BWL/VWL Forschug

Aljoscha2

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Feb. 2006
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587
Würde gerne in der Forschung tätig sein,
meine Frage, reicht Bachelor BWL aus oder muss es ein Master sein?

Und vor allem, was erforscht man so?
 
Master. Hauptgebiet sind mathematische und nicht-mathematische Modelle zur Beschreibung der realen Ökonomie, Studien, Theorien zur Verbesserung bestehender Systeme oder auch häufig von Unternehmen verlangte Studien, die sich z.B. mit dem Käuferverhalten beschäftigen.
 
Zu wieviel Prozent ist denn Mathe im Bachelor Studium?
Ergänzung ()

Und welche Themen kommen in den ersten beiden Semestern dran?
 
was stellst du dir denn unter Forschung vor?
In den Wirtschaftswissenschaften gibt es nahezu nur an den Unis Forschung und da wird dann erwartet, dass man, wenn man an der Uni angestellt ist, auch nebenher promoviert und dafür ist ein Master erforderlich.
Der Bachelor ist ja auch als praxisbezogenes Studium gedacht, wohingegen der Master die Forschungskomponente enthält.
 
Matheanteil? Keine Ahnung. Die Mathematik ist da nur Handwerkszeug und nicht der Rede wert.
 
Vielen Dank für eure Beiträge bisher.
Würde nur gerne wissen, wenn da der Matheanteil gering ist, welche Themen dran kommen.
 
Eines Vorweg: Ich bin kein BWLer und habe auch nicht wirklich eine Ahnung davon. Aber 2 Punkte möchte ich trotzdem einbringen.

Ich denke mal, dass die Mathematik in der Forschung doch eine recht gewichtige Rolle spielt. Wenn du in der Forschung tätig sein willst, kommst du um einen Master nicht herum.
 
Und was verdient man in der Forschung?
Bzw. nach was forscht man denn, würde gerne paar Beispielthemen hören.
 
Hm irgendwie kommst du mir vor wie ein 10 jähriger, der als Berufswunsch Forscher oder Astronaut hat.;) (ist nicht böse gemeint)

In der Forschung verdienst du wesentlich weniger als in der Industrie.

Hier das BWL Institut meiner Uni: http://wbw.unileoben.ac.at/wbw/wbwweb.nsf (auf der Startseite steht "Neue Masterarbeit zu vergeben" klicken --> dann auf hier klicken, dann siehst du ein paar Forschungsschwerpunkte)
Allerdings ist das nicht wirklich repräsentativ, da meine Uni Schwerpunkt Materialforschung hat und das BWL Institut eben nur ein Intitut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Master ist zwingend, denn ohne Master keine Promotion.. ohne Promotion keine wirkliche Forschung.


Das BWL und VWL Studium an sich besteht aus recht wenig Mathe.. wobei da genug Leute auch schon überfordert sind.

Aber alle die in der BWL und vor allem VWL forschend tätig sind, sind richtig gut in Mathe.. und oftmals auch mit vorherigem Mathestudium. Man kann noch soviel labern.. die meisten Fächer brauchen knallhart richtige Fähigkeiten und Softskills kann man sich in den Arsch schieben.
Ein Manager kann soviel labern wie er will.. wenn du forschen willst musst du Mathe und Empirische Methoden beherrschen.
Imho sind nichtmal 1% der Studenten geeignet später in die Forschung zu gehen.
 
Wobei ich mir auch nicht von vorneherein Forschung als Ziel setzen würde.
Wenn es so kommt, dann kommt es so.

Besuche doch einfach ein BWL Institut und lass dich von einem Assistenten herumführen und dir die Forschungsschwerpunkte vorstellen; die machen das sicherlich gerne.
 
@TE
Klingt für mich so als würdest du noch zur Schule gehen. Mach doch erstmal Abi, wenn nicht schon vorhanden und dann den Bachelor. Danach kannst/solltest du dir erst überlegen ob du es dann wirklich noch willst.
 
du weißt, dass du forschen willst, ohne überhaupt zu wissen, was es zu erforschen gibt? Wenn's dich so interessiert, beginne doch ein Studium in dem Bereich - hinterher kannst du viel besser einschätzen, was dir liet und was du willst.

aus dem Grund habe ich VWl z.B. nach 2 Semestern wieder abgebrochen - das mit uns beiden war einfach nichts für eine gemeinsame Zukunft ;)
 
Und wie ist es mit nem Prof. Titel?
Wann kann man den machen und wie macht man den?
(nur rein interesse halber^^)
 
Erstmal solltest du einen Doktor haben.

