News Bundesdigital­ministerium: Telekom soll nicht allein über Kupfernetz­abschaltung entscheiden

@K0ntextlos Umgekehrt muss man leider auch sagen, dass viele der "mir reichen 50 aus" mitunter der Grund sind, warum so wenig voran geht. Und zwar auch für diejenigen, die wirklich mehr brauchen oder wollen.
Warum sollte eine Firma Geld aufwenden, wenn es ein Großteil der Kunden "nicht braucht"? Und der Rest, der bereit wäre, auch höhere Beträge auszugeben, schaut dumm aus der Wäsche.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mondelorean, wagga, Zagrthos und eine weitere Person
adfsrg schrieb:
Ich hatte vor Jahren mal den Anbieter gewechselt, weil 1&1 so billig war (ja, ich meine billig und nicht günstig, das war mir zu dem Zeitpunkt aber nicht klar). 1&1 war so schlecht, die hatten gemeckert, dass ich meine Flat als Flat nutze und wollten mich nicht mehr als Kunden
Gähn, das ist wie lange her? 20 Jahre?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: baizer und romeon
Quantität schrieb:
Was spräche eigentlich gegen ein Konzept wo die Bundesnetzagentur den Bau der Infrastruktur durchführt und das dann an ALLE derzeitigen und kommenden Anbieter vermietet?
Sehe ich auch so. Infrastruktur sollte der Staat bauen und betreiben, zu gleichen, transparenten Kosten für die Anbieter.
Davon haben dann a) die Bürger was, weil jeder Bürger mit der Faser ausgestattet würde. Selbst die weißen Flecken sollten etwas bekommen, die dortigen BürgerInnen zahlen ja meist auch Steuern. Einer für Alle und so....

b) gäbs diesen Irrsinn mit Überbauen, Straße wieder aufreißen etc. nicht. Ein Netz für alle. Mit gleichen Zugangskonditionen für alle.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: LTCMike, wagga, K0ntextlos und eine weitere Person
adfsrg schrieb:
Würde dann die Telekom den Anschluss ans Haus zahlen und die Leitungen der DGF nutzen?
Ist doch technisch kein Problem. Das liegt doch mehr an der Telekom, dass die lieber mit eigenen Leitungen überbauen oder gar kein Anschluss anbieten, statt die Infrastruktur anderer nutzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
adfsrg schrieb:
Würde dann die Telekom den Anschluss ans Haus zahlen und die Leitungen der DGF nutzen?
Gab mal ein Pilot zur Kooperation, wurde aber eingestellt. Ergo wird die Telekom dich dann eher einfach kündigen und weil bei dir ja Auswahlmöglichkeiten vorhanden sind bist du nicht unversorgt.
adfsrg schrieb:
Man hört von den Nachbarn die gewechselt haben eigentlich nur Schlechtes über die.
Man hört auch über die Telekom viel schlechtes.
Ergänzung ()

aspro schrieb:
Das liegt doch mehr an der Telekom, dass die lieber mit eigenen Leitungen überbauen oder gar kein Anschluss anbieten, statt die Infrastruktur anderer nutzen.
Machen Sie ja durchaus, aber mit DG scheints nicht zu passen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: NDiCB und wagga
Organix schrieb:
Bin ich da verpflichtet? Ich hab hier schon User gelesen die bei 1Gbit behaupten sie kommen nicht hin...kann ich nicht nachvollziehen ich maße mir aber nicht an das von hier beurteilen zu können...
Nö, natürlich bist du nicht verpflichtet. Aber so ist deine Argumentation einfach nicht nachvollziehbar.
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man hier ungern konkret werden will, wenn es möglicherweise auf semilegale Sachen hinausläuft. Und nein, das keine Anschuldigung, nur ein educated guess. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: K0ntextlos
DaBo87 schrieb:
Sehe ich auch so. Infrastruktur sollte der Staat bauen und betreiben, zu gleichen, transparenten Kosten für die Anbieter.
Davon haben dann a) die Bürger was, weil jeder Bürger mit der Faser ausgestattet würde.
Nun wäre das staatlich und Monopolist. Also gute Quelle für Bürokratie, hohe Preise usw.. Zudem käme es ca. 15 Jahre zu spät und man würde damit wieder alles aufreißen und überbauen müssen...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: NDiCB, TomH22 und wagga
K0ntextlos schrieb:
Danke. Aber hier gibt es einfach wieder Leute die Schnappatmung bekommen, nur weil man eine andere Sichtweise hat. Schon schade. Ist aber sehr auffällig hier auf CB wie teilweise Aggro argumentiert wird.
Ergänzung ()


