[C++] Welchen Compiler ?

Ich will auch irgendwann wenn ich c++ richtig kann ma was richtig aufwendiges mit Grafik und Animation und so weiter proggen was wäre denn dafür am besten ?
 
auch wenn hier alle ihren senf losgelassen habe...

kannst ans ende auch cin.get();
schreiben, dann wartet er auf ein enter, vorteil nix schleife und nix deklarieren.

also ich benutz Studio.NET

welche aber die "beste" iss, ist ne gute frage.

wenns billig sein soll nimm borland, wenn teuer MS studio.net

oder kauf nen buch mit ner autoring version
 
Also ich persönlich bevorzuge, besonders wenn es um GUI Programmierung in Windows geht, den Borland C++ Builder 6. Da programmiert es sich schon fast von alleine. VC++ 6 war auch noch ganz ok, aber seit VS.net wird man einfach von der Funktionsvielfalt erschlagen. Daher dürfte es besonders für Anfänger kompliziert sein da durch zu blicken.
 
Noch mal langsam zum mitschreiben.
Welcher davon is freeware ?
Kann mir jemand n link zu nem freewarecompiler geben ?
Ich benutze zurzeit devcpp.
Aber da geht das irgendwie nicht so richtig mit dem Einbinden von Bibliiotheken.
 
@daemon777
keiner der beiden ist Freeware. VS 6 kostet nen haufen Geld und Borland auch. manchmal sind aber bei c++ Büchern Autoreneditionen oder so dabei. Die sind dann aber in ihrem Funktionsumfang etwas kleiner glaube ich.


MFG Psylo
 
Na toll !

Gibt es denn keinen vernünftigen Freewarecompiler ?
Muss es doch irgendwie geben ! :mad:
 
daemon777 schrieb:
Na toll !

Gibt es denn keinen vernünftigen Freewarecompiler ?
Muss es doch irgendwie geben ! :mad:
Irgendwie wiederhole ich mich ....

http://www.c-plusplus.de/compiler.htm

Borland 5.5 . Ist Freeware und ich habe damals so ziemlich alles mit dem hinbekommen.

"
Der Knüller vom “Original”: Borland stellt seit dem 18.02.2000 seinen Windows-Compiler (Konsolenprogramme sind auch erstellbar) in der Version 5.5 als Freeware ins Netz! Inkl. Bibliotheken und STL, allerdings handelt es sich um einen reinen Kommandozeilencompiler ohne IDE, der aber auch Win32-Programme übersetzen kann. Ein kleiner Hinweis, was oftmals nicht beachtet wird: es handelt sich hierbei NICHT um den Borland C++ Builder. IDEs für diesen Compiler findet Ihr hier.

 
DaPsylo schrieb:
@daemon777
keiner der beiden ist Freeware. VS 6 kostet nen haufen Geld und Borland auch. manchmal sind aber bei c++ Büchern Autoreneditionen oder so dabei. Die sind dann aber in ihrem Funktionsumfang etwas kleiner glaube ich.


MFG Psylo

Naja bei Programmiersoftware stell ich mir unter nem Haufen Geld ne bischen was anderes vor. Mein VS6 hab ich damals neu für 200dm bekommen und den c++ builder gibt es auch bei eBay in dem dreh, wenn man davon nicht grade die neuste professional Version haben muss. Teuer wird es erst, wenn man mit dem was man programmiert Geld verdienen will.
Aber wieder zum Thema. Der Compiler ist ja gar nicht so sehr das Problem. Was du warscheinlich willst, ist ne vernünftige Programmierumgebunng und da wirst du, wenn du was ordentliches willst, um ne Investition nicht rumkommen. Ich muss sagen ich hab die Investition in VS6 nie bereut und würde auch jeder Zeit Geld in nen Borland C-Builder investieren, mit dem arbeite ich in der Schule. Ich habe auch erst mit Dev-c++ angefangen, aber der ist nur gut wenn man mal ne bischen rumspielen will. Alles andere wird dann doch recht aufwendig, da man jeden mist selbst schreiben muss, wo es bei den komerziellen Lösungen schon fertige Bibliotheken gibt. Mal von der Programmierumgebung selbst ganz abgesehen. Das ist ein unterschied wie Tag und Nacht. Es programmiert sich einfach besser, leichter und schneller mit den komerziellen Programmen. Und 100€ sollte einem die Sache dann doch schon wert sein, wenn man irgendwann über das "hello world" stadium hinaus ist. Es ist ja nicht so das man sich jedes Jahr ne neue Version kaufen muss. Ich bin mit dem Borland Builder4 definitiv noch an keine Grenzen gestoßen. Naja zumindest an keine, die nicht zu umgehen waren.
 
