Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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Ist im Prinzip eine Netztrennbox.

Im Falle eines Blackouts, wenn der Wechselrichter die Netzsynchronität verliert, trennen die Lastschütze vom Netz und es wird ein Inselsystem aufgebaut.

Hier ist das komplette Haus 3-phasig mit Drehfeld bis 10KW Leistung versorgt.

Die Batterie wird in dem Fall tagsüber weiterhin von der Photovoltaikanlage geladen. Direktverbrauch ist natürlich auch weiterhin möglich.


Gruss
 
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Gut gemachte Seite mit vielen hilfreichen Tipps für die Vorsorge und Checkliste:

https://survival-kompass.de/blackout/


Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat das Thema ebenfalls aufgegriffen:
... „Wir können flächendeckende Stromausfälle nicht ausschließen.“

Ein Risikofaktor sei zum Beispiel, „wenn die 650.000 in diesem Jahr verkauften Heizlüfter ans Netz gehen, sollte die Gasversorgung ausfallen“. Auch feindliche Hackerangriffe, die zu Blackouts führen könnten, bezeichnete Landsberg als „realistische Szenarien“. ...
https://www.focus.de/politik/deutsc...ackouts-in-ganz-deutschland_id_144039380.html
 
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Hi

So langsam kommt es auch in den öffentlich Rechtlichen Sendern.......

Die Bevölkerung wird da so langsam drauf vorbereitet.

Zumindest mein Eindruck.............

Naja...ich habe "alles " um mich locker 6~8 Wochen einzubunkern. :rolleyes:

Hoffendlich brauche ich nix von dem Kram....lieber im warmen auf dem Sofa sitzen und Netflix schauen..lol.

Gruß Bernd
 
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Bei der Bedeutung der Heizlüftern bin ich etwas skeptisch. Selbst wenn die alle gleichzeitig ans Netz gehen, dann sind das 1-2% mehr Last. Ohne das jetzt verharmlosen zu wollen (es sind halt 1-2% zusätzlich und Kleinvieh macht auch Mist) - Ich glaube wenn das Netz zusammenbricht, dann sind die Heizlüfter nicht der entscheidende Faktor.
 
Laut den Zahlen die ich vor einiger Zeit gelesen habe, beträgt die zusätzliche Last beim Gasausfall durch Einsatz elektrischer Heizgeräte ca. 20 GW, die kommen zu den regulär gebrauchten 60 GW Strom dazu. Klingt m.A.n. realistisch.
 
Laut Statista haben wir 40,7 Mio Haushalte in D.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Haushalte-Familien/_inhalt.html

Davon heizt ca. jeder zweite mit Gas:
https://www.thermondo.de/info/waermewende/studien/thermondo-heizstudie/

Sollten alle Haushalte bewohnt, miserabel isoliert und dazu alle Bewohner Frostbeulen sein, dann wären das 20,35 Mio potentielle Haushalte zur Stromheizung.

Mehr wie 3,6 kW sind an einer Haushalts-Steckdose nicht drin, womit sich max. 73,26 GW ergeben. Bei den üblichen 2 kW der Heizlüfter sind es schon "nur" noch 40,5 GW, welche diese gleichzeitig verbraten könnten.

Nur dass dafür jeder Heizlüfter 24/7 mit voller Last durchlaufen muss und wir 20,35 Mio Heizlüfter im Betrieb haben müssten.

Nehme ich die 650k Heizlüfter aus obigem Artikel und nochmal 150k Bestandasgeräte dazu, dann bin ich bei 2 kW je Heizlüfter bei "nur" noch 1,6 GW an max. möglichem Momentanverbrauch.

Jeder, der schonmal versucht hat, seine Wohnung nur mit Heizlüftern auf Temperatur zu bringen und zu halten, weiss aber, dass die Dinger dazu niemals 24/7 unter Last laufen. Womit ich die Gleichzeitigkeit des Stromverbrauchs in der Höhe (oder gar in 12,5 facher Höhe, wenn es angeblich 20 GW zusätzlich sein sollen) anzweifele.

