News Bessere RAM-Ausnutzung: Microsoft will Windows performanter machen

gaym0r schrieb:
Ich würde mir Gedanken machen wenn mein System so instabil läuft. Ich boote aber auch nur am Patchday und bin sonst im Standby. Ohne Probleme.
Ich boote ansich ja auch nur wenn's nötig ist. Ich denke es gibt bei mir kritische Auslöser, wenn ich nicht mitbekomme, das die RAM-Auslastung weit über 80 % liegt. da wird sicherlich auf LW-C die Auslagerungsdatei angepasst und da ward oft kein Platz mehr. Leider sind in der Windowshistory nicht mehr allzu viele Events dazu auffindbar
Screenshot 2026-03-24 143425.png




areiland schrieb:
Kenne ich gar nicht. Meine Windows Installationen laufen (liefen!) schon seit Jahren ohne jeden BSOD oder Updatefehler durch. Neustarts kommen (kamen) immer nur dadurch zustande, dass Updates halt einen Neustart anforderten. Ansonsten war immer der Ruhezustand angesagt.

Ich bin mit meinem PC nur deshalb auf Linux gegangen, weil Windows 11 immer träger (siehe Artikel) wurde und ich einfach keinen Vertrag mit dem Copiloten hatte. Technisch gesehen lief Windows seit 8.1 bei mir immer völlig problemlos, selbst nach zwei Umzügen auf neue Hardware.

Der Dinosaurier wurde aber seit Windows 8/8.1 wieder immer fetter und behäbiger, weshalb ich vor kurzem beschloss, dass ich das beenden möchte.
Windows 8 war echt ein Mist. BSOD-freies arbeiten ist ein Glücksspiel. Manche Aufgaben ziehen am RAM wobei schon gut 29 GByte für ein Programm war. Ich liebe den Ruhezustand :) . Du bist auf Linux :daumen: ...Wenn ich könnte, wäre auch ein Wechsel auf Linux




RMS_der_Zweite schrieb:
Klar, mein erster 386-40 hatte auch 4 MB RAM.
Da lief aber kein Multiuser-OS drauf. Debian Ende der 90er war schon deutlich näher an einem modernen System als an DOS mit seinem handgestrickten Code.

Mein aktuelles System ist im Prinzip dasselbe, nur halt mit 64 Bits. Da läuft nach dem Boot ein X mit FVWM, genau wie damals. Was da jetzt genutzt wird nach dem Boot weiß ich gar nicht, ist aber bestimmt auch das Zehnfache. Im Hintergrund läuft bedeutend mehr (systemd, snapd, dbus, pipewire..).

Mein vServer mit Debian Stable hat 4 GB RAM, laufen Web- und Mailserver drauf. Nutzt aktuell knapp 1 GB. Natürlich ohne GUI.

Denke mal dass MS da einfach noch gar nichts weiter optimiert hat.
Webserver :schluck: , bei mir auf Windows7 mit letzten Reboot im Jahre 2020
 
Mein Ramverbrauch tendiert gegen 0.
Also da ist immer möglicht alles voll und reserviert und so...
Aber musste jetzt schon mehrere Jahre nicht nachkaufen.
Der verbraucht sich einfach nicht.

Wenn Endanwender über Betriebssysteme und Speichermanagement anfangen zu diskutieren...
Finde ich immer wieder super!
Paulanergarten 2.0

ich hab mal noch 512Gb auf Reserve liegen... falls sich der RAM doch mal verbraucht 🤣
 
schmalls schrieb:
bei mir auf Windows7 mit letzten Reboot im Jahre 2020
Ist das sicher? ;)
Habe 9 Monate Uptime auf dem vHost, da werden schon diverse Kernelupdates aufgelaufen sein. Bei Windows wären mir jahrelange Uptimes zu heiß.

