News Breitbandausbau: Deutsche Telekom zeigt Glasfaserausbau an Schulen

SV3N

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Den Landkreis Rottweil bezeichnet die Telekom als Musterbeispiel für den Breitbandausbau, hier hat der Konzern laut eigenen Angaben innerhalb von nur zwei Jahren nahezu alle Haushalte und Unternehmen mit Gigabit-Anschlüssen erschlossen. Nun setzt das Unternehmen seinen Schwerpunkt auf Schulen und spricht von Ausbildung 4.0.

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Salamimander

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Potsdam Mittelmark(Brandenburg) will bis Ende 2022 (oder 21?) alle Bildungseinrichtungen mit Glasfaser erschlossen haben. Es geht wenn man nur will. (Bringt gleichzeitig die Fasern in viele Gemeinden! Macht wohl auch die Telekom)
 

xelllox

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lol?

wer braucht Ausbildung 4.0?
die wachbirnen sollen sich mal ums Glasfaser kümmern. Das gibts sogar schon in einer der Strukturschwächsten Regionen Österreichs
 

Rickmer

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QuerSiehsteMehr

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lol? Das gibts sogar schon in einer der Strukturschwächsten Regionen Österreichs
Mag sein. Nur ist Österreich drei mal so klein wie Deutschland. Eigentlich logisch, dass das dort schneller geht. Machen aber wohl auch mehr richtig.

Ändert leider nichts daran, dass die Anbieter in Deutschland nicht wirklich voran kommen dank unserer tollen Bürokratie. Würde hier schneller und unkomplizierter gearbeitet, ginge es sicher deutlich schneller.
 

masked__rider

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Mag sein. Nur ist Österreich drei mal so klein wie Deutschland. Eigentlich logisch, dass das dort schneller geht. Machen aber wohl auch mehr richtig.

Ändert leider nichts daran, dass die Anbieter in Deutschland nicht wirklich voran kommen dank unserer tollen Bürokratie. Würde hier schneler und unkomplizierter gearbeitet, ginge es sicher deutlich schneller.
Das ist kein Argument. Deutschland hat fast 10mal soviele Einwohner. Dementsprechend sollte also mehr Geld und vor allem genug Arbeitsleistende vorhanden sein, um den Ausbau zu bewerkstelligen.
 

smon2k

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Select * from "welche datenbank hat viele einträge damit wir mit den zahlen angeben können und geldgeber finden obwohl wir nix tun" for "generate: gelbgeber"... ah schulen...bildung...natürlich... ja wir kümmern uns sehr um schulen... schon immmer....hust...
 

QuerSiehsteMehr

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Das ist kein Argument. Deutschland hat fast 10mal soviele Einwohner. Dementsprechend sollte also mehr Geld und vor allem genug Arbeitsleistende vorhanden sein, um den Ausbau zu bewerkstelligen.
Ändert nichts an den Defiziten in der Verwaltung. Einige Anbieter warten schon seit mehr als zwei Jahren auf die Freigabe. Das Geld liegt bereit.

Beispiel: Mein Ort sollte 2015 ausgebaut werden. Aber durch die ganzen Genehmigungen und Alles drum herum sind jetzt über drei Jahre vergangen, wo nichts passiert ist. 2020 soll es jetzt los gehen. Würde mich nicht wundern, wenn es wieder verschoben wird.
 

Salamimander

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Dafür ist es dank den zahlreichen Bergen nicht leichter Internet auszubauen als im recht flachen Deutschland.
Wo ist der Unterschied, ob ich nun im Flachland neben einer Straße eine Schneise fräse oder an einer Bergstraße? Die Höhe? Wohl kaum. Der Untergrund? Unwahrscheinlich. Und Orte auf der Zugspitze wären mir neu. Da läuft es am Ende eher auf Richtfunk aus. Zumal man auch auf oberirdische Lösungen zurückgreifen kann, sollte es mal nicht möglich sein oder ein Berg im Weg stehen. Aber darum ging es mir gar nicht.

Österreich macht scheinbar einen deutlich besseren Job, was das angeht - auch andere EU-Länder. Wir sind einfach ein bürokratisch verseuchtes Land.

Beantrag mal z. B. eine außen am Haus angebrachte Ladestation für ein Auto. Wenn du den Zettelberg siehst und die Zeit, die bei der Bearbeitung drauf geht, willst du gar keine mehr. Lächerlich. Das sieht für den Breitbandausbau sicher nicht besser aus.
 

Fliz

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20,09‬ Mio € Subventionen.. Wieviel hat denn die Telekom selbst investiert?
 

SKu

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Ich finde es vorbildlich, dass die Telekom hier 16Mbit in Schulen anbieten möchte. So bekommen die ganzen Junggenerationen mehr Zugang zu Snapchat, Facebook, Instagram, etc. für lau! So zieht man sich direkt die nächste Generation Konsumkinder heran. Ist doch herrlich.
 

Salamimander

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Ich finde es vorbildlich, dass die Telekom hier 16Mbit in Schulen anbieten möchte. So bekommen die ganzen Junggenerationen mehr Zugang zu Snapchat, Facebook, Instagram, etc. für lau! So zieht man sich direkt die nächste Generation Konsumkinder heran. Ist doch herrlich.
Du hast eine komische Vorstellung davon, für was Internet noch so zu gebrauchen ist..
 

BudeII

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Ein Internet-Flatrate mit ADSL-Anschluss und 16 Mbit/s stellt das Unternehmen demnach kostenlos für Schulen zur Verfügung.
Das ist Satire, oder?

