News ChatGPT-Superapp und Agenten: Wie sich OpenAI aus der (öffentlichen) Misere befreien will

SIR_Thomas_TMC schrieb:
Von Kreditgeld lässt sich real was kaufen, sagt mein abbezahlter Autokredit.
Stimmt und wenn du den Kredit nicht mehr hättest bedienen können, hättest du das Auto wieder abgeben müssen oder andere Gegenstände aus deinem Besitz verkaufen müssen, um für den Ausfall aufzukommen. Es gibt also einen real existierenden Gegenwert. Jetzt kommt die einfach Frage: Wovon soll OpenAI die 800 Mrd. plus Zinsen zurückzahlen, wenn sie keinen Gewinn machen und was ist die Sicherheit bei einem Zahlungsausfall? Stimmt: Da ist nichts. Das Geld ist einfach weg in diesem Fall.

Und wir reden hier von Summen, die Banken ruinieren können. Dann schließt sich der Kreis: Wenn deine Bank pleite geht, wird sie das Geld, was sie dir für dein Auto geliehen hat, sofort zurück haben wollen und dann ist dein Auto weg. Gleiches passiert mit Hauskrediten, Sparbüchern, Fonds - eben alles Geld, was die Bank dir leiht oder für dich aufbewahrt und was dann in ihrer Insolvenzmasse steckt. Dein "Das Geld ist dann woanders" bedeutet bei dieser Größenordnung immer, dass dein Geld woanders hingeht - nicht dass des Krisenverursachers, denn der hat ja keins. Und da auf einmal alle ihr Auto, ihr Haus etc. verkaufen müssen, sind diese Sachen alle nichts mehr wert, wodurch noch mehr Geld fehlt, was vorher (nicht) da war.

Was hier also von allen kritisiert wird, ist nicht der Kapitalismus oder das liberale Wirtschaftssystem, sondern dass hier Geld investiert wird, für das es keinen Gegenwert gibt. Das ist im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse immer ein tragbares Risiko, wenn dieses Risiko sich auf verschiedene Bereiche verteilt. Das ist hier aber eindeutig nicht der Fall!
 
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ThirdLife schrieb:
Lol. Was denkst du wo unsere Rentenkassen rein investieren ? 🤣

Unser Rentensystem "investiert" in nichts, denn es ist ein Umlageverfahren, d.h alle Rentenversicherungsbeiträge die diesen Monat eingenommen werden, werden sofort als Renten ausbezahlt.

Da es seit einiger Zeit nicht ganz reicht, schießt der Bund aus dem Haushalt Geld zu. Was natürlich zum Teil hausgemacht ist, denn obschon man um die demografische Entwicklung seit den 70ern wusste, meinte man der Exportwirtschaft "Geschenke" machen zu müssen, indem man die Rentenbeiträge senkte. Jahrelange Lobbyarbeit hat sich bezahlt gemacht. Könnte man jederzeit wieder Rückgängig machen. Aber das wird nicht einmal diskutiert. Hat System.

Auch wenn unser Rentensystem nicht sonderlich "sexy" klingt, ist es ausgesprochen sicher und krisenfest, denn das System überlebte seit Einführung ende des 19. Jahrhunderts unter Reichskanzler Bismarck sogar 2 Weltkriege und mehrere Währungsreformen schadlos, wohingegen Rentensysteme die in Kapitalanlagen wie Reichsanleihen o.ä "investiert" hätten, nahezu vollständig ihren Wert verloren hätten.

Das "Geschwätz" die Renten seien nicht sicher, hat System und ist gewollt, dabei gibt es nichts sichereres als dieses Umlagesystem. Was wir diesen Monat erwirtschaften, wird diesen Monat an Renten ausgezahlt. Ob nun gerade Wirtschaftsboom ist, oder Flaute.

In den USA ist es z.B. Glückspiel wann du ins Rentenalter gehst und deine 401k's ausgezahlt bekommst. Die Leute die zur Weltwirtschaftskrise 2007/2008 dort in Rente gingen bekamen das Heulen.
Und ich befürchte, dass wenn das Orangenmännchen dort drüben so weiter macht, dass es dann noch sehr viel mehr heulende Senioren bald dort geben wird.
 
