News Bundesnetzagentur: Wann DSL-Anschlüsse zugunsten von Glasfaser abgeschaltet werden

Holzkopf schrieb:
Das ist halt super ineffizient was Zeit und Geld angeht.
So viel Strom kann ich gar nicht verbrauchen, wie ich pro Monat mehr bezahlen müsste für die teuren Glasfasertarife.
Ich spiele selten am PC und verbrauche im Jahr unter 1000 Kilowattstunden Strom, also @Holzkopf komm mir nicht mit Ineffizienz und hohem Stromverbrauch, den habe ich zu vergleichbaren Haushalten nämlich nicht.
Grundsätzlich bin ich kein Gegner von Glasfaser und schnellem Internet, aber die Preise müssen sinken.
Aktuell sind die Einstiegstarife und die monatlichen Kosten deutlich zu hoch.
Für jemanden, der nicht ständig riesige Datenmengen herunter- oder hochlädt, ist Glasfaser weiterhin vollkommen uninteressant.
Ich selbst habe eine Internetanbindung mit 20 Mbit/s und bezahle dafür dauerhaft 12 € im Monat.
Noch nie habe ich die Grenze erreicht, bei der mir die 20 Mbit/s nicht ausgereicht hätten, selbst mit dem Microsoft Flight Simulator 2020/2024 nicht.
Es hat bisher immer zum ruckelfreien Onlinespielen unter 1440p gereicht, auch für das Streamen von Musik und Filmen.
Wie einige hier schon geschrieben haben, sind 100 Mbit/s das Maximum an Geschwindigkeit, das seriös betrachtet, tatsächlich sinnvoll ist, jedenfalls im privaten Bereich.
Wer mehr will oder glaubt, mehr zu benötigen, soll dann halt dafür mehr Geld bezahlen, dagegen habe ich ja nichts einzuwenden.
Es muss aber bei Glasfaser, wenn es sich überall flächendeckend durchsetzen soll, auch einen dauerhaft günstigen Einstiegstarif geben.
Dieses „immer mehr wollen”, dieses „immer unzufrieden sein”, stört mich extrem.
Warum kann man nicht das wertschätzen, was man bereits hat, und warum will man immer mehr an Leistung, die völlig sinnfrei ist und nur viel Geld kostet?
Ich verstehe diese Habgier nicht.
Seid doch auch mal zufrieden!
 
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blende11 schrieb:
Ich selbst habe eine Internetanbindung mit 20 Mbit/s und bezahle dafür dauerhaft 12 € im Monat.
Bis eazy dir kündigt, dann bist du es für immer los. Zumindest den Anschluss solltest du mitnehmen wenn es geht, der wird halt über teure Tarife finanziert. Die Lohnkosten werden steigen und steigen, da wird es später sonst noch teurer für dich, wenn ein Nachanschluss nötig wird.
 
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Ich bezahle schon sein zig Jahren die 12 €, weil eben damals bei Vertragsabschluss die Dauerhaftigkeit vertraglich fixiert war.
Warum sollte ich daran etwas ändern.
Solange Eazy mir meinen Vertrag nicht kündigt und sich an die Vertragsbedingungen hält, sehe ich keinen Handlungsbedarf zu wechseln.
Kabel wird noch zig Jahre lang weiter verfügbar sein, weil sich Glasfaser wegen der hohen Preise nicht überall durchsetzen lassen wird.
In meiner Gemeinde hat die Deutsche Glasfaser monatelang Drückerkolonnen durch den Ort geschickt, weil die bestimmte Vorgaben haben, was sie an Vertragsabschlüssen benötigen, das ausgebaut wird.
Teils mit betrügerischer Absicht und in Form von Falschbehauptungen, wie es bei mir der Fall war.
Ca. 75 Prozent der Einwohner meiner Gemeinde haben sich gegen den Glasfaserausbau ausgesprochen und haben die teuren Verträge nicht abgeschlossen.
Das ist ein klares Statement gegen diese teuren Glasfaserverträge, wie ich finde.
Zudem musst du berücksichtigen, das unsere Gesellschaft schnell überaltert, fast 14 Millionen Babyboomer gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand und sind alt.
Die brauchen keine 1 Gbit/s Internetanbindung, weil überhaupt kein Bedarf dafür besteht.
 
blende11 schrieb:
Ich selbst habe eine Internetanbindung mit 20 Mbit/s und bezahle dafür dauerhaft 12 € im Monat.
Noch nie habe ich die Grenze erreicht, bei der mir die 20 Mbit/s nicht ausgereicht hätten, selbst mit dem Microsoft Flight Simulator 2020/2024 nicht.
Das ist ziemlich präzise ein 4K Stream und nichts geht mehr im Haushalt.
 
