News Big Tech setzt auf „Winner takes all“: 650 Mrd. Dollar an Investitionen für KI-Wettrüsten in 2026

Slim.Shady schrieb:
Wenn das Ding hoch geht, jammern die Banken, weil deren Buchgeld futsch ist (ähnlich der Immobilienblase). Wer retten die Banken? Richtig: wir.
Die 600mrd verdienen Google, Meta, Microsoft doch easy in drei, vier Jahren.
Und es ist ja nicht so, dass KI gar kein erkennbares Geschäftsmodell hätte (hallo Metaverse) - die Frage ist nur, ob das Modell SO gut ist, dass es diese Summen tragen kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga und Akula
650 Mrd. USD kann ich in meinem kleinen Rahmen nicht fassen.

Aber ich kann auch nicht 8 Mrd. Menschen fassen, die nun leben.

Und das ist sicherlich normal. Man muss sich nur angucken, woher wir stammen als homo sapiens und wie lange wir nie so etwas gelesen/gehört haben und seit wann wir mit solchen Zahlen konfrontiert werden.

Wer behauptet, das fassen zu können, belügt sich und andere oder hat ein gewisses Talent dafür, vielleicht.

Unser Universum soll 13,8 Mrd. Jahre alt sein und es gibt eventuell das Multiversum.

Wem da der Kopf nicht vom Rumpf fällt...

Aber dennoch mag ich diese ganzen riesigen Zahlen, egal ob aus der Naturwissenschaft oder Wirtschaft.
Letztlich eben Mathematik, als philosophische Spielart oder umgekehrt.

54 Milliarden Transistoren auf einem Chip... auch nicht wirklich vorstellbar... und da sind wir ja noch nicht einmal auf atomarer Ebene... usw.

Sachen an meinen zehn Fingern abzuzählen, das kann ich (zumeist) und es gibt mir eine gewisse Gelassenheit.

Und die Überschaubarkeit der eigenen Existenz ist dann doch auch ganz beruhigend. Ich muss mich nicht fragen, was ich in 200 Jahren machen werde. Niemand muss das, auch wenn einige so tun, als wäre es eine Möglichkeit...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Ichthys, anarchie99, mightyplow und 2 andere
Slim.Shady schrieb:
Wenn das Ding hoch geht, jammern die Banken, weil deren Buchgeld futsch ist (ähnlich der Immobilienblase). Wer retten die Banken? Richtig: wir.
Wenn das passiert, dann wäre Bigtech pleite und wir hätten ganz andere Sorgen. (Spoiler: Von 650 Mrd gehen die nicht pleite)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Akula
Abrexxes schrieb:
Glückwunsch an alle die jetzt mit dieser Lotterie Geld machen, sie werden es brauchen.
Ich lehne mich weit aus dem Fenster und sage: Wenn dieser Crash kommt, wird einem irgendeine Summe auf dem Konto auch nicht mehr helfen. Allein das Konzept „digitales Bankkonto“ dürfte infrage gestellt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Kaufmannsladen schrieb:
dann wäre Bigtech pleite
Wenn die Investoren ihr Geld abziehen (beispiel ChatGPT) dann sehe ich kein "tragendes Geschäftsmodell".
Ergänzung ()

Cr4y schrieb:
Und es hat so gar nicht mehr funktioniert
Siehe Lehmann-Brothers. Müsste 2009 gewesen sein.

Natürlich hat es nicht funktioniert, die Banken machen mit Schulden / Kredite ihren Gewinn. Das war auch eher sarkastisch gemeint. Werde ich beim nächsten mal besser kennzeichnen, my fault.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Ich bleibe dabei: Wenn eine Blase platzt wird das nicht zeitnah geschehen und auch nicht allumfassend. Bis dahin bin ich vor allem in die Firmen investiert, die die Hardware liefern und dafür bereits Verträge abgeschlossen haben. Das ganze mit realistischen stops abgesichert.

Wer letzten Endes das Rennen unter den KIs machen wird, ist noch zu früh zu sagen. Ich denke auch der Markt wird sich noch ausdünnen. Vor einigen Monaten hätte ich sofort in OpenAi investiert - sofern das möglich gewesen wäre. Heute wäre ich da deutlich vorsichtiger.
Skeptisch bin ich vor allem Amazon und Meta gegenüber, da das enorme Budget auch erst mal wieder reingeholt werden muss und das sehe ich bei beiden Firmen (noch) nicht.
Meta ist schon seit Jahren mit Milliarden Ausgaben auf dem VR-Zug, dem ich skeptisch gegenüber stehe. Ich denke wir werden bei dem ein oder anderen Big Player die kommenden Jahre noch sehr hohe Abschreibungen und 180° Strategiewenden gepaart mit Massenentlassungen sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Cr4y schrieb:
Google, Meta, Microsoft
Es geht mir beim Bezeichnen der Überbewertung (Blase) nicht nur um die 3. Da hängt ja auch ein Rattenschwanz dran.
Und am Ende jammern "immer" die Banken, die der Staat dann rettet, mit Geld was einfach "gedruckt" wird, welches der Bürger dann erwirtschaften muss. (ganz vereinfacht um diese Uhrzeit ausgedrückt)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JJJT, wagga, konkretor und eine weitere Person
Crifty schrieb:
Soviel zu: Leute, morgen platzt die KI-Blase!

