News Breitband bald flächendeckend verfügbar

Ich finde es gut das dort Endlich was Bewegt wird, es ist schlimm das es vorallem auf dem Land, nicht mal möglich ist DSL 1000 zu bekommen. Aber generell glaube ich nicht wirklich das sie es bis 2012 schaffen...
Ich denke auch das Problem ist, das die T-Com nicht investieren möchte, denn wenn erstmal DSL verfügbar ist, wandern alle Kunden nach und nach an Dritt-Anbieter ab. Grundsätzlich schätze ich den Konkurenzkampf, den er ist gut für die Kunden, aber halt nur für die Kunden, die schon DSL Bekommen.
 
jocojo777 schrieb:
in asiatischen ländern ist das standart, und kosten tuts auch fast nix
eird zeit das deutschland mal in die gänge kommt

Man muss bedenken: Auch nur in Ballungsgebieten.
Ansonsten ist dort das nicht Standard.
Die meisten auswertigen Orte haben nichtmal Strom.
 
wazzup schrieb:
Einerseits finde ichs ja nett das sowas angestrebt wird, andererseits empfinde ich es als frecheit des staates. Wenn der staat sich in sowas einmischen möchte hätte er Post/Telekom niemals privatisieren dürfen (imho sowieso einer der größten fehler die je gemacht wurden).
Ich sehe es jedenfalls nicht ein das mit meinen steuergeldern irgendeine 1000 Einwohner gemeinde mit VDSL versorgt wird.
Es steht jedem frei umzuziehen, wer das nicht will kann ja unterschriften/geld sammeln gehen.

Denn warum werden wohl die meisten gemeinden nicht ausgebaut? weil es sich nicht lohnt.
Diejenigen die in den innenstädten sitzen und jammern weil sie nur 1000,2000 oder 3000 bekommen sollen sich mal an die eigene nase fassen. Auch bei euch ist der geiz geil, und jetzt überlegt mal haarscharf warum man für euch outdoor dslams aufstellen sollte, die nen haufen kohle kosten nur um euch statt 2000 6000 oder gar 16000 zu bringen, am besten noch als resale anschluss? Ist ja nicht so das ihr bereit wärt für die extra bandbreite zu zahlen, welchen anreiz gibt es also da zu investieren?

Nach deiner Theorie dürfte es in diesen Gebieten auch keine:
- Straßen
- Kanäle
- Telefonleitungen
- ....
geben, die Sachen bezahlst du indirekt nämlich auch mit und hier lohnt sich auch kein Bau.
Was stellt man da fest: es muss sich nicht immer alles lohnen.
Auf das Internet muss man heute genauso einen Anspruch haben, wie auf ein Telefon, denn es gehört schon jetzt zum täglichen Leben dazu und das wird sich in den nächsten Jahren noch sehr verstärken.
VDSL verlangt keiner, nur ein wenig schneller als 56K darf es dann doch sein, denn mit 56K kann heute keiner mehr was anfangen. Selbst mit DSL Light macht surfen heute keinen Spaß mehr.
Bilder, Videos, Flash, das hat alles eine ordentliche Datenmenge und da braucht man unter DSL 1000 überhaupt nicht anfangen.
 
Burner87 schrieb:
Nach deiner Theorie dürfte es in diesen Gebieten auch keine:
- Straßen
- Kanäle
- Telefonleitungen
- ....
geben, die Sachen bezahlst du indirekt nämlich auch mit und hier lohnt sich auch kein Bau.


Na du bist ja ein held :rolleyes:
Schon mal dran gedacht wer strassen, leitungen und kanäle gebaut hat? auweia. nachdenken -> posten.
Du vergleichst hier nicht mehr äpfel mit birnen, sondern pferdeäpfel mit glühbirnen.
 
Es geht doch darum das du mit deinen Steuergeldern nichts bezahlen willst:
Mit Steuern wurden Straßen gebaut, welche das sind ist doch völlig egal.
Mit Steuern werden neue Leitungen subventioniert.
Natürlich gehören die Straßen keinem Unternehmen, aber die Leitungen werden auch nicht komplett vom Staat bezahlt bzw. wenn sie das würden, dann würden sie ihm auch gehören.
Da kann ich genauso sagen, ich war nie dafür das der Osten mit meinem Steuergeld mit Glasfaser zugepflastert wird.
 
