....alles andere wäre auch viel zu schade.
Da ist klar das die Lagerschale der Ami's, welcher max. 75 mph sieht mehr als 100tsd hält.
Und die D. Lagerschale welche regelmäßig über die Bahn geprügelt wird, darf dann auch früher revidiert werden.
mMn hat es weniger mit dem öl zu tun.

Ist halt so in D.
Sobald ich auch das weiße schild mit den 5 Diagonal strichen am horizont sehe, bekommt meiner auch nur auf die Fresse. Wenn Motortemperatur / Verkehr / Wetter / Asphalt es zulässt.
Wer die Freiheit nicht genießt ist selber schuld.
 
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Sasi Black schrieb:
mMn hat es weniger mit dem öl zu tun.
Da hast recht:
https://www.facebook.com/LowCruGermany/videos/vb.338272739642924/1915008112135548/?type=2&theater
So schnell wie das draußen war war das bestimmt 0W20. (Scherz):evillol:

Grad über die Motorschaden Statistik gestolpert:
https://www.autoexpress.co.uk/car-news/consumer-news/62383/german-cars-among-worst-engine-failures
Honda baut bessere Motoren als Toyota aber Toyota baut bessere Getriebe als Honda. Hab schon gehört das die Probleme mit Synchronringen hatten.
 
das sind sorry wenn ich das so sage, Idioten der Oberklasse, schwer zu übertreffen. Schade ums Auto.
Hoff das war den Poser es wert, schadenfreude ist leider immer noch die beste freude.
:stock:

ein typische M-Poser, mobile.de. M Filtern.
Den günstigsten kaufen, wo warscheinlich schon ein Lagerspiel eingeschlichen hat. Aber Käufer hat kein Basiswissen, hauptsaache Poserkarren.
am nächsten Tag erstmal posen, wo das Lager ganz aufgibt.
Oder halt falsches Öl, in der Bastelwerkstatt eingefüllt, wo es DAS eine Öl für alle Motoren gibt.
Leider bekommt man oft autos rein, die zum Check nach dem Kauf reingefahren werden. Wo man sieht das der VK ein dickes + geschäft gemacht hat.
Käufer hat statt einen schnapper, ein durchgenudeltes auto.

Die S-Serie sind bei pflege schwer kaputt zu kriegen, kenn einen E39 M5 (mit erstbesitzer), dieser Motor hat weit über 350tsd weg (Alltagsfahrzeug).
aber der Karren wird gepflegt wie sons was, da werden dann auch mal eben nach einer durchsicht, 9 riesen auf den Tresen gelegt. Um den hobel Technisch auf Vordermann zu halten.
Son Karren kann man blind kaufen, wenn man weiß wie der besitzer drauf ist.
Von son Poser (wie im Video) als VK, lohnt sich das Anrufen noch nicht einmal. Zur Zeiten von WatsApp ist mMn das auswahlverfahren vereinfacht worden.
Kontakt hinzufügen, Watsapp Profilbild auswerten, schon ausschluss kriterium Nr. 1

Mit dem auswahlverfahren hab ich mir 75% der anfahrten gespart, bei meiner E46 suche.

@Thane
eine Offzielle Öltabelle von BMW find ich im netz nicht. (nur eine aus 2002)
Da werd ich mich mal schlau machen....
Da ist jeder Motor aufgelistet, welches Öl empfohlen ist, welches man aber zusätlich noch fahren darf.
Mit zusatzinfos, da kann ich dann mehr zu sagen, nach meinem Wissen dürfen M-Sauger NUR 10W-60 bekommen.
Unter welchen bedingungen das Öl aus der Analyse gelaufen ist weis ich nicht, da das 10W-60 schnell abbaut ist bekannt, aber es fährt ja auch niemand bis zum ende des Intervalls.
Fachkundige wechseln 1x im jahr, das frischeste Öl was ich mal abgelassen hab ist, Z8 nach ca. 800Km, also 2 Tankfüllungen. Das öl hät man woanders direkt rein kippen können. Öl im 3 Stelligem bereich aus dem Fenster :freak:
Aber wenn du mal auf Example, einen Ölwegweiser bei Hersteller X, dich durchtipps, M3 E9x (letzer V8-Sauger). Du wirst immer NUR 10W-60 empfohlen bekommen.
Ob man das 25tsd/24Monate intervall nutzt, jedem selbst überlassen....
 
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Die Proben waren aber mit Betrieb auf der Rennstrecke und nicht nur 60 Meilen die Stunde in der Spitze ;)
Und das war dann auch nicht nur eine Runde. Und diese "Tests", ob das Öl länger am Handschuh pappen bleibt, sagen wenig aus.
Ich kenne auch Berichte von geöffneten Motoren mit dem guten alten New Life (0W-40) und dem Addinol Super Light (5W-40), wo auch nach Tagen Standzeit immer noch ein feiner Ölfilm vorhanden war.
Das wird auch bei einem hochwertigen 5W30 oder 0W30 der Fall sein.

Man sollte sich dabei lieber auf Ölanalysen verlassen, Zahlen lügen nicht.
Nach den letzten Analysen bin ich zum Beispiel noch mehr vom Rowe Hightec Synth RS 0W-40 angetan. Selbst bei getunten Turbomotoren mit Rennstreckeneinsatz liefert das super Verschleißwerte.
Übrigens beim gleichen Fahrzeug sogar besser als ein spezielles 10W-40 "Racing Öl".
Und die letzte Analyse eines RS6 mit 0W30 und 8.000 km sah auch gut aus.

