Business-Notebook mit Allround-Eigenschaften, 800-1200 EUR

Einhörnchen

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Edit: Geräteauswahl wurde auf Business-Notebooks eingeschränkt, siehe unten.

Aldi Süd hat ein 17" für 900 EUR von Medion im Angebot, Heise dazu:
Der gehobene Preis geht für die gebotene Ausstattung allerdings in Ordnung: Dem Doppelkern-Prozessor Core i7-6500U aus der aktuellen Skylake-Generation steht der spieletaugliche Mittelklasse-Grafikchip GeForce GTX 950M zur Seite. Zusätzlich zur 256-GByte-SSD gibt es eine 1-TByte-Platte, der matte IPS-Bildschirm zeigt Full-HD-Auflösung – und eine Typ-C-Buchse spricht USB 3.1 (SuperSpeed+, 10 GBit/s).
Kurztest

Da meine Frau ohnehin ein Notebook sucht dachte ich das könnte evtl. was sein. Das Surface 4 Pro (i5) war uns mit 1.400 EUR etwas zu teuer, die typischen 600 EUR Billigheimer wollte ich aber nicht, da da zu große Abstriche bei Displayqualität und Haltbarkeit gemacht werden müssen.

Wie ist denn bei Medion so die Erfahrung bzgl. Qualität und Haltbarkeit?

(Anwendungsfeld wird sein: Uni, Surfen, Textverarbeitung, leichtes Gaming (Sims 2, Cities Skylines, ...)).
 
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Ein 17" Notebook ist kein mobiles Notebook, für die Uni ungeeignet weil zu groß und prinzipbedingt instabil. Das ist ein Notebook für "zwischen Schlaf- und Wohnzimmer".
 
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Nun denn - "Aldi und Lidl sei Dank" - so die wohlgefüllten Reparaturregale meines Elektrofachhändler - OriginalTon - allein sie sichern locker mein Überleben.

Das zum Thema Qualität.
 
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Hatte mal zu Vista Zeiten ein Medion Laptop, kurz nach der Garantie ist der irreparabel kaputt gegangen. Und die Qualität...naja. Billiger Kunststoff, der Deckel ließ sich leicht eindrücken.
 
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War es hier auf Computerbase oder Winfuture, da wurde der i7-U recht ausdrücklich als unnötig schwach eingestuft. Bei der Grafikkarte und Größe hätte es laut Test gerne etwas stärkeres sein dürfen.

Ansonsten steckt hinter Medion die Fa. Lenovo. Die Geräte sind kein deut besser oder schlechter als jedes andere Consumer Notebook in dem Preisbereich. Nur wenn was kaputt geht, wird gleich "MEDION!!!" gerufen und bei Asus geht das 1500 Euro Gerät einfach still in die RMA.

17" für die Uni geht aber gar nicht. Das Ding packt Niemand irgendwo auf dem Flur mal eben schnell aus. Das nimmt man 4-5 mal mit und lässt es dann daheim, weil es einen nervt.
 
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Ist schon Jahre her aber in der Garantiezeit musste ich mein Laptop 4x zur Reparatur Senden und dann 3Wochen jedes mal warten bis es dann zurück kam. Dann das ganze auch ohne Reparatur zurück erhalten.
Medion - Nein danke!
 
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Ist schon Jahre her aber
Da Medion mittlerweile den Besitzer gewechselt hat, siehe oben, ist das leider nicht mehr relevant.
Es sind, wie auch schon geschrieben, Consumernotebooks. Wenn man "Qualität" will kauft man ein Businessnotebook, auch gebraucht.
 
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Ok vielen Dank, das hilft mir schonmal.

Was sind denn aktuell empfehlenswerte Business Notebooks? Meine Frau und ich haben beide 7-8 Jahre alte Dell (Lattitude und Vostro).
 
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Lenovo X220 oder X230 oder Lenovo T oder L Serie nach Bedarf. Spielen wir damit eher nichts, aber ansonsten Top Geräte. Am besten gebraucht. Ein Core i5 der zweiten Generation mit min. 4GB RAM und SSD (notfalls nachrüsten) ist doch vollkommen ausreichend als Notebook.
 
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Schau Dir doch mal die neuen Dell an - kostet doch nix.

Dell ist auch ziemlich gut. Wie ich sehe verpasst Dell den Low-End GPUs immer noch sinnlos Massen an RAM. Meine GT445M hatte für damalige Verhältnisse auch wahnsinnige 3GB DDR3.
 
AW: Erfahrungen Qualität Medion Notebooks?

Vielen Dank für alle eure Antworten. Ich habe mir das Thema nochmal etwas eingehender zu Gemüte geführt und auch den Einsatzzweck präzisiert:

Primär:
- Surfen
- Schreiben (Uni)
- Office
- Ältere Spiele (z. B. Sims 2, würde ich wegen Windows-kompatibilität in der VM installieren)
- Filme

Sekundär (für wenige Monate, bis ich meinen neuen PC habe):
- Web-Entwicklung
- Bildbearbeitung
- Spiele wie Cities Skylines, Left 4 Dead 2, usw., schwächere Grafikeinstellungen ok

15" wäre nett (dann aber Full-HD), 14" auch OK (zu Hause Dockingstation). Modelle ohne SSD würde ich um eine solche ergänzen. Wegen NAS ist Speicherplatz nicht wichtig.