Dann gibts verschiedene Möglichkeiten (zumindest für Unis, bei FHs kanns auch anders sein)
1. du habilitierst und bewirbst dich anschließend auf eine freie Stelle (und bekommst bei Erfolg einen Ruf)
2. du gehst in die Industrie und machst dir durch fleißige Veröffentlichungen (Zeitschriftenartikel und Konferenzbeiträge) in der Wisssenschaft einen Namen und bewirbst dich irgendwann auf eine freie Stelle
3. du gehst in die Industrie, bekommst einen Lehrauftrag an einer Uni und bekommst wenns gut läuft einen Professor;
4. du kaufst dir den Titel in China (promonenter Vertreter: Gunther von Hagens)
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen Professor kann man nicht machen, dazu wird man berufen (von der Hochschule, an der man unterrichten soll).

An Fachhochschulen reicht dafür technisch gesehen ein Dr., an Unis musst du noch habilitieren.

Praktisch gesehen musst du dir aber vor allem in der Forschung einen Namen machen, deine Reputation muss die der anderen Mitbewerber schlicht übertreffen. Und - so hart das klingt - dahin kommt man nicht durch Fragen im Forum sondern Jahrzehntelange harte Arbeit an sich und dem Fach.

Der jüngste Professor an meiner Fakultät (dieses Semester erst berufen) ist 38 - und war bereits mit 20 Geschäftsführer eines Verlages, hat quasi zeitgleich zum Diplom seine Promotion abgeschlossen etc. pp.

Du musst nicht einfach nur Bock haben, Geld zu verdienen (das tust du in der Wirtschaft eh besser) sondern vor allem ein Ausnahmetalent sein. Die Naivität, mit der du hier daran herangehst, lässt - gelinde gesagt - vermuten, dass du noch einen sehr weiten Weg dahin hast.
 
Zuletzt bearbeitet: (Fehlerteufel)
An Fachhochschulen reicht dafür technisch gesehen ein Dr., an Unis musst du noch habilitieren.

Rein formal reicht für eine Professur ein normales abgeschlossenes Hochschulstudium. Weder Promotion noch Habilitation ist Pflicht und das gilt in beiden Fällen sowohl für FH als auch Uni. De jure reichen "gleichwertige wissenschaftliche Leistungen". Aber nicht nur de jure - also zumindest mir laufen immer wieder Professoren ohne Dr-Titel über den Weg.
 
ein Fachhochschulprofessor arbeitet rein formal auch nicht in der Forschung. Sein Auftrag ist die Lehre.
Deswegen erwarten im Grunde alles FHs, dass mehrjährige Berufserfahrung vorliegt.
 
Aljoscha2 schrieb:
Vielen Dank für eure Beiträge bisher.
Würde nur gerne wissen, wenn da der Matheanteil gering ist, welche Themen dran kommen.
Als zukünftiger "BWL-Forscher" schaffst du es nicht, die Themankataloge der Mathe-Vorlesungen von Wirtschaftsfakultäten diverser Unis im Web zu finden?

Ich glaube das mit dem Forschen ist nichts für dich. Insbesondere sollte man als Forscher starkes Interesse für sein Gebiet haben. Den Eindruck habe ich bei dir nicht.

bastis schrieb:
Erstmal solltest du einen Doktor haben.
Quatsch. Ist eher andersrum. Ohne bischen Forschung wirst du kaum Doktor - jedenfalls nicht in Wirtschaft, da dort üblicherweise nicht so inflationär mit Doktortiteln um sich geworfen wird wie z.B. in Medizin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kommt auch darauf an, anscheinend wird manch ein Professor von der Industrie bezahlt die eigenen Leute in den Doktor-Stand zu hieven :-)

MfG Hanussen
 
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