Fireplace April 2026
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News Cheater inklusive: Gebrauchte Kleinanzeigen-CPU bringt Valorant-Bann mit

DerAnnoSiedler schrieb:
Cheater sind teilweise bereit 20 Euro bis teils hundere Euro...
Das war doch überhaupt nicht mein Argument, es ging schlicht nicht um SIM.

DerAnnoSiedler schrieb:
Offensichtlich kann dir niemand 100% garantieren, dass nichts gefiltert wird. Wenn der Cheater im Zweifelsfall noch eine zweite Nummer probieren muss - ja ändert wohl an der Situation nichts?
Ok, wenn es heute Abend nicht beim ersten mal klappt, werde ich es ein zweites mal probieren, die 1,20 Euro werde ich dafür gerne investieren.^^

DerAnnoSiedler schrieb:
Offensichtlich würde ein Anbieter wie SMSPool (Firmensitz: Niederlande, also weder Gehemniss noch irgendwie versteckt) nicht existieren, wenn deren Produkt nicht funktionieren würde.
Ich kenne einen anderen Anbieter aus den Niederlanden der zumindest im Graubereich handelt, also nur weil etwas nicht verboten ist bedeutet dies nicht dass es nicht dubios ist.^^

Aber hab mal dort nach dem Preis geschaut und dort steht für Deutschland und für Twitch eine Erfolgsrate von 85%, werde ich heute zu Hause an meinen PC für Twitch probieren, wenn es beim ersten mal nicht klappt, wie von dir geschrieben ein zweites mal.^^
 
Gravlens schrieb:
Ich kenne einen anderen Anbieter aus den Niederlanden der zumindest im Graubereich handelt, also nur weil etwas nicht verboten ist bedeutet dies nicht dass es nicht dubios ist.^^
Also dubiös ist das auf jeden Fall :). Ich möchte auch klarstellen, ich rate explizit nicht dazu diesen oder andere Dienste zu verwenden, mein Beitrag war nur die Feststellung dass so ein Anbieter existiert.
 
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Nerdpatrol schrieb:
irgendwas müssen sie ja machen.
Das ist kein Argument. Hab btw schon eine funktionierende Alternative genannt, Ausweispflicht und dann werden Personen gebannt. Auch könnte man Hardwarebundels bannen, wäre zwar auch schwierig aber immer noch besser CPU + Mainboard Combi zu bannen, umgehen kannst ja alles kannst auch nen kompletten neuen pc kaufen und schon hast den Hardwarebann umgangen und die Person die nicht spielen können soll kann wieder spielen... also das man es umgehen kann ist kein Argument bzw das einzige was man nicht umgehen kann ist Ausweispflicht, btw wollen die ja auch das die Leute dann irgendwann was kaufen dann reicht ja ne Kreditkarte oder sonstige Bankdaten, dann kannst die daran identifizieren und sperren wer hat schon 10 Konten unter anderen Namen.
Nerdpatrol schrieb:
Der einzige, der was falsch gemacht hat, ist hier der Verkäufer.
Ja wenn das ganz normal ist und kein Problem dann hat ja auch der Verkäufer nichts falsch gemacht. Die CPU ist ja nicht defekt also warum sollte er was angeben.

Letztlich ist es vermutlich Rechtens, ich darf das aber für sehr böse halten, ein PC ist ein offenes System es ist keine Closed Garden wie ein Iphone oder ne Konsole, wenn man diese versucht zu hacken was btw deutlicher eher ne Straftat ist als zu cheaten (solange es nicht um Geld geht) dann erwarte ich sowas halt nicht ich spiele ja auf PC weil ich keine solche Halzabschneider wie Sony und Microsoft habe die meinen das Gerät gehört denen, ich zahle auch den vollen Preis nicht einen potenziell subventionierten, also erwarte ich das ich das Gerät nicht nur Lease oder so sondern vollkommen besitze dann finde ich es halt ne Frechheit wenn jemand meint darüber bestimmen zu können.

Nicht mal die Konsolenhersteller bannen Teile der Konsole sondern nur das Gesamtsystem, das ist ungefähr so wie wenn sie nen Xbox Controller mit sperren würden und wenn den verkaufst z.B. nen Elitecontroller suprise motherfucker kann man auch nimmer bei dem nächsten Käufer spielen.

