News BMW i7: Der rein elektrische 7er ist ein Kino auf Rädern

@accountfuerdown
Neutral? Willst du mir erzählen, dass ein 3,5 Tonnnen schwerer E-SUV wie dieser neue Benz EQS nicht bedeutend mehr Energie und Ressourcen vernichtet als ein E-Golf? Solange wir keinen klimaneutralen Strom produzieren ist das Augenwischerei. Die Autos müssen leichter werden, nicht schwerer.
 
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accountfuerdown schrieb:
Und ich bleibe dabei: Solange es E-SUV sind greift dein Argument mit dem Verbrauch nicht, da der Verbrauch dann neutral ist.
"neutral":
. Für das Jahr 2019 auf der Basis vorläufiger Daten sind dies 408 Gramm pro Kilowattstunde. Hochgerechnete Werte für das Jahr 2020 ergeben 366 Gramm pro Kilowattstunde und somit 398 Gramm und ca. 52 Prozent weniger als 1990. Der Einfluss der Corona-Pandemie kann mit den verfügbaren Daten nicht hinreichend quantifiziert werden.
https://www.umweltbundesamt.de/them...ung/strom-waermeversorgung-in-zahlen#Strommix
Solange Energieverbrauch in DE nicht neutral ist, ist der Verbrauch nicht neutral.
 
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Und wenn es so weiter geht, produzieren wir aber in 20 Jahren klimaneutralen Strom. Und ich werde den Teufel tuen und eine Autokategorie verbieten. Wie hirnverbrand muss man sein, um das als erste Forderung zu stellen.

Es gibt soviele sinnvollere Wege. Fordere von den OEMs, dass 10% der zusätzlichen Marge bei SUVs gegenüber Sedans in die Beschleunigung der klimaneutralität gesteckt wird. Weißt du wieviel Geld das wäre?

Da wäre ich einverstanden, aber du suchst den Radikalen bullshit weg: SUVs sind scheiße also weg damit.
 
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Es ist mir letztlich wurscht, wie das erreicht werden soll. Steuern, Hersteller-Vorgaben, Flottenverbrauch... Jeder SUV ist einer zuviel. Aber bisher wurden diese Dickschiffe steuerlich ja noch entlastet durch irgendwelche Pseudo-Hybridantriebe. Ich habe dir Wikipedia verlinkt: Dieser Geländewagen-Wahn macht im Grunde alles wieder zunichte, was die E-Mobilität gerade zu schaffen versucht.

Und in 20 Jahren klimaneutralen Strom zu haben: Davon träumst du vielleicht (ich auch), aber das glaube ich erst, wenn es erreicht ist.
 
Ich träume nicht davon. Alle europäischen OEMs fordern in ihren Angeboten mittlerweile bis 2030 komplette Klimaneutralität ein. Aber ja verbiete die Autos, die das ganze finanzieren werden 👍

Du hast absolut null Ahnung was für eine Transformation die Industrie gerade durchläuft.

Aber Menschen wie du, werden wenn es klimaneutral ist, wieder etwas zum motzen finden. Ich bin raus.
 
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Es gab mal eine Zeit, da waren BMWs elegante und schöne Autos. Und heute? Die Hässlichkeit in Blech.
 
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@accountfuerdown
Jetzt komm mir nicht auch noch mit so blödsinnigen Strohmannargumenten. Das langweilt mich langsam.
 
Klimaneutrale Lieferketten = Strohhalmargument und das dir der Lösungsweg auch egal ist: das sagt alles.
 
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Die Chinesen werden ihn lieben u die Anderen kaufen zu wenige, also sind sie BMW egal!
 
@accountfuerdown
Dein Strohmannargument ist, dass ich alles verbieten will. Ich habe gesagt, mir ist wurscht wie das erreicht werden soll. Es gibt genügend politische Hebel, die zuletzt genau das Gegenteil bewirkt haben: Steuervorteile für SUVs, besonders Pseudo-Hybride.

Und solange es noch keine klimaneutralen Lieferketten gibt, ist das ohnehin alles heiße Luft. Im Hier und Jetzt fahren diese Dickschiffe rum - und verbrauchen zum Großteil Diesel und Benzin. Warum jammern denn jetzt alle rum, wie teuer der Sprit ist? Es geht nicht ums Meckern, es geht um den Zustand unseres Planeten.
 
