News Breitbandausbau: Bundesregierung kämpft für lockere Telekom-Regulierung

Andy

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#1

estros

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#2
Und dadurch wird schneller ausgebaut? Gut wären entsprechende Einschätzungen, anstatt mal wieder in einen Grabenkrieg zu verfallen.

Haben die kleinen Anbieter wie O2 und Vodafone solch eine Regulierung nicht? Und noch kleinere?
 
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#4

Flomek

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#5
Steckt dahinter ein ernsthafter Plan zum Erreichen der gesteckten Ziele, oder ist es ein Freundschaftsdienst für Lobbyisten und andere Aasgeier? Darf jeder für sich selbst entscheiden...
 
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#8
Es bringt aber nichts, wenn der Netzbetreiber auch gleichzeitig als Provider auftritt. Dies sollte endlich strikt getrennt werden. So wie es jetzt ist, ist es für alle Beteiligten am Ende einfach schlecht.
 

ulx

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#9
Ist halt schon ein Unterschied ob man nur Großmaul-Werbung wie 1&1 schaltet oder ob man selber mal die Ärmel hochkrempeln.
Aber klar, 1&1 hat das beste Netz mit 0m eigenem Netz.
Informier dich Mal. Es ist zwar richtig, dass 1&1 zum Großteil das Netz der Telekom nutzt, aber sie haben schon vor Jahren durch den Kauf von Versatel ein eigenes Glasfasernetz, dass sie auch weiter ausbauen.
Aber ist ja einfacher den Wissensstand von vor 10 Jahren kundzutun...

https://de.m.wikipedia.org/wiki/1&1_Versatel

Ich kann's langsam nicht mehr hören...
Ich bin zwar weder bei 1&1, noch mag ich United Internet, aber bleibt Mal bei den Fakten...
 
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#10
Klugscheissermodus: 1&1 hat damit immernoch 0Meter eigenes Netz. Das hat United Internet von Versatel und stellt es 1&1 zur Verfügung.
 

Termy

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#11
Steckt dahinter ein ernsthafter Plan zum Erreichen der gesteckten Ziele, oder ist es ein Freundschaftsdienst für Lobbyisten und andere Aasgeier? Darf jeder für sich selbst entscheiden...
Eigentlich ist es Skandalös, dass kurz vor Dienstschluss nochmal solche Geschenke für zukünftige Vorstandsposten gemacht werden - und keine Sau sich dafür interessiert :(
Trauriger ist eigentlich nur, dass man sich über sowas eigentlich überhaupt nicht mehr wundert...
 

cruse

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#12
ganz klarer Freundschaftsdienst.
http://www.wiwo.de/unternehmen/dien...echnet-mit-der-eu-kommission-ab/20387694.html
hier heult der telekom Chef wie WENIG sein unternehmen doch gewinn macht im vergleich zu 2006 und im vergleich zu den USA.

ja is klar....2006...jahrelang 0,0 ausbau (ok, wenig ausbau...), hochnäsiges verhalten (gibt genug Storys wo die telekom verhandenen aufschachtungen nicht genutzt hat und dann lieber 2 jahre später selber neu aufgeschachtet hat)
wenn man so die kohle verbrennt darf man dann später nicht rumweinen.
aber die bekommen eh wieder alle wünsche erfüllt

den den USA wird aber viel auch einfach nur auf masten gehängt, das geht hier in DE/EU nicht so wirklich gut, daher bezahlt die telekom hier auch mehr. ergo sind die Gewinnspannen, die der herr höttges hier vergleicht bzw anführt garnicht so recht vergleich bzw. erreichbar.

Klugscheissermodus: 1&1 hat damit immernoch 0Meter eigenes Netz. Das hat United Internet von Versatel und stellt es 1&1 zur Verfügung.
1&1 IST united Internet ....
btw die Firma heisst 1&1 versatel :D
 
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#13
Das "eigene" Netz von Versatel wird doch hauptsächlich zur Versorgung der Premium-Kunden - sprich das Firmenkunden-Segment - genutzt. Gibt wahrscheinlich so gut wie keinen deutschen Privatverbraucher, der über das eigene 1&1-Netz surft...
 
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#14
Schritt zur Verringerung des Wettbewerbs, schlechteren Bedingungen für kleine, regionale Wettbewerber der Telekom und damit einen langsameren Breitbandausbau in der Fläche mit zukunftsfähigen statt altbackenen Technologien.