@ich3k

naja ich bin von den Prof.-Editionen aus gegangen, die sind halt doch nen bissl teuer.
Bei VC++ gibt es ja auch Schülereditionen soweit ich weiss, da spart man dann nochmals geld.
 
DaPsylo schrieb:
@ich3k

naja ich bin von den Prof.-Editionen aus gegangen, die sind halt doch nen bissl teuer.
Bei VC++ gibt es ja auch Schülereditionen soweit ich weiss, da spart man dann nochmals geld.

Die Schülerversion oder genauer gesagt SSL-Lizenz ist nichts anderes als die professional Version, nur mit dem Unterschied, dass man keine komerzielle Software produzieren darf.
 
Also ich hab jetzt ne Weile mit Borland C++ Builder 5 gewerkelt und muss jetzt was auf VS machen - und ich kann nur sagen, VS ist Müll. Die MSDN-Hilfe kann man so ziemlich vergessen, und wenn man einmal mit der Borland IDE gearbeitet hat, vermisst man die Komfortabilität an jeder Ecke. Borland hat zwar ein paar Probleme mit ANSI C++, da die VCL mit Delphi programmiert wurde und Anpassungen nötig waren - wenn man aber in 5 Minuten eine Oberfläche haben will, die auch noch einfach, schnell und intuitiv zu bedienen ist, ist Borland so ziemlich das Beste, was ich bis jetzt gesehen habe.
 
7H3 N4C3R schrieb:
... wenn man einmal mit der Borland IDE gearbeitet hat, vermisst man die Komfortabilität an jeder Ecke. Borland hat zwar ein paar Probleme mit ANSI C++, da die VCL mit Delphi programmiert wurde und Anpassungen nötig waren - wenn man aber in 5 Minuten eine Oberfläche haben will, die auch noch einfach, schnell und intuitiv zu bedienen ist, ist Borland so ziemlich das Beste, was ich bis jetzt gesehen habe.


Schonmal überlegt, collständig auf Delphi umzusteigen?
-Ist einfacher zu bedienen
-Der Quelltext ist klarer
-Es gibt sehr viel mehr Komponenten als für C++
-Sehr viel geringere Fehleranfälligkeit aufgrund der genauigkeit von Pascal
-TheSame, THESAME,thesame und Thesame sind in Delphi alles die gleiche variable, in C++ nicht! ;)

-Achja, und bevor ich's vergesse: Solange du ned mit zu vielen handles und zeiger Spielst, kannst du davon ausgehen, dass ein Programm funktioniert, wenn der Compiler es kompilieren konnte. Bei C++ ist das immer so eine Glücksache :rolleyes:

Außerdem ist es doch echt grausig schrecklich, wenn man Variablendeklarationen durch den ganzen Quelltext verteilt suchen muss...
 
Also ich find es praktischer wenn man Variablen überall deklarieren kann !
Schon wegen dem Speicher der verwendet wird !
Wenn du zB eine Variable gleich am Anfang deklarierst und erst ab der Mitte nutzt ist das mehr als unpraktisch oder nicht ?
Oder hast du was anderes gemeint ?
 
Die andere Möglichkeit ist aber auch, dass der Compiler alle Deklarationen an den Anfang zieht und die Variablen wie in C / Delphi im Voraus erstellt.
Oder er macht se wirklich während der Laufzeit (was ich mir schwer vorstellen kann).

Variablen die innerhalb von Funktionen temporär erstellt werden, landen eh aufm Stack und werden dort verwaltet. Per malloc() oder new erstellte Speicherbereiche werden im HEAP gebunkert.
Würde der Compiler die Variablen tatsächlich on-the-fly erstellen wäre das auch noch ein recht hoher Aufwand, weil das Betriebssystem jedes mal gefragt werden müsste.
M.E. ist es also so, dass der Compiler die Variablen im Voraus deklariert soweit das möglich ist (variable initialisierung mittels Funktionsaufruf und so Zeug geht ja auch :) ). Man könnte aber auch in C++ alle Variablen oben deklarieren. Das ist halt eine Frage des Programmierstils und der Bequemlichkeit... aber auch der Übersicht.

Ich benutze momentan den GCC für Windows, GUI hab ich damit aber noch nicht gemacht.

http://www.mingw.org
 
[UPS]Erazor schrieb:
Die andere Möglichkeit ist aber auch, dass der Compiler alle Deklarationen an den Anfang zieht und die Variablen wie in C / Delphi im Voraus erstellt.
Oder er macht se wirklich während der Laufzeit (was ich mir schwer vorstellen kann).

