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News Cheater inklusive: Gebrauchte Kleinanzeigen-CPU bringt Valorant-Bann mit

RedPanda05 schrieb:
Einige hier nehmen Videospiele vielleicht etwas zu ernst.

Einige nehmen ihre Gehaltsabrechnung/Mietkostenabrechnung/Versicherung/Arzt/Jungtrainer/Priester/Einbrecher was auch immer vielleicht etwas zu ernst? Ist doch alles nur ein Späßchen. 🤷‍♂️


@mibbio Ich gebe dir in der Hinsicht Recht, dass Cheaten nicht im Strafgesetz fest verankert werden sollte/muss.
Ich wollte mit meinem Diskurs eher darauf hinweisen, dass Cheaten eben kein reiner Spaß ist, sondern durch aus eben Strafrechtlich relevant sein könnte.

Ich denke, dass das Zivilrecht momentan genug Möglichkeiten hergibt, um eben per AGB die Rechte der Spieleentwickler und der Spieler zu schützen.

Bei letzterem muss es eben auch einen Entwickler oder Publisher geben, der sich die Mühe macht. Bei ersteren wäre dieses Vorgehen einfacher.

Ich denke jedoch, dass Hardware Bans ein probates Mittel sind, da sie aus meiner Sicht AGB konform sind.

Denn sie betreffen ja nur Spiel A und User B mit seiner Hardware. Dass im ungünstigsten Fall ein User C involviert ist, liegt ja einer Unterlassung von User B, der eben bei der Weitergabe seiner Hardware dies nicht angegeben hat. Zumal das ganze in einem zeitlich begrenzen Rahmen stattfindet.

Ich verstehe auch weiterhin die Aufregung einiger User hier nicht. Wenn ihr die Titel nicht spielt, kann euch das doch reichlich egal sein.
Cheater aber quasi zu unterstützen und die, die funktionierendes Anti Cheat durchsetzen an den Pranger zu stellen ist etwas absurd oder gar anhand ihrer vermeintlichen Nationalität/Herkunft zu beleidigen.

Wenn ihr ein Spiel startet, dann stimmt ihr der AGB zu. Dies geschieht auch beim Joghurtkauf im Supermarkt oder am Kaugummi Automaten.
Klar kann diese von vornherein rechtswidrig sein und angefochten werden, dennoch hat am Ende der Spieleentwickler "quasi das Hausrecht". Dies gilt eben insbesondere für kompetitive Online Spiele, denn damit wird nach Möglichkeit ein fairer Spielverlauf für alle Teilnehmenden garantiert.

Alle die was dagegen haben, brauchen doch einfach diese Titel nicht zu spielen? Ich gehe auch als Nichtraucher nicht in ein Raucherlokal oder verbiete den Gästen zu Rauchen, wenn ich es betreten sollte.


@RedPanda05 Dann ist Alkohol am Steuer, häusliche Gewalt, Vergewaltigungen etc. aufgrund der Dunkelziffer auch eine Norm und wir sollten nichts dagegen tun und es schlicht akzeptieren? Geniales Weltbild.
 
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prayhe schrieb:
Riot sitzt den USA und gehört zu Tencent aka China

Valorant ist auch kein Gacha
Danke für die Korrektur.
USA und China also. Dagegen erscheint eine koreanische Butze fast sympatisch.

@WinstonSmith101
Den Vergleich mit Doping finde ich schwierig.
Doping umfaßt vor Allem Stoffe, die die eigene Gesundheit kaputtmachen, und wenn du das Zeug nimmst, zwingst du deine Mitbewerber quasi dazu, das auch zu nehmen, um deinen Beruf ausüben zu können.

Hier in dem Fall war es nicht die Cheating- Software, die den PC bzw. das Spiel "kaputtgemacht" hat, sondern das Spiel selber. Bzw. dessen US- chinesischer Betreiber.

