[Boxen] Wo kann man günstig Lautsprecher kaufen ? Restposten/B-Ware/Generalüberhohlt

man muss sich LS anhören!
Es wird auch oft und schnell ein nicht gerechtfertigter Hype erzeugt.

ICH stelle mir die Frage, warum man bei solch einer kleinen Box auf drei Wege setzt und dann noch mit einer 38mm Kalotte (von Dynavoice ja als HT bezeichnet, NICHT MT).
Bezeichnenderweise gibt Dynavoice ja nicht die Trennfrequenzen an!
Bei solch einer Box hat man nicht viel Spielraum. Alleine eine vernünftige 3-Wege Weiche kostet Geld, die Chassis müssen auch noch dazu. Auch die können nicht aus Scheiße Gold machen. Und da muss man sich schon fragen, an welcher Stelle denn gespart wurde?

wie gesagt, generell werden gerade die "kleinen Exoten" gerne über den grünen Klee gelobt, das gilt für Dynavoice genauso wie z.B. XTZ.
Wenn man ein Bändchen in seinen LS einbaut, dann ist das schonmal die halbe Miete. Wenn ich das haben will, dann gehe ich zu Elac ;)
 
gustavo fring schrieb:
im den hifi-forum thread flippen die ja geradezu aus. Deren meinung nach spielen die dynavoice lautsprecher wie andere die 2000€ kosten. Ob man das so ernst nehmen kann?

Nein!
 
Zuletzt bearbeitet:
Tharamur schrieb:
Man muß hier halt immer mit einbeziehen, daß der Mensch dazu neigt, Dinge die er selber toll findet, über den grünen Klee zu loben. Selbst wenn es dann doch nicht so klasse ist. Man will sich halt nicht immer eingestehen, daß man eventuell mit einem Kauf ins Klo gegriffen hat oder doch nicht alles so toll ist. Vor allem wird dann teilweise mit dem Messer zwischen den Zähnen, die eigene Ansicht verteidigt.

Das trifft's ziemlich gut wenn man sich so durch die Foren liest ;)

@Dynavoice
MickeyMouse stellt zurecht die Frage wo die Sparen. Lügt das alleine daran das die in China produzieren?

Bezüglich 2 oder 3 Wege habe ich mich auch schon etwas belesen, und eigentlich sagen die Experten ja das sich das 3-Wege System in der Praxis eher nicht bewährt hat, auch wenn es theoretische Vorteile hat. Aber man brauch auch viel mehr Bauteile die gerade in dieser Preisklasse dann nicht so hochwertig sein können. Die Großen Hersteller setzten unter 1000€ ja fast alle auf 2-Wege.

So jetzt muss ich erstmal recherchieren was der Unterschied zwischen Bändchen Hochtöner und Kalottte ist.

Bis Dann
 
Jeder der gute LS kennt (2k€+) weiß was man von diesen Dynavoice Dingern zu halten hat. Weiterhin: Mickey Mouse trifft es auf den Punkt. Welches Konzept (wieviel Wege)... sagen wir günstiger ist, liegt allein am Anwendungsbereich.

Eine Phonar Veritas m4 NEXT zerpflückt diesen China-Böller in jeder Disziplin und die kosten, gut verhandelt kein 1000€... das Paar.
Ergänzung ()

Mickey Mouse schrieb:
Bezeichnenderweise gibt Dynavoice ja nicht die Trennfrequenzen an!
Es sind 2,8kHz und 9,6kHz für die DM-6.

Metall im HT-Bereich (Das dass immer aggressiv und hart klingen muss, sehe ich anders.) hat nicht selten einen eher anspringenden, griffigen Charakter, dass muss man mögen, So butterweich wie ein XT25 wird schwer - das geht (!) aber auch mit Metall über dem TMT. Ich fand speziell die Canton Ergo – Abstimmung so ab Mitte der 90er bis zuletzt, nicht verkehrt.

Man kann das als nahezu unhörbar umschreiben, ICH finde das übertrieben.
Unhörbar, sind die HTs aus der Jamo S-Serie, die teilweise auch durch das HF gejubelt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
So jetzt muss ich erstmal recherchieren was der Unterschied zwischen Bändchen Hochtöner und Kalottte ist.

Ein richtiges Bändchen ist das nicht. Wird ein Magnetostat sein, ähnlich wie bei den Dali Ikon. Unterschiede brauchst Du Dir da auch nicht belesen, denn es ist ja beides verbaut. Beide Hochton-Einheiten spielen einfach in Bereichen, in denen sie weniger physikalische Probleme haben. Problematisch ist hierbei die Abstimmung beider, beide werden einen bestimmten Freqenzbereich parallel laufen (müssen).