Variablen die innerhalb von Funktionen temporär erstellt werden, landen eh aufm Stack und werden dort verwaltet. Per malloc() oder new erstellte Speicherbereiche werden im HEAP gebunkert.
Würde der Compiler die Variablen tatsächlich on-the-fly erstellen wäre das auch noch ein recht hoher Aufwand, weil das Betriebssystem jedes mal gefragt werden müsste.
M.E. ist es also so, dass der Compiler die Variablen im Voraus deklariert soweit das möglich ist (variable initialisierung mittels Funktionsaufruf und so Zeug geht ja auch :) ). Man könnte aber auch in C++ alle Variablen oben deklarieren. Das ist halt eine Frage des Programmierstils und der Bequemlichkeit... aber auch der Übersicht.

Ich benutze momentan den GCC für Windows, GUI hab ich damit aber noch nicht gemacht.

http://www.mingw.org

Also, C# macht alles zur Laufzeit und Linkt immer nur den Programmteil der gerade gebraucht wird...
 
Naja, mal meine subjektiven Erfahrungen mit C/C++ im Gegensatz zu Pascal/Delphi:

Die Stringverarbeitung in C/C++ ist totaler Müll!
Warum kann ich ned wie in Delphi Zeichenketten mit + verbinden?!

Farbige ein und Ausgabe in der Konsole? Jah, aber cscanf ist ein einziger Bug und außerdem weichen die verschiedenen Compiler soweit voneinander ab, daß manche weder clearscreen noch window oder gotoxy kennen.
Da kann man einen eigentlich einwandfrei funktionierenden Quelltext haben und er funktioniert aber nur mit genau dem Compiler, den man grad ned hat.

Außerdem sind ein Großteil der Sinnvollen Funktionen in C/C++ eh aus TP oder Delphi übernommen.

Desweiteren ist es zwar nicht sonderlich störend aber extrem unlogisch, dass ein Zeichen je nach Position mehr als 3 verschiedenen Bedeutungen haben kann.

Wozu unterscheidet C/C++ außerdem zwischen . und -> zum Zugriff auf Elemente eines Datenverbundes?

Und nochmal zu den Groß-/Kleinschreibungsunterscheidungen bei Variablennamen und der sofortigen Initialisierung mitten in der Funktion:

Hier ist C/C++ wenigstens noch so konsequent, dass Variablen initialisiert werden müssen und erzeugt ned wie diverse Scriptsprachen eine Blankovariable, wenn der entsprechende Name das erste Mal auftaucht.
Aber trotzdem ist Fehlersuche ziemlich nervig, wenn man sich einfach mal mit Shift vertut oder so.
Und wo wir grad bei Variablen etc sind: Also Variablen udn Funktionen, die mit ___ anfangen können einem doch nur suspekt vorkommen, oder?

Und was soll das überhaupt mit dem Einlesen von Integerwerten?
Da muss nur ein Idiot einen Buchstaben oder so eingeben udn das Programm gerät in eine Endlosschleife oder noch schlimmer.
Außerdem hat der Tastaturpuffer gefälligst geleert zu werden, wenn ich ihn auslese.


Aus dem ganzen folgt mein Fazit nach nur 4 Wochen C++:
Ich benutze einfach keine Programmiersprache, in der 80% meines selbstgeschriebenen Quelltextes aus der Abweisung von Fehleingaben, Konvertierungen von Eingaben oder Fehlerbehandlungsroutienen bestehen.
 
Jungens ihr kommt leicht vom Thema ab :)
Ich progge nur nen bissl c++ nebenbei da ich genug mit der schule und meiner Freundin zutun habe aber mir gefällts. Zwar ist es um einiges schwerer als z.B. php aber ich finde es nicht schlecht. aber vielleicht kommt das noch das ich die Probleme bekomme die ihr habt. delphi kenne ich nicht, von daher kann ich das nicht einschätzen.

MFG Psylo
 
pcwTJaR schrieb:
Schonmal überlegt, collständig auf Delphi umzusteigen?
Ich programmiere fast nur Delphi. ;) Nur wenn der Kunde was anderes verlangt, kann man nichts machen. Die Borland IDE ist natürlich so schick, weil sie in Delphi geschrieben ist. *fg*
Naja aber mal sachlich, wer in MS VS C++ mal eben ein einfaches Programm mit GUI schreiben will, muss schon ordentlich was über Handles aller Art, über WindowMessages und über Klassen wissen. Ich habe mich gefragt, warum ich nicht bei MS gleich die WindowsAPI benutzen sollte - sonderlich groß ist der Unterschied da auch nicht mehr. Die VCL dagegen ist eine sehr gute Abstraktion, die auch ziemlich gut durchdacht ist. Kann ich von MS bis dato nicht so sehr behaupten.

daemon777 schrieb:
Wenn du zB eine Variable gleich am Anfang deklarierst und erst ab der Mitte nutzt ist das mehr als unpraktisch oder nicht ?
Der Compiler macht es intern aber auch nicht anders, wenn Du die Variable erst in der Mitte deklariest.
 
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