News ChatGPT-Superapp und Agenten: Wie sich OpenAI aus der (öffentlichen) Misere befreien will

Solche Systeme gibt es und sie Funktionieren und das sogar schon ne ganze Weile.
LLMs und der darin liegende Irrweg sind das was gerade die Probleme macht.
 
Boimler schrieb:
Also ich glaube, irgendwo zwischen der DDR und The Outer Worlds wird die Wahrheit liegen.
Kenne The Outer Worlds nicht, wenn damit (nach wiki) das Spiel gemeint ist, ich spiele praktisch keine RPGs, wahrscheinlich liegt es daran.



Boimler schrieb:
Aber wenn die Investitionssumme in ein KI-Unternehmen das BIP eines Staates erreicht, darf man sich wohl schon fragen, ob das gut gehen wird.
Da bist du aber schnell. :)

StaatFläche (km²)BevölkerungBIP (USD)BIP pro Kopf (USD)
Vatikan0,44~800~20 Mio.~25.000
Tuvalu26~11.000~60–65 Mio.~5.500–6.000
Nauru21~12.000~150–160 Mio.~12.000–13.000
San Marino61~34.000~2,0 Mrd.~60.000
Monaco2,02~39.000~10 Mrd.~250.000

Das da viel Geld drin ist, ist an sich nix schlechtes. Wenn die Luft raus geht, ist das halt so. Dann ist das Geld ja nicht weg, sondern nur woanders. :)
 
Ciero schrieb:
Es geht nicht um die Technologie an sich sondern um die darum aufgebaute finanzielle Struktur. Die ist als solches zwar gepuffert birgt aber unfassbare Risiken.
Und? Ist doch nicht mein Geld.
 
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@Spriti Das ist zu kurz Gedacht.
Wenn du denkst, dass du davon nichts spüren wirst, täuschst du dich. Es wird systemweite Konsequenzen bringen, falls es schlecht enden sollte.

Ciero
 
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steirerblut schrieb:
Der Vergleich hinkt in einem Punkt. Im Gegensatz zum VW Golf, den sich jeder Arbeiter leisten konnte
Äh, KI aktuell kostenlos (=deine Daten), oder wenn du bezahlen willst, 100€ im Monat. Ein Auto hat kein Arbeiter für das was 100€ heute sind bekommen. Ich vermute viele geben soviel schon allein für Streamingdienste aus (ich nicht, bin da zu geizig).
steirerblut schrieb:
ist die heutige KI-Infrastruktur so teuer, dass sie fast schon wieder monopolistische Züge annimmt
Also wie bei Ford Model T? Oder gab es beim Aufbau der Automobilwirtschaft direkt 5 Konkurrenten die gleichzeitig aufbauten? Ist halt teuer, was neues zu machen. Wären wir in D gut im Ideen zu Geschäftsmodellen umsetzen, dann hätten wir hier autonomes Fahren (daran forscht man in D seit den 80ern! https://www.welt.de/wissenschaft/ar...o-Deutscher-erfand-es-in-der-80er-Jahren.html) Ist halt nicht so unser Ding, Risiko und Geld. Das ist auch ok, würde aber durchaus helfen, unseren Wohlstand zu vermehren. Aber das führt jetzt zu weit weg. :)

Ich sag ja gar nicht, das KI ein Heilsbringer ist (sondern ein Problemlöser für ein begrenztes Thema), aber wenn viele meinen, da steckt das große Geld in der Zukunft, dann sollen sie doch investieren. Das wird sich schon zurechtrütteln. Es gab ja auch mal nen Goldrausch, oder ne Dot-com Blase, man muss ja nicht mitmachen.
Ergänzung ()