Wenigstens ist das Ziel der Konsolenhersteller das Hacken / Schwarz kopieren zu verhindern das kommt mir mehr wie ne Bestrafungsaktion vor, wie gesagt vergleichbar wäre wenn man die Elitekontroller der Konsolennutzer sperren würde einfach um denen einen finanziellen Schaden zu generieren.
Nerdpatrol schrieb:
Hier nimmt keiner irgendwem was weg. Der PC läuft einwandfrei.
Ok was macht dann der Verkäufer falsch... er hat eine einwandfreie PC Komponente verkauft...

Mein Punkt ist nur ich seh das als Feature bei Steamos gegen solche bösen Firmen geschützt zu werden.

Ich würde auch sagen das eine gesperrte Konsole deshalb gesperrt ist weil die Konsole auch nach dem Verkauf gehackt ist, eine CPU ist nicht gehackt... das selbe fürs Iphone.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Dem ist übrigens nicht der Fall, wenn nur für den Privatgebrauch (also nicht weitergegeben), einfach noch mal in $ 95a Abs. 1 UrhG schauen; illegal ists natürlich trotzdem aber eben straffrei.
Es ist illegal und kann zivilrechtich verfolgt werden.
Egal, wie Du es drehst und wendest.

Nur weil keine Staatsanwaltschaft anfängt zu ermittel ist es nicht automatisch legal.
 
Der gesamte $ 95a UrhG ist eine Lachnummer.
Erst wird davon gesprochen, daß "technische Schutzmaßnahmen" heilig sind und immer funktionieren.
Danach wird alles als strafbar definiert, was den Beweis erbringen würde, daß diese nicht funktionieren.

Meiner Meinung nach hätte zumindest ein Verfallsdatum für diese "Schutzmaßnahmen" mit ins Gesetz gehört. Wenn ich eine Konservendose von 1998 im Vorratsschank finde, dann werfe ich die auch ungeöfnet weg. Egal ob sich der Deckel schon wölbt oder noch nicht.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Ich möchte auch klarstellen, ich rate explizit nicht dazu diesen oder andere Dienste zu verwenden, mein Beitrag war nur die Feststellung dass so ein Anbieter existiert.
Ich habe eine KI dazu befragt, ich werde es auf keinen Fall machen, auch wenn es am Anfang funktionieren sollte, kann man nachträglich dafür gebannt werden.
Selbst wenn SMSPool echte SIM-Karten-Pools nutzt, landen diese IP-Adressbereiche und Nummernblöcke extrem schnell auf den Blacklists von Twitch.

Das größte Problem tritt auf, wenn die Verifizierung im ersten Moment klappt. Twitch nutzt die Telefonnummer oft für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) oder fordert bei verdächtigen Logins (z. B. von einer neuen IP-Adresse) eine erneute SMS-Bestätigung.

Da du bei SMSPool die Nummer nur für wenige Minuten "mietest", hast du später keinen Zugriff mehr darauf.
 
espiritup schrieb:
Danach wird alles als strafbar definiert, was den Beweis erbringen würde, daß diese nicht funktionieren.
Das Dilemma könnte man im Prinzip mit einer Präzisierung des Paragraphen beseitigen. Das Umgehen von technischen Schutzmaßnahmen könnte nur dann strafbar sein, wenn es den Hersteller finanziell (indrekt) schadet oder zu gewerblichen Zwecken gemacht wird (bspw. durch Verbreitet oder gar Verkaufen von Raubkopien) oder bei rechtlich nicht zulässigen Kopien.

Dann würde auch das Recht auf Privatkopie wieder seinen Zweck voll erfüllen, da eine solche Kopie ja rechtlich zulässig ist und damit ein Umgehen von Schutzmaßnahmen folglich nicht strafbar. Außerdem entsteht dem Hersteller durch die Privatkopie ja nicht wirklich ein finanzieller Schaden, da Besitzer der Kopie ja die selbe Person ist, die das Originalexemplar regulär gekauft und den Hersteller dafür vergütet hat.

espiritup schrieb:
Meiner Meinung nach hätte zumindest ein Verfallsdatum für diese "Schutzmaßnahmen" mit ins Gesetz gehört.
Ein Verfallsdatum bräuchte es nicht, sondern es könnte sich aus obiger Einschränkung der Strafbarkeit ergeben. Denn bei der Rechtslage könnten sich auch Sicherheitsforscher mit den Schutzmaßnahmen befassen und sich dadurch rausstellen, dass eine Schutzmaßnahme irgendwann nicht mehr wirklich wirksam seinen Zweck erfüllt, weil technisch überholt. Wobei man diesen Aspekt wiederum ja eigentlich auch gar nicht mehr bräuchte, wenn die Strafbarkeit der Kopierschutzumgehung die validen Ausnahmen hätte.
 