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Kann ich so aus der Praxis nicht bestätigen.
Ich habe ja geschrieben, 100 Mbit/s für eine Familie mit Kindern ist sinnvoll.
Mir als Single reichen die 20 Mbit/s aus, wenn ich einen Film schaue, mache ich nichts am PC.
Jeder kann den schnellsten verfügbaren Glasfasertarif buchen und bezahlen, wenn er/sie möchte, das ist mir völlig egal.
Ich wollte nur aufzeigen, das es für sehr viele Menschen in unserem Land wichtigeres gibt, als einen schnellen Glasfaser-Internetzugang oder überhaupt einen Haus-Internetzugang.
Viele Menschen nutzen nur Smartphones, um am Internet teilzuhaben und das reicht ihnen.
Das kostet dann mit einer Smartkarte 5 bis 10 € im Monat.
Deshalb ist es auch so schwierig, die breite Masse in teure Glasfaserverträge zu drängen, sie wollen und sie brauchen es nicht und lehnen es mehrheitlich ab, wie bei mir in der Gemeinde.
Also müssen die Preise für den Einstieg sinken oder es wird eben nicht ausgebaut, weil von Seiten der Bevölkerung kein Interesse besteht.
 
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blende11 schrieb:
Ca. 75 Prozent der Einwohner meiner Gemeinde haben sich gegen den Glasfaserausbau ausgesprochen und haben die teuren Verträge nicht abgeschlossen.
Das ist ein klares Statement gegen diese teuren Glasfaserverträge, wie ich finde.
Nein, das ist einfach Kurzsichtigkeit.

Vodafone kooperiert schon mit der DG, vielleicht kaufen sie den Haufen sogar irgendwann, wenn ihnen die Streitereien zu blöd geworden sind. Dann ist schneller das Kabelnetz abgeschaltet, als du Rückkanalstörer sagen kannst.

blende11 schrieb:
fast 14 Millionen Babyboomer gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand und sind alt.
Die brauchen keine 1 Gbit/s Internetanbindung, weil überhaupt kein Bedarf dafür besteht.
Die sind auch irgendwann zu alt. Dann rücken Leute nach, die Glasfaser benötigen und die werden dann sehr ungemütlich sein, wenn sie alles geradebiegen müssen, was die vorherigen Generationen verbockt haben.
 
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Dann ist es halt so.
Solange es aber noch über Kabel geht, sehe ich genauso wie die 75 Prozent meiner Gemeinde-Mitbürger keinerlei persönlichen Handlungsbedarf.
Deshalb war ich immer ein Befürworter des staatlichen Ausbaus der digitalen Glasfaser-Infrastruktur und zwar bundesweit flächendeckend.
Ich kann auch ohne einen Haus-Internetanschluss leben, für mich ist das nicht lebensnotwendig, genauso wie ich komplett auf´s Internet verzichten könnte, was sicher meiner psychischen Gesundheit guttun würde.
Wenn ich irgendwann mal Rentner bin, dann gehe ich vielleicht komplett offline, wer weiß.
Dann will ich von dem ganzen Internetdreck nichts mehr wissen und habe meine Ruhe.
 
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DLMttH schrieb:
sehr ungemütlich sein, wenn sie alles geradebiegen müssen, was die vorherigen Generationen verbockt haben.
Kann den Verstorbenen doch egal sein. Ist doch in fast allen anderen Bereichen auch so und die Demographie der Wählerschaft unterstützt ein solches Vorgehen.
 
blende11 schrieb:
Kabel wird noch zig Jahre lang weiter verfügbar sein, weil sich Glasfaser wegen der hohen Preise nicht überall durchsetzen lassen wird.
Da sind wir dann aber sogar beim Thema, weil wenn Glasfaser verfügbar sein wird könnte man das Kupfernetz ja abschalten... Ob sich Vodafone mit dem Koax-Netz dran beteiligen wird wäre aber noch interessant. Aktuell überbauen die das ja eher selbst mit Glasfaser. Aber ewig wollen die auch keine 2 Netze parallel haben.