@Johnjoker
Aha. Hier diskutieren nicht nur Endanwender.
 
das ist richtig, aber seine Aussage ist halt falsch. Deshalb StartAllBack nutzen und schon ist alles schneller weil der WinUI Kram nicht geladen wird.
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UrlaubMitStalin schrieb:
Oder: Wie machte ich aus einem brandneuem Core Ultra 7 265H mit 64GB RAM gefühlt einen i5-650 mit 8GB RAM.
das macht der Defender, weil er alles in einem Emulator ausführt. kA warum du dein System so ausbremsen willst.
Ergänzung ()

Darktothewell schrieb:
Windows 11 läuft eigentlich mit viel RAM auch nicht so gut wie es sollte, zb kann es mal sein dass der Explorer Sekunden lange Hänger hat

das liegt am Defender, dass beim Auslesen der Icons die Datei öffnet, dann lässt der Defender das im Emulator laufen, erst dann kann der Defender das Icon auslesen und anzeigen.
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Monarch2 schrieb:
Die unglaubliche Trägheit trotz schneller Hardware ist für mich das Hauptproblem. Und das betrifft nicht nur Windows (Explorer - Katastrophe)

auch für dich, weg vom Defender gehen (zu ESET) und über extra Speed freuen
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Monarch2 schrieb:
Irgendwie schafft es Windows, dass der Speicher ohne Reboot nicht mehr freigegeben wird.

das sind bei dir dann bestimmt Zombie Prozesse, also Programme die Handles nicht richtig geschlossen haben vorm Beenden.

Systeminformer starten->Tools->Zombie Processes und auf Scan klicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf meinem Notebook bin ich schon seit einiger Zeit ausschließlich mit Linux unterwegs.

Stark auffallend ist dass im Idle die HDD LED nicht mehr ununterbrochen wie bei Windows am Blinken ist.
Die leuchtet wirklich nur noch auf wenn ich aktiv etwas mache, ansonsten steht wirklich alles still.

Allgemein läuft alles "Schwubdiwub" wie auch einst unter WIndows 7/8.1.

Ich kann nicht verstehen was Microsoft dazu gebracht hat Windows so verkommen zu lassen.
AeroGlass war toll, vieles war noch manuell anpassbar, alle Einstellungen waren an einem Ort zu finden in homogenen Menüs, es gab noch IDLE ohne ständige Aktivität der HDD oder des Netzwerks..
Alles lief flüssig ohne die electron/webapp "Denksekunde" und und und..

Könnte man heute noch ohne große Schwierigkeiten Windows 7 oder 8.1 nutzen, ich würde es tun.
Bildschirmfoto.png


4GB Ram Auslastung bei Firefox, große Datenmengen Kopieren, Spotify ...
 
Snoop7676 schrieb:
Stark auffallend ist dass im Idle die HDD LED nicht mehr ununterbrochen wie bei Windows am Blinken ist.
Die leuchtet wirklich nur noch auf wenn ich aktiv etwas mache, ansonsten steht wirklich alles still.

das ist der Idle Maintain Task, der Platten defragmentiert und z.B. den RAM auf Fehler testet wenn du nicht am PC bist.
 
IDontWantAName schrieb:
Idle Maintain Task
Das dachte ich auch erst. Habe dann aber in der Aufgabenplanung und Registry alles an "Wartung" zum Test deaktiviert. Es wurde dadurch weniger aber weit weg von "ruhe" oder von Linux.
 
mario_mendel34 schrieb:
XAML ist auch nicht einmal im Ansatz so ressourcensparend wie die nativen Implementierungen aus der Zeit vor .NET.
Die Zeit ist aber schon Äonen her, denn die letzten "nativen" in C++ geschriebenen GUIs dürften mit MFC (Microsoft Foundation Classes) aus den 1990ern programmiert worden sein. Selbst das mittlerweile alte Windows Forms ist bereits ein .Net GUI-Toolkit.
 
modena.ch schrieb:
Ja wenn das richtig funktionieren würde, kein Problem, was es aber nicht tut.
Wenn ich lokal eine VMWare starte (auf 12GB Ram beschränkt) und er schon 15GB!! für ein jungfräulich gestartetes System mit ein paar wenigen Anwendungen belegt
und zusätzlich an die 16GB Cache belegt, wird der Cache nur langsam und unzureichend frei gegeben.
Das System ist träge und alles Andere als performant, Ram wäre mehr als genug da dafür.
Dann solltest du ggf. mal tiefer schauen was das genau ist, was den Speicher belegt.
15GB jungfräulich ist drastisch zu viel. 3-4GB, bestenfalls ist normal. Ich meine "zugewiesen". Das ist nichtmal zwangsweise belegt.
modena.ch schrieb:
Auch CPU und SSDs wären kein Thema, alles schnell und reichlich vorhanden.
Denkfehler, das was der Taskmanager als Cache anzeigt, ist u.A. Storage Cache. Die Zugriffslatenz ist Welten kleiner als die der SSD. ALLE! Daten die das System anfingert, landen im Cache. Zugriff auf die Daten geht damit merklich schneller. Natürlich kann man mit einer schnellen SSD dort kompensieren, aber gerade bei Latenzen gewinnt der RAM merklich.
modena.ch schrieb:
Bevor ich den unnötigen Cache, weil ich habe alles gestartet was ich brauche und jemals starten werde,
nicht mit einem Tool kille, ist die Performance grauenhaft.
Es nennt sich SuperFetch, schalt das doch einfach mal ab? Google mal nach Details. Man kann auchmal via RAMMap Tool schauen, wofür der Cache aktuell genutzt wird. Wahrscheinlich wird ein größerer Teil eben der Filecache sein.