Bemerkung: Nein tut sie nicht…
Leute vom Fach "Geld gewinnbringend Investieren" teilen deinen Optimismus eher nicht so ganz...
aus dem CB-Artikel
Was in der letzten Woche allerdings auffällig war: die Skepsis der Analysten. Es bestehen Zweifel, ob sich die Ausgaben auf Dauer rentieren. Microsoft erlebte daher etwa trotz guter Quartalsergebnisse einen Kursrutsch an der Börse, die Gesamtwert des Konzerns liegt laut Companies Market Cap bei unter 3 Billionen US-Dollar. So tief stand der Kurs zuletzt vor einem Jahr. Sinkende Kurse verzeichneten auch Google, Amazon und Meta.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fighter1993, brwn, foxcy und 3 andere
Euphoria schrieb:
Definitiv letzteres. Die ganzen Werte entstehen durch schieben von "Monopoly" Geld im Kreis, wodurch Nachfrage steigt --> Preise steigen --> "Unternehmenswerte" steigen und schlussendlich der Börsenwert steigt.
Ich geb dir 100€ dafür dass du ein Loch buddelst, du gibst mir 100€ dass ich es zuschütte.

Keiner von uns fässt ne Schaufel an, doch wir erfassen beide 100€ Reingewinn. :schluck:

Ostfriese schrieb:
650 Mrd. USD kann ich in meinem kleinen Rahmen nicht fassen.
Bund und Länder haben 2024 rund 770 Mrd. Euro an Steuern eingenommen. Ist also schon eine richtige Hausnummer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: r0nf1re, Metalyzed, wagga und 4 andere
War klar dass es dieses Jahr noch mal hoch geht, auch wenn erste Anzeichen der Brüche der Blase sichtbar werden.

Man darf aber sehr gespannt sein, wie lange dass noch so laufen wird, da bisher kein einziger "KI" Anbieter auch nur einen Hauch eines Plans hatte die Investition irgendwie finanzieren zu können.

Gewinner des Ganzen sind definitiv die Schaufel Verkäufer der Hardware Branche, die haben später nach dem Platzen XXX Mrd. Eingenommen und sitzen nicht auf Hardware die sich nicht ansatzweise in absehbarer Zeit finanzieren kann.

Leider sind alle anderen Bereiche dann auch 2026 noch Opfer, TVs, Smartphones, Laptops, PCs etc. Alles hat deutlich geringere Margen und so opfert man halt alles kurzfristig um kurzfristig den Profi zu maximieren, egal was danach kommt, das aktuelle Quartal zählt...
 
BAR86 schrieb:
Das ganze wird sich "gesundschrumpfen". Ähnlich wie in der Dotcom-Ära ist halt nichts wirklich verschwunden, the winner takes it all.
Und das ist das Platzen der Blase. Warum muss man das eigentlich täglich in jedem Thread neu erklären?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: brwn, eXe777, AlphaKaninchen und 4 andere
Richtig informieren - bei KI Investitionen geht's nicht um irgendwelche KI Chats, es geht um Kontrolle, totale Kontrolle.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: LTCMike
Je frueher die Blase platzt, desto besser (also hoffentlich am Montag). Je laenger es dauert, desto mehr Mist bauen die, und desto mehr vom Rest der Wirtschaft wird in Mitleidenschaft gezogen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Metalyzed, wagga und the_IT_Guy
Slim.Shady schrieb:
Unfassbar, wie viele Probleme wir mit diesen Summen auf der Welt lösen könnten, vorausgesetzt, sinnvoll eingesetzt.
wolve666 schrieb:
Wenn man sich mal überlegt, das man mit diesen Geldsummen soviele soziale Probleme in der ganzen Welt lösen könnte (Hunger in Afrika, sauberes Trinkwasser, Bildung), und es wird nur für so einen Bullshit verplempert
(@Slim.Shady & @wolve666 => habe eure Posts nur exemplarisch zitiert; Beitrag richtet sich an alle der Fraktion "in Sozialprojekte investieren wären besser gewesen")