Und ? Selbst ein Game herunterladen mit knapp 30MB/s ist ja sooool langsam.
Klar...wer is hier Aggro? Machs gut...
 
jimmy13 schrieb:
@K0ntextlos Umgekehrt muss man leider auch sagen, dass viele der "mir reichen 50 aus" mitunter der Grund sind, warum so wenig voran geht. Und zwar auch für diejenigen, die wirklich mehr brauchen oder wollen.
Warum sollte eine Firma Geld aufwenden, wenn es ein Großteil der Kunden "nicht braucht"? Und der Rest, der bereit wäre, auch höhere Beträge auszugeben, schaut dumm aus der Wäsche.
Ja. Aber du kannst halt niemanden zwingen. Oma Erna braucht das nunmal nicht und bei dem Altersdurchschnitt wird sich das auch nicht ändern. Deswegen sehe ich da auch das Problem dass das auf Freiwilligkeit gemacht wird. Ausbauen und zur Kasse bitten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
adfsrg schrieb:
In der Straße liegt das ja. Aber nur von Deutsche Glasfaser und nicht von der Telekom. Das Haus ist aber nicht angeschlossen. Würde dann die Telekom den Anschluss ans Haus zahlen und die Leitungen der DGF nutzen?
Ich glaube, dass das lokal verschieden ist. Teilweise kooperiert die Telekom auf jeden Fall auch mit anderen Anbietern: https://www.telekom.com/de/konzern/details/glasfaser-kooperationen-beim-netzausbau-631492

Aber wie weit diese Kooperation geht, weiß ich nicht.
Ich würde mich wenn der Anschluss kostenlos ist, jedenfalls an das Glasfasernetz anschließen lassen. Dann hat man wenigstens die Verbindung und den Vertrag kann man ja danach auch wieder kündigen.
 
@K0ntextlos Aus eigener Erfahrung in unserer Gemeinde kann ich aber sagen, dass sehr viele Ältere sich bewusst sind, was ein Ausbau mit Glasfaser bedeutet. Ich war selbst überrascht, wie viele ältere Menschen in der Gemeindeversammlung sich positiv über Glasfaser geäußert und für den Ausbau waren.
Dass es also nur Jüngere sind, die das wollen und die Älteren nicht, stimmt so eben auch nicht. Oft sind die Älteren sogar die fortschrittlicheren Menschen (Rentner mit E-Autos und so).

Edit:
@till69 Juckt doch eine Glasfaserleitung nicht, wie stark sie ausgelastet ist. Im Gegensatz zum längst überholten DSL auf Kupferbasis ist das Ding einfach für zukünftige Anforderungen gerüstet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: baizer und wagga
rezzler schrieb:
Zumindest haben früher alle westdeutschen Haushalte einen Telefonanschluß bekommen. Das hat zwar auch ewig gedauert, aber irgendwann waren alle angeschlossen.