Außerdem soll es aufgrund der Verarbeitungsqualität und Wartungsfreundlichkeit ein Business-Notebook sein, daher kein Inspiron.

Die Lenovo T450 Serie scheidet aus, da es dort in der gesamten Serie wohl Probleme mit Fiepen gibt (nach dem ärger mit meinem Vostro, das nur mit bestimmten Anpassungen fiepfrei ist, will ich das vermeiden).

Die Lenovo L450 scheidet aus aufgrund dem schwierigen Wartungszugang ("Um an die Hardware zu gelangen, muss die Unterseite der Baseunit demontiert werden").

Das Dell Latitude E5570 (Skylake, TB3) scheidet aus, da es bei 15,6'' nur 1.366 x 768 Pixel spendiert bekam.
Das E5470 (Skylake, TB3) scheidet aus, da erst ab 1400 EUR brutto.

Somit bleiben aktuell noch 3 übrig:
E5450 (1.219 EUR): Intel Core i7-5600U / 8GB / 256 GB SSD / 14" 1920 x 1080 / GeForce 840 / Win 7 Pro + 8.1 Pro. Da Notebooksbilliger keine Dell-eigene Garantiewerweiterung.

Latitude 14 5000 (1057 EUR, E-Value-Code: ca004le5450bemea): i5-5300U / 4 GB / 500 GB HDD / 14'' 1.366 x 768 / keine dedizierte GPU / Win 7 Pro + 8.1 Pro, ab 1.81 KG. Würde bei Dell mit Garantieerweiterung bestellen.

Latitude 15 5000 (1105,51 EUR, E-Value-Code: ca003le5550bemea): i5-5300U / 4 GB / 500 GB HDD / 15,6'' 1920 x 1080 / keine dedizierte GPU / Win 7 Pro + 8.1 Pro, ab 2.14 KG. Würde bei Dell mit Garantieerweiterung bestellen.

Eine kleine P/L-Überraschungsalternative wäre das Latitude 3550 (777 EUR): 15,6" 1920 x 1080 / Intel Core i5-5200U / 8GB / 1000GB / Windows 7 Pro + Windows 8 Pro. Schwächen sind hier: 5200U, HD nur 5.400 RPM. Da Notebooksbilliger keine Dell-eigene Garantiewerweiterung.
 
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Du hast dir ja schon einige Gedanken gemacht, aber über drei Dinge solltest du noch einmal nachdenken:
  1. Consumer-Modelle direkt auszuschließen ist nicht sinnvoll, den es gibt auch Consumer Modelle, die man gut warten kann.
  2. Ich würde immer eine Auflösung von FullHD nehmen, auch bei 14" (meistens ist da die Qualität der FullHD auch deutlich besser).
  3. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass 15" im Hörsaal ziemlich groß ist, auch 14" ist dort schon viel. Wenn du den Laptop täglich in der Uni nutzen willst wäre eine kleinere Displaydiagonale sicher eine Vorteil.

Das L450 ist auch nicht wirklich schlecht zu warten. Notebookcheck merkt immer wieder gerne an, wenn es keine Wartungsklappe gibt, aber wenn die gesamte Unterseite mit dem lösen weniger Schrauben entfernt werden kann ist das meistens sogar besser, da man Zugriff auf alle Komponenten hat. Der Nachteil ist derselbe wie bei den meisten aktuelle Thinkpads: Plastiknasen, die das Öffnen erschweren.

Ganratieerweiterungen kannst du auch einzeln direkt beim Hersteller kaufen. Du kannst also auch für die Modelle von NBB direkt bei Dell Erweiterungen erwerben.
 
Vielen Dank für die Anregungen. Wichtig ist und bleibt: Mobilität (Uni, Zu Hause), Alltags-Performance, DVDs, Musik, gelegentlich Spiele, gelegentlich Web-Development und VMs (alte Spiele, spezielle Entwicklungsumgebungen), Verwendungsdauer wieder 5-7 Jahre (deswegen die Anforderung an die Verarbeitungsqualität).

Habe mir nochmal die Notebooks der verschiedenen Hersteller (Lenovo, Dell, HP) angeschaut und bin nun bei (alle 8GB):

Latitude E5450 (913-1200 EUR)
+ Gute Verarbeitung
+ Wahlweise günstig
+ Gaming-Variante (1200 EUR, i7 5600U, GF840M, 256GB SSD)
+ Günstig-Variante (913 EUR, i5 5300U, HD5500, 128GB SSD)
- Backlight-Bleeding

Latitude E3450/3550 (788-909 EUR)
+ Gaming-Variante (15", 909 EUR, i7 5500U, GF830M, 1TB HDD)
+ Günstig-Variante (14", 788 EUR, i5 5200U, HD5500, 1TB HDD)
- Wartungszugang schwierig
- Tastatur gibt nach

Latitude XPS13 (1.250 EUR)
+ Plattform (Skylake, Thunderbolt3, USB3.1, NVMe)
+ HD 520 ist für Spiele wohl besser geeignet als HD5500
- Vereinzelt Berichte über Fiepen (wobei das meine Frau nicht stört, mich eher)
- Adaptive Brightness wird wohl laut Dell nie abschaltbar sein (http://www.dell.com/support/article/de/de/dedhs1/QNA43706)
- Wartungszugang nicht schwierig aber auch nicht einfach

Meine Tendenz ist aktuell zum E5450, da es in der Günstig-Variante nur 120 EUR als das E3450 ist, dafür aber SSD und bessere Verarbeitung mit bringt.