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Boimler schrieb:
Was hier also von allen kritisiert wird, ist nicht der Kapitalismus oder das liberale Wirtschaftssystem, sondern dass hier Geld investiert wird, für das es keinen Gegenwert gibt. Das ist im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse immer ein tragbares Risiko, wenn dieses Risiko sich auf verschiedene Bereiche verteilt. Das ist hier aber eindeutig nicht der Fall!
Naja, ich lese hier viele Beiträge, die Kapitalismus an sich kritisieren, und dabei verkennen, dass sie nur deswegen heute hier posten können. Abgesehen davon, wenn jemand sein Geld wo investieren will, wo es (so deine Argumentation) keinen Gegenwert gibt, ist das sein Ding. Wenn jemand Wahrsagern ein Fernsehsender finanziert, würde ich auch sagen, dass ist Null Gegenwert. Hat sich aber wohl doch gerechnet, nur nicht durch mein Geld. Das schöne ist ja, wenn es sich langfristig nicht rechnet, verschwindet es nach nem Hype auch wieder. Inklusive dem dort investierten Geld. Das ist aber wie gesagt wirklich nicht weg, sondern bei Nvidia, Amazon, ein geringer Teil bei den produktiven Mitarbeitern dort, die damit zumindest für eine gewisse Zeit Geld verdient haben, vielleicht noch bei dem ein oder anderen Immobilienmakler/vermieter, usw.

Also, KI kann ja vielleicht so umwälzend werden wie Manufakturen oder Computer, muss es aber nicht. Manche "wetten" darauf, manche nicht. Ist für mich beides völlig ok.

Denn mir nützt KI schon so wie sie jetzt schon ist. Wenn sie das nicht würde, würde sie mich auch wirklich - abgesehen vom technischen Aspekt - nicht interessieren. Von daher kann ich jedenfalls ChatGPT völlig ohne Kapitalismusfurcht oder -phobie und genauso ohne Heilsbringertum oder was auch immer betrachten, als das, was sie aktuell einfach an nutzbaren Produkten darstellt.
Ergänzung ()

MelbarKasom schrieb:
"Der Kapitalismus" erwirtschaftet zunächst einmal gar nichts. Es ist nur ein "Regelwerk" wenn man so will in dessen Rahmen wirtschaftliches Handeln stattfindet. Menschliche Arbeitskraft (Hirn, Muskeln) erwirtschaftet Dinge. Auch in Robotern und KI steckt diese ursprüngliche, menschliche Arbeitskraft. Ohne diese, passiert nichts. Nicht im Kapitalismus, nicht im Turbokapitalismus, nicht im Anarchokapitalismus, nicht in der "sozialen Marktwirschaft", nicht in der Dreifelderwirtschaft, Planwirtschaft oder sonst irgendeiner Art des wirtschaftens.
Blieben ab morgen alle zu Hause, würde auch nix mehr erwirtschaftet werden.
Richtig, aber es scheint so, dass dies mit dem Kapitalismus deutlich besser funktioniert als mit allen anderen Wirtschaftsformen. Einfach die praktischen Vergleiche ziehen, und was damit erwirtschaftet wurde. Das blendest du bei deiner theoretischen Betrachtung natürlich aus, sonst bleibt von dieser ja nix mehr praktisch Belegbares übrig.

