Nightmar17
Lt. Commander
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Wollten die das nicht schon unter Windows 10 machen?
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Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Ich boote ansich ja auch nur wenn's nötig ist. Ich denke es gibt bei mir kritische Auslöser, wenn ich nicht mitbekomme, das die RAM-Auslastung weit über 80 % liegt. da wird sicherlich auf LW-C die Auslagerungsdatei angepasst und da ward oft kein Platz mehr. Leider sind in der Windowshistory nicht mehr allzu viele Events dazu auffindbargaym0r schrieb:Ich würde mir Gedanken machen wenn mein System so instabil läuft. Ich boote aber auch nur am Patchday und bin sonst im Standby. Ohne Probleme.
Windows 8 war echt ein Mist. BSOD-freies arbeiten ist ein Glücksspiel. Manche Aufgaben ziehen am RAM wobei schon gut 29 GByte für ein Programm war. Ich liebe den Ruhezustandareiland schrieb:Kenne ich gar nicht. Meine Windows Installationen laufen (liefen!) schon seit Jahren ohne jeden BSOD oder Updatefehler durch. Neustarts kommen (kamen) immer nur dadurch zustande, dass Updates halt einen Neustart anforderten. Ansonsten war immer der Ruhezustand angesagt.
Ich bin mit meinem PC nur deshalb auf Linux gegangen, weil Windows 11 immer träger (siehe Artikel) wurde und ich einfach keinen Vertrag mit dem Copiloten hatte. Technisch gesehen lief Windows seit 8.1 bei mir immer völlig problemlos, selbst nach zwei Umzügen auf neue Hardware.
Der Dinosaurier wurde aber seit Windows 8/8.1 wieder immer fetter und behäbiger, weshalb ich vor kurzem beschloss, dass ich das beenden möchte.
WebserverRMS_der_Zweite schrieb:Klar, mein erster 386-40 hatte auch 4 MB RAM.
Da lief aber kein Multiuser-OS drauf. Debian Ende der 90er war schon deutlich näher an einem modernen System als an DOS mit seinem handgestrickten Code.
Mein aktuelles System ist im Prinzip dasselbe, nur halt mit 64 Bits. Da läuft nach dem Boot ein X mit FVWM, genau wie damals. Was da jetzt genutzt wird nach dem Boot weiß ich gar nicht, ist aber bestimmt auch das Zehnfache. Im Hintergrund läuft bedeutend mehr (systemd, snapd, dbus, pipewire..).
Mein vServer mit Debian Stable hat 4 GB RAM, laufen Web- und Mailserver drauf. Nutzt aktuell knapp 1 GB. Natürlich ohne GUI.
Denke mal dass MS da einfach noch gar nichts weiter optimiert hat.
Ist das sicher?schmalls schrieb:bei mir auf Windows7 mit letzten Reboot im Jahre 2020
Krik schrieb:Nachdem ich gehört habe, dass sie z. B. Electron für das Startmenü verwenden, wundert mich die Trägheit überhaupt nicht.
das macht der Defender, weil er alles in einem Emulator ausführt. kA warum du dein System so ausbremsen willst.UrlaubMitStalin schrieb:Oder: Wie machte ich aus einem brandneuem Core Ultra 7 265H mit 64GB RAM gefühlt einen i5-650 mit 8GB RAM.
Darktothewell schrieb:Windows 11 läuft eigentlich mit viel RAM auch nicht so gut wie es sollte, zb kann es mal sein dass der Explorer Sekunden lange Hänger hat
Monarch2 schrieb:Die unglaubliche Trägheit trotz schneller Hardware ist für mich das Hauptproblem. Und das betrifft nicht nur Windows (Explorer - Katastrophe)
Monarch2 schrieb:Irgendwie schafft es Windows, dass der Speicher ohne Reboot nicht mehr freigegeben wird.
Snoop7676 schrieb:Stark auffallend ist dass im Idle die HDD LED nicht mehr ununterbrochen wie bei Windows am Blinken ist.
Die leuchtet wirklich nur noch auf wenn ich aktiv etwas mache, ansonsten steht wirklich alles still.
Das dachte ich auch erst. Habe dann aber in der Aufgabenplanung und Registry alles an "Wartung" zum Test deaktiviert. Es wurde dadurch weniger aber weit weg von "ruhe" oder von Linux.IDontWantAName schrieb:Idle Maintain Task
Die Zeit ist aber schon Äonen her, denn die letzten "nativen" in C++ geschriebenen GUIs dürften mit MFC (Microsoft Foundation Classes) aus den 1990ern programmiert worden sein. Selbst das mittlerweile alte Windows Forms ist bereits ein .Net GUI-Toolkit.mario_mendel34 schrieb:XAML ist auch nicht einmal im Ansatz so ressourcensparend wie die nativen Implementierungen aus der Zeit vor .NET.
Dann solltest du ggf. mal tiefer schauen was das genau ist, was den Speicher belegt.modena.ch schrieb:Ja wenn das richtig funktionieren würde, kein Problem, was es aber nicht tut.