Das mit den Schalen berichten übrigens auch Kunden aus Deutschland. Also wenn man vom 10W60 abweicht.
Sicher ist der Verschleiß beim Kaltstart höher, vor allem im Winter mit einem 10W-Öl.
Ein 10W-60 sollte man dann übrigens auch wesentlich früher wechseln, eher bei 5.000 km. So eine Viskosität bekommst du nämlich nicht mit einem Grundöl hin, da bedarf es mehr Polymere/Viskositätsverbesserer, die aber relativ schnell durch äußere Einflüsse (Last, Temperatur, Oxidation, Kraftstoffeintrag) zerstört werden.
Dein 10W-60 baut also relativ schnell ab.
Wobei ich bei solchen speziellen Motoren allgemein nie mehr als 8.000 km mit einem Öl fahren würde.
Ansonsten würde ich die Wahl des Öls immer von den Anforderungen abhängig machen. Pauschal 0W40 oder 10W60 ist immer etwas schwierig.

Am wichtigsten dürfte aber sein, die Intervalle nicht zu sehr auszudehnen. Am stärksten geht der Verschleiß zurück, wenn man das Intervall bei den Großserienmotoren auf ein Jahr und maximal 12.000 km verkürzt. Das zeigen eigentlich auch alle Analysen.
 
Ich glaub wir reden bischen aneinander vorbei, ich sag nicht das das 0W-40 unbedingt schlechter sein muss wie 10W-60
diesbezüglich, spreche ICH von der Freigabe. Die Motoren sind nach meinem Wissen nur für 10W-60 Freigegeben vom Hersteller (aber wie gesagt ich werd die Tabelle mir nochmal diesbezüglich, studieren), die Freigabe wird ja irgentwie eine berechtigung haben.
BMW Orig., kannst 3 Öle kaufen
0W-30 (für ALLE aktuelle Motoren geeignet), LL-04
0W-40 LL-01, M-Motor mit Turbo. (AB 2011 (V8), Ab 2014 R6)
10W-60 M-Motor Sauger R6/V8/V10..
das zeigt das das 10W-60 irgentwie seine daseins berechtigung hat, und nich mal so eben durch das 0W-40 ersetzt werden konnte.

0W-20/30 ist ja nochmal was anderes, klar kann man die Eigenschaften nochmal gut strecken, ABER wie sieht es nach 25tsd/24 Monaten aus?
Wie sieht es bei Kurzstreckenbetrieb aus? SAE16? verstehst worauf ich hinaus will...

n Kumpel kippt auch das günstige Addinol SL in sein M135i, ABER der weis auch das das Öl ab 8tsd schnell abbaut, da es das Sommer Cabrio ist. Kommt er mit einem 1x/Jahr intervall genau hin.
 
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Na ja Freigaben...
Demnach müsste man ja alle VAG Fahrzeuge auch mit 5W30 und dann zwei Jahre bzw 30.000 km fahren. BMW LL ist nicht viel anders, meine ich.
Ob das nun optimal für die Motoren ist?

Ich wüsste nicht, dass das Addinol massiv abbauen würde. Die Analysen der VR6 und 2.0 TFSI mit dem Öl sehen eigentlich alle super aus.
Kann sich aber in einem BMW auch etwas anders verhalten!

0/5W30/40 mit gutem Grundöl bauen eigentlich eher weniger über die Laufzeit ab, da weniger Polymere drin sind.
Das Addinol ist ein HC Öl mit gutem Additivpaket. Ja, das wird natürlich prinzipiell etwas eher nachlassen als ein PAO/Ester Öl.
Deshalb kann deine Aussage beim Addinol im 35i natürlich passen :)
 
Thane schrieb:
Ob das nun optimal für die Motoren ist?
für die Motoren ist das nicht Optimal, für die Vermarktung ist es optimal...
schau dir die Zulassungszahlen an, wohin gehen die ganzen karren zuerst? Richtig, Familie Müller ist es nicht sondern Firma / Leasing xyz...
Da spielen die Wartungskosten, für Leasingzeit X eine Riesen rolle. Da hast als Hersteller einfach einen längeren wenn du sagen kannst +25tsd/24Monate.
Was danach ist, ist doch nur umsatzsteigernd... mMn wenn möglich auf LL verzichten ist der größte mist.

(Offtopic zu Öl)
eine ähnlich meinung hab ich zu AGR, man sollte den Politiker einen AGR schlauch legen (genauer will es nicht beschreiben), evtl. macht es bei einem oder anderen Klick.
Das sowas nicht gesund sein kann. Aber so wie ich die kenne kann das auch wieder Zeit in anspruch nehmen.

Ich kann dir sagen das BMW im ausland andere Intervalle haben wird, die bekommen 15tsd/12Monate, wie vor 20 Jahren. (z.b. Ami) (EDIT: 10tsd Meilen / 1X Jahr)
evtl. ist das auch einer der Gründe warum die Ami Lagerschalen länger halten.

2.0 TFSI, welcher für Verkokten Zylinderingen und Ölverbrauch bekannt ist. hmm...interessant wäre ob es mit einem Besserem Öl / wechselintervall, auch noch der fall ist. (nicht auf Addinol bezogen)
Klar wenn es zu spät ist, hilft auch kein Wundermittel.
 
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Wir brauchen nicht darüber diskutieren, ob Longlife und AGR tolle Erfindungen sind oder eben nicht. Da rennst du bei mir offene Türen ein.

Bei den TFSI mit den defekten/falschen Kolbenringen bringt dir kein Öl etwas. Da hilft nur TPI2, also Austausch.
Wenn die Probleme anfingen, konnten manche Leute mit einem guten 5W40/50 das Problem kurz hinauszögern (maximal Monate).

Ansonsten kann man der Verkokungssache (Ventile bei den DI) zumindest so weit entgegnen, indem man ein Öl mit wenig Verdampfungsverlust nimmt. Das verhindert das Problem zwar nicht, verzögert es aber.
 
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