Bei der E5450 Gaming-Variante bin ich mir nicht so sicher ob eine GF840M den Aufpreis wert ist? Gehen damit Gelegenheitsspiele (Sims 2, Trackmania, CS:GO, evtl. Cities Skylines, Oldies wie C&C 3, Doom, ...) entscheidend besser als mit der HD5500? Für moderne Spiele dürfte die 840M ohnehin zu schwach sein? Es wird in unserem Haushalt ohnehin noch einen Gaming Allround-PC und eine Xbox One geben. Zudem spielt meine Frau auch eher Browser-Spiele zum Knobeln.

Das XPS13 ist zwar eigentlich mein Favorit, aber die Berichte über Probleme mit Fiepen und CABC (Adaptive Brightness) bereiten mit in dieser Preisklasse Sorge.
 
So, da es dir um Mobilität würde ich nur zwischen Laptops mit 14" oder weniger wählen, 15" ist schon deutlich unhandlicher.
Da dir darüber hinasu eine lange Lebensdauer wichtig ist vergiss die Latitudes der 3000er Serie, die sind auch nichts anderes als umgelabelte Inspirons.

Die 830M ist schon ein erheblicher Leistungsprung, du darfst bei den ULV-Chips auch nie vergessen, dass die Leistung spürbar sinkt, wenn CPU und iGPU parallel belastet werden (wie es beim Gaming der Fall ist), denn dann rennen ULV-Chips ins TDP-Limit. Also wenn es ins Budget passt würde ich die 840M. Bei der HD5500 musst du Abstriche machen, aber wenn du dir dadurch eine höhere Mobilität erkaufst (wie z. B. beim XPS13) ist es das in meinen Augen wieder Wert.

Brauchst du ein DVD-Laufwerk?
Dei der E5450 wäre noch die Frage der Displayauflösung zu klären, 1366*768 ist echt nicht so toll.

Eventuell wirst du auch ein günstiges Thinkpad der T450-Serie oder X1-Serie bekommen können, den diese werden mit dem erscheinen der neuen Modelle sicher abverkauft.

Hier noch eine Alternative von HP, die auch alle dein Anforderungen erfüllen sollte, leider ist das HD+ Dispaly nicht das beste, aber besser als 1366*768 ist es sicher:
http://geizhals.de/hp-elitebook-840-g2-h9w32et-abd-a1237936.html?hloc=at&hloc=de

Wenn dir auch eine niedrige Auflösung reichen sollte würde ich dir das E7450 an Herz legen, ich hatte den Vorgänger E7440 und war über alle Maßen zufrieden, bist auf die etwas weiche Tastatur wirklich perfekt. Und es ist wirklich perfekt zu warten, leider gibt es das Modell nicht mehr zu damaligem Schnäppchenpreis:
http://geizhals.de/dell-latitude-14-e7450-7450-0064-ca008le7450emea-a1224206.html?hloc=at&hloc=de
 
Vielen Dank für den Hinweis mit ULV, iPGU und TDP. Das hatte ich so nicht auf dem Schirm und ist natürlich ein Grund. Denke ich werde meine Frau fragen ob ihr der große PC ab Juni zum Spielen reicht, ansonsten wirds eine Variante mit 830/840M.

Die von mir genannten Preise beziehen sich alle auf Varianten mit Full-HD Display matt, die Display haben stets gute Bewertungen (bis auf das unterschiedlich ausgeprägte Backlight Bleeding).

Die T450 Serie ist aufgrund dem Coil Whine raus, ebenso eigentlich das XPS13 (was echt schade ist). Die X1 und X250 muss ich mir noch anschauen.
 
Sorry ich habs leider nicht geschafft früher zu antworten.

Wenn Gaming wichtig ist auf jeden Fall die Variante mit dem Nvidia GPU. Es gibt leider wenig Laptops mit dedizierter GPU unter 14" Displaydiagonale und auch kein starken GPUs, da ist das Latitude eine gute Wahl.

Dann ist das in Ordnung, ich konnte nur nicht nachvollziehen welche Auflösung die genannten Modell haben. HD-Auflösung ist nervig und nicht mehr Zukunftssicher.

Wenn dich das Coilwhining so sehr stört ist das natürlich verständlich, wobei ich meine, dass das XPS 13 in neueren Revisionen das Problem nicht mehr haben soll, aber ein richtiges Modell zu bekommen ist dann wie Lotto spielen.
 
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