Bootzeit

Hogend

Cadet 4th Year
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Bei den AM4-Boards mit Ryzen CPU wird in den Erfahrungsberichten bei den verschiedenen Boards teils von einer relativ langen POST Time im BIOS berichtet. Auch ich habe die Erfahrung mit einem System gemacht, das ich für einen Bekannten zusammen gebaut habe (ASRock AB350 Pro4). Da hat es nach dem Einschalten 30s gedauert, bis überhaupt Windows mal anfing zu booten. In der Zeit lese ich bei meinem Intel-PC schon meine Mails ;).

Ist das generell bei allen AM4-Plattformen so oder gibt es mittlerweile auch Boards, die in "normaler" Zeit die BIOS Routinen abarbeiten? Also ich spreche hier so von unter 10 Sekunden.
 
Ich würde für den Anfang BIOS de- und das UEFI aktivieren ;) :freak:

Ansonsten ist die Intel Core i Reihe jetzt wie alt und die einzige relevante größere Änderung gab's mit Skylake.... Gib AM4/Ryzen mal ähnlich lange zur Optimierung und Anpassung^^
Ansonsten ist die Bootzeit davon abhängig wie viele Laufwerke angeschlossen sind, ob das BIOS oder UEFI entsprechend SMART-Tests macht oder nicht wie viele Peripheriegeräte dran hängen usw. usf.

Ist halt ne neue Plattform und selbst wenn: Schalte ich halt erst den PC an und hole mir dann nen Kaffee :D

Kann aber auch an dem Entropy Bug hängen wobei der afaik nur unter Linux relevant ist und es da auch schon einen Fix gibt...
 
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Meine altes X99-System braucht auch 30 Sekunden durch den Post, wenn ich den Schnellstart und das RAM-Training deaktiviert habe. Ist also keine Domäne der AM4-Boards.
Die Mainstream-Intel-Boards müssen eventuell nicht so viele Devices initialisieren.
Vielleicht haste ja auch beim Umstieg Deine RAM-Menge verdoppelt, das braucht dann auch mehr Zeit.
 
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Mein (2400G) braucht ohne USB/Sound Geraffel 8 Sekunden, mit dem ganzen USB Gedöns 14 Sekunden.

Letztendlich ist die Bootzeit eh zu vernachlässigen.
 
ASRock x470 Master SLI (BIOS 3.24) + ryzen 3700x
UEFI Boot, CSM aus, PCIe gen2, Fastboot aus

  • 14 Sekunden bis zum Post nach dem Einschalten.
  • Ca. 5 Sekunden Post
  • Weitere 15 Sekunden bis zur Anmeldung.

Insgesamt 34 Sekunden. Es dauert länger als auf meiner alten Plattform.
 
Ist meist eine Frage der Boot-Settings.
Da ich täglich sowohl Intel- als auch AMD-Systeme installiere, kann ich nur sagen, dass es nicht an der Plattform liegt, sondern an den Einstellungen! ;)
 
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Mein x470 Taichi ist mit Fastboot nach 2-3 Sekunden in Grub. Da dabei aber USB nicht aktiv ist und ich ohne Tastatur die Festplatte nicht entschlüsseln kann bringt mir das leider nichts :freak:
Ohne Fastboot sind es so ca. 10 Sekunden bis Grub geladen ist - habe ich auch schonmal schneller gesehen, aber imho absolut im Rahmen. Ich habe allerdings CSM auch deaktiviert, ka ob das vielleicht was ausmacht?
 
Ok, danke euch. Offenbar liegt es am BIOS und den Einstellungen. In meinem Fall hatte ich nur 2x4 GB RAM und ein LW angeschlossen. Am USB hing nur Keyb und Maus. Also die Verzögerung kam nicht durch ungewöhnlich viel Peripherie. Ich hatte erst den Verdacht, dass die Ryzen 8-Kerner einfach länger zum Initialisieren brauchen.

Zur Aussage von adretter_Engel, dass die Bootzeit zu vernachlässigen ist, habe ich eine andere Meinung.
Stell dir vor, du musst bei deinem Smartfone jedes Mal 30 Sekunden warten, bevor du eine App starten kannst.
Für mich ist jede Sekunde weniger ein Gewinn. Und ich will den PC auch nicht im Standby-Modus belassen, sondern trenne nach dem Shut Down per automatischer Relaisschaltung alle Geräte vom Netz (2 Monitore, Scanner, Drucker, Boxen).
 
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Ich hab zwar kein AM4 Board, aber bei mir hat sich die Bootzeit durch den nachträglich eingepflegten NVMe Support direkt verdoppelt. Lässt sich aber nicht abschalten, deshalb bin ich dann zurück zur Version ohne NVMe Unterstützung. Ausserdem verlängert bei mir eine aktivierte "Deep Sleep" Option den Systemstart extrem.
 
areiland schrieb:
Ich hab zwar kein AM4 Board, aber bei mir hat sich die Bootzeit durch den nachträglich eingepflegten NVMe Support direkt verdoppelt. Lässt sich aber nicht abschalten, deshalb bin ich dann zurück zur Version ohne NVMe Unterstützung.

Da wird NVMe fast ad absurdum geführt. Wenn man sich so ein M.2-Teil holt, um den Systemstart zu beschleunigen, ist man womöglich am Ende noch langsamer als mit einer mittelmäßigen SATA-SSD.
 
Wenn du drölfzig mal am Tag dein System neu startest: Ja
Wenn es dir darum geht, schnellere Zugriffszeiten während der Nutzung zu haben, dann macht eine NVMe natürlich schon Sinn ;)
 
@Hogend
Deshalb hab ich auch auf eine M.2 SSD verzichtet und setze auf SATA SSDs. Da ich den Rechner in der Regel in den Ruhezustand versetze wenn ich ihn nicht brauche und das passiert mehrmals am Tag, lege ich natürlich Wert auf einen flotten Startvorgang, wenn ich ihn reaktiviere. Von daher hab ich natürlich nachgeforscht als ich bemerkte, dass sich der Start nach dem UEFI Update extrem verlängert hatte. Und da fand ich dann heraus, dass der NVMe Support und Deep Sleep für diese extreme Verlängerung des Pre-POST verantwortlich waren.

Ich würde also mal in dieser Richtung nachforschen, möglicherweise lässt sich das bei euch auch auf diese Optionen zurückführen.
 
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Bei mir ca 10sek bis Windows, trotz USB und Nvme.

MSI B450 gaming pro carbon
 
Danke für deine Hinweise areiland!
 
@Hogend
Wenn Du kein "Deep Sleep" finden kannst, schalte mal CSM ein, bei mir hat sich diese Einstellung erst dann gezeigt. Nachdem Du es deaktiviert hast, kannst Du CSM natürlich auch direkt wieder abschalten.
 
Es war wie gesagt der PC eines Bekannten, auf den ich jetzt keinen Zugriff mehr habe. Interessant sind die Infos für meine Neuplanung eines AM4 mit 3000er Ryzen ;)
 
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Asrock X470 Fatal1ty K4, mit dem 3700X etwa 12-15 Sekunden bis Windows.
Mit NVME, einiges am USB, sonst noch 3x SATA SSD im System, einmal HD und DVD LW.

Ich denke es hängt auch davon ab ob das Board Ramtraining vornehmen muss.
Mist ordentlich konfiguriertem Ram geht das ruckzuck, zumindest bei mir.
 
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