blackiwid schrieb:
Das ist kein Argument. Hab btw schon eine funktionierende Alternative genannt, Ausweispflicht und dann werden Personen gebannt. Auch könnte man Hardwarebundels bannen, wäre zwar auch schwierig aber immer noch besser CPU + Mainboard Combi zu bannen,
Ausweispflicht? In welcher Welt lebst Du? Ich gebe doch nicht meine Ausweisdaten an jeden verdammten Publisher. 2 Monate später: "Oops, tut uns sehr leid, es gab ein Datenleck, und Ausweis- und Kreditkartendaten wurden erbeutet."

blackiwid schrieb:
Ja wenn das ganz normal ist und kein Problem dann hat ja auch der Verkäufer nichts falsch gemacht. Die CPU ist ja nicht defekt also warum sollte er was angeben.
Oh doch. Wenn man ein Auto verkauft, das Fluchtfahrzeug bei einem Raub war und noch gesucht wird, ist das nicht okay, egal ob das technisch in Ordnung ist.

blackiwid schrieb:
Nicht mal die Konsolenhersteller bannen Teile der Konsole sondern nur das Gesamtsystem, das ist ungefähr so wie wenn sie nen Xbox Controller mit sperren würden und wenn den verkaufst

Ich würde auch sagen das eine gesperrte Konsole deshalb gesperrt ist weil die Konsole auch nach dem Verkauf gehackt ist, eine CPU ist nicht gehackt... das selbe fürs Iphone.
Du kapierst aber schon, dass bei den Konsolen der Ganze Krempel zusammengelötet ist, oder? Da gibt es keine Einzelkomponenten, die man mal eben weiterverkaufen kann.

Und eine gehackte Konsole könnte man auch in den Ursprungszustand versetzen.
 
Nerdpatrol schrieb:
Ausweispflicht? In welcher Welt lebst Du? Ich gebe doch nicht meine Ausweisdaten an jeden verdammten Publisher. 2 Monate später: "Oops, tut uns sehr leid, es gab ein Datenleck, und Ausweis- und Kreditkartendaten wurden erbeutet."
Unabhängig was ich davon halte: Im Optimalfall würde sowas auch nicht direkt über den Publisher laufen, sondern z.B. via Postident, welche dem Publisher nur bestätigen, dass es sich tatsächlich um dich handelt.
 
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@mibbio Damit übersiehst du aber zwei Dinge:

1. Einmal die Gier der Contentindustrie, die in jedem Kopiervorgang einen finanziellen Ausfall für sich sieht, und pauschal gewerbliche Tätigkeit unterstellt. Die Massenabmahnungen seit den 90ern, gegen die noch keine Regierung irgendwas getan hat, die richteten sich alle gegen Privatleute. Teils wurden Kinder von schmierigen Anwälten dazu verleitet, etwas "illegales" zu tun, damit sie dann rechtlich belangt werden konnten. Die Droh- Spots von wegen 5 Jahren Knast wegen "Häppie Börsday" (Titel absichtlich verfälscht, bitte mahnt mich nicht ab) singen, sind ja auch noch nicht so lange her.
2. wurde dieser Paragraf ja gerade eingeführt, um die Privatkopie auszuhebeln. Da haben Lobbyverbände jahrelang für korrumpiert, um ihre "Schutzmaßnahmen" so dumm und leicht umgehbar sie auch sind, heilig gesprochen werden.

Genau deswegen fände ich ein Ablaufdatum für eine Schutzmaßnahme sinnvoll. Sagen wir 10 Jahre nach der Einführung. Dann kannst du deine alten DVDs gefahrlos sichern, ohne mit einem Bein im Knast zu stehen, und Toylor Swift kann trotzdem ihr neues Album überteuert an die Kundschaft bringen, weil Apple und Spotifiy ihre Codebasis regelmäßig überarbeiten.

Das Ganze hat sich mittlerweile etwas entspannt, da wir uns mit der Contentindustrie darauf geeinigt haben, monatlich Steuern, aka Abogebühren zu bezahlen. Mit denen die dann so vefahren dürfen wie sie wollen, Hauptsache der Artist bekommt nichts davon ab. Aber aus der Welt ist das noch nicht. und wehe, du wirst mal beim Besuch einer sog. "illegalen" Streamingseite erwischt.
 
