$t0Rm
Vice Admiral
- Registriert
- Jan. 2005
- Beiträge
- 6.525
Wollt mal was anderes hier ansprechen, vielleicht betrifft das ja den ein oder anderen von euch. Hoffe es passt in den Thread, sollte es ein anderer
Hab seit einem Monat eine neue Freundin die mich zur Zeit die ganze Zeit darauf hinweist, dass ich extrem sportsüchtig wäre und zudem noch Komplexe und Essstörungen hätte. Sie meint sie macht das nur weil sie sich extreme Sorgen um mich macht. Ich solle das ganze doch etwas einschränken, da ich auf Dauer und über die Jahre hinweg meinen ganzen Körper, also meine Sehnen, Muskeln und Gelenke schädigen würde.
Dass ich sportsüchtig bin, dagegen hab ich nichts einzuwenden.
Zur Zeit sieht mein wöchentlicher Trainingsplan wie folgt aus: 4x Kampfsport (MMA und BJJ) / 2-4x die Woche Pumpen (auch manchmal direkt nach dem Kampfsport da im gleichen Fitnessstudio) / 1-3x Laufen (30-60 Min. 6-12km) / 1x Schulsport / 1 Tag Regenerationszeit
Wobei ich versuche, alles immer zu steigern und ich mit mir selbst unzufrieden bin, sollte ich mal weniger auf der Bank drücken, etwas langsamer laufen oder im Sparring mal nicht so gut sein. Da ich nächstes Jahr gerne Wettkämpfe (MMA) haben möchte, ist es doch nicht verkehrt, mehr zu trainieren, oder ?
Jede Verletzung wird ignoriert und es wird einfach kontinuierlich weitergemacht. Rippenprellung, Fingerbruch, Handgelenkschmerzen, Sehnenentzündung, Bänderzerrung alles wird einfach ignoriert. Eine Woche ohne Sport ist für mich eine Qual, ich ertrag es einfach nicht! Mein Sportplan ist sogar grösser und hängt über meinem Stundenplan der Schule !
Zu den Essstörungen... Es kommt manchmal wirklich vor, dass wenn ich einen Tag keinen Sport gemacht habe und abends etwas richtig Ungesundes gegessen habe, ich mich so schlecht fühle, dass ich mitten in der Nacht meine Laufschuhe anziehe und laufen gehe, da ich mich sonst, naja, dick fühle. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich ne Zeit lang etwas übergewichtig war (wenn auch nicht extrem) und Angst habe, auch nur ein bisschen wieder in die falsche Richtung zu laufen. Zudem fühle ich manchmal fett, trotz sichtbarer Bauchmuskeln... Reg mich sogar auf, wenn jemand mich scherzhaft als dick bezeichnet...
Zusätzlich noch dieser ständige Drang, mehr Muskeln aufzubauen... Ich bin 1.77 und wieg trockene 74kg. Drück sogar sauber 100kg auf der Bank (5Wdh). Ich mein ich guck mich am Tag hundert mal im Spiegel und sag mir: Ich brauch mehr Muskeln...
Verlang ich da meinem Körper zu viel ab? Kann dies auf Dauer wirklich Schäden von sich tragen? Ist jemand anderes in dieser Situation? Ich mein ich finde, dass meine neue Sucht mir seit nun fast 3 Jahren extrem gut tut, wenn ich bedenke, dass ich davor Nikotin, Alkohol und Ca*****s abhängig war und dies mit einem Schlag komplett aufgegeben hatte. Ich kann mir mein Leben einfach nicht mehr anders vorstellen, als es zur Zeit ist.
Bitte sagt mir, dass ich nicht der Einzige bin!
Hab seit einem Monat eine neue Freundin die mich zur Zeit die ganze Zeit darauf hinweist, dass ich extrem sportsüchtig wäre und zudem noch Komplexe und Essstörungen hätte. Sie meint sie macht das nur weil sie sich extreme Sorgen um mich macht. Ich solle das ganze doch etwas einschränken, da ich auf Dauer und über die Jahre hinweg meinen ganzen Körper, also meine Sehnen, Muskeln und Gelenke schädigen würde.