Ich halte diesen Plan für zu ehrgeizig.

VDSL darf ruhig den Ballungsgebieten vorbehalten bleiben -ABER flächendeckend sollten 3MBits garantiert werden. Selbst eine 1000er Leitung ist heutzutage für viele Teile des Web zu lahm geworden.

Noch ein ABER gibts dann auch hinterhergeschossen= Die ISPs sollten doch realistischer werden und endlich feiner abgestufte Tarife anbieten. Ich denke da an 1000er Schritte in Relation zur verfügbaren Leitungsqualität.

Was manche Anbieter nämlich so treiben ist unter aller Sau, viele Kunden eiern auf Geschwindigkeiten rum, auf die sie begrenzt werden dank des zu grobmaschigen Angebots, obwohl mehr Geschwindigkeit ginge.

Rein technisch wäre es kein Problem, das ganze Land zu versorgen und die Aussage eines Forumkollegen in diesem Thema, das Leute auf dem Land oftmals ihre Ruhe haben wollen und kein Internet wollen, teile ich nicht. Kenne Leute, die wohnen auf dem Land und sind mit unter 1MBit angebunden, was schon frusten kann.

Von daher denk ich, das VDSL zu hoch angesetzt, 3000 aber wirklich flächendeckend realisierbar wäre.
 
Suxxess schrieb:
Ahja, also hat Wilhelm.tel mit Willy-tel überhaupt nix miteinander zu tun.

Dir ist aber schon klar, dass das Zitat gar nicht von mir ist, ja? :rolleyes:
Mir ist auch klar wie der Abschluss bei FTTB realisiert wird. Allerdings hat sich Mydgard da etwas widersprüchlich ausgedrückt. Daher meine Nachfrage.

Gelbsucht schrieb:
Ich halte diesen Plan für zu ehrgeizig.

VDSL darf ruhig den Ballungsgebieten vorbehalten bleiben -ABER flächendeckend sollten 3MBits garantiert werden. Selbst eine 1000er Leitung ist heutzutage für viele Teile des Web zu lahm geworden.

Irgendwie widersprüchlich, oder? Die wollen grad mal die Grunddefinition von Breitband bereitstellen (zu ehrgeizig) und dann willst du aber gleichzeitig 3 MBit/s? Also langsam fällt mir nix mehr dazu ein. :o
 
Wenn sich die flächendeckende Verteilung für die Anbieter lohnen würde hätten wir ja diese Probleme nicht.
 
@Kopi80

Ich hätte noch dazu schreiben sollen, auf was sich das bezogen hat, nämlich das hier=
Für 2018 ist die vollständige Verbreitung von VDSL-Anschlüssen angedacht.
-und das ist IMHO zu ehrgeizig.

Bei mir fängt Breitband erst bei einem Megabit pro Sekunde an, alles andre ist definitiv nicht mehr zeitgemäß schnell genug. So meine Definition von Breitband.

Jetzt verstanden?
 
Für 2018 ist die vollständige Verbreitung von VDSL-Anschlüssen angedacht.

Das wird aber niemals realistisch sein, es sei denn Krösus übernimmt die Ausbauarbeiten. ;)
 
Bevor Breitbandanschlüsse flächendeckend verfügbar sein werden, muß wohl eher erst einmal ein Wechsel an der Spitze der Bundesnetzagentur her, sonst wird das in 15 Jahren noch nichts. offizielle Pressemitteilung. Ich staune, daß das CB noch keine News wert war, sonst wird doch alles immer gleich ausposaunt, egal, wie unwichtig die Meldung ist. Forderungen nach der Ablösung von Herrn Kurth wurden ja Heute schon laut, nicht aus Richtung Telekom Vorstand. Vor Allem dürften die Folgen seiner selbstherrlichen und ohne jeden Sachverstand gefällten Entscheidung Frau Merkel besonders gut schmecken, die ja so stolz auf ihre Breitband Initiative war.
 
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