News Bessere RAM-Ausnutzung: Microsoft will Windows performanter machen

Meine Wunschliste für MS in Sachen schneller. Installation, Hochfahren. Updates dauern hin und wieder extrem viel Zeit beim download, entpacken, installieren. Multitasking könnte auch mal überarbeitet werden.
 
schmalls schrieb:
Das System läuft solange, bis es den "BlueScreen" gibt.

Letzter WindowsCrash liegt erst 29 Tage zurück
Ich würde mir Gedanken machen wenn mein System so instabil läuft. Ich boote aber auch nur am Patchday und bin sonst im Standby. Ohne Probleme.
 
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Windows 11 läuft eigentlich mit viel RAM auch nicht so gut wie es sollte, zb kann es mal sein dass der Explorer Sekunden lange Hänger hat oder dass die Taskleiste nicht auftaucht. Ich habe es so eingestellt dass die ausgeblendet wird und manchmal muss man extra strg+escape drücken weil sie sonst nicht eingeblendet wird und da frage ich mich wie das sein kann, das so eine Grundfunktion nicht funktioniert. Also zu tun gibt es genug aber das hat nix mit der RAM Effizienz zu tun. Ich habe 64GB. Natürlich nur DDR4 schade eigentlich. Für llm nicht gut zu gebrauchen, hätte ich man ein paar Jahre später kaufen sollen. Das nächste sind die ständigen Neustarts nach Update ey Windows wurde über Jahrtausende entwickelt und die kriegen es immer noch nicht hin
 
@Krik Ja, wobei ich behaupte, dass Windows erst seit XP überhaupt vernünftig funktioniert
 
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Die unglaubliche Trägheit trotz schneller Hardware ist für mich das Hauptproblem. Und das betrifft nicht nur Windows (Explorer - Katastrophe) sondern auch Microsoft-Anwendungen. Es dauert gefühlt immer 2-3 Sekunden, bis sich eine Excel-Datei mit O365 öffnet. Würde ich wieder Excel 2010 installieren, damit ginge das in einem Sekundenbruchteil. Microsoft hat das einfach komplett aus den Augen verloren.

chillipepper schrieb:
Apple verwendet auch so was wie Memory Compression, obwohl ich dem gegenüber eher skeptisch eingestellt bin; die CPU soll besser mit sinnvolleren Dingen beschäftigt werden und bei den Applikationen und Services performen.
Das macht auch Windows 11. Würde es das nicht tun, wären noch viel mehr Leute gefrustet. Siehe Screenshot:

1774341080472.png


Der Screenshot stammt von meinem Arbeitsnotebook. Notgedrungen heute morgen mal wieder neu gestartet.

Ich habe eigentlich so gut wie immer die selben Programme geöffnet. Und ich weiß jetzt schon, spätestens Ende der Woche, liegt die Speicherauslastung ohne Neustart mindestens bei 22-24 GB oder noch höher, und auch die für Büroarbeiten/Sysadmin-Tätigkeiten eigentlich locker ausreichenden 32 GB werden langsam knapp. Obwohl nicht mehr oder weniger Programme bzw. Dateien geöffnet wurden! Das ist vollkommener Irrsinn.

Privat läuft hier seit zwei Monaten auch auf dem Desktop nur noch Linux (verschiedene Systeme, Mint / CachyOS). Auf den Servern schon lange (hauptsächlich Debian). Und dabei bleibt es wohl auch langfristig.
 
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Monarch2 schrieb:
Die unglaubliche Trägheit trotz schneller Hardware ist für mich das Hauptproblem. Und das betrifft nicht nur Windows .

Da gehe ich mit. Wenn die Programme trotz inzwischen sehr viel schnelleren Rechnern nicht wirklich schneller (oder sogar teilweise langsamer) werden, ist das tatsächlich ein Problem, welches sie mal anpacken müssen.
 
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Monarch2 schrieb:
Die unglaubliche Trägheit trotz schneller Hardware ist für mich das Hauptproblem.
Diese inzwischen unübersehbare Trägheit hat auch mich dazu bewogen, dass ich vor wenigen Wochen meine DatenSSD leergeräumt und mit Mint versehen habe. Inzwischen ist Mint auf die NVME umgezogen und die Windows 11 Installation des PCs existiert nur noch als VHD, die auf meiner externen Platte schlummert.
 
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Monarch2 schrieb:
Und ich weiß jetzt schon, spätestens Ende der Woche, liegt die Speicherauslastung ohne Neustart mindestens bei 22-24 GB oder noch höher, und auch die für Büroarbeiten/Sysadmin-Tätigkeiten eigentlich locker ausreichenden 32 GB werden langsam knapp. Obwohl nicht mehr oder weniger Programme bzw. Dateien geöffnet wurden! Das ist vollkommener Irrsinn.
Das heißt aber nicht unbedingt, das Windows selbst mit längerer Laufzeit mehr RAM belegt, sondern das dürften überwiegend Daten der laufenden Programme sein. Je nachdem, wie die jeweilige Anwendung mit dem Speicher umgeht und selber Daten cached, steigt halt auch der, durch die Anwendung belegte RAM. Da kann dann aber Windows nichts für.

Außerdem ist die Frage, ob der RAM wirklich vollläuft, also die Performance schlechter wird, weil kein RAM mehr freigegeben und neu zugewiesen kann. Oder sammeln sich einfach nur mehr inaktive Daten an, die von Anwendung und Windows erstmal weiterhin im RAM belassen werden, bis der RAM für irgendwas Anderes benötigt wird.

Letzteres ist ja kein wirkliches Volllaufen des RAM, sondern eben nur intensives Caching im RAM. Es ist Blödsinn, inaktive Daten für eine kleinere RAM-Belegeung pauschal immer direkt aus dem RAM zu werfen, wenn der gerade gar nicht für was Anderes benötigt wird.

