News Blackmagic Ursa Mini Pro 12K: 12K und 220 FPS für die Filmproduktion von morgen

andi_sco

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DerMond

Ensign
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Die Ursa Mini Pro 12k wird natürlich nicht direkt in großen Hollywood-Blockbustern eingesetzt, dort sind hohe Auflösungen aktuell nicht erwünscht, eher Große Sensel wie die einer Arri Alexa.

Eine wirklich praktische Anwendung sehe ich ein oder zwei Stufen darunter. Dokumentationen, vor allem Natur-Dokus bei denen solche Auflösungen durchaus Sinn machen. In der Vorstellung durch Blackmagic haben sie auch genau dies suggiert...die Möglichkeit der späteren Bearbeitung.
 

juwa

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Ich schätze mal der Preis versteht sich ohne Objektiv, denn alleine das abgebildete Zeiss Super-35 dürfte wahrscheinlich mehrere tausend Euro kosten. Für den Hausgebrauch innerhalb der Familie bin ich mit meiner alten modifizierten GH1 von Panasonic noch recht sehr zufrieden. Mit Adapter für alte Festbrennweiten wirken die Videoaufnahmen auch ohne Bearbeitung sehr weich und geschmeidig und man sieht nicht jeden Pickel auf der Haut.
 

andi_sco

Rear Admiral
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Im Verhältnis zu den Mitbewerbern ist sie klein. Also noch garnicht. Aber wenn wie soll sie denn überzeugen, wenn nicht über gute Produkte, aggressive Preise und eine Integration in bestehende workflows.
...
Man möchte halt in den Markt vordringen und hier arbeiten Hardware und Software Hand in Hand. Irgendwo muss man halt anfangen
Ich nehme mal an das hier auch eines ganz oben steht: Service

Fällt die Kamera aus, braucht man schnell Ersatz
 

Gamefaq

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So wie ich es gelesen habe nicht. Man will damit auch nur 4 oder 8K produzieren, das 12K ist nur dafür da in der Nachbearbeitung etwas Spielraum für einen optimalen Bildausschnitt zu haben, der dann am Ende auch nur 8 oder 4 K groß ist.
Nicht ganz. Man versucht in der Produktion immer das Maximum herauszuholen. Das bedeutet das wenn es möglich ist qualitativ hochwertig in 6 , 8 , 10 oder 12k aufzunehmen dann tut man das auch. Hierbei ist aber der Ausschnitt der Sogenannte "Center Cut" nicht wirklich variabel weil die Kamera versucht immer die Mitte der Handlung aufzunehmen. Theoretisch kann ich den Cut etwas weiter verschoben in eine Richtung machen ABER es macht für Aufnahme keinen Sinn weil die Kamera ja etwas fokussiert hatte. (damit mein ich jetzt nicht scharf gestellt) Sprich sie wollte eine bestimmte Handlung einfangen wodurch der Kameramann immer die Mitte der Aufnahme darauf ausrichtet. Deswegen heißt es auch im Englischem "Center Cut" weil die Aufnahme fürs Digitale Kino in 4096 × 2160 stattfindet und daraus dann der "Center Cut" fürs HDTV in 3840 × 2160 gemacht wird. Die Bildmitte bleibt die Bildmitte. Habe ich nun eine 8k Kamera ändert sich das nicht.
 

M.Ing

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Am Anfang vorallem Unzuverlässigkeit der Produkte. In einem Ü-Wagen darf nix ausfallen, bzw. muss alles soweit abgesichert und qualitativ hochwertig sein, dass die Chance so hoch ist wie ein Blitzeinschlag bei wolkenlosem Himmel. In meiner letzten Firma hatte der kleine Ü-Wagen einen Blackmagic-Videomischer und der war regelmäßig im Service - klar, das ewige Rumpeln auf der Autobahn ist nicht gut für die Hardware, aber BMD bewirbt das Zeug als robust.

Das ist mittlerweile besser, aber du wirst bei ARD, ZDF und co. trotzdem eher Converter von AJA oder anderen Firmen sehen als von Blackmagic.

Und wiefern unterscheiden sich diese extra Investitionen von denen der anderen Marktteilnehmer?
Oft gehts um Zubehör. Die Blldmischer sind z.B. relativ preiswert, sobald man aber ein Panel dazubraucht (und über Software mischst du höchstens einen kleinen Stream, aber kein TV-Programm oder Livekonzert im Stadion), bist du schnell in Preisregionen, wo ich schon was von etablierten Broadcast-Herstellern bekomme.

Ich sag auch nicht, dass das Zeug per se schlecht ist - überhaupt nicht und vieles der Probleme haben sie gelöst. Aber die Website lässt das Zeug halt deutlich lässiger aussehen, als es dann in der Praxis funktioniert.
 