Bei NVMe only PCs kann es ggf. aber Punkte bringen, das zu deaktivieren.
In meinem Fall, ich hab noch zwei HDDs für bspw. Schreibintensive Dinge im PC, wenn man mehrfach so ein 30, 40GB Files anfingert, läuft das 1x nativ von der Platte und beim zweiten mal vom RAM.
Sowas wie SubTitelEdit zum Anpassen von Untertitel Tracks in Videofiles läuft für die zweite Spur binnen Fingerschnipp. Oder auch aktuelle Games, die ihren Kontent in GB große Archiv Dateien ablegen. Einmal im Cache und die HDD hat nix mehr zu tun.
Geht natürlich nur wenn RAM vorhanden ist. In deinem Fall mit 15/16GB + 12GB + bisschen Overhead bei 32GB native?? im System? wird das aber wahrscheinlich eh nicht sonderlich viel bringen.

Btw. nur für den Hinterkopf, IO wait erzeugt auch CPU Last, also belegt Rechenzyklen des Prozessors ohne was zu machen, viel IO wait resultiert meistens in höherer CPU Load, was je nachdem ggf. andere Nebeneffekte haben könnte. Wie bspw. bei Games fallende FPS im CPU Limit durch Behinderung des Render Prozesses.
 
@mibbio Ich meinte eigentlich auch die Zeit vor dem ganzen webbasierten Zeugs, ob das jetzt XAML, Electron oder noch was anderes ist, damit hat die ganze moderne Trägheit angefangen. Hat primär natürlich nichts mit .NET zu tun.
 
Snoop7676 schrieb:
Es wurde dadurch weniger aber weit weg von "ruhe" oder von Linux.
Dann schnapp dir ein Tool was den Kram aufzeichnet und schau dir an, was dafür verantwortlich ist. Ihr immer mit diesem "ich dachte" - prüfen was es ist und reagieren. Annahmen sind wertlos.

Snoop7676 schrieb:
Stark auffallend ist dass im Idle die HDD LED nicht mehr ununterbrochen wie bei Windows am Blinken ist.
Die leuchtet wirklich nur noch auf wenn ich aktiv etwas mache, ansonsten steht wirklich alles still.
Wie schon erwähnt gibt es eine Funktion, die nennt sich SuperFetch bzw. bei HDDs auch Prefetch, u.A. sorgt diese für das Laden von Daten in dem RAM. Bei HDDs gibt es zudem auch einen Hintergrund Defragmentierungstask.

Der Linux Wink bringt halt exakt gar nix, weil dort ganz andere Anforderungen und Prozesse aktiv sind. Andere Filesysteme, andere Optimierungen usw.
Snoop7676 schrieb:
Anhang anzeigen 1716453

4GB Ram Auslastung bei Firefox, große Datenmengen Kopieren, Spotify ...
Brach liegender Speicher ist das unnützigste was es gibt. Warum sollte das wünschenswert sein?
 