Nerdpatrol schrieb:
Ausweispflicht? In welcher Welt lebst Du? Ich gebe doch nicht meine Ausweisdaten an jeden verdammten Publisher. 2 Monate später: "Oops, tut uns sehr leid, es gab ein Datenleck, und Ausweis- und Kreditkartendaten wurden erbeutet."
1. bist du nicht der Nabel der Welt, nur weil du das nicht machst heißt das nicht das es andere gibt die es machen. Das Geschäftsmodell basiert doch darauf das Leute dort Geld investieren, und dafür müssen sie Beizahlinformationen angeben.

Btw wo hab ich gesagt das man Ausweis und Kreditkartendaten angeben soll, und womit du zahlen willst bleibt dir überlassen ein schnödes Bankkonto wird heute auch nicht mehr anonym verteilt dafür braucht man auch irgend ein Identverfahren darüber hab ich z.B. mal erfolgreich einen Betrüger verklagt der ganz schlau war sein Bankkonto angegeben hat, gut ich weiß nicht was er für den Betrug bekommen hat vielleicht war die Strafe milder als das Geld an das ich nimmer kam, aber zumindest ist er damit vorbestraft, aber das ist ja nicht der Punkt, der Punkt ist das auch rein die Bankdaten zur Identifizierung reichen in 99,999% der Fälle deutlich besser als deine CPU, wenn jemnad deine kontonummer und BLZ und Namen erbeutet kann er davon kein Geld abheben man schickt ja nicht die PIN und TANs mit.
Nerdpatrol schrieb:
Oh doch. Wenn man ein Auto verkauft, das Fluchtfahrzeug bei einem Raub war und noch gesucht wird, ist das nicht okay, egal ob das technisch in Ordnung ist.
1. Straftat 2. moralisch nicht ok, rechtlich machst dich damit nicht Strafbar, wenn die Polizei das Auto findet kann dieser auf den Kaufvertrag verweisen und der Verkäufer kriegt die Anzeige.

Zeigt sehr gut das selbst hier die Polizei nicht den Käufer bestraft für etwas das er nicht getan hat, aber natürlich dürfen das diese Spielsucht-ausbäuter.
Nerdpatrol schrieb:
Du kapierst aber schon, dass bei den Konsolen der Ganze Krempel zusammengelötet ist, oder? Da gibt es keine Einzelkomponenten, die man mal eben weiterverkaufen kann.
Nein der Controller ist nicht dazu gelötet, wenn man also wie hier durch sperren der CPU den Cheater nicht nur vom Cheaten abhalten sondern ihr bestrafen will, nur das ergibt sinn sonst würde ein Bundel-sperre easy reichen oder eben noch besser Ausweiß dann könnte man natürlich auch ein System schaffen um die Controller aus zu sperren. Das Ziel ist ja offensichtlich die Zuführung von Schaden als Strafe anders lässt sich das nicht erklären. Zumindest ist das der Effekt und es gäbe bessere Alternativen.

Nochmal der User der seine CPU austauschen kann, kann auch seine CPU + Mainboard austauschen, das der Käufer diese zwielichtigen Suchtspiele auch spielt ist nicht sehr wahrscheinlich, und selbst wenn, was willst da machen klagen? Ne dann hast halt wieder das selbe Problem verkaufst es nochmal weiter vielleicht du dann mit Warnschild weil ein netter Mensch bist und du nimmst dann den finanziellen Schaden auf dich, und selbst wenn der Käufer wirklich klagen würde, dann nimmst die halt zurück und verkaufst nochmal ohne Angabe an nen anderen der es dann nicht spielt, ist ja nicht so das 100% 50% oder auch nur 25% der Computerbesitzer genau das Spiel spielen wird.

Das selbe machst mit Mainboard wenn das auch gesperrt ist, also ob mit Bündel oder die 2 Sachen seperat gesperrt der Cheater hat den selben Aufwand maximal einmal 1 ding 1x zurück nehmen ohne ein verärgerten Brief eines Käufers, da man es nicht per Bundle macht, wie gesagt immer noch keine gute Lösung aber 1 Stufe über dieser Sauerei.
 
blackiwid schrieb:
1. bist du nicht der Nabel der Welt, nur weil du das nicht machst heißt das nicht das es andere gibt die es machen. Das Geschäftsmodell basiert doch darauf das Leute dort Geld investieren, und dafür müssen sie Beizahlinformationen angeben.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß die meisten der betroffenen Games bewußt eine möglichst niedrige Zugangsschwelle gesetzt haben, um die maximale Spieleranzahl anzuziehen.
Nicht nur kosten die erstmal nichts - wodurch du auch keine Zahlungsdaten anzugeben brauchst - sondern sie setzen auch nur die Registrierung über eine Emailadresse voraus. Das ist kein Unfall, sondern Absicht. sie wollen, daß jeder möglichst ohne große Mühe direkt downloaden und mitspielen kann.

