News Berliner Datengau: 1,4 Millionen Dateien landen im Darknet

PhiE

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Die Erpressergruppe Rhysida hat rund 5,8 TByte an Daten aus zwei Berliner Senatsverwaltungen veröffentlicht. Darunter befinden sich Personalunterlagen und Informationen zu kritischer Infrastruktur. Der Fall wirft die Frage auf, warum ein einzelner Einbruch einen derart großen Datenabfluss erlaubte.

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Ich hab auch schon gehört - nicht DSGVO konform
Da wird es eine Klagewelle geben müssen. Aber wen wundert es noch.

Mit IT Sicherheit lässt sich kein Wahlkampf machen.
 
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Schwierig. Einerseits gut dass Erpressern nicht nachgegeben wird, andererseits sind da wohl ziemlich wichtige Daten abgeflossen.

Mehr Datensicherheit heißt aber wahrscheinlich umständlicherer Zugang. Nicht gerade hilfreich wenn man digitaler werden will.

Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, Datensparsamkeit größer zu schreiben. Nicht alle Daten erheben, nicht für alles einen Account haben zu müssen?
 
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Wieso werden solche Hackerangriffe nicht als Terroristischer Angriff eingestuft?

Edit Nachtrag:
Mit "Solche Hackerangriffe" meine ich Hackerangriffe auf öffentliche Einrichtungen. Irgendwelche Firmen und so meine ich nicht damit.
 
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neutrongummi schrieb:
Die Frage ist eher: Warum ist Wegner noch im Amt und nicht im Knast?
Was kannst Du Wegner denn an Straftaten vorwerfen?
 
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RedPanda05 schrieb:
Was kann das Bundesland überhaupt?
Spitzenreiter bei den Nehmerländern ist Berlin mit 2,028 Milliarden Euro, gefolgt von Sachsen mit 1,919 Milliarden Euro und Thüringen mit 1,161 Milliarden Euro. Nach Sachsen-Anhalt flossen 1,067 Milliarden Euro

Aus deinem Spiegellink.

Die AFD in SA will die Ausgaben übrigens verdoppeln ohne für zusätzliche Einnahmen zu sorgen. Wieviele Menschen leben in Berlin und wie viele in SA? Hat SA auch Kosten für Staatsbesuche und ähnliches?

Zum Thema: Katastrophe für alle Betroffenen, ich bin gespannt was die Untersuchungen ergeben.
MilchKuh Trude schrieb:
Mehr Datensicherheit heißt aber wahrscheinlich umständlicherer Zugang. Nicht gerade hilfreich wenn man digitaler werden will.
Andere Länder scheinen es ja auch zu schaffen.
neutrongummi schrieb:
Die Prioritäten in Deutschland liegen eher bei anderen Dingen 🏳️‍🌈
Fühlst du dich so sehr bedroht, nur weil du dir deiner Sexualität nicht sicher bist?
 
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MilchKuh Trude schrieb:
Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, Datensparsamkeit größer zu schreiben. Nicht alle Daten erheben, nicht für alles einen Account haben zu müssen?
Das wäre zum Beispiel ein Anfang.
 
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areiland schrieb:
Was kannst Du Wegner denn an Straftaten vorwerfen?
Direkt nach dem Leak ist er erst mal gemütlich zu einem Basketballspiel gegangen.
Es ist seine Aufgabe, in Krisensituationen die Führung zu übernehmen. Das ist die Zweite Krise, in der er einfach aktiv nichts macht. Ich bin mir sicher, dass man da einige Straftatbestände hat.
 
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Wie sollte ich als Bürger diesen Hack einordnen?
 
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Das Internet ist für uns alle Neuland.
 
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Ahh... DAS habe ich glatt vergessen. WIE kam es zu dem Hack? Ein richtiger, geschickter Hackingangriff von Profis, oder Phishing Link?
 
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@Floorp Laut den Leaks selbst hatte die Verwaltung praktisch keine IT-Sicherheit. Vielleicht waren es auch ein paar gelangweilte Jugendliche
 
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Wir müssen über den Begriff "AirGap" reden. Da is nix mit Daten- / Wartungsleitungen. Der Begriff bedeutet, dass man mit der Hand am Arm und zu Fuß ohne Automatisierungen (und damit auch nicht rein elektronisch automatisiert angreifbar) Daten hineinträgt oder heraus. Manchmal wird schon Airgapping behauptet, wenn Netze getrennt sind. Das ist ein Verwässern des Begriffs. Nach meiner Auffassung erfordert Airgapping IMMER mindestens einen Menschen, der an entscheidender Stelle eine Aktion selbst durchführen (nicht nur bestätigen / aktivieren) muss.

Das ist aber praktisch außer für kritischste Themen wie Last-Level-Backup, Zertifikate, die CoCa-Cola-Formel oder sonstige Themen, die dann im Betrieb in einem HSM o.ä. lagern nicht sinnvoll nutzbar. Airgapping gab es früher: Akten wurden mit der Hand von A nach B übertragen. Das war "sicher", aber auch verdammt teuer.

Wir müssen uns schon überlegen, wieviel Mittel (Steuergelder) wir der öffentlichen Hand geben wollen für sichere Systeme.
 
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SANDTIGER schrieb:
Da wird es eine Klagewelle geben müssen. Aber wen wunder es noch.
Und was soll das bringen, persönlich haftbar ist da am Ende sowieso wieder niemand, organisierte Verantwortungslosigkeit ist der Inbegriff deutscher Behörden. Und Schadensersatz, es geht hier um den "Staat" der holt sich die Kohle von dir einfach wieder zurück in dem irgendwo Gebühren erhöht oder eine Schule weniger renoviert wird.
 
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Man sollte hier genau trennen:
Dass es zu dem Hack kommen konnte, ist natürlich schlecht. Dass die Daten jetzt herumgeistern, das ist ebenfalls schlecht. Dass nicht gezahlt wurde, ist hingegen klar zu befürworten: So wird den Gruppen langfristig der Nährboden entzogen.

Entsprechend steht auch schon die Forderung im Raum, generell bei Daten-Erpressungsaktionen (egal, ob Ransomware oder so wie hier) die Zahlung der Summe unter hohe Strafe zu stellen. Würde vielleicht auch mal insgesamt die „Softwarefehler, da kann man nichts machen“-Mentalität begraben können.
 
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SonaN schrieb:
Wir müssen uns schon überlegen, wieviel Mittel (Steuergelder) wir der öffentlichen Hand geben wollen für sichere Systeme.
Wir geben der öffentlichen Hand Mehr als 1000 Mrd. jedes Jahr. Da sollte schon drin sein, dass sich eine Verwaltung zumindest an die Vorgaben des BSI hält.
 
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Wäre gut gewesen für alle Beteiligten wenn das Land Berlin gezahlt hätte.
 
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