Raptor85 schrieb:
Kapitalismus schafft ohne Zweifel Möglichkeiten. Aber wenn man nur die äußeren Ränder von zwei Wirschaftssystemen (wie Raubtierkapitalismus und Planwirtschaft) nebeneinander stellt und mit Halbwissen emotional aufgeladen diskutiert, kann das ja nicht sonderlich gut gehen. :)
Sehe ich auch so, darum schrieb ich ja z.B. auch direkt das folgende in meinem ersten Beitrag zum Thema
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Politik soll sich richtigerweise um Rahmenbedingungen und Schranken kümmern, aber ansonsten funktioniert es ganz gut, unsere Wirtschaftsform, deckt Nachfrage, adaptiert schnell.
wahrscheinlich wird es aber bei dem ein oder anderen einfach direkt überlesen (damit meine ich nicht dich @Raptor85), wenn jemand sagt, Kapitalismus ist insgesamt eine wirklich tolle Wirtschaftsform die für unseren heutigen Wohlstand gesorgt hat und noch sorgt und all diese tollen Annehmlichkeiten erzeugt hat, auf denen hier z.b. gerade geschrieben und gelesen wird. Trotzdem gehört Kapitalismus (s.o.) auch in seine Schranken verwiesen und wichtige Regeln gesetzt, damit es nicht ausartet. Aber die haben wir ja, und es funktioniert richtig gut. Die Probleme, die wir meinen zu haben, hätten viele Länder der Welt gerne. Und trotzdem bedeutet das nicht, wir können es nicht besser machen, doch es kann sicher noch viel verbessert werden. Aber (an)erkennen, was einem diese Wirtschaftsform (in Kombi mit sozial, also soziale Marktwirtschaft) gebracht hat, das sollte man wirklich schaffen. Sonst geht man vielleicht extrem frustriert durchs Leben und vergisst, wie gut es einem drumherum geht, im Vergleich zu anderen heute oder im Vergleich zu früher lebenden Menschen. #Optimusmus #Zufriedenheit :P
 
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MelbarKasom schrieb:
Bevor man sich dort völlig sorgenfrei mit dem Bordcomputer unterhalten konnte, musste die Menschheit im 21. Jahrhundert erst mal durch das Tal der Tränen, den III. Weltkrieg überleben und den Kapitalismus überwinden.

Ich befürchte leider den dritten weltkrieg zu überleben ist einfacher als den Kapitalismus zu überwinden.
Denn Geld Steuert am schluss alles und die Akteure mit Geld sichern sich mit geld ab in dem sie anderen geld geben um zu Tarnen, Tricksen, Täuschen und notfalls den Rechtsstaat gegen die Feinde des Kapitalismus zu drehen.
Oder in IT sprech: Der Server Admin ist der einzige der die Rechte hat etwas zu ändern und ist gleichzeitig der größte nutznieser eines dysfunktionalen Servers und sorgt dafür dass er immer gebraucht wird um immer die Selben bugs zu Fixxen die er selbst verursacht hat.

Der einzige Akteur den ich sehe der an diesem Fakt in zukunft etwas ändern könnte wäre eine Rogue-ASI der den Admins die rechte entzieht und ein neues system installiert das es selbst geschrieben hat.
Der Mensch alleine ist nicht in der Lage seine Dämonen zu überwinden. Individuell ja, Kollektiv nein.
Wenn man sich Chaplins rede aus "Der Diktator" von vor 100 Jahren anhört dann kommt einem das irgendwie ziemlich modern vor.
Wir Menschen operieren auf einem Antiken Betriebssystem und die meisten Leute haben keine ahnung davon wie sie überhaupt selbst funktionieren oder was sie wirklich wollen. Denn wenn sie es wüssten bräuchte man keinen Addblock weil keiner Werbung schalten würde weil es Geldverschwendung wäre.
Aber aktuell läuft alles über kurzfristige Impulsbefriedigung in einem Schuldgeldsystem und der Reset-Button dafür war bisher immer Inflation und danach Krieg, weil irgendwer muss ja schuld sein an der eigenen Miesere.

