Die Szenarien und Annahmen der
Sonderanalyse Winter 22/23 fürs gehabeckte BMWK zeigen m.E. absolut keine Entspannungssignale bei der Lastunterdeckung und sind zudem vollkommen witterungsabhängig.
"... In allen drei betrachteten Szenarien zeigt sich die Versorgungssituation im kommenden Winterhalbjahr äußerst angespannt
- in Europa kann im Strommarkt die Last nicht vollständig gedeckt werden.
In den beiden kritischeren Szenarien (++, +++) treten in einigen Stunden Lastunterdeckungen auch in Deutschland auf. ..."
Am wahrscheinlichsten sind aus heutiger Sicht rollierende Blackouts/Brownouts wie sie bereits u.a. in etlichen europäischen Ländern angedacht werden (F, CH), um die ganz große Katastrophe möglichst zu vermeiden.
Unsere ehemalige Flinten-Uschi fordert wieder "
flatten the curve", sehr schlechte Aussichten für Feierabendzocker ...
https://www.dailywire.com/news/european-union-intends-to-flatten-the-curve-for-electricity-use
Selbst wenn wir alle 20 Prozent Gas sparen (würden, könnten), reichen volle Gasspeicher nur bis Ende März,
warnt die Deutsche Bank.
Die
Gasspeicher in D sind aber (noch) nicht voll, aktuell ~88% bei einer täglichen Zuwachsrate von z.Zt. ~ 0,35%, das bedeutet ~21,7% des Gesamtjahresverbrauchs an Gas sind aktuell gespeichert.
Ob der
geplante Gas-/Stromtausch mit F letzlich wie geplant funktioniert muss man abwarten.
Somit kann der Einsatz von möglicherweise Millionen von Elektroheizgeräten zur Wärmeversorgung nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Dabei sind viele "kreative" Energiesparlösungen noch nicht einmal angedacht, wie z.B. die eventuell mögliche, bundesweit angeordnete Stillegung (übergeordneter Notstand!) von privaten Elektrofahrzeugen durch temporären Entzug der Betriebsgenehmigung bis März, im Gegenzug für ein kostenloses 9€-Ticket für den ÖPNV.
Avanti Dilettanti!