Klanglich bekommt man mit diesen quasi Bändchen selbst die obersten Etagen (recht) verzerrungsfrei ausgeleuchtet. Worthuddeleien wie Brilliant... Klar sind eigentlich nicht mein Ding, treffen es aber vll?! Ob man dies will, braucht, so hört steht dann wieder auf dem individuellen Blatt.

Letztlich auch wieder eine Frage der Lautsprecherabstimmung. Während ich mit den Kappa´s das ganze Dorf mit abartigen Pegeln bis in den HT verzerrungsfrei beschallen konnte, wäre das so mit den Ikon´s nicht gegangen. Da hat einen das Bändchen ab gewissen Pegeln angefangen zu filetieren. Da war die Domäne mehr bei den leisen und normalen Pegeln.

Canton mit den unsäglichen Alu/Mangan Kalotten für nahezu unhörbar. Aber wie gesagt, das ist reine Geschmacksache!

Schei3 Psychoakustik! Seid gestern sitze ich vor meinen Lautsprechern und höre nach Fehlern im Hochton. Rofl dafür ! ;):D

Zum Glück bisher alles ok... :)

Ich fand speziell die Canton Ergo – Abstimmung so ab Mitte der 90er bis zuletzt, nicht verkehrt.

Leider sind die Ergo´s schon länger nimmer im Programm. In den letzten beiden Vento und Chrono Generationen ohne SLS fand ich die Alu Mangan sehr unaufdringlich. Canton hat mM das Metall da ganz gut in den Griff bekommen. Mich persönlich hat es ehrlich gesagt überrascht, als es plötzlich Richtung Keramik ging...

Bei Gelegenheit einfach mal anhören.
 
Zwenner schrieb:
Metall im HT-Bereich (Das dass immer aggressiv und hart klingen muss, sehe ich anders.) hat nicht selten einen eher anspringenden, griffigen Charakter, dass muss man mögen, So butterweich wie ein XT25 wird schwer - das geht (!) aber auch mit Metall über dem TMT. Ich fand speziell die Canton Ergo – Abstimmung so ab Mitte der 90er bis zuletzt, nicht verkehrt.

Finde ich genau so.
Nur weil der HochTöner aus einem gewissen Material ist (Papier, Seide, Keramik, Alu-Mangan etc.) heißt das noch lange nicht, dass es irgendwie speziell so oder so klingen muss. Denn wie es abgestimmt ist, wie die Weiche arbeitet, wie der Magnet arbeitet und und und, das ist noch lange nicht durch das Material bestimmt.

Und ich weiß gar nicht, woher sich das Gerücht so hartnäckig hält, dass Alu-Mangan Kalotten scharf und anstrengend seien. Das bekommt man auch mit anderen Materialien hin und das hängt einfach vom Lautsprecher ab. Darüberhinaus gibt es Menschen, die diesen "brillianten" HT mögen, andere finden ihn für längeres Hören eher anstrengend. Manche finden das S richtig betont, andere überbetont und so weiter.

Darüberhinaus kann ich Zwenner beipflichten, die Canton Ergos sind sehr angenehm und gleichzeitig klar abgestimmt. Wenn auch nicht so gesoundet und sofort gefällig wie z.B. eine Heco Metas, Magnat Vector, Teufel Ultima oder ähnliches. Was aber nicht heißen soll, dass die besser klingen würden ;-)
 
FooFighter schrieb:
Seid gestern sitze ich vor meinen Lautsprechern und höre nach Fehlern im Hochton.
Hi FooFi,
habe ich bei meinen A.O.S genau so gemacht... wochenlang, die reinste Freak Show. :D Ging ums Vergleichshören XT25 vs D3004/6600 vs D3004/6640 (Metall), am Ende siegte die Vernunft oder so ähnlich.

FooFighter schrieb:
Bei Gelegenheit einfach mal anhören.
Gute Idee, so grundlegend.
 
das geht jetzt mehr in die Richtung philosophieren, aber ich denke mal, dass es weniger die Verzerrungen als die Abstrahl-Charakterisk ist, die die Chassis Wahl prägt.
Allerdings sehe ich keinen nennenswerten Vorteil in einer 38mm Kalotte (die ja nach den Angaben oben erst bei 2,8kHz einsetzt) zusammen mit einem "Bändchen" (ja ich weiß, ist nicht korrekt, aber ich nenne die Dinger mal so), das kann eine 25mm Kalotte von der Stange auch.