MelbarKasom schrieb:
Die Arbeitskraft und die dafür benötigte Zeit ist in den Produktpreisen eingepreist und der Mehrwert, bzw. Gewinn streicht sich der "Kapitalist" ein.
Ja und nein, das stimmt so natürlich nicht ganz, ist aber gar nicht wirklich relevant, ob es ganz stimmt. Also nochmal, welche Wirtschaftsform ermöglicht denn eine bessere und schnellere Anpassung auf die Wünsche und Bedürfnisse oder dringend benötigte oder auch nur gewollte Waren? Planwirtschaft? Kommunismus? Leibeigenschaft, Tauschhandel, ... ich find da nix praktisch belegt Besseres. ;)

MelbarKasom schrieb:
"BIP" wurde auch schon in der vorindustriellen Zeit erwirtschaftet, schlicht weil schon immer Waren/Güter/Dienstleistungen hergestellt wurden und wird es auch noch, wenn man etwas anderes als Kapitalismus als Rahmen verwendet.
Klar, viel weniger, viel weniger, viel viel viel weniger. Gerne am Bedarf der Kunden vorbei. 1a Beispiel hatten wir hier in einem der beiden parallel gestarteten Deutschlands. Du musstest schon nach kurzer Zeit bei der nicht kapitalistischen Variante auf alles mögliche warten, auf den Schwarzmarkt gehen und mit wertvollen Auslands-Devisen bezahlen (auch der Staat selbst war auf diese angewiesen) und für ein technisch zurückgebliebenes Auto schon bei der Geburt deines Kindes anmelden. Ich hoffe das streitest du nicht ab, sonst erübrigt sich eine faktenbasierte Diskussion und auf ausgedachten Tatsachen basierend habe ich wenig Lust meine Zeit zu verschwenden. ;)

MelbarKasom schrieb:
Zum Kreditgeld kann man nur sagen, dass das genau solange stimmt, wie die äußeren Faktoren es zulassen und alle diesem vertrauen. Es ist also "real" bis es fiktiv wird. Und das kann sich im Zweifel sehr schnell ändern und hat es die letzten 150 Jahre hierzulande ja schon mehrfach. Ob nun nach der Hyperinflation und Währungsreform in den 1920er Jahren, Sparguthaben und ähnliches war nahezu vollständig futsch und in Luft aufgelöst. Auch mit der Währungsreform 1948 geschah das Gleiche.
Klar, sagt doch auch keiner, dass das nicht geht. Passiert immer mal wieder. Dadurch wird diese Wirtschaftsform nun was? Falsch? Schlecht? Weniger innovativ und Bedarf-/Bedürfnissdeckend? Wohl kaum, oder? Ist denn eine der pleite gegangenen Gesellschaften (erfolgreich) zurückgewechselt auf die anderen Alternativen? Wenn nicht, vielleicht weil die Alternativen noch schlechter sind als das Risiko, dass man im Kapitalismus pleite geht (als Individuum und auch als Staat)? Oder doch eher aufgrund Zwang der geheimen Weltregierung, die uns eine für alle bessere Zukunft aktiv verwehrt? :D

MelbarKasom schrieb:
De facto kann man vereinfachend sagen, dass alle mit viel "Sachgüterbesitz" deutlich besser dran waren, als die Leute mit "Fiktivbesitz" aka Kreditgeld in welcher Form auch immer, ob in bar, als Sparbuch, Lebensversicherungsvertrag oder was auch immer.
Ja, das stimmt. Sollen wir Eier nun in Immobilien bezahlen? :) Ich würd dann doch lieber mit Geld bezahlen, find ich praktischer.

Was du sagst, klingt so, als ob du irgendeine tolle Alternative in petto hast, die aber nicht nennen kannst, weil du sie noch patentieren musst. Dabei gibt es ja nix, was im praktischen Versuch eine besser funktionierende Wirtschaft erzeugt hätte, wie Marktwirtschaft, noch besser, wenn sie als soziale Marktwirtschaft dann auch noch soziale Absicherung ermöglicht, wie es bei uns ist. Dir ist schon klar, dass das eine ziemlich klare Form des Kapitalismus ist, der (wie ich im ersten Post gesagt habe) durch Regeln in entsprechende Grenzen gesetzt wird.
Wie man Fakten, also historische und praktisch bewiesene Tatsachen, einfach nicht anerkennen möchte, kann ich wirklich nicht verstehen.
 
