Bundesagentur für Arbeit

Er müsste ja eigtl wissen wovon er redet oder?
Wenn du so fragst....nein
;) Exakt! xD Ich musste mir sogar vom Landratsamt eine Erlaubnis holen, dass ich eigenständig wohnen darf (also nicht bei den Eltern), da ich unter 25 bin, aber sobald man eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, müssen die Eltern nicht mehr für mich Aufkommen und somit hätte ich auch keine "Erlaubnis" benötigt. Die auf dem Landratsamt hat mir dies geschildert... nun ja, mein Berater wollte aber unbedingt den "Wisch" und so müsste ich nachweisen das ich bereits mehrere Jahre lang alleine lebe, also musste ich meine Mitverträge vorlegen... und das obwohl es ja eigentlich egal gewesen wäre, da ich ja eine abgeschlossene Berufsausbildung habe (und sogar als Geselle gearbeitet habe;))

Genau wie die Formulare für den Antrag, mir wurden einige ausgehändigt und ich solle diese ausfüllen. Soweit so gut, beim Termin gab ich die Unterlagen ab und der Berater warf erstmal zwei Formulare weg, mit der Begründung "Oh, wo haben Sie die den her? Das sind die Falschen..." Natürlich erhielt ich dann drei neue Formulare zum ausfüllen, selbstverständlich wurde ich damit wieder nachhause geschickt :(

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder gerne etwas anderes plaudert... Gemeinsam haben die nur Ihre Unwissenheit! ;)
 
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Also ich stehe am Ende meiner Ausbildung zum Fachinformatiker / Systemintegration und werde diese Mitte nächster Woche mit der mündlichen Prüfung abschließen.
Neuer Job ab 01.03. ist schon sicher und unterschrieben. Ich werde mich nur als arbeitslos für Februar melden, so dass ich für diesen Monat ALG 1 bekomme. Bin mal auf den Bürokratieaufwand gespannt... :-/

Ich habe durch einen befreundeten Rechtsbeistand bestätigen lassen, dass diese 3-Monatsfrist nicht für Auszubildende gilt!

Grüße
Eugl3na
 
Die meisten Jobs die dir das Arbeitsamt vorschlägt, sind im Callcenter / Zeitarbeitsbereich. Vitamin B(eziehung) ist heute wichtiger den je.


Edit: Und noch was. Zum Ende meiner Ausbildung meinte unser Ausbilder, dass wir uns unbedingt drei Monate vor Ende der Ausbildung bei der Arge melden sollten. Wir haben da diverse Zettel ausgefüllt und waren ab da Arbeitssuchend. Erst mit dem Abschluss und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses waren wir Arbeitslos gemeldet. Das traf nicht für die Leute zu die direkt nach der Ausbildung eine Arbeit-stelle hatten.

Edit2:
Arbeitsuchend, arbeitslos – Meldung bei der Arbeitsagentur

§ 38 Sozialgesetzbuch III - Rechte und Pflichten der Ausbildungs- und Arbeitsuchenden
 
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@Trost: Deine Aussage klingt sehr interessant, bin mal gespannt, was die dann zu mir sagen werden, da ich ja nicht suche, sondern nur den Februar mit Arbeitslosigkeit überbrücken werde.

Hat jemand schon solche Erfahrungen gemacht? - Ist da ein gewisser Bewerbungszwang, auch wenn man schon einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet hat?

Grüße
Eugl3na
 
Ich hatte letztes Jahr nach Ende meines Studiums leider auch Kontakt mit den Spaßvögeln beim Arbeitsamt. Mein Fazit zu dem Verein ist:
Das Arbeitsamt schafft Verwaltungsarbeit, aber keine Arbeitsplätze.

Nach dem Studium nicht direkt was gefunden, also zum Arbeitsamt um mich Arbeitslos bzw in meinem Fall arbeitssuchend zu melden. Das ganze natürlich in der nächstgelegenen Argentur für Arbeit (oder wie auch immer sich der Verein grade nennt). Den Papierstapel zu Hause ausgefüllt, wie angewiesen telefonisch nen Termin gemacht um die Sachen einzureichen. Termin 3 Tage nach Anruf in Raum E45 bei Herrn S. Pünktlich bei dem Verein aufgeschlagen, allerdings im ganzen Gebäude kein Raum E45 und auch kein Herr S unter den Mitarbeitern. Nachdem sich dann 3 Leute von denen 15 Minuten um einen Computer gedrängt haben fand man heraus das ich den Termin bei einer anderen Argentur, 70 km entfernt bekomme habe. "Sowas kommt schon mal vor wenn die bei dem Callcenter die Vorwahl nicht richtig zu sortieren. Ich kann Ihnen einen neuen Termin zur Abgabe ihrer Formulare geben. Wie wäre es nächste Woche Freitag um 11:30?" -"Schlecht, ich habe 3 Tage um die Daten auszufüllen und ihr braucht 9 Werktage Vorlauf für einen Termin?!"

Hatte dann 9 Wochen nach der Arbeitssuchend-Meldung mein erstes Beratungsgespräch, 17 Wochen nach der Arbeitssuchend Meldung den ersten Stellenvorschlag (Tischler, nach Schlosser Lehre und Maschbaustudium).
Zwischendurch kam mal eine Frage in einem Bewerbungsgespräch auf ob sich das Arbeitsamt anteilig an einer Schulung beteiligen würde, da ich aber innerhalb von 6 Wochen weder einen Termin bei meinem Sachbearbeiter noch eine telefonische Auskunft zu der Frage bekommen habe hatte sich die Stelle dann auch erledigt.

12 Wochen nach meiner Arbeitssuchendmeldung hab ich Arbeit gefunden, dies dem Amt mitgeteilt, seit dem bekomme ich Regelmäßig (2 bis 3 mal die Woche) passende Stellenangebote zugeschickt. Habe mich seit dem 4 oder 5 mal versucht abzumelden, ohne Erfolg.

Das einzige positive war die Bewerbungsoptimierung. Hierfür geht man aber am besten zur nächst gelegenen Uni/FH und nimmt dort die freien Sprechstunden in Anspruch. Ist allemal schneller und Kompetenter als die Clowns in den Arbeitsargenturen.

Sollte ich noch mal Arbeitslos werden, werde ich mit Sicherheit auf die absolut inkompetenten, unflexiblen und unmotivierten Berater und Vermittler des Arbeitsamtes verzichten.
 
Ok das Thema hat sich dann für mich gegessen.

Die Meinung ist hier eindeutig in eine Richtung vertreten :D.

Danke für eure Vielzahl an interresanten Antworten ;).

Einen schönen Tag noch.

mfg

Michael
 
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