RAM-Verbrauch - im Moment läuft hier der Firefox mit zwei offenen Tabs, der Rechner ist seit etwa 8 Stunden in Betrieb. Heutige Browser sind auch nicht zimperlich, was den Speicherverbrauch betrifft:

Screenshot 2026-03-24 213820.png
 
mario_mendel34 schrieb:
Ich meinte eigentlich auch die Zeit vor dem ganzen webbasierten Zeugs, ob das jetzt XAML
XAML hat aber nichts mit webbasiert zu tun, nur weil es so ähnlich wie HTML aussieht. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen HTML und XAML besteht lediglich darin, dass sie Auszeichnungssprachen sind, die von XML abstammen. Eine WPF-Anwendungen ist aber letzlich genauso eine native .Net-Anwedunge wie ein Programm mit WinForms, nur dass die GUI des Programms halt im Quellcode mittels XAML beschrieben wurde. Das heißt aber nicht, dass da ein Webbrowser als Wrapper drumrum ist, der die GUI wie eine Webseite rendert. Bei WPF (mit XAML) ist genauso ein natives Programm mit nativen GUI-Elementen, wie ein WinForms-Programm. Der Unterschied existiert praktisch nur im Quellcode, aber nicht mehr im übersetzten Programm, das vom Nutzer ausgeführt wird.
 
Sensei21 schrieb:
Stromsparplan anpassen ?

externe Gehäuse verwenden, wo die Platte nicht herunterfährt ?

Staggered Spin-Up in Windows deaktivieren ?

ist eher ein Konfigurations-Problem als Windows-Problem per se, oder ?


search.brave.com: "windows disable staggered spinup"
Strom - Wenn Du mein Rechnung übernimmst gerne ;-)
Es kommen für mich nur Gehäuse in frage, die runterfahren unterstützen.
Staggered Spin-Up - guck ich mir mal an. Kannte ich noch nicht - Danke
Das die PC Plattform generell hier Nachholbedarf hat steht ausser Frage:

PC bootet: Alleine das Bios fragt alle externen Platten ab - lässt sich nicht verhindern! Bootreihenfolge ist eingestellt und wird befolgt. Wenn dann vo der eingestellten Platte gebootet wird: wieder 45 Sekunden dazuaddieren. Also schon 3 Minuten vor dem Desktop... Wenn ich die Platten nicht am PC habe dann ist der nach 30 Sekunden "da" - Nervt tierisch.

Das Verhalten des Explorers im Betrieb ist da auch nur eine Facette der Medallie - evtl. Hilft ja in Win die von Dir vorgestellte Funktion.
 
Bub1968 schrieb:
PC bootet: Alleine das Bios fragt alle externen Platten ab - lässt sich nicht verhindern!
Doch das lässt sich verhindern, nämlich indem man den Schnellstartmodus des UEFI nutzt. Denn der verkürzt den POST und unterbindet z.B. auch die Suche nach startfähigen weiteren Datenträgern.
 
fdsonne schrieb:
Dann solltest du ggf. mal tiefer schauen was das genau ist, was den Speicher belegt.
15GB jungfräulich ist drastisch zu viel. 3-4GB, bestenfalls ist normal. Ich meine "zugewiesen". Das ist nichtmal zwangsweise belegt.


Jetzt nicht komplett jungfräulich, hier nach erzwungenem Update nach Neustart.
Dann startet natürlich auch Teams, Outlook, Unify Telefonsoftware, One Drive, Cisco VPN Client,
Epos Headset Software, eine Ticketing Software der Firma mit wenigen hundert MB Ram und einem Iron Brower mit dem Chat hier.

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Könnte Storage Cache sein, aber meine SSDs sollten eigenen Cache On Board haben, der ist doch sicher schneller, weil näher als Ram an der SSD.
Ah ich seh schon, die hat keinen eigenen Cache. Das wirds dann wohl sein.

https://europe.kioxia.com/de-de/business/ssd/client-ssd/xg8.html

 
Zuletzt bearbeitet:
areiland schrieb:
Doch das lässt sich verhindern, nämlich indem man den Schnellstartmodus des UEFI nutzt. Denn der verkürzt den POST und unterbindet z.B. auch die Suche nach startfähigen weiteren Datenträgern.
Dann kann man aber auch in der Regel nicht mehr während des POST ins UEFI, weil das Zeitfenster zu kurz ist. Ins UEFI kommt man dann nur noch, indem man vom laufenden OS einen Reboot direkt ins UEFI auslöst oder über den Recovry Mode von Windows. Wenn man Linux (oder Dual Boot) verwendet gibt es im Bootloader meist auch einen Entrag, mit dem man ins UEFI wechselt.

Mit Fast Boot vom UEFI sperrt man sich also im ungüstigen Fall aus dem UEFI aus, wenn man kein OS mehr booten kann oder der Bootloader selbst kaputt ist.
 
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