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@SIR_Thomas_TMC

Ich glaube du bist da etwas "angetriggert" und hast Dinge gelesen, oder hineininterpretiert die entweder nicht Thema waren, oder von Dir falsch verstanden wurden.

Beim ersten Teil den du von mir zitierst, stelle ich nur etwas richtig, was im Beitrag auf den ich mich bezog falsch dargestellt und beschrieben wurde.
Mit keinem Wort habe ich dort Wertungen aufgemacht welche Wirtschaftsform besser/schlechter sei, denn darum ging es gar nicht, sondern nur klar gestellt, dass auch andere Wirtschaftsformen "BIP" hervorbringen, nicht mehr, nicht weniger.
Es ist kein singuläres Alleinstellungsmerkmal des Kapitalismus. Das ist das was ich an dieser Stelle klarstellen wollte und das ist auch nach wie vor richtig. Den Rest hast Du jetzt als neues Thema aufgemacht. War aber nicht Thema meines Beitrags, genauso wenig wie die BIP Höhe je Wirtschaftsform.

Und wenn du im nächsten Abschnitt schon zitierst und behauptest, dass meine Aussage bezgl. eingepreister Arbeitsleistung/Zeit nicht stimme (zum Teil?), aber das auch nicht relevant sei, halte ich entgegen, dass das für mich schon relevant ist, wenn du schon die Behauptung in den Raum stellst, dass in an dieser Stelle nicht recht habe, oder zum Teil nicht. Behaupten kann man viel.

Stattdessen wird wieder getriggert darauf rum geritten, dass ich beweisen solle, was denn besser als der Kapitalismus sei.
War das das Thema des Abschnitts den du zitierst?
Ich habe dort einen Sachverhalt einem anderen User erklärt und dieser Beitrag enthält 0 Komma gar nichts zum Thema Evaluierung welche Wirtschaftssysteme besser seien als der Kapitalismus.
Warum soll ich dazu an dieser Stelle etwas sagen, wenn es nicht Thema war? Es ging inhaltlich um etwas anderes. Darf kein Mensch dieser Welt irgendeinen Sachverhalt einfach nur kritisieren?

Wenn jeder Mensch nur den Mund dann für Kritik aufmachen darf, wenn gleichzeitig eine Lösung geliefert wird, dann brauch ich ab morgen auch keine Menschen in der Politik mehr, ich regel gleich alles selbst, weil ich weiß es ja besser. Oder wenn mir der Bauch weh tut, weiß ich auch sofort die Lösung :" Aha es muss der Blinddarm sein, ich weiß wie es geht, ich operiere ihn gleich selbst."

Also nochmal, ob es dir gefällt oder nicht, ich werde weiterhin Kritik am jetzigen, bestehenden Kapitalismus üben UND nehme mir das Recht heraus nicht gleich die Lösung für das Problem mit zu liefern. Das ist der Job von Menschen einige Gehaltsklassen über mir, die auch noch dafür gewählt wurden (oder auch nicht).

Deine Ausführung zur BIP Höhe kann ich nur wieder das Gleiche sagen.
Nirgends hab ich etwas über die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Wirtschaftsformen geschrieben, die ich ansprach. Diese Diskussion hast nun rein du aufgemacht und implizierst, ich hätte dazu schon Aussagen getroffen. Hab ich nicht. Du nimmst getriggert einfach nur an, dass ich negiere, dass der Kapitalismus die höchsten "BIP's" erwirtschaftet habe im Vergleich zu anderen Wirtschaftsformen. Hab ich nicht.
Wie gesagt hab ich nirgends die Rechnung aufgemacht, sondern Du.

Und zu deinen restlichen Kritikpunkten bezogen auf meine Ausführungen zum Kreditgeld usw. kann ich mich nur wiederholen, dass ich in meinen Beiträgen Sachverhalte richtig gestellt habe (die auch nach wie vor richtig sind) und ich nirgends behauptet habe, dass wir nun Eier mit Immobilien zahlen sollen. Auch hier läuft wieder der Vorwurf ins Leere. Ich kann den Kapitalismus den lieben langen Tag kritisieren in seiner heutigen Form und trotzdem denken, dass er das beste aller schlechten Wirtschaftsformen ist, die wir bisher ausprobiert haben. Dieses erzwungene schwarzweiß Denken a la:" Bist Du nicht für den Kapitalismus musst du ein Feind davon sein" Mache ich nicht mit und hat etwas fanboyhaftes.