Daß sie sich damit die ganzen Cheater ins Haus holen, ist halt der Kollateralschaden davon.
Und genau deswegen werden die Betreiber den Teufel tun und den Zugang erschweren. Denn damit würden sie sich ja selbst den Zufluß an neuen Spielern abschneiden.

Ich bin aber mal gespannt, wie lange dieses Aussperren von Hardware noch funktionieren wird.
Einmal setzt das ja ein gewisses, jetzt nicht unbedingt sehr beliebtes Betriebssystem voraus. Zweitens sieht man ja, was die Folgen sind: Kauf die ein gebrauchtes Board, und der Betreiber macht deinen Account kaputt. Da würde ich mir vorher überlegen, ob ich bei so einem Anbieter überhaupt irgendwelche Mikrotransaktionen tätige. Die werden hier über kurz oder Lang Unlock- Mechaniken etablieren müssen. Und ich kann jetzt schon sagen, wer sich auf diesen Tag freut: Die Anbieter von Cheat- Software.
 
espiritup schrieb:
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß die meisten der betroffenen Games bewußt eine möglichst niedrige Zugangsschwelle gesetzt haben, um die maximale Spieleranzahl anzuziehen.
Ja die Welt ist kein Wünsch-dir-was wenn die halt ein Geschäftsmodell ohne Zusatzbeschränkungen wollen kommt das mit Nachteilen z.B. mehr Cheater... deren Geschäftsmodell würde noch besser laufen wenn sie Leute zu den Cheatern heim schicken würden die Krankenhausreif schlagen würden und deren PCs mit nehmen, das deren Abzockmodell möglichst gut läuft ist nicht die höchste Priorität in der Welt dem sich alles unter zu ordnen hat.

Wenn ich irgendwo einen Shop betreibe kann ich auch das Geschäftsmodell haben Leute mit Niedriglöhnen ab zu zocken und denen den Ausweis weg zu nehmen, das mag auch zentral für mein Geschäftsmodell sein, das macht es nicht entschuldbar, dann hab ich eben ein schlechtes Geschäftsmodell gewählt.

Und nochmal es gibt nicht das das meine Aufgabe wäre aber haufenweise bessere Alternativen, das mit Konto / Ident daten ist ja nur ein Vorschlag, 1 stufe besser wäre das bannen der Hardware Kombination.

Btw hat das ja auch einen entschiedenen Nachteil, wenn jemand her geht und die Teile ersetzt darf der wo den anderen Spielspass stiehlt vermeintlich wieder spielen, ihr vergesst alle den Vorteil der Identifikationsdaten zur Person, man kann einen effizienteren Bann durch ziehen.

Wie wir an dem Fall sehen hat der Cheater hier offenbar die Hardware verkauft weil er damit relativ einfach den Bann umgehen kann. mit Personenidentifikation wäre eine Umgehung schwieriger.

Dann hast bei dem Modell vielleicht mehr Leute die es einfach starten, dafür hast dann zig Leute die schnell wieder auf hören wegen den vielen Cheatern.
 
@blackiwid

Du vergißt da nur eins: Es gibt ja nicht nur Valorant.
Die stehen in Konkurrenz zu anderen, recht ähnlichen Games. Fortnite, PubG, das eine mit den Marvelfiguren, Legue of Legends, Dota und viele weitere Games setzen auf den Free2Play- Zug.

Das ist ja kein Alleinstellungsmerkmal.

Macht Valorant die Anmeldung schwerer, dann strömt die große Masse an Spielern zu den Konkurrenztiteln. Dann sieht Tencent, daß die Playerbase schwindet und der Umsatz nachläßt, und setzt erstmal ein paar Leute vor die Tür. Wird es dann nicht besser, wickeln sie den Laden ab.
Ich glaub mal, davor haben die viel mehr Schiß als vor ein paar Cheatern. Weil Cheater betrifft alle Titel gleichermaßen.
 
espiritup schrieb:
Macht Valorant die Anmeldung schwerer, dann strömt die große Masse an Spielern zu den Konkurrenztiteln.
Kannst ja beides gleichzeitig haben.
Anmeldung rein mit E-Mail, damit auch vollen Zugriff auf das komplette Spiel.
Aber wer in dir (nahezu) garantiert cheaterfreie Lobby will, muss sich verifizieren.
 