Auch nicht in großen Wohnungen, in denen die Leute u.U. mehr wie einen Heizlüfter nutzen wollen (hoffentlich unter Aufsicht und mit genügend Rücklagen für die Stromkosten).

Interessanter wird für mich in MFHs eher die Absicherung des Hausanschlusses. Vermutlich wird bei einigen schon die Hauptsicherung der Altbau-Wohnung fliegen, wenn Sonntags Vormittags Herd, Haartrockner, ein paar Heizlüfter und die Spielekonsolen der Kids parallel laufen sollen.
 
Programmtipp: heute Sonntag 15.45-16.15 Uhr im ZDF
planet e: Blackout - Chaos durch die Energiewende

gibt es vielleicht auch in der ZDF-Mediathek
 
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Scheppschick schrieb:
Laut den Zahlen die ich vor einiger Zeit gelesen habe, beträgt die zusätzliche Last beim Gasausfall durch Einsatz elektrischer Heizgeräte ca. 20 GW, die kommen zu den regulär gebrauchten 60 GW Strom dazu. Klingt m.A.n. realistisch.
Weißt du wo du das gelesen hast? Das klingt schon nach extrem viel.
Was soll ich mir unter einem Gasausfall vorstellen? Ist ja nicht zu erwarten, dass plötzlich garkein Gas mehr geliefert wird.

Zur Klarstellung: Mein Post zuvor bezog sich explizit nur auf die in Artikel erwähnten neu gekauften Heizlüfter, die ständig durch die öffentliche Diskussion gehen vor denen hab ich wirklich keine Angst. Es wird aber sicher auch noch andere Effekte geben.
 
Einen schönen guten Morgen...

Heizlüfter bei Gasausfall.....haha..............

Einen Gasausfall wird es NICHT geben...ok ...wenn doch dann gute Nacht allen....soll heißen dann was es das in Europa. ECHTER totaler Blackout Monatelang.............

1000 mal Wahrscheinlicher wird es (hoffendlich) gesteuerte Stromabschaltungen geben.
Kreisweise....Bundesländer ........

Das ist die einzige Möglichkeit Gas zu sparen im "Wurstkäse".

Weil kein Strom..logischerweise auch keine Heizungen die Gas verbrauchen.

Das GAS kan mal nicht so einfach abstellen....durch den Druckverlust würden alle ! Gasthermen ...Gasheizungen DAUERHAFT ! ausgehen. Wegen diesen Sicherheits Druckventil was vor jeder Gasheizung eingebaut ist.

Müßte später manuell ! an jeder " Gasheizung wieder entsperrt oder ersetzt werden. Heißt ..einmal Gasdruckabfall..........dauerhaft Gasheizungen aus. 20~ 30 Mio. Heizungen.

Also einzige Möglichkeit ist das alles per Stromabschaltung zu regeln.

Ist das in der Schweiz nicht sogar schon offiziell ?

bester Fall 8 Stunden Strom...4 Stunden Strom aus.
Oder 4 Stunden an und 4 Stunden aus...im Wechsel. Je nach Lage.

Also keine Grakas oder neue CPUs kaufen sondern lieber in einen Gaskocher investieren. :daumen:

Willkommen 2022 !

Gruß Bernd
 
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Miuwa schrieb:
Weißt du wo du das gelesen hast? Das klingt schon nach extrem viel.
https://www.vde.com/de/presse/pressemitteilungen/2022-07-27-boom-bei-heizluefter

"... Etwa 50 Prozent der ca. 40 Millionen Haushalte in Deutschland heizen derzeit mit Gas. Bei der einfachen Annahme, dass an einem sehr kalten Wintertag im Mittel in der Hälfte dieser Haushalte ein elektrisches Heizgerät mit einer typischen Leistungsaufnahme von 2.000 Watt in Betrieb wäre, kommt man überschlägig zu einem zusätzlichen elektrischen Verbrauch von rund 20 Gigawatt. Dies entspricht einer Steigerung der aktuellen Jahreshöchstlast in Deutschland um ein Viertel, was weder die Stromnetze noch die vorhandenen Kraftwerke leisten könnten, zumal Gaskraftwerke in einer Gasmangellage ebenfalls nicht verfügbar wären. ..."
 
