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NewsBeste Fertigung: Auch Intel ist Kunde von TSMCs N2-Prozess
Nachdem AMD vor einer Woche mit einem N2-HPC-Chip von TSMC überraschend in die Öffentlichkeit ging, folgt nun Intel – über Gerüchte. Dass sich das Unternehmen aber erneut breit aufstellt und nicht bedingungslos auf die eigene Fertigung vertraut, hatte vor allem zuletzt bekanntlich einen guten Grund.
Eigentlich ist die Abhängigkeit von Taiwan gar nicht so gross, wenn nicht jeder die kleinste und beste Strucktur erwarten würde. Man könnte sich durchaus auch in vielen bereichen auf die Software stürzen und dort eine Menge raus holen.
Aber dann müsste man Software ohne den ganzen sinnlosen Balast wie Werbung usw abschaffen. Oder Windows mal wirklich kommplett neu aufsetzen und alle altlasten von Früher über Board werfen.
Vielleicht hätte es mittelfristig sogar einen Positives effekt im Software bereich, wenn Taiwan als zulieferer ausfallen würde.
Den Text hast du nicht gelesen oder? Sonst wüsstest du, dass Intel zu behing nicht die Kapazität haben wird, alles auf 18a selbst zu fertigen. Aktuell rüsten die 1 Komplex nach und nach auf. Da stehen noch keine 5 fertige 18a Komplexe die alles auswerfen was man sich wünscht. Selbst TSMC mit seiner vielzahl an Komplexen hat nicht genügend kapazität für alle anfragen. Die sind bereits auf mehr als 2 Jahre ausgebucht.
Naja es ist nicht unüblich fehlende Kapazitäten bei der Konkurrenz einzukaufen, Samsung kauft z.b auch OLED Panels von LG. A18 wird finanziell sowieso kein Erfolg, aber darum geht es wahrscheinlich auch nicht, erstmal den Fuß in die Tür bekommen und von dort schaut man dann weiter...
@Cabranium das ist nur eine Andeutung im Text das A18 nur halb an den Start geht.
Danke für den Hinweis man habe den Text nicht gelesen. Und ab auf die Igno mit dir
Warum sollte das ? Was ist wenn genau das Gegenteil passiert .... USA ist kein brauchbarer Partner mehr es bilden sich langsam aber sicher andere Handelspartner und Abkommen .....man liest ja zb auch das Japan Korea China enger zusammen arbeiten bzw den Freihandel vorantreiben , .... Taiwan Brauch die USA nicht denn Taiwan bekommt ihre Produkte so oder so los
Wenn Apple, AMD, nvidia und Intel nicht mehr bei TSMC Kunden sind, wo soll dann das Geld herkommen um die teure Entwicklung weiter voranzutreiben? China wird sich sicher nicht erneut abhängig machen und den Weg zur Eigenständigkeit jetzt durchziehen. TSMC wäre am Boden, wenn US Tech Firmen keine Kunden mehr sind.
@Ripcord Genau, dass vergessen viele, die einzigen Firmen die sich die teuren Prozesse leisten können und wollen, sind US Unternehmen. In den meisten Branchen werden 2nm und weniger sowieso nicht benötigt. China würde sich mit Taiwan zwar das Know How aneignen, aber die Entwicklung müsste man dann aus eigener Tasche finanzieren, ob man das möchte, weiss ich nicht.
Vom Text her klingt es ja so, als wenn Intel zweigleisig fährt. Hoffen wir mal, dass es wirklich so ist und man sich alle Optionen offen hält und nicht die eigene Fertigung doch ein Problem hat. Ich gehe da aber erst mal positiv ran: Intel hat es gemacht, weil 2nm besser ist als Ihre eigene Fertig für gewisse Punkte und da, wo man es nicht braucht, nutzt man die eigene Intel 18A. So setzt man auf was "Bewertes" (TSMC) und konzentriert sich auf die größeren Stufen, die man selber kann (Intel Foundry) und kann so auch selber Erfahrungen sammeln.
Intel steht mit der Fertigung bei TSMC wieder konkurrenzfähig da, das ist gut.
Die nächste Generation läuft auch bei TSMC, das war zu erwarten, Intel erzählt von einer gut laufenden Fertigung, das muss sich erst noch zeigen, ich hoffe aber das die das hinbekommen, das TSMC Monopol ist nicht gut.
Jetzt bräuchten wir nur noch in Europa jemanden der mitspielen könnte.
Wobei wir mit STM hier schon jemanden haben, der im Mikrocontroller Bereich sehr gut mitmischt und der auch eigene Fabs hat, da ist Europa nicht so schlecht aufgestellt.
Ja denke aber auch das ist ein Grund wieso USA die Zölle so massiv vorantreibt um eine Teilverlagerung aller kritischen Produktionsmittel in die USA zu erzwingen...
Und auch wenn die USA es hier teils übertreibt und auch unnötiger Weise mit Kanada, Europa, etc. anlegt sollten wir vorsichtig sein und uns jetzt nicht naiv an China annähern.
Diese haben Jahrzehnte Lang Patente missbraucht und Know-How abgezogen und bewiesen dass sie kein Partner sind. Vorn Zugangsbeschränkungen nach China ganz zu schweigen... Wie lange durfte man nur in Joint-Ventures die von Chinesen gehalten wurden Investieren.
Ergänzung ()
konkretor schrieb:
Ist das nur ein Backup oder sieht es um A18 wirklich schlecht aus? Einfach so Kapazitäten zu buchen bei einem extrem teuren Prozess wird niemand tun.
Denke beides denn das Risiko wäre zu groß. Zudem Intel die EUV Kapazitäten garnicht hat CPUs und GPUs in dieser Node zu fertigen.