Wenn ich lokal eine VMWare starte (auf 12GB Ram beschränkt) und er schon 15GB!! für ein jungfräulich gestartetes System mit ein paar wenigen Anwendungen belegt
und zusätzlich an die 16GB Cache belegt, wird der Cache nur langsam und unzureichend frei gegeben.
Das System ist träge und alles Andere als performant, Ram wäre mehr als genug da dafür.
Denkfehler, das was der Taskmanager als Cache anzeigt, ist u.A. Storage Cache. Die Zugriffslatenz ist Welten kleiner als die der SSD. ALLE! Daten die das System anfingert, landen im Cache. Zugriff auf die Daten geht damit merklich schneller. Natürlich kann man mit einer schnellen SSD dort kompensieren, aber gerade bei Latenzen gewinnt der RAM merklich.modena.ch schrieb:Auch CPU und SSDs wären kein Thema, alles schnell und reichlich vorhanden.
Es nennt sich SuperFetch, schalt das doch einfach mal ab? Google mal nach Details. Man kann auchmal via RAMMap Tool schauen, wofür der Cache aktuell genutzt wird. Wahrscheinlich wird ein größerer Teil eben der Filecache sein.modena.ch schrieb:Bevor ich den unnötigen Cache, weil ich habe alles gestartet was ich brauche und jemals starten werde,
nicht mit einem Tool kille, ist die Performance grauenhaft.
Dann schnapp dir ein Tool was den Kram aufzeichnet und schau dir an, was dafür verantwortlich ist. Ihr immer mit diesem "ich dachte" - prüfen was es ist und reagieren. Annahmen sind wertlos.Snoop7676 schrieb:Es wurde dadurch weniger aber weit weg von "ruhe" oder von Linux.
Wie schon erwähnt gibt es eine Funktion, die nennt sich SuperFetch bzw. bei HDDs auch Prefetch, u.A. sorgt diese für das Laden von Daten in dem RAM. Bei HDDs gibt es zudem auch einen Hintergrund Defragmentierungstask.Snoop7676 schrieb:Stark auffallend ist dass im Idle die HDD LED nicht mehr ununterbrochen wie bei Windows am Blinken ist.
Die leuchtet wirklich nur noch auf wenn ich aktiv etwas mache, ansonsten steht wirklich alles still.
Brach liegender Speicher ist das unnützigste was es gibt. Warum sollte das wünschenswert sein?Snoop7676 schrieb:
XAML hat aber nichts mit webbasiert zu tun, nur weil es so ähnlich wie HTML aussieht. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen HTML und XAML besteht lediglich darin, dass sie Auszeichnungssprachen sind, die von XML abstammen. Eine WPF-Anwendungen ist aber letzlich genauso eine native .Net-Anwedunge wie ein Programm mit WinForms, nur dass die GUI des Programms halt im Quellcode mittels XAML beschrieben wurde. Das heißt aber nicht, dass da ein Webbrowser als Wrapper drumrum ist, der die GUI wie eine Webseite rendert. Bei WPF (mit XAML) ist genauso ein natives Programm mit nativen GUI-Elementen, wie ein WinForms-Programm. Der Unterschied existiert praktisch nur im Quellcode, aber nicht mehr im übersetzten Programm, das vom Nutzer ausgeführt wird.mario_mendel34 schrieb:Ich meinte eigentlich auch die Zeit vor dem ganzen webbasierten Zeugs, ob das jetzt XAML
Strom - Wenn Du mein Rechnung übernimmst gerne ;-)Sensei21 schrieb:Stromsparplan anpassen ?
externe Gehäuse verwenden, wo die Platte nicht herunterfährt ?
Staggered Spin-Up in Windows deaktivieren ?
ist eher ein Konfigurations-Problem als Windows-Problem per se, oder ?
search.brave.com: "windows disable staggered spinup"
Doch das lässt sich verhindern, nämlich indem man den Schnellstartmodus des UEFI nutzt. Denn der verkürzt den POST und unterbindet z.B. auch die Suche nach startfähigen weiteren Datenträgern.Bub1968 schrieb:PC bootet: Alleine das Bios fragt alle externen Platten ab - lässt sich nicht verhindern!
fdsonne schrieb:Dann solltest du ggf. mal tiefer schauen was das genau ist, was den Speicher belegt.
15GB jungfräulich ist drastisch zu viel. 3-4GB, bestenfalls ist normal. Ich meine "zugewiesen". Das ist nichtmal zwangsweise belegt.
Dann kann man aber auch in der Regel nicht mehr während des POST ins UEFI, weil das Zeitfenster zu kurz ist. Ins UEFI kommt man dann nur noch, indem man vom laufenden OS einen Reboot direkt ins UEFI auslöst oder über den Recovry Mode von Windows. Wenn man Linux (oder Dual Boot) verwendet gibt es im Bootloader meist auch einen Entrag, mit dem man ins UEFI wechselt.areiland schrieb:Doch das lässt sich verhindern, nämlich indem man den Schnellstartmodus des UEFI nutzt. Denn der verkürzt den POST und unterbindet z.B. auch die Suche nach startfähigen weiteren Datenträgern.