Also wenn Du mit mir sachlich diskutieren willst, dann beziehe Dich auf Aussagen, die ich auch tatsächlich getroffen habe und nicht deine eigenen, fiktiven Interpretationen was ich alles noch mit gemeint haben könnte und dann bitte auch ganz konkret und nicht a la:" Du hast nicht Recht, spielt aber auch keine Rolle."
Ich geh jetzt ins Bett und Du gibst dir morgen ausgeschlafen etwas mehr Mühe, ja? Guts Nächtle.
 
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@MelbarKasom Viel Text, kein inhaltliches Argument.

Zunächst einmal freut es mich, dass du ebenfalls den Kapitalismus in gesunden Schranken als die beste praktisch bewährte Wirtschaftsform siehst. Damit erübrigt sich auch viel der von dir lang und breit geschilderten Richtigstellung.

Weiter kritisierst du – so verstehe ich dich - den Kapitalismus also um der Kritik Willen. Das hab ich auch vorher schon gemerkt, und dich daher nach alternativen, historischen oder vielleicht insgeheim vorhandenen besseren Varianten gefragt. Da kommt logischerweise auch nix, weil es schlicht keine besseren, praktisch bewährten gibt. Aber da du ja gesagt hast, du könntest den selbst als die beste Form ansehen, und ansonsten keine klaren Alternativen genannt hast, sind wir da ja auf einer Linie – das freut mich.

Wünsche dir trotz deiner unredlichen Rhetorik am Ende, die ich mit einem fetten Grinsen quittiere, ebenfalls eine gute Nacht - gerne auch ins Schwabenland - und freue mich über echte Inhalte statt viel Text mit Nebelkerzen ohne klar Stellung zu beziehen. Ich befürchte aber, dass ich da vergeblich warte.
 
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Fast 1 Billion eingesammelt - das ist die Größenordnung der deutschen Steuereinnahmen. Sprich: Ein einzelnes Unternehmen hat so viel Kapital gesammelt, wie Bund und Länder pro Jahr über Steuern einnehmen.

Sollte OpenAI tatsächlich mal pleite gehen, dann wird der Iran-Krieg kaum eine Fußnote dagegen sein.

derMutant schrieb:
Viele die hier auf den Kapitalismus schimpfen haben sich nicht oder nur wenig mit den Alternativen befasst.
Kapitalismus ist keine binäre Ja/Nein-Frage - und wenn sie es wäre, dann würden die meisten (und vermutlich auch du) lieber in einer europäischen, sozialen Marktwirtschaft leben wollen, anstatt im "echten" Kapitalismus. Kapitalismus ist halt nicht nur iPhone und dicke GPU, sondern auch Schuldenfalle, Kinderarbeit und Profit-orientierte Gefängnisse.

MelbarKasom schrieb:
Du wirst auch NIE zu den Boomern gehören
Eigentlich ja, jedoch wird Boomer zunehmend zum Gattungsbegriff für alte/festgefahrene Leute.

WauWauWau schrieb:
Das Kernproblem: OpenAI hat kein Ökosystem
Und das ist auch gut so. Gegen die ganzen künstlichen Monopole über Vendor-Lock-in muss man knüppelhart vorgehen, bei KIs noch mehr als eh schon.

WauWauWau schrieb:
Was in der öffentlichen Diskussion oft untergeht: Die Chips im Herzen des Infrastruktur-Ausbaus haben eine reale Nutzungsdauer von ein bis drei Jahren durch schnelle technologische Obsoleszenz und physischen Verschleiß – aber Unternehmen schreiben sie über fünf bis sechs Jahre ab.
Halte ich für Humbug. Also was die Buchhaltung draus macht ist ne andere Frage, aber allein die Tatsache, dass Hopper nun bald 4 Jahre verfügbar und nachgefragt ist, widerspricht deiner These.
 