Möglicherweise wäre Cheating viel weniger effektiv, wenn man den Spielern selbst die Möglichkeit bieten würde, andere Spieler auf eine Blocklist zu setzen, und sie somit vom Matchmaking gegen einen selbst auszuschließen. Nur so als Idee.
 
espiritup schrieb:
Den Vergleich mit Doping finde ich schwierig.
Doping umfaßt vor Allem Stoffe, die die eigene Gesundheit kaputtmachen, und wenn du das Zeug nimmst, zwingst du deine Mitbewerber quasi dazu, das auch zu nehmen, um deinen Beruf ausüben zu können.
Nein, gesundheitliche Folgen sind lediglich ein Nebenprodukt. Keiner der anderen Sportler wird gezwungen, selbst zu dopen. Der Hauptzweck von Doping ist, sich einen illegalen Vorteil im Wettbewerb zu verschaffen und davon zu profitieren. Sei es durch Ruhm und/oder Geld. Du scheinst da einiges zu verdrehen.

espiritup schrieb:
Hier in dem Fall war es nicht die Cheating- Software, die den PC bzw. das Spiel "kaputtgemacht" hat, sondern das Spiel selber. Bzw. dessen US- chinesischer Betreiber.
Nein, der Ban war die Konsequenz des Betrugs durch den Erstkäufer der CPU. Allein der Erstkäufer trägt durch sein Handeln die Schuld.

espiritup schrieb:
Möglicherweise wäre Cheating viel weniger effektiv, wenn man den Spielern selbst die Möglichkeit bieten würde, andere Spieler auf eine Blocklist zu setzen, und sie somit vom Matchmaking gegen einen selbst auszuschließen. Nur so als Idee.
Vor allem wäre Betrug weniger effektiv, wenn er entweder nicht mehr möglich wäre oder nicht mehr als Kavaliersdelikt angesehen und viel härter bestraft würde.
 
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Einige schreiben hier, man könnte auch andere Mittel nutzen. Klar werden diese genutzt.

Riot sperrt nicht sofort deine Hardware, nur weil zufällig ein "geflaggtes” Tool auf deinem Rechner lief. Zunächst gibt es eine Warnung, dann eine Kontoaussetzung mit steigenden Zeiträumen, dann eine Kontosperre und schließlich einen HW-Ban.

Bei Free-2-Play-Titeln ist eine Kontosperre eben wenig wert. Ich kenne mich jetzt bei Valorant nicht aus, aber bei League of Legends bekomme ich auch schon einen gelevelten Account für ein paar Euro hinterhergeschmissen und der ist eben nötig, um Leute in den „Ranked“-Matches zu "bescheißen“. Das heißt, ich muss zwischen Ban und weiterspielen nur kurz meine Kreditkarte zücken.

Es ist auch ein wahnwitziges Wettrüsten zwischen Cheat- und Anti-Cheat-Entwicklern. Traurig ist, dass es Leute gibt, die meinen, sie müssten ihr Ego mit Schummeln aufpäppeln oder welche Motivation auch immer dahintersteckt. Aber warum sollte die Spielewelt anders sein als das reale Leben, nur dass es in der Spielewelt eben keine Folgen hat.

Neben der Überwachung der lokalen Hard- und Softwareebene, die mittlerweile ziemlich ausgereift ist, findet natürlich auch eine serverseitige Auswertung von Logfiles/Replays statt. Es gibt jedoch auch Cheats, die ein möglichst menschenähnliches Verhalten vorgaukeln. Mit immer leistungsfähigeren KI-Tools wird es zwar Fortschritte bei der Erkennung geben, aber leider auch bei den Cheats selbst.

Und um wieder am Anfang anzuknüpfen, was ist die valide Erkennung eines Cheats wert, wenn der User schnell seinen Account wechselt oder seine IP-Adresse? (die Nutzung von VPNs ist in den meisten Fällen auch untersagt)

Hier könnten die Experten gerne mal gute Methoden nennen.

Einige Titel schieben Cheater in Cheater-Lobbys oder verhindern, dass Cheater nicht cheatende Spieler „töten” können, es gibt sehr viele kreative Ansätze.
Ein sofortiger Ban funktioniert allerdings nicht, da der Cheat-Entwickler dann sofort wüsste, was er ändern muss. Deshalb kommt es zu diesen Ban-Wellen.

Nochmals, wer da bessere Ideen hat, könnte damit eine Menge Geld verdienen, also her damit!

Ich bin weiterhin der Meinung, dass ein Hardware-Ban einzelner Komponenten in letzter Instanz eine effektive Methode ist, da ein schnelles "Weiterspielen” damit kaum möglich ist. Eine ID, die sich aus der Summe der Hardware ergibt, ist schnell umgangen.
Vielleicht wäre es bei den heutigen Preisen am besten, RAM-Riegel zu bannen, wobei mir keine Methode zur eindeutigen Identifizierung einfällt (Fabrikat plus Subtimings etc.). Das könnte man aber auch schnell wieder ändern.