Die Idee "mit dem Geld könnte man die Welt retten, wenn man es nur in Sozialausgaben stecken würde" mag moralisch eingängig wirken, ist analytisch aber mindestens sehr zweifelhaft.
  1. Erstens: Handelt es sich um private Investitionsentscheidungen (CapEx/Opex in Rechenzentren, Modelle, Talente, Energie- und Netz-Infrastruktur), nicht um frei disponierbare Wohlfahrtsbudgets.
  2. Zweitens: wird hier eine statische Umverteilungsintuition gegen eine dynamische Innovations- und Produktivitätslogik ausgespielt: Investitionen in eine "General-Purpose"-Technologie wie KI zielen auf Skaleneffekte, Wissensspillover, Produktivitätsgewinne und langfristige Wachstumspfade. Ob man diese Gewinne später politisch über Steuern, Transfers oder öffentliche Güter verteilt, ist eine nachgelagerte Frage. Eine naive "Entweder-Oder"-Rechnung unterschlägt die Opportunitätskosten – insbesondere die entgangene Wertschöpfung, die überhaupt erst fiskalische Spielräume und reale Ressourcen schafft.
Noch problematischer aber ist die implizite Annahme, man könne sehr große Summen mit der Gießkanne über Sozialprojekte ausschütten und erhalte quasi automatisch nachhaltige Entwicklungsfortschritte.

Entwicklungsökonomisch ist das Gegenteil plausibel: unkonditionierte oder schlecht designte Transfers erzeugen häufig Anreizverzerrungen (Stichwort "Moral Hazard"), Abhängigkeitsdynamiken und Crowding-out lokaler Eigenleistung => wenn externe Finanzierung verlässlich einspringt, sinkt der Druck, produktive Kapazitäten nachhaltig aufzubauen, Steuerbasis zu verbreitern, Governance zu verbessern oder überhaupt eine resiliente und gewartete Infrastruktur zu etablieren. Das ist kein moralisches Urteil über Empfänger, sondern ein strukturelles Problem => kurzfristige Linderung wird belohnt, langfristiger Kompetenzaufbau bleibt ohne Motivation, weil er politisch und administrativ viel mühsamer ist und erst spät tatsächliche Ergebnisse liefert.

Dazu kommt ein zweiter, empirisch gut erklärbarer Mechanismus: In Kontexten schwacher Staatlichkeit ist die Absorptionsfähigkeit begrenzt. Große Mittelzuflüsse treffen auf knappe Verwaltungs- und Kontrollkapazitäten sowie gerade in Entwicklungsländern auch unzureichende Kultur - das Ergebnis ist dann Korruption, Selbstbereicherung, Diebstahl und größere soziale Unruhe.
Je größer und schneller der Geldstrom, desto mehr Chaos und Verlockung entsteht.

Konkret enden viele Entwicklungsprogramme so:
  • der Geldgeber kann die tatsächliche Mittelverwendung nur unvollkommen beobachten
  • lokale Intermediäre optimieren auf eigene Nutzenfunktionen
  • echtes Monitoring ist teuer - tatsächlich umsetzbare Indikatoren häufig nicht repräsentativ (außerdem: welches Entwicklungsprojekt will schon von sich aus reporten, dass es gescheitert ist?)
Die Idee, man müsse nur "genug Geld" bereitstellen, verkennt die Engstelle tatsächlicher Entwicklungsländer: nicht die nominale Summe ist knapp, sondern Institutionenqualität, Kultur, ...

Ein dritter Punkt betrifft Nachhaltigkeit im engen, technischen Sinn. Infrastruktur- und Sozialprogramme erzeugen dauerhaften Nutzen nur, wenn es Betriebs- und Wartungsregime, Eigentümerverantwortung, Ersatzteilversorgung, Kompetenzen und Sanktionsmechanismen gegen Zweckentfremdung gibt – also funktionierende Supply Chains, Standards, Ausbildung und Rechtsdurchsetzung.
Fehlt dieser Unterbau, entsteht nur Quark: Projekte, die auf Fotos beeindruckend wirken, deren Lebenszykluskosten aber niemand trägt und deren Nutzungspraxis sich nicht stabilisiert. Nachhaltige Entwicklung ist deshalb kein Finanzierungsproblem. Gesellschaften bauen Humankapital, Produktionsroutinen, Qualitätskultur und Marktintegration nicht dadurch auf, dass man ihnen periodisch Kaufkraft zuführt, sondern dadurch, dass sie unter verlässlichen Regeln Wertschöpfung selbst organisieren, Fehlerkosten internalisieren und Kompetenzen akkumulieren.