Bitte sagt mir, dass das Satire ist.
Ne, das ist die traurige Wirklichkeit in Deutschland.

Ist aber halb so schlimm, lt. einem aktuellen Gerichtsbeschluss genügen 64k ja für einen funktionierenden Internetanschluss, mit 16M kann man also 250 Schüler einwandfrei versorgen.

Macht aber nichts das dann der Seitenaufbau in Minuten gemessen wird, dann geht die Schulzeit auch schneller um :-)
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)

SV3N

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Ich finde es vorbildlich, dass die Telekom hier 16Mbit in Schulen anbieten möchte.
So bekommen die ganzen Junggenerationen mehr Zugang zu Snapchat, Facebook, Instagram, etc. für lau! So zieht man sich direkt die nächste Generation Konsumkinder heran. Ist doch herrlich.
Ach @SKu, dass das Blödsinn ist muss ich dir doch nicht sagen oder? Gerade unsere Generation, welche mittlerweile den PC mit Internetanschluss und das Smartphone exzessive nutzt, möchte sich jetzt (du in dem Fall) als Oberlehrer ausspielen?

Sorry, aber wenig glaubwürdig.

Es sollte doch klar sein, man kann einen Internetanschluss auch vernünftig nutzen.

Und außerdem: Hier einen auf „Digital Nomade“ zu machen oder selbiges zu predigen kommt 10 Jahre zu spät. Der Zug ist abgefahren.

Für die Erziehung und den richtigen Umgang mit Medien (wie dem Internet) sind die Eltern zuständig und niemand sonst. Wenn die aber selbst auf Facebook und Insta rumhängen, dann gute Nacht. ;)
 

SKu

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Es sollte doch klar sein, man kann einen Internetanschluss auch vernünftig nutzen.
Das setzt aber voraus, dass die Systeme überwacht und eingeschränkt werden - Ich spreche jetzt mal von stationären Schulcomputern. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wenn, dann muss das Internet in der Zeit sinnvoll genutzt werden. Das geht nicht ohne Kontrolle.
 

Nizakh

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Für die Erziehung und den richtigen Umgang mit Medien (wie dem Internet) sind die Eltern zuständig und niemand sonst. Wenn die aber selbst auf Facebook und Insta rumhängen, dann gute Nacht.
Sehe ich etwas differenzierter. Ich gebe dir Recht grundlegend sind die Eltern dafür verantwortlich. Aber der Staat trägt über die Bildungseinrichtungen und die "Spielregeln" (Gesetze) ebenfalls erheblich dazu bei. Heutzutage hört man ständig "die bösen Eltern" usw. Kann man von Eltern erwarten das die 24/7 die Handys/PCs von Ihren Kindern überwachen (bzw. wenn die das machen, dann sind es auch "die bösen Eltern") oder das die den Internetzugang drastisch einschränken (womit wir wieder bei "die bösen Eltern" sind.)?
Ich denke allein über das Thema Lootboxen/Glücksspiel in Games sollte mittlerweile klar sein: Die "Spielmacher" interessiert es einen feuchten Kehricht, wie es mit der Jugend voran geht. Und die Folgen davon schiebt man einfach den "unfähigen" Eltern in die Schuhe. Man kann es sich einfach machen. Aber man könnte halt auch mal was richtig machen.

(An der Stelle: Ich bin der Digitalisierung von Schulen gegenüber sehr aufgeschlossen. Allein ein aus dem Web aufrufbarer Stundenkalender bringt schon viele Vorteile. Und es gibt noch viel mehr, was man in Schulen mit Internet anfangen könnte... Wobei ich hier auch sagen muss: Nur weil die Schule jetzt einen schnellen Internetzugang hat, ist sie noch lange nicht „Digitalisiert“. Da gehört noch viel mehr drumherum. Dafür bräuchte man dann aber Budget und Personal...)
 
Zuletzt bearbeitet:

Xes

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SV3N

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Das setzt aber voraus, dass die Systeme überwacht und eingeschränkt werden - Ich spreche jetzt mal von stationären Schulcomputern. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wenn, dann muss das Internet in der Zeit sinnvoll genutzt werden. Das geht nicht ohne Kontrolle.
Normalerweise haben Schüler ja nur im Informatik-Unterricht Zugang zu einem Computer, oder denkst du, jeder Schüler hat da einen PC in jeder Schulstunde auf dem Tisch stehen?

Ich wüsste aber auch nicht wo da die Bedenken sein sollen, gemessen an der Realität in der jeder Jugendlichen ein Smartphone hat.

Es gibt doch überhaupt keine 14-17 Jährigen Jugendlichen mehr, die nicht bei Insta, Spotify, Snapchat & Co. sind, oder liege ich da falsch? Also ist dieser Zug doch längst abgefahren!

Da hätte man vor 10 oder gar 15 Jahren was gegen tun müssen, aber da waren die heutigen Eltern ja selbst noch online und von der schönen neuen Welt geblendet.

Nochmal! Ob ein Kind übermäßig das Internet und Social Media konsumiert, liegt in erster Linie in den Händen und dem Verantwortungsbereich der Eltern.

Ich wohne direkt im Dreiländereck bei Aachen und ungelogen 80 Prozent meiner Kollegen und Freunde haben Cannabis und andere Drogen konsumiert. Ich nicht - weil ich von meinen Eltern ein andere Wertemodell vermittelt bekommen habe.

Nur weil es in der Schule PCs mit einem Internetanschluss gibt (was zwingend erforderlich ist), heißt das doch nicht, dass die Jugendlichen deshalb die von dir genannten Dienste nutzen. Das ist Blödsinn, sorry!
 
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