PS828

Commodore
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@owned139 deshalb benutz ich das auch. Ebenso weil fusion dabei ist ^^ und man hat skalierenden GPU Support bis 8 GPUs.

Brauch ich zwar nicht direkt aber wer so viel optimiert da profitiert jede Hardware die man benutzt :D

Und jetzt mit 12k Material.. Da ist Spaß vorprogrammiert ^^
 

fox40phil

Captain
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Seit wann sind denn professionelle Filmkameras hier relevant?
Jeder 2. Foto/Hybrid-Kamera Release wird hier nicht erwähnt und jetzt plötzlich die neue Black Magic?

0,0001% hier im CB Forum nutzt professionel Videokameras würde ich mal schätzen. Aber gut über 12k kann man sich natürlich hier schön die Köppe einhauen.

Tolle Kamera, starker Preis. Mit 8k in einer spiegellosen (R5) und 12k in einer APS-C (35mm) kompakten Videokamera haben wir in 2020 ein neues Niveau von hochauflösenden professionellen Aufnahmen erreicht. War wohl nur eine Frage der Zeit! Sehr passend zu den vielen Kernen, die man sich jetzt ziemlich günstig kaufen kann, um solche Datenraten zu bearbeiten und verwerten!
 

Apocalypse

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Du hast es offensichtlich nicht verstanden. Die Qualität der Effekte hat nichts mit Realität zu tun. Wenn ein Superspecialforceselitesoldat mit dem Hubschrauber dem gerade der Heckrotor mit einer Raketenbetriebenen Granate weggeschossen wurde aus 300 Meter runterfällt, dann ist derjenige da drin tot! Der steigt nicht mit 5 Liter Blutverlust, gebrochenen Rippen, Beinen, Armen, zerlöchert wie ein Sieb da aus und macht mal eben alleine mit einer unendlich lang schießenden M4 ein ganzes Panzerbattalion fertig.
Genau dafür werden doch Blue- oder Greenscreens/Rooms benutzt. Um Sequenzen zu drehen, die menschlich und technisch überhaupt nicht möglich sind.
Wusste gar nicht das außer blauem Licht auch blaue Räume früher für Aktionfilme verwendet worden. Aber die Beschreibung ist echt Sly.
Ergänzung ()

Tolle Kamera, starker Preis. Mit 8k in einer spiegellosen (R5) und 12k in einer APS-C (35mm) kompakten Videokamera haben wir in 2020 ein neues Niveau von hochauflösenden professionellen Aufnahmen erreicht.
Im Falle der R5 sieht es danach aus, das sich Canon nur getraut hat, aber beim Sensor technisch immer noch weit hinter der A9 liegt. Also das umgekehrte Spiel zu Sony noch vor ein paar Jahren. Sehr begrenzte Zeit bis zur Überhitzung und der Senor scheint bis zur Kotzgrenze belastet zu werden, womit dann rolling shutter ein größeres Problem sein dürfte. Auch das erinnert an Sony vor ein paar Jahren.

Trotzdem natürlich nett, das Canon dem Nutzer wenigstens die Möglichkeit gibt. Muss man sich wohl damit abfinden das Kameras nicht mehr einfach funktionieren.
 
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Gamefaq

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Ja und? Hab ja geschrieben sie sind für Zubehör und Software bekannt aber nicht für hochwertige Kameras.

Im Gegenteil ihre ersten Kameras waren sogar ein Gau weil sie flecken auf der Optik ab Werk hatten die zuvor nicht aufgefallen sind. Erst die Käufer haben das beanstandet und blackmagicdesign erst am Ende der Fehlersuche feststellten das es an der Verpackung der Linsen durch den damaligen Zulieferer hervorgerufen wurde. Was für eine FEHLENDE Endkontrolle spricht. Würdest du von dieser Firma nochmal ein Kamera kaufen? (ich nehme an das ist jetzt auch der Grund weshalb DICK und FETT nun ZEISS auf dem Objektiv in der Präsentation der neue Kamera prangt...eine Fehlerquelle weniger wenn man das Objektiv nicht mehr selber Produziert...)
 

andi_sco

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Bright0001

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Wenn ich News zu professionellen Kameras lesen will & Kommentare von Leuten, die wirklich Ahnung davon haben, dann gehe ich zu Slashcam.
Dann geh doch. :D

Wenn ich News zu Software und Hardware (mit einer übermächtigen pro-AMD-Community ;) ) lesen will, gehe ich zu ComputerBase.
Da bin ich mal gespannt auf deine Definition von Hardware, was soll ne Kamera denn sonst sein, antike Damenmode? Außerdem wird hier ja deutlich auf die technischen Besonderheiten geschaut, mit Begriffen wie Auflösung, Hertz und Euro dürften die meisten hier gerade noch so zurechtkommen.
 

eastcoast_pete

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Stimme Dir zu daß der Preis für das Gebotene nicht zu hoch ist; was aber bei Kameras viel, viel Geld kosten kann, ist das Glas. Ein paar richtig gute Objektive, und da ist schnell das Fünffache fällig.
Ergänzung ()

Mich würde Mal interessieren, wie die Kamera mit dem doch erheblichen Datenvolumen umgeht, bzw umgehen kann. Daß wäre doch auch Mal für eher Hardcore ComputerBase Leser interessiert, denke ich. Wobei ich mich sowieso für so Videogeschichten sehr interessiere.
 