Egal, mir fällt gerade etwas ein, was den TE vielleicht etwas mehr helfen könnte als mein Gefasel von da oben.
Erstmal nur so als Beispiel, was alleine die Komponenten für eine hochwertige 2-Wege Regal-Box kosten (mit meinem bereits genannten Lieblings Hochtöner XT25 ;) ). Hier liegt ein Bausatz (noch kein Gehäuse, keine Lackierung, nur Chassis, Weiche und Kleinteile) bei 289€/Stk.!
Das bringt mich aber auf den Gedanken: Selbstbau!
Es muss ja nicht die MPR2 sein. Wenn Selbstbau in Frage kommt, dann wäre vielleicht sowas hier eine Überlegung wert?

Nochmal zu den Alu Kalotten:
klar muss man das im Einzelfall ausmachen, aber ein gewisser Trend lässt sich da schon ausmachen!
Es gab Zeiten, als JEDER Hersteller die verwendet hat. Da war Alu etwas tolles, egal wie gut geeignet es für einen bestimmten Zweck ist. So eine Alu Kalotte lässt sich eben auch super billig herstellen. Inzwischen haben aber (nahezu) alle gemerkt, dass die akustischen Eigenschaften (die kann man den Materialien nicht absprechen, Seide klingt anders als Alu) nicht so toll sind.
 
Das geht noch günstiger und vom selber Entwickler, mit ähnlich gutem Ergebnis: ASE Korrekt II-RDT.

http://www.vifa.de/box/classic/BVKorrekt II-RDT.pdf
http://www.lautsprecherkauf.com/product_info.php?info=p1269_1-bausatzpaar-korrekt-ii-rdt.html

Mickey Mouse schrieb:
ein gewisser Trend lässt sich da schon ausmachen!
Bestreitet auch keiner nur zwischen einem "Trend" und von mir aus noch, "nicht so toll" - naja, dass ist was anderes als-wie: "nahezu unhörbar". Weißt wie? :) ;)

Genelec verbaut recht erfolgreich Metall im HT-Zweig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstbau finde ich schon Interressant, im Wohnzimmer meiner Eltern stehen auch selbtgebaute Lautsprecher und die klingen gefühlt auch bessser als alle Cantons die ich je gehört habe. Allerdings haben die nicht meine Eltern gebaut sondern ein Freund der auch in dem Bereich arbeitet. Ist schon 15 Jahre her :cool_alt:

Wie auch immer vom Selbtbau hat mich immer folgendes abgeschreckt :

- Klingen Selbstgebaute Lautsprecher wirklich gut wenn man kein Profi ist?
- Muss man da irgendwas Löten? Und kann dabei nicht auch ne Menge schiefgehen?
- sind diese Bausätze wirklich ähnlich ausgeklügelt wie Jahrelang entwickelte Lautsprecher von Canton etc. ?

Das hat mich immer davon abgehalten, aber vielleicht irre ich mich auch.
 
Gustavo Fring schrieb:
1 Klingen Selbstgebaute Lautsprecher wirklich gut wenn man kein Profi ist?
2 Muss man da irgendwas Löten? Und kann dabei nicht auch ne Menge schiefgehen?
3 sind diese Bausätze wirklich ähnlich ausgeklügelt wie Jahrelang entwickelte Lautsprecher von Canton etc. ?

1 - Wenn sie von einem Profil entwickelt wurden, definitiv: JA!
2 - Bei ASE (Bsp.) bekommst du fertig aufgebauten Weichen, da musst du nichts mehr löten.
3 - Siehe Punkt 1 - Dieser Gerd Lommersum - AP bei ASE, entwickelt u.a. Weichen für Phonar.

Die besten Boxen kommen mehr oder weniger - von DIY-Vollprofis... da steht dann am Ende zum Beispiel "nur" Audio Physic drauf oder so ähnlich. Weil diese Leute noch hören und nicht nur simulieren. Erfahrung in der Lautsprecherentwicklung, kann kein Messwerkzeug ersetzen. Was ich damit sagen will ist, in solchen Manufakturen wird noch experimentiert und sich nicht allein, blind auf die Computersimulation verlassen.

Dem Visaton-Team muss auch keiner erklären, wie ein guter DIY-Bausatz aussehen muss.