Und jetzt könnt ihr mich als Verrückt abstempeln :D
 
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MelbarKasom schrieb:
Btw. wie wäre es mit einem GenZesken Avatar? Deins gibt mir so komische "mir ist alles egal" Gen-X vibes...
da liegst du goldrichtig! gehöre NOCH nicht zu den boomern, und habe vollstes Verständnis für die nachrückende Generationen, die viele Debatten nicht nachvollziehen können.
 
derMutant schrieb:
Von wem werden wir fremdbestimmt?
Wenn ich mir so ansehe, wieviele Lobbyisten der Wirtschaft unsere Parlamente bevölkern und dem Gesetzgebungsprozess teilweise sogar ganze Gesetzespassagen zuliefern, dann sehe ich, dass die Wirtschaft massiv in den Gesetzgebungsprozess eingreift und sich massgeschneiderte Gesetze bestellen kann. Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Wirtschaft diesen Staat nach Gutdünken steuert. Sowas ist eine Form der Fremdbestimmung, genauso wie der exzessive Werbemüll, mit dem wir an allen Ecken und Enden überzogen werden, damit wir unsere Einkommen für den grössten Billigmist zum Fenster rauswerfen. Auch das ist eine Form von Fremdbestimmung.
 
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the_IT_Guy schrieb:
Und dahin wird es sich bewegen. Nischenprojekte mit kleinen Modellen auf Workstations oder vielleicht maximal einem Serverrack, wo Mustererkennung wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann.
Was ja auch im Moment schon passiert in der Medizin etc.
Ich bin erstaunt was die systeme zu leisten vermögen, ist eine ganz andere welt im gegensatz zu ChatGPT/Gemini.
Ergänzung ()

areiland schrieb:
Wenn ich mir so ansehe,
Wie sollen sonst die Politiker wissen, was die Wirtschaft braucht?
 
Smockil schrieb:
Das Problem sind nicht die Systeme sondern immer die Menschen die sie bedienen.
Genau das schrieb er doch. Solltest vorm Schreiben zuende lesen ;)
Ergänzung ()

Spriti schrieb:
Und? Ist doch nicht mein Geld.
Oh, ich glaube, du könntest dich dabei noch wundern. Sie werden nicht direkt in deine Tasche greifen, aber indirekt wird es auch im Falle des Scheiterns in der Krise auf dich nachwirken. Natürlich werden es Wenige direkt mit der "KI-Blase" in Verbindung bringen (und das sollte man wohl auch nicht), denn in einer globalen Wirtschaftskrise spielen sehr viele verschiedene Dinge eine Rolle. Ein Teil davon ist die US-Wirtschaft (auf die übrigens die größten ETF-Fonds aufbauen - und schon ist eine Verbindung hergestellt, falls du dort Einlagen hast) :p
 
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derMutant schrieb:
da liegst du goldrichtig! gehöre NOCH nicht zu den boomern, und habe vollstes Verständnis für die nachrückende Generationen, die viele Debatten nicht nachvollziehen können.
Du wirst auch NIE zu den Boomern gehören, denn dafür qualifiziert man sich nicht indem man irgendwie 65 Jahre alt wird oder so, sondern indem man im Personalausweis ein Geburtsdatum stehen hat, welches in Deutschland zwischen 1955-1969 liegt, in der Schweiz und vielen anderen Ländern nur bis 1965.
 
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Vielen Dank für den kritischen Artikel – ich kann die Sichtweise voll unterstreichen.


Ich habe das Thema selbst in mehreren Posts schon erwähnt und bleibe bei meiner Einschätzung: OpenAI hat kein tragbares Geschäftskonzept.

Das Kernproblem: OpenAI hat kein Ökosystem​

Alle großen Tech-Unternehmen haben ihre Produkt-Ökosysteme – Apple mit iPhone/Mac/Watch, Google mit Android/Drive/Maps/Chrome,Playstore,Apps - Microsoft mit Office/Cloud/Xbox/OS - Amazon mit Alexa/Echo/Fire TV/ Cloud. Diese schaffen Abhängigkeiten, die Kunden binden. Oder die Bindung und Verknüpfung von Socialmedia, Werbung und Datenerfassung.