Dass ich sportsüchtig bin, dagegen hab ich nichts einzuwenden.
Alle Punkte, bis vielleicht auf den letzten (wobei ich das Ausgehen öfters wegen Regenerationszeiten auslasse und sogar über ein Jahr komplett darauf verzichtet habe) stimmen wirklich mit mir überein.wikipedia schrieb:-Ausdauersport ist ein zentraler Lebensinhalt
-bei erzwungenem Verzicht auf Sport treten körperliche Symptome wie Nervosität und Magenschmerzen auf oder psychische wie Schuldgefühle oder Depressionen
-die Belastung wird kontinuierlich gesteigert
-der Drang zu trainieren wird als innerer Zwang erlebt
-körperliche Warnsignale vor Überlastung werden ignoriert
-es wird auch bei Verletzungen weiterhin trainiert
-soziale Kontakte werden wegen des Sports vernachlässigt oder aufgegeben
Zur Zeit sieht mein wöchentlicher Trainingsplan wie folgt aus: 4x Kampfsport (MMA und BJJ) / 2-4x die Woche Pumpen (auch manchmal direkt nach dem Kampfsport da im gleichen Fitnessstudio) / 1-3x Laufen (30-60 Min. 6-12km) / 1x Schulsport / 1 Tag Regenerationszeit
Wobei ich versuche, alles immer zu steigern und ich mit mir selbst unzufrieden bin, sollte ich mal weniger auf der Bank drücken, etwas langsamer laufen oder im Sparring mal nicht so gut sein. Da ich nächstes Jahr gerne Wettkämpfe (MMA) haben möchte, ist es doch nicht verkehrt, mehr zu trainieren, oder ?
Jede Verletzung wird ignoriert und es wird einfach kontinuierlich weitergemacht. Rippenprellung, Fingerbruch, Handgelenkschmerzen, Sehnenentzündung, Bänderzerrung alles wird einfach ignoriert. Eine Woche ohne Sport ist für mich eine Qual, ich ertrag es einfach nicht! Mein Sportplan ist sogar grösser und hängt über meinem Stundenplan der Schule !
Zu den Essstörungen... Es kommt manchmal wirklich vor, dass wenn ich einen Tag keinen Sport gemacht habe und abends etwas richtig Ungesundes gegessen habe, ich mich so schlecht fühle, dass ich mitten in der Nacht meine Laufschuhe anziehe und laufen gehe, da ich mich sonst, naja, dick fühle. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich ne Zeit lang etwas übergewichtig war (wenn auch nicht extrem) und Angst habe, auch nur ein bisschen wieder in die falsche Richtung zu laufen. Zudem fühle ich manchmal fett, trotz sichtbarer Bauchmuskeln... Reg mich sogar auf, wenn jemand mich scherzhaft als dick bezeichnet...
Zusätzlich noch dieser ständige Drang, mehr Muskeln aufzubauen... Ich bin 1.77 und wieg trockene 74kg. Drück sogar sauber 100kg auf der Bank (5Wdh). Ich mein ich guck mich am Tag hundert mal im Spiegel und sag mir: Ich brauch mehr Muskeln...
Verlang ich da meinem Körper zu viel ab? Kann dies auf Dauer wirklich Schäden von sich tragen? Ist jemand anderes in dieser Situation? Ich mein ich finde, dass meine neue Sucht mir seit nun fast 3 Jahren extrem gut tut, wenn ich bedenke, dass ich davor Nikotin, Alkohol und Ca*****s abhängig war und dies mit einem Schlag komplett aufgegeben hatte. Ich kann mir mein Leben einfach nicht mehr anders vorstellen, als es zur Zeit ist.
Bitte sagt mir, dass ich nicht der Einzige bin!