EDIT:
Vielleicht hilft dir das: Visaton abchecken, mal bei ABACUS vorbeischauen und die A.O.S page besuchen, eventuell fällt da was auf.

PS:
Canton baut weiterhin gut LS!

Einer der unbestrittenen Gurus in diesem Bereich bringt es hier auf dem Punkt:
http://www.audio.de/news/interview-mit-lautsprecher-genie-karl-heinz-fink-518205.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
dann gibts da noch den Guru der Selbstbauer und das Beste ist, er sieht auch wie ein Guru aus.

http://www.acoustic-design-magazin.de

http://www.acoustic-design.biz/

http://www.lautsprecherbau.de/

Udo hat einen Laden in Bochum, da kannst du hinfahen und seine Kreationen hören und mit ihm persöhnlich Fachsimpeln.
Bei ihm bekommst du auch die Fronten fertig CNC-Gefräst, für ein paar Euro lötet er auch die Frequenzweichen, also Rundumservice!
Wenn es von dir nach Bochum zu weit ist, kannst du auch über die Community privat, bei anderen Mitgliedern Hörtermine in deiner Nähe machen. Dazu must du dich dort Anmelden.

Hier bekommst du auch komplette Holzbausätze günstig und gut:
http://www.speaker-space.de/

http://www.schreinerei-thomaier.de/shop/
http://www.schreinerei-thomaier.de/l...rgehaeuse.html

Hier ist mein Thread, mit Infos bis zum abwinken.
Lautsprecher Selbstbau
 
Zuletzt bearbeitet:
In den Sammelthread hatte ich auch schonmal reingeschaut vor einiger Zeit.
Bei diesen ganzen Bausätzen muss man ja das Holz komplett selber kaufen/bearbeiten oder?

Und wie ist das bei den Fertig-Boxen ala Canton Chrono 520 cl? Ist das echtes Holz oder nur Fake?
 
Die Chrono CL haben Echtholz-Furnier. Da drunter ist wie im Selbstbau ein MDF...

Reines Echtholz ist für den Lautsprecherbau nicht so geeignet. Das Material arbeitet ja. MDF ist da unkritischer, zumindest wenn ausreichend getrocknet.
 
Gustavo Fring schrieb:
In den Sammelthread hatte ich auch schonmal reingeschaut vor einiger Zeit.
Bei diesen ganzen Bausätzen muss man ja das Holz komplett selber kaufen/bearbeiten oder?

Und wie ist das bei den Fertig-Boxen ala Canton Chrono 520 cl? Ist das echtes Holz oder nur Fake?

Hier bekommst du auch komplette Holzbausätze günstig und gut:
http://www.speaker-space.de/

http://www.schreinerei-thomaier.de/shop/
http://www.schreinerei-thomaier.de/l...rgehaeuse.html

Les bitte, das steht auch schon oben, auch mal auf die Links klicken und dort lesen.
Eigentlich steht alles oben in #32 , bitte nochmal richtig lesen.
Das was FooFighter schreibt, ist auch vollkommen richtig.
Auch die meisten Fertigboxen bestehen aus MDF oder Pressspan, das furniert ist.
Gut geeignet ist auch MPX-Holz, da braucht man nur die Oberfläche schleifen und dann mit Klarlack, Holzöl oder Wachs behandeln.

Multiplex-Platte (MPX)
http://de.wikipedia.org/wiki/Multiplex-Platte
Das liefern auch die Online-Schreinereien.

In welcher Ecke wohnst du?
 
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Gustavo Fring,

im DIY sollte man immer aufpassen. Billiger Selbstbau ist in der Regel nicht besser als-wie günstige fertig Speaker aus dem Restposten. (Relation und Zusammenhang berücksichtigen!)

Ausnahmen gibt es aber.

Oft werden diverse Einsteiger-Lösung als High-End und das beste verkauft, was i.d.R. aber nicht zutreffend ist. Hier sollte man im Zweifel immer nachfragen, dann gibt auch einen detaillierte Antwort.

DIY kann günstig, klanglich sehr interessant und somit in Summe auch besser sein als was von gängigen Manufakturen. Am Ende kann der Laie aber nicht zwischen gut und schlecht differenzieren, er entscheiden nach Geschmack. Das ist am Ende auch richtig so! Nur lässt das eben keine (und schon gar nicht pauschal) Argumentation in Richtung "das beste, immer besser, die beste Lösung" zu.