Viel belegter RAM kann tatsächlich auch bedeuten, dass der verfügbare RAM optimal genutzt wird, da brach liegender RAM im Prinzip Verschwendung ist.
 
Create the problem and sell the solution.

Häng 100 Sandsäcke an den Luftballon, warte bis die Empörung darüber abgeklungen ist, nimm 10 davon weg und verkauf das als Performanceverbesserung.
 
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Trinoo schrieb:
nice, mehr Performance ist immer gut, ich bin gespannt 😊

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Anhang anzeigen 1715927

Finde ich jetzt nicht wirklich dramatisch... wer halt mehr Ram braucht, hätte in der Vergangenheit wohl nicht so geizig sein sollen... es zahlt sich halt aus ;)

Das ginge halt auch locker mit 10-12GB anstatt fast 19GB.

Das Ding ist, jeh mehr Ram du hast, desto mehr nimmt sich Windows einfach.

Dazu der Cache Unsinn.
Ich hab hier alles offen was ich brauche und es kommt auch sicher nichts dazu. Das System wurde heute morgen frisch gestartet.
Trotzdem hält Windows neben den unfassbaren Ram Verbrauch für die paar offenen Programme einfach noch 16GB Cache, für sozusagen nix und gibt das leider auch nur unzureichend frei, wenn Ram tatsächlich gebraucht wird. Wenns jetzt 4-5GB Cache wären, würde keiner was sagen.

1774342798099.png


Den Cache kann ich mit einem Tool killen und er bleibt dann auch über den ganzen Tag klein.
 
mibbio schrieb:
Das heißt aber nicht unbedingt, das Windows selbst mit längerer Laufzeit mehr RAM belegt, sondern das dürften überwiegend Daten der laufenden Programme sein. Je nachdem, wie die jeweilige Anwendung mit dem Speicher umgeht und selber Daten cached, steigt halt auch der, durch die Anwendung belegte RAM. Da kann dann aber Windows nichts für.
Alles schon ausprobiert. Wenn ich nach einer Woche ohne Neustart sämtliche Applikationen beende, dann liegt die Speicherbelegung immer noch über 10 GB. Irgendwie schafft es Windows, dass der Speicher ohne Reboot nicht mehr freigegeben wird.

mibbio schrieb:
Außerdem ist die Frage, ob der RAM wirklich vollläuft, also die Performance schlechter wird, weil kein RAM mehr freigegeben und neu zugewiesen kann. Oder sammeln sich einfach nur mehr inaktive Daten an, die von Anwendung und Windows erstmal weiterhin im RAM belassen werden, bis der RAM für irgendwas Anderes benötigt wird.
Ja, die Performance sinkt, und zwar gewaltig. Es ist klar, geschlossene Programme schmeißt das System nicht direkt auf dem Speicher, sondern das landet erst mal im Cache. Nach kurzer Zeit ist der RAM deshalb auch komplett in Gebrauch (jedenfalls bei meiner Art der PC-Nutzung). Was ja kein Problem ist, solange die Applikationen genug Luft haben.

mibbio schrieb:
Viel belegter RAM kann tatsächlich auch bedeuten, dass der verfügbare RAM optimal genutzt wird, da brach liegender RAM im Prinzip Verschwendung ist.
Richtig. So machen es meine Linux-Systeme. Da ist nach einiger Zeit auch der RAM komplett in Nutzung, eben wie bei Windows für den Cache. Aber dort bleibt der Anteil aktiv belegten Speichers langfristig konstant, auf gleichzeitig wesentlich niedrigerem Niveau.
 
fdsonne schrieb:
Dieser Cche ist auch nicht belegt im Sinne von für Anwendungen nicht verfügbar, sondern macht Platz wenn Anwendungen speicher belegen. Technisch also kein Problem.

Ja wenn das richtig funktionieren würde, kein Problem, was es aber nicht tut.
Wenn ich lokal eine VMWare starte (auf 12GB Ram beschränkt) und er schon 15GB!! für ein jungfräulich gestartetes System mit ein paar wenigen Anwendungen belegt
und zusätzlich an die 16GB Cache belegt, wird der Cache nur langsam und unzureichend frei gegeben.
Das System ist träge und alles Andere als performant, Ram wäre mehr als genug da dafür.
Auch CPU und SSDs wären kein Thema, alles schnell und reichlich vorhanden.

Bevor ich den unnötigen Cache, weil ich habe alles gestartet was ich brauche und jemals starten werde,
nicht mit einem Tool kille, ist die Performance grauenhaft.
 
Monarch2 schrieb:
Die unglaubliche Trägheit trotz schneller Hardware ist für mich das Hauptproblem. Und das betrifft nicht nur Windows (Explorer - Katastrophe) sondern auch Microsoft-Anwendungen. Es dauert gefühlt immer 2-3 Sekunden, bis sich eine Excel-Datei mit O365 öffnet. Würde ich wieder Excel 2010 installieren, damit ginge das in einem Sekundenbruchteil. Microsoft hat das einfach komplett aus den Augen verloren.


Das macht auch Windows 11. Würde es das nicht tun, wären noch viel mehr Leute gefrustet. Siehe Screenshot:

Hast recht. Zum Glück nur bei höherer Speicherauslastung und ziemlich dezent.

1774346020664.png




1774346719886.png
 
modena.ch schrieb:
(...)wird der Cache nur langsam und unzureichend frei gegeben.
(...)
Ich denke das Problem könnte darin bestehen, dass die VM einen zusammenhängenden 12GB großen Bereich haben will, da muss Windows erst mal umräumen. Schau doch mal ob du in der VM dynamischen Speicher konfigurieren kannst.
 
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