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Wenn ich mir das so durchlese freue ich mich schon auf sehr günstige Infrarotheizungen und Gaskocher, neuwertig bei eBay ab so März 2023 - ich brauche nämlich eine für den Garten, die alte gibt langsam den Geist auf.:D

Falls das untergegangen ist: Die Energieversorgung ist gesichert, trotz mittlerweile einem fast kompletten Ausfall der russischen Gaslieferungen, allerdings zu einem sehr hohen Preis, Europa kauft den Gasmarkt komplett leer, das Gas schippert dahin wo der Preis am höchsten ist, zum Leidwesen anderer Länder wie beispielsweise Pakistan.
Was theoretisch passieren kann sind einzelne, lokale Aussetzer der Stromversorgung wenn die Last in einem bestimmten Bereich zu stark schwankt, aber auch das erscheint sehr unwahrscheinlich.

Ohnehin scheint es so das der Krieg eine Wendung genommen hat die sehr massiv ist und wohl für jeden überraschend, die russische Front bricht über hunderte Kilometer an fast allen Abschnitten zusammen, der Krieg könnte nun doch schneller vorbei sein als man erwartet hat.
 
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Cyberbernd schrieb:
Einen schönen guten Morgen...
...

Weil kein Strom..logischerweise auch keine Heizungen die Gas verbrauchen.

...

Gruß Bernd


Ist das wirklich so schlimm? Also bei Eigenheimen kann ich mir das noch vorstellen (wobei der Stromausfall den Heizkessel betrifft). Aber was ist mit Mietshäusern, wo im Keller ein großer Heizkessel steht: Sind sie gegen Stromausfall nicht gesichert? Zumindest für gewisse Zeit? Da muss "nur" die Elektronik mit Strom versorgt werden, oder?

Ohne Strom liefert auch eine PV-Anlage, die an Stromnetz angeschlossen ist, keinen Strom.

Aber wie haben das eigentlich die Menschen in Münsterland im Novemver 2005 überlebt? Hatten sie Superkräfte? https://de.wikipedia.org/wiki/Münsterländer_Schneechaos
 
deekey777 schrieb:
Da muss "nur" die Elektronik mit Strom versorgt werden, oder?

Ausschließlich für den Betrieb der Heizung benötigt man Strom für:

  • Kessel (~150W)
  • Pumpen (50-500W, je Pumpe)
  • Regelarmaturen (50W)
  • ISP/ASP (Schaltschrank und Steuerung) (200-500W)

Das sind in Summe weniger als 2kW.

Aber dein Haus wird keine Notstromanlage für 2kW, noch dazu als Dauerleistung für 10h und mehr, haben. Aber ein 3kW Notstromaggregat dürfte ausreichend sein um eine Heizung (sofern Brennstoff vorhanden) zu betreiben. Vorausgesetzt du hast eine Möglichkeit es anzuschließen.

Bei einer Wärmepumpe benötigt man, Pi mal Daumen, ein Drittel der notwendigen Wärmeenergie als Strom. Sprich eine 6kW Wärmepumpe benötigt 2kW nur für sich. (plus Pumpe etc.)

Ein Elektro-Kessel benötigt 1:1 die notwendige Wärmeenergie in Strom. (plus Pumpe etc.)

EDIT: Es gibt BHKW mit der Möglichkeit für Notstrom und Inselbetrieb, dafür sind aber zusätzlich Notkühler notwendig um die entstandene Wärme auch abzuführen, sonst überhitzt das BHKW wie jeder schlecht gekühlte Motor.

In diesen Fällen versorgt das BHKW sich selbst, die notwendige Haustechnik und andere notwendige Verbraucher im Haus wie Notlüftung etc. Diese Anlagen sind nicht auf "Komfortbetrieb" ausgelegt und Notstrom ist ein vollständig separates Netz mit eigenen, harten, Anforderungen an Trassen etc.

Die meisten Wohngebäude haben im besten Falle eine batteriegestützte Notbeleuchtung, mehr nicht.
 