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ThirdLife schrieb:
Lol. Was denkst du wo unsere Rentenkassen rein investieren ? 🤣
Nirgendwo. Es gibt keine Rentenkasse (im Sinne von: da liegt Geld) in D.

Es war von Anfang an ein System, wo die aktuellen Arbeiter die aktuellen Rentner finanzieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_(Deutschland)

Stichwort Umlagesystem.

Meine private Vorsorge liegt am Aktienmarkt und wird tgl von Trump penetriert.

Edit: Gerade beim weiterlesen gesehen @MelbarKasom hat es schon ausgeführt.
Ergänzung ()

MelbarKasom schrieb:
Und ich befürchte, dass wenn das Orangenmännchen dort drüben so weiter macht, dass es dann noch sehr viel mehr heulende Senioren bald dort geben wird.
Bin noch kein Senior, genX, aber bekomme auch bald das heulen. Muss an die Worte der gefeuerten Bondi denken "but the dow, the dow is at 50k....." Seit die diese Anhörung hatte kennen dow, s+p500 und Co nur eine Richtung.....
 
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SIR_Thomas_TMC schrieb:
Naja, ich lese hier viele Beiträge, die Kapitalismus an sich kritisieren, und dabei verkennen, dass sie nur deswegen heute hier posten können.
Es wäre wesentlich einfacher, wenn du auf die Argumente eingehen würdest, die hier vorgebracht werden. Stattdessen kommst du mit Allgemeinplätzen wie "der Kapitalismus wird kritisiert". Im Übrigen wird dir die freie Meinungsäußerung von der Verfassung garantiert und nicht von der Wirtschaft.
 
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ChatGPT wird immer schlechter und viel mehr hat OpenAI nicht zu bieten. Statt ChatGPT nutze ich lieber Gemini, weil es zur Zeit einfach besser ist. Dabei hatte ich sogar mal ChatGPT Pro.
Zum Coden sind die Claude-Modelle besser.
Und irgendwelche großartigen Produkte, in die man KI integrieren kann (wie Google oder Meta), hat OpenAI nicht.

In meiner Wahrnehmung wurde OpenAI ziemlich verdrängt in letzter Zeit.
 
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MelbarKasom schrieb:
Wir liegen also noch absolut im Zeitplan was das Star Trek Drehbuch angeht.
Jetzt komm mal aus deiner Traumwelt wieder raus…
 
Smockil schrieb:
Das Problem sind nicht die Systeme sondern immer die Menschen die sie bedienen.
Blödsinn. Wenn du eine Schusswaffe benutzt die ab und zu in dein Gesicht schießt, dann ist nicht der Benutzer das eigentliche Problem sondern die kaputte Schusswaffe.
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
@MelbarKasom Viel Text, kein inhaltliches Argument.
Du hättest meinem Rat folgen sollen und erst mal eine Nacht drüber schlafen. Deine Zitate meiner Textstellen bezogen sich auf andere User und du bist als dritte Person rein gegrätscht und willst DEIN Thema platzieren. Ich hab dargelegt was ich meinte und nicht was Du glaubtest das ich gemeint haben könnte. Ich warte NOCH IMMER auf eine Erläuterung deiner Behauptung "Das stimmt so nicht, ist aber auch egal..."
Du versuchst nach wie vor verzweifelt mich auf deine Diskussionsebene stattdessen zu ziehen, bevor alles andere erläutert und richtiggestellt wurde.

Wir haben schon alle verstanden, dass du nur über den heiligen Gral (Kapitalismus) grundsätzlich sprechen möchtest und kein Interesse hast dich inhaltlich mit dem auseinanderzusetzen was Thema war (meine Antworten auf andere User zu ganz konkreten Teilaspekten).
Wir brauchen nicht das Große Ganze diskutieren, wenn schon das Kleinklein der Diskussion nicht geschafft wird inhaltlich, sachlich abzuarbeiten.