Der Bund bekennt mal wieder Farbe, und zwar magenta. Ist aber interessant, daß den Herren die Muffe so geht, daß man zu solchen Mitteln greifen muß. Der freie Markt ist wohl nur dann genehm, wenn er das bevorzugte Unternehmen nicht allzu arg beutelt.
 

Fliz

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#15
Da scheinen wohl ein paar bald Ex-Staatsdiener ihren sanften Abgang in die Wirtschaft, sprich der Telekom vorzubereiten.. Krasse Nummer!
 
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#17
Ist doch vollkommen egal, ob 1&1 ein "eigenes" Netz hat oder nicht, sie haben besseres peering als die Telekom. Was nutzt mir ein dicker Anschluss, wenn die Hälfte des Internets langsam ist?
Letztendlich ist vollkommen egal, wer mir die Faser legt, solange ich mir den Anbieter frei aussuchen kann.

Die ganze 1&1 vs Telekom vs O2 vs Vodafone Debatte geht vollkommen am eigentlichen Problem vorbei. Tatsache ist, dass JEDER deutsche Internetprovider ein scheiß Netz hat. Dazu muss man nur in die anderen europäischen Länder schauen.

Eine brauchbare Lösung wäre, alle Netzbetreiber dazu verpflichten, ihre Gewinne komplett in den Glasfaserausbau zu stecken, bis Deutschland mal ein halbwegs akzeptables Niveau erreicht hat.
Oder jedem Grundbesitzer das Recht geben, sich kostenlos eine Faser vom lokal größten Anbieter legen zu lassen.(Ähnliche Gesetzte gibt es z.B. in Skandinavien).
 

rob-

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#18
Die Zukunft des Landes hängt von der Vernetzung ab. Dies überlässt man nicht der Telekom oder sonst einem Privaten. Die Städte sind überfüllt, es muss endlich dafür gesorgt werden, dass die Leute auch außerhalb ohne Einbußen leben können.

Vorstädte müssen für die Industrie ebenfalls interessanter werden.
 
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#19
"fordern sowohl alternative Provider als auch einige Vertreter aus der Politik, der Bund soll die Anteile verkaufen und die Erlöse in den Breitbandausbau investieren."

Was hat denn der Bund noch damit zu tun ? Ich dachte das wäre alles schon längst privatisiert ?

Tja.
Also doch einfach die deutsche Bundespost wieder neu aufmachen und dann endlich geht der Ausbau voran.

Die privaten können das ja dann vom Staat geschenkt bekommen, um es für uns zu betreiben und wir dürfen dann auch gern noch mal dafür zahlen. Auf ewig.

Ach nee ... das war ja das Stomnetz/Atomkraftwerke/Entsorgung usw. .

Nee, Bahn ?

Ach ja: Alles.

Moment: Glaub das Wasser is noch nicht privatisiert, oder ?

Wäre doch nice, falls man demnächst n Kaffee kochen will und die Leitungen gerade von den "Hinterberger Wasserbearbeitern" bestreikt werden, da die durch die günstigen sub-Unternehmer aus Timbuktu ersetzt werden sollen, während Gasprom gerade sehr interessiert an allen Wasseraktien wäre.

Am Ende entscheidet Schröder, wer hier noch günstig Wasser bekommt. Aus Russland. ;)



Ok, btt:

Klar dass der Bund sich für die Telekom einsetzt. Is ja auch die Bundespost. :D

DBP:
"Aus ihr gingen die Aktiengesellschaften Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG und Deutsche Postbank AG hervor."

wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bundespost

Nur gehört die Bundespost jetzt Aktionären und sie heißt anders.
Sie braucht aber nach wie vor Geld vom Bund. Das hat sich nicht geändert.
 

Axxid

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#20
Unsere ganze Infrastruktur geht vor die Hunde. Unsere Kanäle rotten weg, unsere Straßen verfallen (bzw werden mit Glück alle 35 Jahre mal wieder instand gesetzt) und beim Internet können wir froh sein, dass Kupfer nicht rostet.
Die Infrastruktur gehört in die Hände des Staates und die "Gewinne" in deren Ausbau und Wartung investiert. Wenn man bedenkt was sich selbst die Griechen noch alles geleistet haben und wir schon längst verhökert haben...
 
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