Brandmeldekabel als LAN-Kabel verbaut -> Welche Geschwindigkeit?

Hallo erstmal,

Was ich hier so einiges lesen muss da dreht es mir den Magenum. Elektriker sind nicht für Netzwerke zuständig? Wer sonst? Alles nur Pfuscher in Netzwerktechnik?? Gehts noch? Um eine Leitung Odnungsgemäs Prüfen zu können muss diese aufgelegt werden. Ach ja und die verdrillung wird bei fachgerechter verlegung in der dose nicht aufgelöst und am besten verwendet man eh Modulstecker, da kann man nichts falsch machen.

Wer außer einem Elektrotechniker soll den sonst die Anlage Konzeptionieren und Planen?

Keine Frage Schwarze Schafe gibt es immer, da würd ich mir aber auch über die restliche Installation gedanken machen.

Up nicht im Rohr verlegt ist nicht zulässig, da auch unter anderem die Isolierung des kabels nicht dafür ausgelegt ist und durch den putz etc. Beschädigt werden kann (oder durch die Nägel usw.)

@co-sinus

Hierbei handelt es sich um einen Groben Mangel mit Vorsatz ich würde auf den Außtausch bestehen, das unternehmen muss auch die kompletten kosten tragen inklusive Malerarbeiten etc. Bei scho socher unsachgemäßen Ausführung und Aussagen würde ich Einen Gutachter bestellen und die gesamte Elektrische Anlage überprüfen lassen, aber als erstel Mangelanzeige raus, Alles dokumentieren auch Bildlich und den Anwald anrufen

Grüße von einem Selbstständigen Elektrotechniker Meistwr der selbstverständlich auch Netzwerktechnik macht 🙄 und weiß von was er redet.

Dank solchen Pfuschern hab ich mehr Aufträge 😬 aber es rückt wie du oben gesehen hast das Ganze Gewerk in ein schlechtes licht nur weil ein Paar idioten meinen sie müssen Spaarwn bis zum abwiken und die Kunden bescheißen.
 
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Dk14 schrieb:
Elektriker sind nicht für Netzwerke zuständig?
Dk14 schrieb:
Wer außer einem Elektrotechniker soll den sonst

Du vermischst da zwei unterschiedliche Berufe !

Ein Elektriker ist nicht zwingend ein Elektrotechniker !!!!!

Jemand der vor >20 Jahren Elektriker (Elektro-Installateur) gelernt hat, kann gut und gerne von Netwerk(kabel) / Gebäudetechnik "wenig Ahnung" haben. Vor allem in Kleinstbetrieben.
 
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Robo32 schrieb:
@Mickey Mouse
Nun, eine Netzwerkverkabelung testet man auch nicht mit einem Leitungstester - ich nutze dafür ein Fluke DSX-600, ist aber Privat wie mit Kanonen auf Spatzen (viele Kanonen^^).
ich habe so etwas hier benutzt, das zeigt eben nur an, ob alle Adern eine elektrische Verbindung mit ihrem Partner (und NUR dem) haben, aber nicht, ob die "Pärchen richtig zugeordnet wurden".
so wie ich das (auf die Schnelle) sehe, kann das Fluke auch nicht wirklich den Wellenwiderstand messen. Wenn in der Firma Leitungen verlegt werden, dann gibt es ein ausführliches Protokoll mit allen relevanten elektrischen Parametern dazu.
was ich sagen wollte ist: ein einfacher "Strom kommt durch Test" reicht nicht aus.
und das soll eine Warnung an diejenigen sein, die ebenfalls "so etwas" (in der Art) einsetzen und bei einer "alles grün" Anzeige glauben, es sie tatsächlich alle in Ordnung...
 
Doppeldosen setzen und linke mit 8 Adern auflegen, rechte mit verbleibenden 4 Adern auflegen und freuen. Man hat dann links Gigabit und rechts fast Ethernet. Wenn man dann testet wird man freilich nicht genau gigabit oder fast ethernet erreichen, sondern weniger. Aber so what? Deine 50Mbit werden vermutlich nicht ausgebremst auf der linken Buchse.
Klar abnehmen würde man das so nicht. Reklamieren und verhandeln. Ist sicherlich nicht optimal, geht aber. Wenn schriftlich CAT7 bestellt wurde, hat der Elektriker den Fehler gemacht.
 
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Wow, nach über 40 Beiträgen kommt endlich einer daher, der absolut keinen Plan hat. Wie wärs, wenn du einfach mal die bisherigen Beiträge liest?
 