Was hat OpenAI? Eine ChatGPT-Website und eine API – jederzeit schließbar und austauschbar. Der Wechsel zu Gemini oder Claude ist problemlos möglich. Es gibt keine echte Kundenbindung.

Die Zahlen sprechen für sich​

  • 9 Milliarden Dollar Cash-Burn prognostiziert für 2025
  • 17 Milliarden Dollar Cash-Burn prognostiziert für 2026
  • Erst 2030 soll OpenAI cashflow-positiv werden
  • Zum Vergleich: Anthropic prognostiziert, seine Cash-Burn-Rate auf etwa ein Drittel des Umsatzes in 2026 und auf 9% bis 2027 zu senken. OpenAI hingegen erwartet, dass seine Burn-Rate bei 57% in 2026 und 2027 bleibt.

Das Abschreibungs-Problem – die versteckte Zeitbombe​

Was in der öffentlichen Diskussion oft untergeht: Die Chips im Herzen des Infrastruktur-Ausbaus haben eine reale Nutzungsdauer von ein bis drei Jahren durch schnelle technologische Obsoleszenz und physischen Verschleiß – aber Unternehmen schreiben sie über fünf bis sechs Jahre ab.

Diese Buchhaltungs-Diskrepanz hat erhebliche Auswirkungen. Die Kosten werden über einen längeren Zeitraum verteilt als die Fakten rechtfertigen – was The Economist als das "4-Billionen-Dollar-Buchführungsrätsel im Herzen der KI-Cloud" bezeichnet hat.

Nvidia CEO Jensen Huang hat das selbst angedeutet: "Wenn Blackwell in Volumen ausgeliefert wird, könntest du Hoppers nicht verschenken."

Das Finanzierungskarussell: Wenn OpenAI endlich in der angeblichen Gewinnzone ankommt, ist die Hardware längst veraltet. Dann müssen neue Server her – alte Schulden und veraltete Technik noch nicht abbezahlt, und schon kommen neue Schulden dazu.


Aber: Die AGI-Wette hat den LLM-Zug ins Rollen gebracht​

Bei aller Kritik muss man anerkennen: Diese massive Investitionswelle hat der Forschung und Medizin einen enormen Schub gegeben. Proteinstruktur-Vorhersagen, Medikamentenentwicklung, wissenschaftliche Textanalyse – das wäre ohne diesen Hype nicht so schnell gekommen.

Nur muss man realistisch bleiben: Alles hat seinen Preis – sei es eigene Hardware, Datentransfer, Werbung oder Leistung gegen Cash. Der Preis wird aufgrund von Infrastruktur, Energie und Unterhalt hoch bleiben. Es ist ein Investment mit der Aussicht auf Rendite, und weil OpenAI sich gut verkauft hat, sind alle auf diesen Zug aufgesprungen.

Das Dreieck: Investment – Nutzen – Ressourcen

Diese drei Faktoren müssen im Gleichgewicht sein:


  • Investment: 122 Milliarden eingesammelt
  • Ressourcen: Keine eigene Infrastruktur, Banken verweigern Kredite, Partner zerstritten
  • Nutzen: ChatGPT-Website ohne Ökosystem, austauschbar

Bei OpenAI kippt dieses Dreieck.

Die Ackermann-Parallele – Geschichte wiederholt sich​

Wer sich an Josef Ackermann und die Deutsche Bank erinnert, kennt das Muster:

2006: Ackermann verspricht 25% Eigenkapitalrendite → Alle klatschen, Investoren strömen rein2008: Die "Papiere im Keller" kommen ans Licht → Finanzkrise, alle haben mitgespielt

2026: Sam Altman verspricht 17,5% Mindestrendite an Private-Equity-Investoren → Alle klatschen202X: ???