Stattdessen versucht du wieder einmal (mich) einzuordnen zu welchem "Team" ich gehöre. anstatt die offenen Sachpunkte abzuarbeiten um die es ging. Diese Lagerspielchen sind gähnend langweilig. Wenn das für dich fundamental wichtig ist, okay. Schön. Für mich ist es irrelevant.
 
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@MelbarKasom
Sorry, ich mag mich nicht über weitere Nebelkerzen unterhalten, wenn du Stellung beziehst und dich klar äußerst, können wir gerne inhaltlich weiter diskutieren und über eine bessere Form des Kapitalismus als unsere heutige soziale Marktwirtschaft diskutieren, die uns eine noch geilere Form von KI ermöglichen wird.

Boimler schrieb:
Es wäre wesentlich einfacher, wenn du auf die Argumente eingehen würdest, die hier vorgebracht werden.
An sich dachte ich, dass ich das gemacht habe, mein Beitrag war ja etwas länger als der kurze Ausschnitt, auf den du dich beziehst. Daher sorry, falls ich ein Argument von dir überlesen habe. Bist du bitte so freundlich, das nochmal zu wiederholen? :)
Boimler schrieb:
Im Übrigen wird dir die freie Meinungsäußerung von der Verfassung garantiert und nicht von der Wirtschaft.
Echt, die Meinungsfreiheit produziert Computer und Handys und nicht die soziale Marktwirtschaft? Weil, darüber hatte ich gesprochen. ;)
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Naja, ich lese hier viele Beiträge, die Kapitalismus an sich kritisieren, und dabei verkennen, dass sie nur deswegen heute hier posten können. (…) Von daher kann ich jedenfalls ChatGPT völlig ohne Kapitalismusfurcht oder -phobie und genauso ohne Heilsbringertum oder was auch immer betrachten, als das, was sie aktuell einfach an nutzbaren Produkten darstellt.
Übrigens, ich freue mich genauso über unsere Freiheitsrechte wie über unsere Wirtschaftsform, beides wirklich tolle Konstrukte, die hart erkämpft wurden und wirklich erhaltenswerte, zu verteidigende Errungenschaften darstellen. Denn sie haben uns unseren heutigen Wohlstand und unsere heutige Freiheit erst ermöglicht.
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Tut mir leid, aber ich lese in Deinen Beiträgen fast nichts sachbezogenes, sondern fast nur Polemik (über die Unterstellungen schweige ich mal). Der Eindruck entsteht, dass du ewig am Thema ideologisch angetriggert vorbeiredest. Du solltest vielleicht hier nicht so viele Beiträge lesen, sondern besser ein paar Bücher. Ich könnte einige empfehlen :)
 
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@mux tut mir leid, wenn du das so liest.
Dann gerne den hier https://www.computerbase.de/forum/t...en-misere-befreien-will.2268938/post-31419395 oder den hier https://www.computerbase.de/forum/t...en-misere-befreien-will.2268938/post-31419580 anschauen, da sollte wirklich exakt was zum Thema drin sein. Das waren meine ersten beiden Posts in diesem Thread. Das war genau meine inhaltliche Linie. Die restliche Ablage kam durch den Diskussionverlauf.

Falls du ganz konkret was vermisst, ebenfalls gerne raus damit. Schöne Feiertage. Ach ja, ich freue mich immer über gute Buchempfehlung zum Thema, das kannst du natürlich gerne hier posten.
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Bist du bitte so freundlich, das nochmal zu wiederholen? :)
Wie genau sichern 800 Mrd. Dollar ungedeckte Kredite die freie Meinungsäußerung bei uns? Das müsstest du mal erklären, denn auf die finanzielle Problematik gehst du ja nicht ein.
 