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Mickey Mouse schrieb:
so wie ich das (auf die Schnelle) sehe, kann das Fluke auch nicht wirklich den Wellenwiderstand messen. Wenn in der Firma Leitungen verlegt werden, dann gibt es ein ausführliches Protokoll mit allen relevanten elektrischen Parametern dazu.

Schau genauer, bzw. nach dem DSX-600 CableAnalyzer ;)
 
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rg88 schrieb:
Wow, nach über 40 Beiträgen kommt endlich einer daher, der absolut keinen Plan hat. Wie wärs, wenn du einfach mal die bisherigen Beiträge liest?

Nein, er war der Beauftragte Elektriker 🤣
 
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bart0rn schrieb:
Du vermischst da zwei unterschiedliche Berufe !

Ein Elektriker ist nicht zwingend ein Elektrotechniker !!!!!

Jemand der vor >20 Jahren Elektriker (Elektro-Installateur) gelernt hat, kann gut und gerne von Netwerk(kabel) / Gebäudetechnik "wenig Ahnung" haben. Vor allem in Kleinstbetrieben.

2003 al ich meine Lehre begonnen habe wurde der Beruf Elektroinstallatör gesplittet in 4 Bereiche, Elektrotechniker Energie und Gebäude Technik (Ehemals der sog. Im Volksmund "Elektriker"),

Elektroniker für Automatisierungstechnik ( ehem. Betriebselektriker)
  • Elektroniker - Informations- u. Telekommunikationstechnik. Z. B. Unternehmen wie bei der Telekom

  • Informationselektroniker.
  • Systemelektroniker.

Wie der Elektroinstallatör ist auch der Elektrotechniker für Energie und Gebäudetechnik für die gesamte Hausinstallation zuständig teilweise wird hier sogar noch spezialisiert auf KNX oder Gewisse Telefonanlagen ( is auch ne Preisfrage KNX Schulungen, Software und Austattung kostet zb fast 10.000€ weshalb ich das z.b in Kooperation mit einem anderen Einzelunternehmen durchführe.

Aber Netzwerk und Glasfaser verlegen? Realy? Das is doch einfacher kinder kram, wer das nicht beheracht hat sein Handwerk nicht verstanden/ist von ner Billigfirma oder hat keinen Bock/Kompetenzen mehr.
Ich habe in der zeit als Projektleiter ganz andere sachen inklusive planung gemacht 🤷‍♂️ Netzwerktechnik gehört zur Grundausbildung, wer sich und seine Angestellten nicht weiterbildet hat den Falschen Beruf Gewählt (denn das ist im Elektrohandwerk Pflicht).

Natürlich gibts immer Pfuscher, deswegen würde ich mich ja auch um die restliche Elektrische Anlage Sorgen, wer so Arbeitet... Nach dem motto " haben wir schon immer so gemacht" oder " ein draht hin, einer zurück funktioniert doch".

Mein Vater ist jetzt 61 geht in ca. 3 jahren in Rente, Elektroinstallatör mit weiterbildung zum Meister, Verlegt auch Netzwerkabel, montiert Klingelanlagen nach VDE Etc. Misst diese nach VDE so wath 🤷‍♂️

Was ist so schwer ein Netzwerkkabel zu Verlegen nach Norm und nach Norm zu messen und aufzulegen (btw auch nicht die Netzwerk up. Dosen vergessen.)

Ein Elektriker muss mehr können als nur Schlitze klopfen aber bei solchen ansichten is schon klar warum keiner mehr den Beruf lernen will.
 
Ich bin selbst hab mal Elektroniker für Betriebstechnik Gelernt.
Netzwerk und Compertechnik war im Ersten Leerjahr dabei von Vorne bis Hinten da war alles dabei. KNX war dann im 3 Leerjahr dran bis zum Kotzen.
Also sagt nicht das der Elektriker keine Ahnung von sowas hat.

Gut ich bin vor 4 Jahren raus aus der Ausbildung mehr kann ich jetzt nicht sagen.
 
1. Vergesst nicht dass sich die Berufsbezeichnungen und auch der Stoff in den Jahren "etwas" gewandelt hat.
Das was man heute lernt hat man vor 30Jahren sicher nicht gelernt...
2. Jeder Depp kann ein Kabel von A nach B ziehen, um es anschliessend korrekt aufzulegen braucht man Übung, oder Zeit wobei es meistens an beiden mangelt. Am Ende sollte man das auch noch messen können und da braucht man die richtigen Geräte (nicht ganz billig), Übung und Zeit - Zeit ist übrigens Geld das auch jemand bezahlen muss aber selten will.