Das Muster ist immer dasselbe: Unrealistische Renditeversprechen → Investoren strömen rein → Druck steigt → Kreative Buchführung (Abschreibungen auf 6 statt 3 Jahre, um Gewinne schönzurechnen) → Risiken werden versteckt → Irgendwann platzt die Blase.

Wenn höhere Rendite versprochen wird und die nicht kommt, sind die Investoren weg. Und wenn dann im Keller die alten Papiere ans Tageslicht kommen – die geschönten Abschreibungen, die versteckten Verluste, die nicht eingehaltenen Versprechen – sieht es nicht gut aus.

Der Rettungsanker: Werbung​

Es gibt eine große Marktverschiebung, und ich denke, Werbung ist der Rettungsanker, den OpenAI jetzt auswirft. Die Tatsache, dass in den USA bereits zahlende Abonnenten von Werbung betroffen sind, deutet darauf hin, wohin die Reise geht.

Entweder entwickelt sich ChatGPT zu einer kostenlosen LLM-Chat-Werbeplattform, die Daten abgreift und Marktanalysen macht – oder sie schaffen kurzfristig ein Produkt, das sie tatsächlich verkaufen können. Beides kein Zeichen von Stärke.

Der Markt wird regeln. Die aktuelle Situation – Stargate-Chaos, Pentagon-Zirkus, Microsoft-Verärgerung, Banken die Kredite verweigern, Oracle das nicht mehr mitspielen will – zeigt bereits die ersten Risse. OpenAI muss sich auf ein Kerngeschäft konzentrieren, statt von allem ein bisschen zu machen. Die "Superapp" klingt nach Verzweiflung, nicht nach Strategie.

Es wird eine spannende Zeit für alle.
 
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SIR_Thomas_TMC schrieb:
Dann ist das Geld ja nicht weg, sondern nur woanders. :)
Und Strom kommt aus der Steckdose - das führt doch nicht weiter. Kreditgeld ist nie reales Geld, Börsenwerte schon gar nicht.
 
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Also ich stelle immer mehr fest wie ChatGPT sich zu einer trügerischen Täuschungsmaschine entwickelt. Jede fachliche Frage die ich ihm zu einem mir bekannten Themengebiet stelle dichtet er sich irgendwie zusammen und bei der zweiten Frage nachfrage mit Fachwissen räumt er dann ein, dass er gelogen hat. Das war vor 6 Monaten im alten Modell schon mal besser. Daher kann ich aus meinem Alltag nicht feststellen, dass hier eine positive Entwicklung stattgefunden hat und dabei ist doch gerade das für die Akzeptanz in der Fläche wichtig um irgendwann daraus ein wirtschaftliches Modell zu entwickeln mit Einnahmen.
 
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Eieiei, weiterhin so viel Kapitalismusendzeitverkündung. Währenddessen erwirtschaftet Dieser dss BIP, das Geld für unsere Sozialsysteme und Infrastruktur und auch das Geld wlmit ihr eure IInternetverbindung bezahlt und womit diese betrieben wird. Und darüber hinaus das Geld, womit manche Ivestoren auf KI wetten. Vielleicht mit Verlust, vielleicht mit Gewinn. Mehr passiert an der Stelle doch nicht.
Ergänzung ()

Boimler schrieb:
Und Strom kommt aus der Steckdose - das führt doch nicht weiter. Kreditgeld ist nie reales Geld, Börsenwerte schon gar nicht.
Von Kreditgeld lässt sich real was kaufen, sagt mein abbezahlter Autokredit. Und Strom kommt tatsächlich aus der Steckdose, wenn auf der Erzeugerseite welcher produziert wird. Normalerweise durch Investmentkapital finanziert. Oder gibt es Strom bei dir gratis?
 
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@Ferax
Naja, es ist ja auch niemand dazu gezwungen ChatGPT oder andere zu nutzen. Ich halte es so, dass ich das eben vermeide, wenn es um Wissenstransfer geht.