Das ist auch eines der Probleme von Sozialismus & Kommunismus. Wo Preis- und Wettbewerbssignale systematisch ausgeschaltet werden und Ressourcenallokation primär politisch erfolgt, steigen Allokationsineffizienzen und Korruption enorm.

Kurz: Die Frage ist nicht, ob X Milliarden sozial ausgegeben werden könnten, sondern ob solche Ausgaben bei gegebenen Governance- und Anreizstrukturen überhaupt die behaupteten Wirkungen hätten. Wer das bejaht, argumentiert moralisch – aber nicht kausal. Und Entwicklung ist am Ende keine Frage guter Absichten, sondern der Kausalität.

Selbiges gilt für hiesige Ideen, wie z.B. einfach die Arbeitslosenbezüge zu erhöhen: es hält Menschen in Abhängigkeit. Aus demselben Grund füttert man nicht persistent Wildtiere - sie verlernen einen normalen und selbstständigen Umgang mit Ressourcen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: random_sdg, CadillacFan77, kaji-kun und 3 andere
ascer schrieb:
Konkret enden viele Entwicklungsprogramme so:
  • der Geldgeber kann die tatsächliche Mittelverwendung nur unvollkommen beobachten
  • lokale Intermediäre optimieren auf eigene Nutzenfunktionen
  • echtes Monitoring ist teuer - tatsächlich umsetzbare Indikatoren häufig nicht repräsentativ (außerdem: welches Entwicklungsprojekt will schon von sich aus reporten, dass es gescheitert ist?)
Das war jetzt aber nicht sehr konkret ;-).

Einmal ist es ein Irrglaube, dass Entwicklungshilfe nur dem empfangenen Land hilft. Das ist oft auch Wirtschaftsförderung für Unternehmen des Geldgebenden Landes: Deutschland "gibt 1 Milliarde" Entwicklungshilfe an Land X steht in der Zeitung. Das bekommen die aber nicht in Bar, stattdessen wird damit Siemens bezahlt, damit die ihre Fachkräfte in land X schicken um ein Kraftwerk zu bauen und die Leute auszubilden.

Das Problem ist, irgendwann ist das Projekt vorbei und so ein Kraftwerk zu betreiben kostet pro Jahr 50 Millionen Dollar. Wo her nehmen? Ganz einfach: Gar nicht. Geht halt kaputt, irgendwann gibt es neue Entwicklungshilfe. Aber angenommen, man ist ökonomisch willens und fähig das weiter zu betreiben. Diese gut ausgebildeten Fachkräfte, was machen die wohl? Bleiben die in Land X mit kaputter Infrastruktur, vergleichsweise wenig Gehalt, instabiler politischer Lage oder machen sie das wovon alle seit der Schulzeit träumen und wandern in eine Industrienation aus, verdienen das zehnfache, genießen die vielfältigen Privilegien die wir hier haben? Rethorische Frage, natürlich. Wer die Möglichkeit hat, der haut ab. Die meisten die was drauf haben sind irgendwann ausgewandert. (Das sind dann die, über die sich AfD Wähler lustig machen, indem sie Fachkräfte in Anführungszeichen setzen und die wir je nach Branche dringenst benötigen und daher im aktiven Wettbewerb mit anderen Industrienationen stehen.)

Und das ist jetzt beiweitem nicht das worst case Szenario. Kenne auch eine Geschichte, da haben die (im Bereich Touristik) ausgebildeten nach dem Projekt einfach wieder als Ziegenhirten gearbeitet, weil nach Projektende halt nichts weiter geführt wurde. Und das sind dann auch immer noch die erfolgreichen Projekte, nicht die gescheiterten, bei denen das Ziel gar nicht erst erreicht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy, AlphaKaninchen und ascer
Furchtbar diese auf die Spitze getriebenen Stichpunkt-/Listenantworten von ChatGPT, teilweise mit lauter roten X-en und grünen Häkchen. Da kehrt sich die Absicht es übersichtlich zu machen mMn ins Gegenteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fluxxluxx, wagga, the_IT_Guy und 2 andere
catch 22 schrieb:
Leute vom Fach "Geld gewinnbringend Investieren" teilen deinen Optimismus eher nicht so ganz...
aus dem CB-Artikel
Das ist auch gut so, am Ende platz dann die Blase doch nicht, weil die Kurskorrekturen langsamer und über Jahre stattgefunden haben. Wäre ja schön, auch die 650 MRD lesen sich ganz gut, wenigstens ist es nicht zweimal soviel. ;-)
 
Mich würde interessiere wie sich die Preissteigerungen auf die reale Investition Quantität auswirkt. Wieviel Ki Leistung haben sie vor 2 Jahren, letztes Jahr und dieses Jahr je euro bekommen?
Die Explodierenden Kosten könnten dafür sorgen, dass zwar deutlich mehr ausgegeben wird, aber gleichzeitig weniger dafür rum kommt. Inflation durch massive Investition , wenn man so will.