Was expliziert diesen Fall angeht, wir wissen alle nicht wie der Auftrag ausgesehen hat...

Dk14 schrieb:
Ein Elektriker muss mehr können als nur Schlitze klopfen aber bei solchen ansichten is schon klar warum keiner mehr den Beruf lernen will.

Ja, sollte man meinen und ist auch oft der Fall, nur trifft es eben nicht auf jeden Elektriker zu.
Dass kaum einer diesen Beruf lernen will liegt aber eher an den Konditionen (persönlicher Aufwand <> Bezahlung) - diese stimmen oft vorne und hinten nicht mehr was nicht unbedingt motivierend ist.

Am lustigsten ist es auf Baustellen, ich spreche fliessend vier Sprachen, aber das reicht bei weitem nicht aus^^
 
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Mit dem hier erwähnten Messgerät für über 8000€ würde ich keine Baustelle betreten. Das würde mir wohl am ersten Tag geklaut, wenn ich es mir nicht um den Hals hänge.
 
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hildefeuer schrieb:
Mit dem hier erwähnten Messgerät für über 8000€ würde ich keine Baustelle betreten.
Und wie würdest Du dann dem Kunden nachweisen, dass die Netzwerkinstallation der Klasse entspricht, die er im Lastenheft gefordert hat?
Klar, man könnte jetzt einfach einen Persilschein ausstellen und darauf hoffen, dass es schon passen wird. Wenn der Kunde nachher aber Probleme hat und behauptet es liegt an der Installation, und vielleicht blöderweise sogar recht hat, kann man im Nachhinein im schlimmsten Fall alles Neu machen. Mit dem ganzen teuren Rattenschwanz der "im Nachhinein" mit sich bringt. Da sind 8000€ für ein Gerät, dass man viele Jahre verwendet eher Peanuts. Selbst wenn mal eins geklaut werden sollte.
Ein 6000€ Secutest, mit dem sicherheitsrelevante Parameter einer Elektroinstallation nachgeweisen werden, braucht auch jeder Elektriker. Für so ein Gerät trifft das Gleiche zu wie auf einen professionellen Netzwerkinstallationstester.
 
Und wie wird das Ding Geeicht? Sind die Messungen gerichtsfest? Wohl nicht. Dann wird eh ein Gutachter bestellt.
Jetzt weiß ich warum die 80€std berechnen und mehr.
 
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Das wird nicht geeicht sondern kalibriert. Wie jedes andere Messgerät auch mit Hilfe von noch genauerem Laborequipment unter festgelegten Umweltbedingungen.
Bei solchen Messgeräten ist die Genauigkeit spezifiziert. Die Kalibrierung sorgt für die Einhaltung über die Zeit. Die Kriterien, die der Prüfling einhalten muss legt der Standard fest, nach dem der Kunde den Prüfling spezifiziert hat. Das Messgerät weißt bei Eignung die Einhaltung der Kriterien nach.
Sollte dann immer noch Zweifel an der korrekten Funktion des Prüflings bestehen, kann der Kunde das gerne vor Gericht anzweifeln. Hat man als Elektriker aber oben genanntes berücksichtigt, wird's sehr schwer bis unmöglich dagegen stärkere Argumente zu finden. Genau deshalb tut mans ja und bezahlt viel Geld für solches Equipment.
 
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hildefeuer schrieb:
Mit dem hier erwähnten Messgerät für über 8000€ würde ich keine Baustelle betreten. Das würde mir wohl am ersten Tag geklaut, wenn ich es mir nicht um den Hals hänge.
Auf was für Baustellen warst du bereits? Die meisten Geräte sind registriert und dadurch wird ein Verkauf schwierig. Außerdem wird eine Messung nach der Installation gemacht und dauert nicht sehr lange. Kein vernünftiger Techniker würde das Messgerät einfach auf der Baustelle liegen lassen.
 