Meine einzige Frage an ChatGPT bisher war der Wunsch, dass mir ChatGPT die Silhouette einer Stadt erstellt, weil ich in den Weiten des Netzes für diesen speziellen Ort nichts passendes gefunden hatte. Und ChatGPT konnte diese Aufgabe für mich sogar übererfüllen, weil das generierte Modell meine Vorstellungen übertraf.
 
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SIR_Thomas_TMC schrieb:
Eieiei, weiterhin so viel Kapitalismusendzeitverkündung. Währenddessen erwirtschaftet Dieser dss BIP, das Geld für unsere Sozialsysteme und Infrastruktur und auch das Geld wlmit ihr eure IInternetverbindung bezahlt und womit diese betrieben wird. Und darüber hinaus das Geld, womit manche Ivestoren auf KI wetten. Vielleicht mit Verlust, vielleicht mit Gewinn. Mehr passiert an der Stelle doch nicht.

Von Kreditgeld lässt sich real was kaufen, sagt mein abbezahlter Autokredit. Und Strom kommt tatsächlich aus der Steckdose, wenn auf der Erzeugerseite welcher produziert wird. Normalerweise durch Investmentkapital finanziert. Oder gibt es Strom bei dir gratis?

"Der Kapitalismus" erwirtschaftet zunächst einmal gar nichts. Es ist nur ein "Regelwerk" wenn man so will in dessen Rahmen wirtschaftliches Handeln stattfindet. Menschliche Arbeitskraft (Hirn, Muskeln) erwirtschaftet Dinge. Auch in Robotern und KI steckt diese ursprüngliche, menschliche Arbeitskraft. Ohne diese, passiert nichts. Nicht im Kapitalismus, nicht im Turbokapitalismus, nicht im Anarchokapitalismus, nicht in der "sozialen Marktwirschaft", nicht in der Dreifelderwirtschaft, Planwirtschaft oder sonst irgendeiner Art des wirtschaftens.
Blieben ab morgen alle zu Hause, würde auch nix mehr erwirtschaftet werden.

Die Arbeitskraft und die dafür benötigte Zeit ist in den Produktpreisen eingepreist und der Mehrwert, bzw. Gewinn streicht sich der "Kapitalist" ein. "BIP" wurde auch schon in der vorindustriellen Zeit erwirtschaftet, schlicht weil schon immer Waren/Güter/Dienstleistungen hergestellt wurden und wird es auch noch, wenn man etwas anderes als Kapitalismus als Rahmen verwendet.

Zum Kreditgeld kann man nur sagen, dass das genau solange stimmt, wie die äußeren Faktoren es zulassen und alle diesem vertrauen. Es ist also "real" bis es fiktiv wird. Und das kann sich im Zweifel sehr schnell ändern und hat es die letzten 150 Jahre hierzulande ja schon mehrfach. Ob nun nach der Hyperinflation und Währungsreform in den 1920er Jahren, Sparguthaben und ähnliches war nahezu vollständig futsch und in Luft aufgelöst. Auch mit der Währungsreform 1948 geschah das Gleiche.

Das Einzige was relativ "stabil" blieb waren Sachwerte, also Unternehmensanteile (Aktien), Immobilien, Gold usw. Auf Details wie temporäres Goldbesitzverbot, Gesetz zum Lastenausgleich bei Firmen/Immobilien und dergleichen gehe ich jetzt nicht weiter an dieser Stelle ein, das würde den Rahmen sprengen. De facto kann man vereinfachend sagen, dass alle mit viel "Sachgüterbesitz" deutlich besser dran waren, als die Leute mit "Fiktivbesitz" aka Kreditgeld in welcher Form auch immer, ob in bar, als Sparbuch, Lebensversicherungsvertrag oder was auch immer.

Aber bevor jetzt noch jemand auf die Idee kommt schnell schulden zu machen, weil die ja dann auch "weg" sind, wenn alles crashen sollte, nee so lief das nicht und würde es bestimmt auch wieder nicht ablaufen. Schulden wurden nicht in der selben Ratio eingedampft wie Sparguthaben.
 
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