Der ist sehr hübsch geworden, aber unbezahlbar. :D
 
Wattwanderer schrieb:
Gibt es hier so viele die sich so einen Schlitten leisten? Ich könnte es nämlich nicht...
In DE werden die doch eh alle als Firmenwagen geleast. zudem noch steuervergünstigst, weil Hybrid.
Privatekäufer wirst wahrscheinlich an einer Hand abzählen können.
Wobei... bei dem Design eher auch nicht :D
Wenn das jemand "privat" kauft, dann eh nur mit Schwarzgeld

AuroraFlash schrieb:
Der ist sehr hübsch geworden, aber unbezahlbar. :D
bist du im richtigen Artikelforum? Oder ist deine Sonnenbrille undurchsichtig ;)
 
Hallo, ich finde dieses Auto sowas von hässlich und das in allen Belangen. Design technisch so ein Reinfall wie ein Bugatti SUV und der Designer gehört gesteinigt. Generell sind deutsche Marken überbewertet und nicht mehr das, was sie mal waren. Und ob Elektromobilität nachhaltiger ist als ein Verbrenner, sehen wir dann mal so in 15 Jahren. Was die ganzen SUV‘s angeht, sollte man vielleicht unterscheiden zwischen Mütter die ihre Kinder zur Kita bringen, Männer die eine Schw…..verlängerung brauchen und die Menschen die eins wirklich nutzen. Und für das Geld was der i7 kosten soll, bezahle ich meine 3,3l V6 koreanische CO2 Schleuder und kaufe mir von denen noch die E Schüssel die gerade das Auto des Jahres 2022 geworden ist und haben nebenbei noch mehr Spaß am fahren!!!!!
 
Colin2019 schrieb:
und die Menschen die eins wirklich nutzen.
wozu nutzt man ein SUV? Jeder Kombi hat mehr Platz, jede andere Bauform ist effizienter. Geländetauglich ist auch kein SUV.
 
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Innnenraumdesign vom Cockpit finde ich nicht gut... immer noch wirkt das Display wie aufgestellt oder angeklebt...
dann lieber sowas wie bei Mercedes (auch wenn das ebenfalls mein Budget um das vielfache überschreitet), die bei solch Luxusautos in Sachen Interieur eindeutig die Nase vorne haben

(aber wehe wenn da was vom cockpit kaputt geht... ich wette dann sind das Kosten von 5000-10.000€)


7er BMW außen: Filigran wie ein Backstein

Karosserie vom BMW ist auch hässlich..aber egal...so ein biederes und doch so teures Auto würde ich mir nie leisten können / wollen und wenn dann würde ich für so viel Geld was anderes kaufen. Abgesehen davon sind die Preise bei BMW sowieso abgehoben.
 
Zuletzt bearbeitet:
anappleaday schrieb:
Um statistisch aussagefähig zu sein müsstest du tausende Freunde haben.
Völlig korrekt, aber darum ging es doch überhaupt nicht und deshalb stand ja explizit "in meinem Umfeld" dabei. Die tatsächliche Statistik habe ich ja genannt. Aber wenn schon jemand behauptet "Keine Sau will Elektroautos", dann reicht nach den Gesetzen der Logik ein singuläres Gegenbeispiel ;) Wobei die aktuell immense Nachfrage bei gleichzeitiger Lieferproblematik jetzt auch kein großes Geheimnis ist, siehe hier. Mein eigenes E-Auto könnt ich jetzt auch nach fast 2J immer noch mit Gewinn verkaufen.

accountfuerdown schrieb:
Gewichtsunterschiede (wir reden hier übrigens von ca. 200kg) vernachlässigbar sind.
Gewichtsunterschiede spielen schon eine Rolle (Verbrauch wächst linear mit Gewicht), sind aber ein geschwindigkeitsunabhängiger Anteil am Verbrauch. Also von 2t auf 2.5t zu gehen, steigt den Verbrauch durch den Rollwiderstand um 25%, macht aber je nach Geschwindigkeit nur 1/2 (<50 km/h) bis 1/5 Anteil (130 km/h) am Gesamtverbrauch aus.

accountfuerdown schrieb:
Also wäre der Mehrverbrauch bei 20-30% und wären die Dinger echt >20% breiter als normale Autos, wäre ich ja einverstanden, aber wir reden hier von <10% Unterschieden.
Das stimmt aber auch nur im städtischen Bereich für Verbrenner. Laut Daten, dann ist der Touareg mit einem cw*A Wert von 0,909 m^2 ganze 45% über den 0,624 m^2 vom A6.