Davon ab wird der Bau von den Netzen ja nun auch nicht günstiger, also von daher sehe ich keine ernsthafte Änderung kommen.
blende11 schrieb:
In meiner Gemeinde hat die Deutsche Glasfaser monatelang Drückerkolonnen durch den Ort geschickt, weil die bestimmte Vorgaben haben, was sie an Vertragsabschlüssen benötigen, das ausgebaut wird.
Teils mit betrügerischer Absicht und in Form von Falschbehauptungen, wie es bei mir der Fall war.
Nichts neues, auch bei anderen Anbietern.
blende11 schrieb:
Ca. 75 Prozent der Einwohner meiner Gemeinde haben sich gegen den Glasfaserausbau ausgesprochen und haben die teuren Verträge nicht abgeschlossen.
Das ist ein klares Statement gegen diese teuren Glasfaserverträge, wie ich finde.
Wieso haben die denn keine günstigen Glasfaserverträge der DG genommen? Geht doch auch schon ab 40€/Monat los.
blende11 schrieb:
Zudem musst du berücksichtigen, das unsere Gesellschaft schnell überaltert, fast 14 Millionen Babyboomer gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand und sind alt.
Die brauchen keine 1 Gbit/s Internetanbindung, weil überhaupt kein Bedarf dafür besteht.
Gerade weil die dann Zeit haben besteht dort der Bedarf :D Davon ab gibts ja trotzdem noch junge Leute mit ernsthaften Willen.
 
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Dieser ganze Blödsinn von wegen DSL-Abschaltung wird genauso wenig kommen, wie das Verbrennerverbot bei den PKW kommt. Und wer das nicht versteht, der hat Politik nicht verstanden. ;)
 
DLMttH schrieb:
Vodafone kooperiert schon mit der DG
Meines Wissens nach hat Vodafone die Kooperation gekündigt/auf EIs gelegt, da Schwierigkeiten aufkamen. Es sind meines Wissens aktuell keine Verträge von Vodafone auf DG Basis buchbar. Dafür kann man 1und1 Tarife auf der DG Infrastruktur buchen.
Aber wahrscheinlich meinst du das mit Streitigkeiten.

Ich persönlich warte noch das das Glasfaserkabel am Haus endlich ins Haus und dann aktiv geschaltet wird.
Zur Zeit habe ich 100/40 von Der Telekom, danach 400/200 Tarif bei der DG (ist noch ein Tarif vor Umstellung).

Kann es ein wenig nachvollziehen. Die DG wirkt etwas chaotisch und die Kommunikation ist wirklich nicht gut.
Hoffe das der Anschluss dann problemlos läuft und ich nicht in den "Genuss" des Supports komme.

Bzgl. Glasfaser vs DSL. Ich halte Glasfaser für die bessere Technologie und wenn man mehr Geschwindigkeit braucht, hat man die Mögllichkeit. Bei DSL ist halt irgendwann schluss.
Bin aber auch IT'er und arbeite 100% im Homeoffice.
 
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J3FF schrieb:
Dieser ganze Blödsinn von wegen DSL-Abschaltung wird genauso wenig kommen, wie das Verbrennerverbot bei den PKW kommt. Und wer das nicht versteht, der hat Politik nicht verstanden. ;)
Beides ist kein Blödsinn und es wird kommen, neue Technik hat alte, überholte schon immer abgelöst.
 
blende11 schrieb:
Solange es aber noch über Kabel geht, sehe ich genauso wie die 75 Prozent meiner Gemeinde-Mitbürger keinerlei persönlichen Handlungsbedarf.
Das ist einfach ein Zeichen dafür, dass bei euch in der Gemeinde deutlich schlechter beworben wurde als in anderen Gemeinden, wo man die Gegenquote von 75% und mehr an ausgebauten Anschlüssen erreicht. Natürlich gibt es auch dort für die wenigsten Leute akuten Handlungsbedarf, aber das ist halt eine kurzsichtige Denkweise, mit der große Teile unserer Infrastruktur erfolgreich kaputtgewirtschaftet wurden.