In unserer Stadt wird aktuell durch Westconnect ausgebaut. Von mindestens einem Haus weiß ich, dass es nicht angeschlossen wird. Wir werden hier selber tätig werden müssen. Das werden ca. 250m Glasfaser im Kabelgraben sein.
 
aspro schrieb:
Nö, natürlich bist du nicht verpflichtet. Aber so ist deine Argumentation einfach nicht nachvollziehbar.
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man hier ungern konkret werden will, wenn es möglicherweise auf semilegale Sachen hinausläuft. Und nein, das keine Anschuldigung, nur ein educated guess. ;)
Jetzt werden einem auch noch Illegale Dinge vorgeworfen...ich nenn das Fortschrittsverweigerer...auch du mach es gut...
 
Haggis schrieb:
Alle Anbieter müssen einen "Grundversorgungstarif" auf Glasfaser mit 25MBit symmetrisch für 25€/Monat anbieten.
Ich frag mich da eher, warum die nicht endlich mit diesen kindischen Staffeltarifen aufhören und stattdessen nur noch Anschlüsse mit 1000 MBit Up/Down anbieten.
 
Warum genau ist das so kompliziert?
Wenn die DTAG Kupfer abschalten möchte (wir reden ja nicht davon die Leitungen zurückzubauen, die sind dann halt nur tot und man baut das aktive Equipment ab) muss halt jeder (100%, nicht 99,9%) Haushalt die Chance haben LWL zu den Kosten des vorherigen Kupferanschlussen (ohne Setup und ohne Mindestlaufzeit) zu bekommen.
Und wenn die Konkurrenz die Kabel haben und weiter betreiben will werden die halt incl. Verteilerkasten mit 0 Euro Mindestgebot versteigert (die Kohle geht dann an den Staat, nicht die DTAG).

Was imho nicht passieren darf sind so faule Deals a la "wir haben 90% versorgt, der Rest ist nicht zumutbar, die bekommen halt Mobilfunk".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bänki0815, wagga, K0ntextlos und eine weitere Person
Euphoria schrieb:
Mit Glasfaser sollte zudem die Asynchronität wegfallen. Überall um uns herum gibt es synchrone Glasfaserleitungen, [...]
Das heißt asymmetrisch bzw. Asymmetrie! :freak:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: baizer, adfsrg und ApeHunter
jimmy13 schrieb:
@K0ntextlos Aus eigener Erfahrung in unserer Gemeinde kann ich aber sagen, dass sehr viele Ältere sich bewusst sind, was ein Ausbau mit Glasfaser bedeutet. Ich war selbst überrascht, wie viele ältere Menschen in der Gemeindeversammlung sich positiv über Glasfaser geäußert und für den Ausbau waren.
Dass es also nur Jüngere sind, die das wollen und die Älteren nicht, stimmt so eben auch nicht. Oft sind die Älteren sogar die fortschrittlicheren Menschen (Rentner mit E-Autos und so).

Edit:
@till69 Juckt doch eine Glasfaserleitung nicht, wie stark sie ausgelastet ist. Im Gegensatz zum längst überholten DSL auf Kupferbasis ist das Ding einfach für zukünftige Anforderungen gerüstet.
Und hier eben genau anders herum. Das fängt schon damit an „Die machen bestimmt alles kaputt am Haus“ oder „Die machen die Gehwege nicht wieder richtig zu!“

Ich habe das Thema grade. Angeblich bekommt unser OT 2027 GF obwohl die Quote nicht erreicht wurde und das nur weil wir zu Kernstadt gehören, der Nachbarort wie gesagt nicht. Ich glaube es, wenn jetzt angeblich in den nächsten Wochen die Begehung im Haus vollzogen wird. Bisher hat sich noch keiner gemeldet und bis dahin nutze ich meinen 250.000 DSL Zugang von 1und, der uns hier völlig ausreicht.
 
Also hier bei mir , hat die Telekom das Netz gebaut, aber alle anderen Anbieter (VF, 1&1, O2) können dies nutzen. Ich finde, dass es so überall sein sollte. Die Anbieter sprechen sich ab, wer wo baut und die anderen können es dann auch nutzen. So haben die Endkunden die Wahlmöglichkeiten.
 
Zurück
Oben