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"Außerdem wird eine Messung nach der Installation gemacht" das würde dann wenig nutzen, weil ja alle Gewerke die nach der Installation tätig werden, diese beschädigen oder ändern können. Es geht auch nicht um liegen lassen auf der Baustelle. Nein bei solchem Equitment braucht man sich nur umdrehen. Das man sowas ins Auto einschließen muss, wenn man auf Toilette geht, ist klar. Aber das sieht auch jeder und schnell ist die Scheibe eingeschlagen und das Ding ist weg und morgen in Polen. Da nutzt auch die Registrierung nix.
Um gerichtsfeste Messungen zu machen muss alles geeicht sein. Nicht mal eine Waage beim Metzger darf ungeeicht sein. Auch Zaptsäulen an der Tanke sind geeicht. Auch unser Hochspannungstester bei Alcatel im Kabelwerk wurde regelmäßig geeicht und die digitale Micometerschraube mit der ich die cu-Stärke der Adern für Telefonkabel gemessen habe wurde regelmäßig geeicht. Nur so wurde gemäß ISO 9001 dokumentiert.
Das ist der Punkt, ob ein Verweis des Herstellers gemäß Norm vorhanden ist. Wenn nicht ist das völlig wertlos, aber gutes Marketing. Ich kaufe mir ein teures Messgerät und mache Eindruck. Bislang wurde hier noch keine ISO genannt zum Thema, nach der gemessen und dokumentiert werden sollte.
 
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hildefeuer schrieb:
Um gerichtsfeste Messungen zu machen muss alles geeicht sein.
Du verwechselst da was. Geeicht werden nur Messgeräte, die gesetzliche Bestimmungen nachzuweisen haben.
Zitat Wiki:
Oft werden die Begriffe Eichung und Kalibrierung verwechselt. Eine Eichung ist ein hoheitlicher Vorgang für Messmittel im gesetzlich geregelten Bereich und erzielt eine ja/nein-Entscheidung (geeicht, nicht geeicht). Kalibrierung ist die Ermittlung von Werten und Unsicherheiten und findet im wissenschaftlichen und industriellen Umfeld Anwendung.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eichung

Für Telekommmunikations- und Netzwerkverdrahtung wird hierzulande meist neben den einschlägigen VDE Richtlinien die ISO/IEC 11801 angezogen.
 
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Robo32 schrieb:
1. Vergesst nicht dass sich die Berufsbezeichnungen und auch der Stoff in den Jahren "etwas" gewandelt hat.
Das was man heute lernt hat man vor 30Jahren sicher nicht gelernt...
2. Jeder Depp kann ein Kabel von A nach B ziehen, um es anschliessend korrekt aufzulegen braucht man Übung, oder Zeit wobei es meistens an beiden mangelt. Am Ende sollte man das auch noch messen können und da braucht man die richtigen Geräte (nicht ganz billig), Übung und Zeit - Zeit ist übrigens Geld das auch jemand bezahlen muss aber selten will.

Was expliziert diesen Fall angeht, wir wissen alle nicht wie der Auftrag ausgesehen hat...



Ja, sollte man meinen und ist auch oft der Fall, nur trifft es eben nicht auf jeden Elektriker zu.
Dass kaum einer diesen Beruf lernen will liegt aber eher an den Konditionen (persönlicher Aufwand <> Bezahlung) - diese stimmen oft vorne und hinten nicht mehr was nicht unbedingt motivierend ist.

Am lustigsten ist es auf Baustellen, ich spreche fliessend vier Sprachen, aber das reicht bei weitem nicht aus^^


Ja da spichtst du genau das Hauptroblem an, die meisten Wollen es mitlerweile zu billig haben ( oder die firma krigt den hals nicht voll) und beschäftigt dann subunternehmer die keine Ahnung haben ( obwohl ich auch schon mit sehr kompetenten subs zusammen gearbeitet habe )

Natürlich hat sich der Stoff gewandelt, aber mann muss sich doch auch auf dem aktuellen stand der technik halten als elektriker und Elektrounternehmen ( was auch gern von den Unternehmern vernachlässigt wird zu schulen etc.) ( allein schon wegen den Vorschriften )

Der secutest kostet ca 1500€ dad DGUV-A3
Messgerät knapp 5000- 6000 mit allen adaptern, jenachdem ob mit oder ohne adaltern software etc.
Das Netzwerkmessgerät gibt es auch günstiger, das was du meinst is das mi LWL Messung (meist nicht benötigt bei Wohnungen oder Einfamilienhäuser etc.)
Btw mann kann sich auch Alle Messgeräte ausleihen 😅 man sollte sich aber dann auch einweisen lassen oder wenn man ehrlich ist und sich damit nicht auskennt das ganze an jemanden outsourcen an jemanden ders kann.
 
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