J3FF schrieb:
Kein geeigneter Vergleich. Da gab es Teile der Industrie, die weiter Verbrenner verkaufen wollen, während so ein Verbot natürlich nur flächendeckend Sinn ergibt.
Bei der Kupferabschaltung wird es kein flächendeckendes Abschaltdatum geben und steht auch gar nicht zur Debatte...
 
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blende11 schrieb:
So viel Strom kann ich gar nicht verbrauchen, wie ich pro Monat mehr bezahlen müsste für die teuren Glasfasertarife.
Das ist das Problem was ich mit den Deutschen ISP habe, sie zwingen uns in solch niedrige Bandbreiten Tarife und lassen uns ineffizient mehr Strom Verbrauchen und Lebenszeit verschwenden.
 
Ich bin teilweise schockiert was die Drohgebärden um Kupfer-Abschaltung und Glasfaser Ausbau besonders im ländlichen Raum für Früchte tragen. Im Dorf meiner Eltern soll Glasfaser ausgebaut werden. Hier gibts kleine Schilder die sich Leute freiwillig in den Vorgarten stecken mit "Glasfaser ich bin dabei". Gleichzeitig wird eine Hexenjagd betrieben wenn Leute nicht mit machen. Das sind teilweise alte Hütten mit größtenteils Ü60 Anwohnern die seit Jahrzehnten nichts modernisiert haben aber beim Thema Glasfaser "brauchen" sie plötzlich Multi-Gigabit und Kupfer sei ja kurz vor der Abschaltung.
Ich bin ganz klar für den Ausbau von Glasfaser! Aber nicht auf Kosten der privaten Durchschnittskunden. Der Druck der dabei teilweise aufgebaut wird ist absurd. Dazu starten die Glasfasertarife in der von mir beschriebenen Region ab 50€ mtl. (für 300 MBit/s). Neuer Router und Ethernet over Coax Adapter o.ä. muss man zusätzlich einplanen. Stromkosten spart man auch nicht, da statt dem Koax-Verstärker im Keller dann neben ONT und Router ein Ethernet over Coax Adapter betrieben werden müsste.

Für Menschen die einfach günstiges Internet für Messenger und bisschen Streaming brauchen stehen die Mehrkosten in keiner Relation. Aus meiner Sicht fehlen bei Glasfaser oft einfach die Einsteiger-Tarife und somit der Anreiz zu wechseln.

Effektiv auf 5 Jahre gerechnet würde dies 200% höhere Kosten bedeuten. Da zieht für mich auch das Argument der Wertsteigerung nicht, wenn ich mir die Immobilienpreise in NRW anschaue scheint das eh keinen zu kümmern.
Kabelinternet Eazy 40Glasfaser lokaler Anbieter 300
mtl. Kosten17,99 € (inkl. Router)49,99 € (ohne Router)
einmalige Ausgaben0€G.hn Adapter + moderner Router ca. 250€
Kosten nach 5 Jahren1080 €3250 €
 
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Glasfasertarif vor einem Ausbau kann man ja inzwischen relativ gefahrlos buchen, oder? Den muss man ja erst zahlen, wenn Glasfaser geschaltet wird. Gleichzeitig beginnt die Vertragslaufzeit mit dem Datum der Vertragsunterzeichnung. Und da es ja meistens länger als zwei Jahre dauert bis da mal was passiert, ist der Vertrag halt schon zu Ende bevor es überhaupt losging.
 