Bei einem Verbrenner, wo sowieso die Effizienz katastrophal ist, im Stadtverkehr, wo der Großteil des Verbrauchs nicht von der Überwindung des Luftwiderstands stammt, fallen die Unterschiede eher unter den Tisch. Bei einem E-Auto hast du dagegen eine Effizienz im Bereich von 90%, da hat du mit der Form des Autos und der Fahrweise viel mehr Kontrolle über den tatsächlichen Verbrauch.

Ich hab die reinen cw*A Werte gerade mal in einer Modellsimulation getestet, bei 70 km/h hast du schon einen Mehrverbrauch von 13%, bei 130 km/h sind es schon 30% Mehrverbrauch, nur durch den cw*A-Unterschied. Also eigentlich ist es eher umgekehrt, bei E-Autos wirken sich typische SUVs noch gravierender aus.

KitKat::new() schrieb:
https://www.umweltbundesamt.de/them...ung/strom-waermeversorgung-in-zahlen#Strommix
Solange Energieverbrauch in DE nicht neutral ist, ist der Verbrauch nicht neutral.
Das ist vollkommen richtig, aber dass eine Mobilitätsvariante völlig neutral sein wird, ist sowieso illusorisch. Aber man kann vergleichen und gegenrechnen, ab wann ein E-Auto ökologisch günstiger wird als das gleiche Auto als Verbrenner. Und das wird fast immer irgendwann der Fall sein.

Pipmatz schrieb:
Aber mich würde mal interessieren ob die meisten Leute wissen, das ihr Wagen Totalschaden ist, falls der Akku einen unglücklich abbekommt?
Sämtliche Hersteller geben idR. 8 Jahre Garantie auf den Akku. Die aktuellen Preise liegen bei etwa 10-15k€ für ein 50kWh Pack bei z. B. Stellantis und VW (zumindest mein letzter Stand), aber man darf auch nicht vergessen, bis es in 10 Jahren tatsächlich mal soweit ist, dass ein Austausch notwendig ist, sind die Preise definitiv niedriger, der alte Akku ist weiterhin als stationärer Akku weiterverkaufbar, und da man sonst kaum Verschleißteile hat und allgemein niedrigere Kosten während des Betriebs, mittelt sich da einiges wieder raus.

Pipmatz schrieb:
Gibt es eigentlich Studien wie das alles funktionieren soll wenn 50 % oder 75 % der Leute ein E-Auto fahren?
Das ist eine Frage, die zur Zeit keine Rolle spielt, da ja nicht von heute auf Morgen der Anteil so stark steigt. Bis wir bei den Prozentzahlen sind, vergehen locker auch nochmal 10+ Jahre. Aber die gängige Meinung ist, dass es auch jetzt schon reicht für sehr viele E-Autos. Wenn die durchschnittliche Fahrstrecke pro Tag bei 40km liegt, dann ist das nach den aktuell üblichen Verbrauchswerten im Bereich von benötigten 6-10 kWh pro Tag.
 
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@Thorque
Muss auch sagen, das Cockpit würde ich nicht ablehnen. Usability in Fahrt ist aber wahrscheinlich nur durch eine sehr gute Sprachsteuerung gegeben.
 
accountfuerdown schrieb:
Und ich bleibe dabei: Solange es E-SUV sind greift dein Argument mit dem Verbrauch nicht, da der Verbrauch dann neutral ist.
Einspruch, Euer Ehren. Wenn dem so wäre, würde man Verbräuche nicht in Abhängkeit von der gefahrenen Strecke, sondern der Anzahl an Anfahr-und-Halt-Zyklen angeben. Es gibt in der Fahrt stets Verluste (steile These, ich weiß). Luftwiderstand ist nur einer, dazu kommen Reibung im Antrieb und der Kraftübertragung auf die Straße (weicher Boden, nasse oder unebene Straße), Reifenabrieb und bei E-Autos natrürlich auch Wandlerverluste in der Rekuperation.
 
Die Front ist leider maximal hässlich. Profil und Heck geht in Ordnung. Innenraum ist Ok aber da find ich den EQS innen nicer.

Statt dieser rollenden Bomber hätte ich lieber Fahrzeuge die mehr auf Effizienz und Rechweitenoptimierung gebaut sind. Mercedes hat mit dem EQXX Konzept gezeigt was möglich ist.
 
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