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Die Szenarien und Annahmen der Sonderanalyse Winter 22/23 fürs gehabeckte BMWK zeigen m.E. absolut keine Entspannungssignale bei der Lastunterdeckung und sind zudem vollkommen witterungsabhängig.
"... In allen drei betrachteten Szenarien zeigt sich die Versorgungssituation im kommenden Winterhalbjahr äußerst angespannt
- in Europa kann im Strommarkt die Last nicht vollständig gedeckt werden.
In den beiden kritischeren Szenarien (++, +++) treten in einigen Stunden Lastunterdeckungen auch in Deutschland auf. ..."

Am wahrscheinlichsten sind aus heutiger Sicht rollierende Blackouts/Brownouts wie sie bereits u.a. in etlichen europäischen Ländern angedacht werden (F, CH), um die ganz große Katastrophe möglichst zu vermeiden.

Unsere ehemalige Flinten-Uschi fordert wieder "flatten the curve", sehr schlechte Aussichten für Feierabendzocker ...
https://www.dailywire.com/news/european-union-intends-to-flatten-the-curve-for-electricity-use

Selbst wenn wir alle 20 Prozent Gas sparen (würden, könnten), reichen volle Gasspeicher nur bis Ende März, warnt die Deutsche Bank.

Die Gasspeicher in D sind aber (noch) nicht voll, aktuell ~88% bei einer täglichen Zuwachsrate von z.Zt. ~ 0,35%, das bedeutet ~21,7% des Gesamtjahresverbrauchs an Gas sind aktuell gespeichert.

Ob der geplante Gas-/Stromtausch mit F letzlich wie geplant funktioniert muss man abwarten.

Somit kann der Einsatz von möglicherweise Millionen von Elektroheizgeräten zur Wärmeversorgung nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Dabei sind viele "kreative" Energiesparlösungen noch nicht einmal angedacht, wie z.B. die eventuell mögliche, bundesweit angeordnete Stillegung (übergeordneter Notstand!) von privaten Elektrofahrzeugen durch temporären Entzug der Betriebsgenehmigung bis März, im Gegenzug für ein kostenloses 9€-Ticket für den ÖPNV.

Avanti Dilettanti!
 
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Scheppschick schrieb:
Dabei sind viele "kreative" Energiesparlösungen noch nicht einmal angedacht, wie z.B. die eventuell mögliche, bundesweit angeordnete Stillegung (übergeordneter Notstand!) von privaten Elektrofahrzeugen durch temporären Entzug der Betriebsgenehmigung bis März, im Gegenzug für ein kostenloses 9€-Ticket für den ÖPNV.
Nicht zu vergessen der angedachte "Walk-of-Shame", bei der nach der großen Hausdurchsuchung jeder Bürger mit einem Verbrauchsgerät unter A++, auf die Straße gezerrt, entkleidet einmal durch die Stadt laufen muss während ein FFF-Mitglied nebenher mit einer Kuhglocke läuft...

Nein mal ganz im ernst, was in einem halben Jahr ist, ist unmöglich vorher zu sehen, in diesen Prognosen sind derart viele Variablen unbekannter Art enthalten, das es einer Glaskugel gleicht. Hätte ich Freitag gesagt das die russische Front auf hunderten Kilometern panikartig einbricht, wäre ich als NATO-Troll verschriehen worden.

Es steht ausser Zweifel das es eine sehr ernste Situation ist und uns vorallem eine gewaltige Stange Geld kostet die Energieversorgung weitestgehen aufrecht zu erhalten, letztlich ist das unsere Kriegssteuer die durch eine jahrelange, latent-devote und völlig illusorische Russlandpolitik im wesentlichen geschuldet ist, können wir leider nicht zurück drehen.
 
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Meiner meinung nach, Realistisches Szenario.
Der AKW Ausstieg und das klammern daran es auch so zu lassen ist meiner Meinung nach ein Großer fehler.
In diesen Zeiten müssen die AKW,s wieder hochgefahren werden bis der Konflikt Russland-Ukraine geklärt ist.
Die Menschen warm durch den Winter zubringen sollte oberste Priorität haben!