G00fY schrieb:
Ich bin teilweise schockiert was die Drohgebärden um Kupfer-Abschaltung und Glasfaser Ausbau besonders im ländlichen Raum für Früchte tragen.
Im ländlichen Raum rennen die Leute dem Gf-Anbieter normal die Türen ein, weils vorher nichts gutes gab.
G00fY schrieb:
Im Dorf meiner Eltern soll Glasfaser ausgebaut werden. Hier gibts kleine Schilder die sich Leute freiwillig in den Vorgarten stecken mit "Glasfaser ich bin dabei". Gleichzeitig wird eine Hexenjagd betrieben wenn Leute nicht mit machen. Das sind teilweise alte Hütten mit größtenteils Ü60 Anwohnern die seit Jahrzehnten nichts modernisiert haben aber beim Thema Glasfaser "brauchen" sie plötzlich Multi-Gigabit und Kupfer sei ja kurz vor der Abschaltung.
Den Hausanschluss sollte man definitiv mitnehmen, wenn dafür 2 Jahre Vertrag nötig sind kommt das wahrscheinlich immer noch billiger als nachträglich anschließen zu lassen.
G00fY schrieb:
Dazu gehen die Glasfasertarife (die man für 24 Monate buchen muss) in der von mir beschriebenen Region ab 50€ mtl. (für 300 MBit/s) los.
Was schon nicht ohne ist.
G00fY schrieb:
Dazu müsste man einen neuen Router und Ethernet over Coax Adapter o.ä. einplanen. Stromkosten spart man auch nicht, da statt dem Koax-Verstärker im Keller dann neben ONT und Router ein Ethernet over Coax Adapter betrieben werden müsste.
Wozu braucht man zwingend Ethernet over Coax? Leg die Gf doch gleich bis zum endgültigen Routerstandort. Wenns zudem Koax gibt ist der Druck ja eh nicht so groß.
G00fY schrieb:
Für Menschen die einfach günstiges Internet für Messenger und bisschen Streaming brauchen stehen die Mehrkosten in keiner Relation. Aus meiner Sicht fehlen bei Glasfaser oft einfach die Einsteiger-Tarife.
Andererseits ist das teure am Gf-Ausbau, wie bereits bei DSL, nun mal das Netz. Ein verramschen wie bei Koax ist da schlecht möglich.
 
rezzler schrieb:
Im ländlichen Raum rennen die Leute dem Gf-Anbieter normal die Türen ein, weils vorher nichts gutes gab.
In dem von mir beschrieben Dorf gibts seit Jahrzenzeten VDSL und Gigabit per Kabel. Die am lautesten nach Glasfaser schreien haben auch meist bereits einen Vodafone Gigabit Tarif mit FritzBox Top-Modell. Ich beobachte also eher Gegenteiliges.
rezzler schrieb:
Den Hausanschluss sollte man definitiv mitnehmen, wenn dafür 2 Jahre Vertrag nötig sind kommt das wahrscheinlich immer noch billiger als nachträglich anschließen zu lassen.
Durch Vertragsabschluss soll man sich 800€ Kosten für den Hausanschluss sparen. Aber diese 800€ verpuffen wie oben vorgerechnet bereits innerhalb der 2 Jahre mit 50€ Grundgebühr.
rezzler schrieb:
Wozu braucht man zwingend Ethernet over Coax? Leg die Gf doch gleich bis zum endgültigen Routerstandort. Wenns zudem Koax gibt ist der Druck ja eh nicht so groß.
Denke ein DIY Koax Adapter wäre günstiger als das Verlegen von Glasfaser in älteren Häusern über Fachfirmen. Leerrohre sind dort Fehlanzeige. Und die Glasfaseranbieter schreiben ja auch ganz "frech im Kleingedruckten":
Die Innenhausverkabelung auf der sogenannten Netzebene 4 liegt bei Einfamilienhäusern und Häusern mit bis zu 3 Haushalten im Verantwortungsbereich des Eigentümers.
An den ONT wird Ihr Router angeschlossen. Dazu stellen Sie die notwendige Netzwerkverkabelung (mindestens mit einem CAT 5e-Kabel oder höher) zum Standort des Routers (z.B. im Erdgeschoss) her.

rezzler schrieb:
Andererseits ist das teure am Gf-Ausbau, wie bereits bei DSL, nun mal das Netz. Ein verramschen wie bei Koax ist da schlecht möglich.
Sehe ich ein. Aber die Kosten mit solchen Gebaren auf Immobilienbesitzer abzuwälzen finde ich fragwürdig. Dann sollen die einfach 800€ für den Anschluss kassieren und dann aber auch günstige Tarife anbieten. Die Gemeinde profitiert auf ihrer Seite ja ebenfalls überproportional da Gewerbe und Industrie meist besonders von Glasfaser abhängig sind.
 
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