Ich war/bin über 10 Jahre "aktiv" im LS-DIY, es gab und gibt bis heute auch Schrappelkisten – wo der Interessent mit einer Fertiglösung doch besser beraten ist.

EDIT:
Ich finde speziell Lösung die mit Peerless, Vifa und oder Scan Speak - Treibern ausgestattet sind, sehr gut und höchst interessant, Seas und Visaton sind auch sehr gut. Die Chassis an sich sind eben hochwertig und finden auch in Konstruktionen im Fertigmarkt ihre Verwendung, weltweit - Testrezessionen IMMER positiv.

Ein Peerless SDS 5-25/08 kostet dich circa 25€ / Stück, das Chassi finden seinen Einsatz in LS-System bis in den fünfstelligen Bereich. (gute Messwerte, niedriger Klirr, universell einsetzbar, billig, hervorragende Klangeigenschaften)

Das ist der Punkt. Stelle ich zum Vergleich andere (egal welche Hersteller) teurere TMTs - sind die anders, deutlich besser... naja. Ob der Laie da überhaupt noch gravierende Unterschiede (Chassis immer richtige beschalten!) festhalten kann, ich hab da meine Zweifel.

Der eigentlich Vorteil im DIY - IST NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE BESSERE KLANGQUALITÄT:
Du bekommst das KnowHow des Entwickler quasi geschenkt. Alle Preisposten die bis zum Vertrieb im Fertig-Markt entstehen, müssen auf den Kunden umgelegt werden, deshalb wird da bei Großserien um Cent-Beträge verhandelt. Letztendlich bezahlt du da dann auch den Namen mit, logisch - du gehst auch nicht für lau arbeiten.

Das DIY einer Fertiglösung immer überlegen ist, ist falsch. Und so wird das leider zu oft dargestellt.

Der eigentlich größte Vorteil im DIY, ist die mögliche Anpassung der Box an Geschmack und Raum, in Bezug auf Optik und Klang, im Raum. Und natürlich den Basteldrang zu befriedigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für eure Antworten! Lautsprecher selbtbauen sieht schon verdammt interresant aus, und wenn man dann einen Gut klingenden Lautsprecher hat kann man da echt Stolz drauf sein. Wenn ich mal mehr Zeit habe werde ich das auf jeden Fall mal ausprobieren. Man braucht ja oft noch ein zweites Paar in einem anderen Raum.

Trotzdem werden es jetzt kurzfristig erstmal die Cantons. Allerdings hat sich jetzt eine andere Alternative noch aufgetan :

1. Canton Chrono Cl 520.2 für 350€ (Neu)
Oder
2. Canton Chrono 720 SLS für 400€ (wie neu)

Die 720 soll ja relativ neu entwickelt worden sein, und schon fast auf Karat Nievau sein. Was sagt ihr, soll ich noch 50€ drauf legen?

Danke nochmal, auch wenn ihr oft unterschiedliche Ansichten habt macht es Spass mit Menschen zu reden die mehr Ahnung von dem Thema haben. :)
 
Gustavo Fring schrieb:
Was sagt ihr, soll ich noch 50€ drauf legen?

Drauflegen bzgl. was?

Klang?
--> Nein, wenn er Dir nicht gefällt.
--> Ja, wenn er Dir mehr gefällt als bei den anderen.

Ansonsten unterscheiden sich Lautsprecher auch im Design, Verarbeitung, Zubehör und Co. Das kann, wenn bei beiden der Klang für Dich stimmt, auch ein Kaufkriterium sein und damit 50 Euro Mehrinvestition.

Und bzgl. "neu entwickelt worden sein" ... nur weil Lautsprecher neuer sind, heißt das nicht, dass sie besser sind. Oder andersherum, nur weil ein Lautsprecher ein Jahr alt ist, wird er doch nicht gleich schlecht. Das ist hier nicht wie bei Elektronik (Grafikkarten, CPUs, TVs etc.). Lautsprecher halten locker 10, 20 Jahre und es ist ja nicht so, dass alles aus den 80ern oder 90ern heute schlecht klingen würde. Wenn, dann haben sich Geschmäcker vielleicht verschoben (Farbwahl, Abstimmung).
 
Ich meinte jetzt 350€ für die CL oder 400€ für die SLS.
Im Hifi-Forum würde geschrieben das die Hochtöner irgendwie neu Entwickelt wurden, ich weiß das ist mit Vorsicht zu genießen und vermutlich nur Werbung von Canton. Ich kann nicht einschätzen ob das jetzt was bring oder nicht.
 
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