Viele Menschen in Deutschland sind langsam am Ende, und wissen nichtmehr wie es weiter geht, das kann auf dauer ein Pullverfass sein und keiner weiss wie es endet.
 
Cyberdunk schrieb:
Viele Menschen in Deutschland sind langsam am Ende, und wissen nichtmehr wie es weiter geht, das kann auf dauer ein Pullverfass sein und keiner weiss wie es endet.
Es wird kein "Pulverfass" werden, aber auch wenn alle es irgendwie noch warm haben werden, die Rechnungen sind dann so hoch, dass jeglicher Rücklagen aufgebraucht sind, für die Mehrheit der Arbeitenden: keine Luxusgüter (Smartphone/Grafikkarte/PS5..), kein Ausflüge, kein Urlaub, kein Essengehen, keine Konzerte, kein teures Futter, Markenkleidung usw. Ich nehme Reiche aus, für die ändert sich nichts.
Letztendlich werden sich Leute dann fragen, ob sich das ganze Arbeiten so lohnt, und aus Frust heraus wählen sie dann AfD und ähnliches, die aber auch keine richtige Lösungen haben werden. Es entstehen dann schnell Kleinstparteien, die alles mögliche versprechen. Die politische Diversität steigt, die Regierungsfähigkeit und Konsens sinken.
Am Ende wird sich Deutschland politisch verändern, leider zum schlechten hin, ähnliches sehen wir in Italien/Frankreich/UK/Polen oder seit 2 Tagen in Schweden.
 
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whtjimbo schrieb:
Ich nehme Reiche aus, für die ändert sich nichts.
Das wage ich für einige mal zu bezweifeln, je nachdem, wie man "Reiche" überhaupt definieren will.

Nicht alle vermieteten Wohnungen/Häuser gehören Wohnungsbauunternehmen oder Genossenschaften. Wenn die Mieter ihre Nachzahlungen nicht leisten können, sie aber gleichzeitig einen gesetzlichen Kündigungsschutz erhalten, dann ist der Vermieter der Dumme, der auf den Energiekosten sitzen bleibt.

whtjimbo schrieb:
Letztendlich werden sich Leute dann fragen, ob sich das ganze Arbeiten so lohnt
Das fragen sich mittlerweile schon die Leute, die unterhalb dem von Dir genannten Klientel bisher (auch trotz Arbeit) nur überlebt haben. Bürgergeld sei Dank.

Die Frage ist für mich aber eher, ob es diese Arbeitsplätze bald überhaupt noch in großer Zahl in D geben wird. Die massive Subventionierung von Strom (und vermutlich auch Gas) für die Industrie scheint vorbei zu sein. Und wer sich als Unternehmen darauf verlassen hat, wird irgendwann die Konsequenzen ziehen müssen.

whtjimbo schrieb:
Am Ende wird sich Deutschland politisch verändern,
Das sind die derzeitigen "großen" Parteien halt selber Schuld, da sie seit Jahrzehnten alle Reforman verschlafen haben und erfolgreich damit weiter machen.
 
@whtjimbo

Sag ich doch Pulverfass, was denkst du wenn die Menschen reagieren werden wenn sie sich kaum noch was zu essen leisten können?
Die Anzahl der Obdachlosen steigt jedes Jahr Rapide an und bald haben wir hier Zeltstädte wie in den U.S.A und wenn das soweit ist wird auch die Kriminalität ( Die jetzt schon hoch ist) Exorbitant ansteigen.

Es muss dringend eine Lösung her, nur kennt eben keiner eine.
 
Cyberdunk schrieb:
Die Anzahl der Obdachlosen steigt jedes Jahr Rapide an und bald haben wir hier Zeltstädte wie in den U.S.A und wenn das soweit ist wird auch die Kriminalität ( Die jetzt schon hoch ist) Exorbitant ansteigen.
Die Kriminalität ist seit Jahren stark Rückläufig, "Zeltstädte" haben wir hier nicht zu befürchten, dies verhindern unsere Sozialsysteme.
 
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