Mich würde auch interessieren wie viel von dem Geld an AMD.Nvidia und Microosoft geht und wieviel davon am ende in eigen entwickelte chips fließt. Ich denke wenn Google soweit ist, dann nehmen sie nur noch ihre eigenen, weil sie sie zum Herstellungspreis plus marge von tsmc bekommen. Bei Nvidia und co würde noch einmal der Gewinnaufschlag für die entsprechende firma dazu kommen. Und da Ki chips wohl alle 3 Jahre getauscht werden müssen, liegt da eine menge einsparprotenzial für die grossen, wenn sie eigen entwicklungen nehmen. Und gleichzeitig muss man deswegen davon ausgehen, dass die Umsätze an einem Punkt bei NVidia einbrechen müssten. Da die grossen dann bei TSMC selbst produzieren lassen.

Nvidia wird natürlich trotzdem noch genügend Kunden haben, aber die Rekordzahlen dürften dann zuende sein.

@Andy , vielleicht hast du dazu ja zufällig passende zahlen oder es ist es wert dazu ein Beitrag zu verfassen. Mein Klick hättest du :)
 
die blase wird nicht platzen. es geht darum mit KI so viele menschliche arbeitsplätze wie möglich zu ersetzen und wird von der elite mit quasi unendlich viel geld ohne rücksicht auf verluste vorangetrieben. wenn man 70% personal mit KI ersetzen kann, sinken auch die personalkosten um 70%. davon geht dann die hälfte an die geschäftsführung und die hälfte in die kreditfinanzierung, die das ermöglicht hat. und das ist bei einigen firmen ein dicker batzen kohle - abgesehen davon, ist KI auch effizienter, d.h. nicht nur sinken die kosten, die produktivität steigt auch noch.

und das beste ist, dass ja nicht nur eigene arbeitskräfte ersetzt werden können, sondern auch fremdleistungen, z.b. die komplette kreativbranche.

im grunde monopolisiert KI die arbeitswelt auf die betreiberfirmen der KI.

zudem wird die stärkste KI auch die weiterentwicklung von KI am meisten beschleunigen, das ist ein schneeballmodell.

und am ende steht dann auch der militärische nutzen von KI - es geht also auch um die weltherrschaft.


das was wir hier consumer an KI krümeln abbekommen ist sinnlose spielerei. fürs große ganze ist es völlig egal, wieviele consumer ein chatgpt abo haben - absoluter nebenschauplatz.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: frank00000
SirSilent schrieb:
Die Probleme der Welt lassen sich nicht durch Geld lösen (davon ist eh genug da).
Jain. 12 Menschen besitzen soviel wie 4 Mrd. Geld ist da. Nur die Verteilung kaputt.
Ergänzung ()

BAR86 schrieb:
Das ganze wird sich "gesundschrumpfen". Ähnlich wie in der Dotcom-Ära ist halt nichts wirklich verschwunden, the winner takes it all.
Es ist nichts verschwunden. Nur 5 Billionen Börsenwerte. Damit ganze Renten, Spareinlagen etcpp.

Heute reden wir natürlich von viel höheren werten. Selbst ein kleiner shock wie deepseek hat mal eben knapp 600 Mrd an einem Tag "vernichtet"
Ergänzung ()

Slim.Shady schrieb:
Hat jedenfalls solange funktioniert, wie die Banken es wollten und die EZB (nicht ausschließlich) die Druckmaschine anwerfen musste.
Die EZB ist doch ein kleiner Fisch. USA, Corona.

Seit 2020 wurden Berichten zufolge fast 80 % aller jemals existierenden US-Dollar gedruckt, wobei die Geldmenge M2 von etwa 4 Billionen Dollar Anfang 2020 auf fast 19 bis 20 Billionen Dollar im Jahr 2021/2022 angestiegen ist.
Ergänzung ()

k0ntr schrieb:
je mehr und schneller sie investieren umso eher ist die bubble geplatzt und wir erhalten wieder normale preise.
Die kommen nie wieder. Sobald Menschen wie Jensen und alle anderen gesehen haben, was Endkunden bereit sind ausgeben ist das der neue Benchmark.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: JJJT, derkleinedieb, the_IT_Guy und 3 andere
Zurück
Oben