Und diese wird man auch erst schaffen wenn die eigenen Nodes wieder zuverlässig kommen...
Ergänzung ()
scryed schrieb:
Warum sollte das ? Was ist wenn genau das Gegenteil passiert .... USA ist kein brauchbarer Partner mehr es bilden sich langsam aber sicher andere Handelspartner und Abkommen .....man liest ja zb auch das Japan Korea China enger zusammen arbeiten bzw den Freihandel vorantreiben , .... Taiwan Brauch die USA nicht denn Taiwan bekommt ihre Produkte so oder so los
Taiwan bekommt die Produkte los: Apple, AMD, Nvidia, Broadcom, Qualcom, etc. sind aber diejenigen die diese kaufen und benötigen. Oder wie viele Unternehmen gibt es denn sonst noch die 3nm / 2nm Nodes benötigen?
Huawei und MediaTek werden das nicht auffangen.... Zumal auch Taiwan immer noch mit China vorsichtig sein muss!
Eigentlich ist die Abhängigkeit von Taiwan gar nicht so gross, wenn nicht jeder die kleinste und beste Strucktur erwarten würde. Man könnte sich durchaus auch in vielen bereichen auf die Software stürzen und dort eine Menge raus holen.
Das ist eine extrem isolierte Betrachtung, die mit der tatsächlichen Chipwelt nicht viel zu tun hat. Von der Rohstoffgewinnung über die Mineralisierung hin zur Chipfertigung, weiter zum Packaging und der Endmontage inklusive Zulieferung und Distribution ist nahezu ganz Südostasien beteiligt.
Eine solche Supply Chain durchläuft China, Vietnam, Singapur, Taiwan, Südkorea, Indonesien und je nach Produkt noch weitere Regionen, bevor du dir hier z.B. eine schicke AMD-CPU kaufen kannst.
Kommt es zum Taiwankrieg, ist dieser ganze Prozess unterbrochen, und je nach Kriegsausmaß würde es Jahre dauern, bis sich alles neu sortiert. Die Chipinitiative der USA ist nicht für uns oder die US-Konsumenten gedacht, sondern soll im Notfall kritische Systeme wie das Militär oder die Infrastruktur mit Chips versorgen. Ein Taiwankrieg beendet für uns Konsumenten den Zugang zu bezahlbarer und leistungsfähiger Elektronik für Jahre – „Software“ ist hier das geringste Problem.
Könnte auch nur für Grafikkarten / KI sein. 18A hat zwar auch eine flächenoptimierte Variante, aber vermutlich wird man die Grafikkarten erst mal bei TSMC belassen.
So viel zum Thema Intel und Produktion im eigenen Land.
Es gibt nicht einmal genügend Fachpersonal für die Fabrikhallen.
TSMC musste angeblich eigenes Personal für die Billig-Fabs mitbringen, um die in Amerika überhaupt ans Laufen zu bringen.
Amerika ist ein Land von Dienstleister.
Die arbeiten jetzt alle als wichtige Persönlichkeiten (lt. Visitenkarte) bei Apple, Meta und Konsorten.
Und dann gibt es noch die andere Arbeiterklasse, die aber als Billigarbeitskräfte benutzt werden.
Etliche dieser kommen aber auch aus dem Ausland, die Trumpiboy am liebsten alle wieder abschieben will.
Das würde natürlich zum totalen Kollaps führen.
Amerika hat gar nicht genug Arbeitskräfte, vor allem kein ausgebildetes Personal für die ganzen Jobs, die jetzt angeblich durch die Strafzölle geschaffen werden sollen, weil man alles angeblich selbst produzieren können will.
Die haben keine Millionen Amerikaner, die für einen Hungerlohn Kleidung herstellen wollen, auch keine, die Eletronikartikel verlöten und zusammenbasteln wollen oder können.
Im Maschinenbau siehts auch mau aus.
Wird sicher noch ziemlich witzig, gleichzeitig auch deprimierend, wenn das auf unserer Geldbörse ausgetragen wird.
@Ripcord Genau, dass vergessen viele, die einzigen Firmen die sich die teuren Prozesse leisten können und wollen, sind US Unternehmen. In den meisten Branchen werden 2nm und weniger sowieso nicht benötigt.
Das stimmt nicht ganz. Zum einen haben auch die Amerikaner Kunden außerhalb der USA und zum anderen gibt es auch außerhalb der USA Firmen wie Mediathek, die die diese Prozesse für ihre Designs nutzen können.
Macerkopf schrieb:
China würde sich mit Taiwan zwar das Know How aneignen, aber die Entwicklung müsste man dann aus eigener Tasche finanzieren, ob man das möchte, weiss ich nicht.
Das Finanzieren ist kein Problem, eher was nach einer Invasion (die auch nicht so trivial wäre) von denen noch übrig wäre. Laut dem TSMC-Vorsitzenden würden sie bei einer Invasion die Fabriken zerstören.
Es gibt nicht einmal genügend Fachpersonal für die Fabrikhallen.
TSMC musste angeblich eigenes Personal für die Billig-Fabs mitbringen, um die in Amerika überhaupt ans Laufen zu bringen.
Meine Vermutung? Man kriegt automatisch Einblick bzw. Expertise beim härtesten Konkurrenten und sichert sich gleichzeitig ab den modernsten Prozess zu haben, egal wie A18 später funktioniert. Könnte mir sogar vorstellen, dass man die Kapazitäten, eventuell mit kleinem Verlust, auch easy wieder loswerden würde. Neue Prozesse bei TSMC sind ja sowieso Mangelware.
Würde daher keinen Rückschluss auf A18 ziehen. Einfach vernünftig das so zu machen. Und dann wird man A18 ja sicherlich auch nicht von 0 auf 100% für alle Produkte direkt hochfahren können.