@DerAnnoSiedler Jaaa, das wäre eine Option.
Das Spielen für alle freigeben, aber entweder den Aufstieg über einen gewissen Rang, oder - vielleicht sogar noch besser - die Loot- Drops - für unverifizierte Nutzer zu begrenzen.

Und dann zu hoffen, daß das ausreicht, um Cheater abzuschrecken.

Allerdings könnte das auch nach hinten losgehen. Wenn die Einstiegsränge dadurch noch Cheater- lastiger werden, und Neulinge darunter besonders leiden, motiviert das auch nicht unbedingt zum Weiterspielen.
 
espiritup schrieb:
Du vergißt da nur eins: Es gibt ja nicht nur Valorant.
Ja super also wenn die anderen ihren Müll ins Moor kippen muss man das auch tun weil man sonst nicht konkurrieren kann... das ist für mich keine Ausrede, entweder eine Tat ist moralisch und vielleicht auch Medial vertretbar oder auch juristisch oder nicht.

Ich hab halt meine Meinung dazu wenn die durch Gerichtsstand oder gar nach deutschen Gesetzen sich hier legal verhalten oder sie drauf setzten das keine klagt und es keiner macht, oder die Öffentlichkeit dieses aus meiner Sicht unmoralische Verhalten beklatscht dann können sie weiter machen. Ich werbe dafür das man sowas nicht akzeptiert, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Mich würde eine Anwaltliche Einschätzung interessieren mit 3 Varianten:
1. das ist illegal PUNKT. (man setzt drauf das keiner sich den Stress macht zu klagen)
2. es wäre illegal aber wegen Gerichtsstand in anderem Land, kann man hier deutsches Recht umgehen.
3. es ist nach deutschem Recht voll legal.

Letzteres würde mich wundern. Wobei man das auch noch aufteilen könnte nach Zivilrecht und Strafrecht.
 
Ich würde Valorant jetzt nicht gerade als "Müll" bezeichnen.
Aber ja: die konkurrieren nun mal mit vielen anderen Betreibern um die gleiche Zielgruppe.

Was deine Sache mit legal/illegal angeht: Was genau willst du hier geklärt wissen? Ob der Cheater sein altes Board verkaufen durfte? Natürlich darf er das. Das ist ja einwandfrei funktionsfähig. und es ist ja nur Valorant/Riot, die das eine Spiel für dieses Board kaputtgemacht haben.
Und sich mit fadenscheinigen Ausreden aus der Verantwortung ziehen.

Fortnite, Pubg, GTA5, Steam, etc funktionieren alle noch problemlos.

Das perfide ist halt: Diese Sperre ist nicht auf dem Board gespeichert. Sonst könnte man den Verkäufer dazu verpflichten, sie wegzupatchen. Die liegt alleine auf den Servern von Riot. Außerhalb der EU. Wie sollte er darauf Einfluß haben?
Hätte er ein Board ohne TPM- Chip als Windows 11- tauglich verkauft, dann sähe es sicher anders aus.
 
espiritup schrieb:
Hätte er ein Board ohne TPM- Chip als Windows 11- tauglich verkauft, dann sähe es sicher anders aus.
Völlig korrekt, das ist der Punkt! Wie wurde das Board verkauft?

Fest steht natürlich, dass der Verkäufer nicht lügen darf, wenn er explizit nach z.B. Bans gefragt wurde.
Aber wenn der Verkäufer dazu gar nichts sagt? Das ist bisschen kompliziert; da ist die Frage ob der Verkäufer eine Auskunftspflicht hatte, den Käufer über den Ban zu informieren.

Müsste ein Gericht entscheiden.

Auch Aussagen wie z.B. "ideal für Gaming" könnte man dem Verkäufer wohl negativ auslegen.

Ob das Problem jetzt auf nem US Server oder auf dem Gerät selber liegt, ist jetzt erst einmal zweitranging. Ein iPhone noch mit Account-Lock (=Briefbeschwerer) wird jedes Gericht als Mangel anerkennen. Die einzige Erkentniss daraus ist, dass der Käufer wegen Unmöglichkeit die Nachbesserung überspringen kann und direkt Geld zurück verlangt..
 
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