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Nahkampfschaf

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Fuer noch bessere Aufnahmen von Menschen vor Greenscreen, die dann von Hundertschaften nachbearbeiet werden.
Es ist eine Zeit lang her, dass sich Filme noch 'real' angefuehlt haben.
Gutes CGI merkst du nicht einmal, ich bin teilweise recht erschrocken, wo CGI eingesetzt wird, obwohl ich es dort nie erwartet habe. Am besten merkt man entweder offensichtliches CGI oder schlechtes CGI. Gutes CGI wird oft gar nicht als solches wahrgenommen.

Ein gutes Beispiel ist die deutsche Serie Babylon Berlin. Hier fühlt sich alles real an und kaum einer würde dermaßen viel CGI vermuten. Ähnliche Beispiele gibt es zuhauf, nur zählt diese keiner zu "gutem CGI" sondern schlichtweg zu "kein CGI". Was dann wiederum im Grunde gutes CGI ist.

 

Pana

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Gutes CGI merkst du nicht einmal, ich bin teilweise recht erschrocken, wo CGI eingesetzt wird, obwohl ich es dort nie erwartet habe. Am besten merkt man entweder offensichtliches CGI oder schlechtes CGI. Gutes CGI wird oft gar nicht als solches wahrgenommen.

Ein gutes Beispiel ist die deutsche Serie Babylon Berlin. Hier fühlt sich alles real an und kaum einer würde dermaßen viel CGI vermuten. Ähnliche Beispiele gibt es zuhauf, nur zählt diese keiner zu "gutem CGI" sondern schlichtweg zu "kein CGI". Was dann wiederum im Grunde gutes CGI ist.

Nicht das beste Beispiel. Mich stört bei Babylon, dass Fahrzeuge im Hintergrund wie auf perfekt nivelierten Schienen fahren. Vermutlich hat man sich hier die Animation dynamischer Fahrwerke und Bodenunebenheiten gespart. Mir springt das leide roft ins Auge. Trotzdem natürlich ein hohes Niveau.
 

Cool Master

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mindfest

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HDMI hat in denn letzten 11 Jahren die Bandbreite um ungefähr den Faktor 5 vergrößert, und um von ~40Gbit/s auf ~200Gbit/s zu kommen ist nochmal der gleiche Faktor nötig. Außerdem wars n Witz, denn ob nun 5, 10 oder 15 Jahre: Es dauert zu lange, weil die vom HDMI-Konsortium einfach viel zu lahm sind. :D
Ja, dacht ich mir nach meiner Antwort auch, das dass eher kein technisches Problem sein wird :)
 

twix

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Lange Zeit wurden Kinofilme in 2K bearbeitet. Also etwas mehr als FullHD. Daneben gibt es auch echtes 4K, also etwas höhere Auflösung als UHD.
Ich nehme an, inzwischen wird auch vieles in 8K produziert.
Die allermeisten Kinofilme werden in 2K produziert. Aktuelle Produktionen von Streaming Plattformen normalerweise irgendwo im 4K Bereich.

Zwischenbilder zu berechnen hingegen ist deutlich einfacher. Du kennst Frame 1 und Frame 2. Es ist deutlich leichter zu interpretieren was zwischen diesen beiden Frames passiert ist, als Bildeigenschaften zu Faken, die bei der Aufnahme nicht vorhanden waren.

Einfach nur weniger Frames auszugeben bringt keine lange Belichtunsgzeit mit all Ihren Effekten für das Bild zurück und erzeugt auch keine natürlichen Unschärfen in der Bewegung. Mit guten Algorithmen und KI hingegen ist es gut Möglich Zwischenbilder zu berechnen, ganz einfach weil man aufgrund des vorliegenden Datenmaterials Anfang und Endergebnis kennt.
Nein. Jedes Mal wenn ich einen retime mache, enstehen (z. B. bei Parallaxe) Artefakte die rausretuschiert werden müssen.
Bewegungsunschärfe nachträglich hinzuzufügen, vor allem wenn gleichzeitig die fps reduziert werden, ist relativ easy und Fehler sind weniger auffällig.
 
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