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pioneer3001 schrieb:
Blödsinn. Wenn du eine Schusswaffe benutzt die ab und zu in dein Gesicht schießt, dann ist nicht der Benutzer das eigentliche Problem sondern die kaputte Schusswaffe.

nein der nutzer der sie abfeuert ohne sie vorher zu überprüfen
 
Boimler schrieb:
Wie genau sichern 800 Mrd. Dollar ungedeckte Kredite die freie Meinungsäußerung bei uns? Das müsstest du mal erklären, denn auf die finanzielle Problematik gehst du ja nicht ein.
Danke für die Klarstellung. Da scheinst du mich missverstanden zu haben. Ich hatte es im vorherigen Post schon versucht zu erläutern. https://www.computerbase.de/forum/t...en-misere-befreien-will.2268938/post-31420708 Was ich gesagt und gemeint habe, war, dass die freie Marktwirtschaft es dir, mir und allen anderen an den entsprechenden Geräten ermöglicht hat, hier in solch einem Forum zu posten.

Nicht aufgrund der freien Meinungsäußerung (klar braucht es die auch), sondern weil solche Geräte und Produkte (inkl. Internet und Foren in der heutigen Form, auch social würg media ;) ) durch die Innovationskraft in dieser Wirtschaftsform erzeugt werden und wurden.

800 Mrd auf die KI Wette sind nix, wozu ich sage, geil, aber auch nix wozu ich persönlich sage, oh Gott. Denn wenn die Wette nicht aufgeht (wird sie an vielen Stellen wahrscheinlich auch nicht, aber man weiß ja nie), dann ist genau dieses Kapital halt einfach weg (und zwar woanders, wo hatte ich schon aufgeführt, bei Nvidia, Rechenzentren, usw...).

Solange dann keiner auf die Idee kommt, einen Rettungsschirm für angeblich systemrelevante KI (und das sind sie ja absolut nicht) aufzuspannen, sortiert sich der Markt und nur noch tragfähige Geschäftsmodelle bleiben übrig. Klar, die dort Beschäftigten müssen sich neue Jobs suchen, das ist aber keine neue Sache, erst recht nicht in der IT der letzten Jahrzehnte.

Da hilft bei uns in D auch die soziale Komponente, das wäre ja abgefedert, in den USA eher nicht. Dafür ist man das dort fast schon gewohnt und man findet auch schneller wieder einen Job, weil man dort auch kaum Schwierigkeiten hat, diesen Job bei weggefallenem Bedarf wieder aufzulösen. Das hat beides Vor- und Nachteile.

Also nochmal, KI ist kein Heilfbringer, sondern ein Werkzeug. Mit teilweise wirklich beeindruckenden Ergebnissen und andererseits extrem enttäuschenden Ergebnissen (Halluzinationen). Wer da Geld investieren will, soll das gerne machen. Es könnte sich als die Gelddruckmaschine herausstellen, die die Firmen behaupten zu seien. Oder auch nicht. Das wird sich zeigen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
SIR_Thomas_TMC schrieb:
@MelbarKasom
Sorry, ich mag mich nicht über weitere Nebelkerzen unterhalten, wenn du Stellung beziehst und dich klar äußerst, können wir gerne inhaltlich weiter diskutieren und über eine bessere Form des Kapitalismus als unsere heutige soziale Marktwirtschaft diskutieren, die uns eine noch geilere Form von KI ermöglichen wird.
Mir wäre es auch langweilig auf einem Spielfeld zu stehen und keiner will mit dir spielen, weil du krampfhaft willst, dass man nach Deinen regeln spielt und dir die Einwände diesbezüglich nicht einmal anhörst, verunglimpfst und immer wieder darüber hinweggehst.
Von Außen am Spielfeldrand dir dabei zuzusehen, ist allerdings schon ein wenig amüsant.
 
@MelbarKasom Da aktuell überhaupt nichts Konkretes oder Inhaltliches von dir kommt, passt das für mich. Dann lassen wir diesen ‚Diskussions‘faden doch einfach ruhen.

Ich unterhalte mich tatsächlich lieber konkret, und am praktischen Beispiel gemessen.
Das kann sehr erhellend sein. Stochern im Nebel dagegen für mich nicht.

Dir schöne Feiertage.
 
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