Hier wurde keine Hardware unbrauchbar gemacht, sondern sie wurde für einen einzigen Titel gesperrt. Es war eher Zufall, dass der Käufer genau diesen Titel wieder spielen wollte. Es war das Versäumnis des Verkäufers, diesen Ban nicht offen anzugeben. Es hätte vermutlich genug Käufer gegeben, die in den nächsten vier Monaten nicht Valorant spielen wollten.
 
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@Ranayna @mibbio
danke für die erklärung.

nun, es passt zur allgemeinen gesellschaftlichen entwicklung.
geht was ned durch, wirds neu verpackt, neuer versuch. sooft, bis es durchgeht.

leider glit das für sehr viele (alle?) ebenen, gründe mögen sich finden oder ned, und wenn ned, kann man sie schaffen.
overall ehe ich das als mehr als problematisch. weils eben ned nur vergleichsweise banales betrifft.
 
WinstonSmith101 schrieb:
Nein, gesundheitliche Folgen sind lediglich ein Nebenprodukt. Keiner der anderen Sportler wird gezwungen, selbst zu dopen. Der Hauptzweck von Doping ist, sich einen illegalen Vorteil im Wettbewerb zu verschaffen und davon zu profitieren. Sei es durch Ruhm und/oder Geld. Du scheinst da einiges zu verdrehen.
Du scheinst Schwierigkeiten beim Textverständnis zu haben.

Wenn ich durch Doping besser Fußball spiele als du, und die FIFA oder die ÜFA bestrafen mich nicht dafür, dann bist du entweder arbeitslos, oder du fängst auch an zu dopen, um mithalten zu können.
DAS ist der Unterschied zwischen - nennen wir es mal "legalen Optimierungsmitteln" und "illegalen". Dopingmittel sind nicht dadurch Dopingmittel weil sie verboten sind.
Sondern sie wurden als Dopingmittel eingestuft und aus sportlichen Wettbewerben ausgeschlossen, weil ein kluger Mann irgendwann erkannt hat, daß sie den Körper massiv schädigen.

nicht umgekehrt.

Teils sind auch absolut legale Medikamente als Dopingmittel eingestuft. Eben weil sie Nebenwirkungen haben. Die sind zwar harmloser als das was sie bekämpfen sollen, aber für einen Sportler, der die betreffenden Beschwerden gar nicht hat, sind sie eben trotzdem schädlicher als nichts zu nehmen.

WinstonSmith101 schrieb:
Nein, der Ban war die Konsequenz des Betrugs durch den Erstkäufer der CPU. Allein der Erstkäufer trägt durch sein Handeln die Schuld.
Man kann es auch andersrum sehen: Riot hat das Spiel für den originalen Cheater kaputt gemacht und ihn dadurch gezwungen, den Prozessor zu wechseln. Und jetzt sind sie nicht mal in der Lage, den unschuldigen Käufer freizuschalten.
WinstonSmith101 schrieb:
Vor allem wäre Betrug weniger effektiv, wenn er entweder nicht mehr möglich wäre oder nicht mehr als Kavaliersdelikt angesehen und viel härter bestraft würde.
Wie genau willst du Betrug "nicht mehr möglich" machen?

Es geht hier um Cheaten in einem Spiel ohne Gewinnchancen. Da entsteht nicht mal ein wirtschaftlicher Schaden, den Riot oder die Gegenspieler rechtlich geltend machen können.
 
espiritup schrieb:
Sondern sie wurden als Dopingmittel eingestuft und aus sportlichen Wettbewerben ausgeschlossen, weil ein kluger Mann irgendwann erkannt hat, daß sie den Körper massiv schädigen.

nicht umgekehrt.
z.B. einen Elektromotor in ein Rennrad einzubauen schadet sicherlich keinem Körper. Man verwendet da den Begriff E-Doping. Und ja, das ist ohne Diskussion verboten.
Das wäre der richtige Vergleich zu Videogame-Cheating.

Nebenbei, so mancher "Pro"-Gamer wird sicherlich auch so manches ungesundes Zeug einschmeißen. Wenn er aber sowieso nur von zuhause aus spielt, liegt das natürlich völlig außerhalb der Zuständigkeit des Spieleherstellers; der Vergleich ist also kaum sinvoll.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
z.B. einen Elektromotor in ein Rennrad einzubauen schadet sicherlich keinem Körper. Man verwendet da den Begriff E-Doping. Und ja, das ist ohne Diskussion verboten.
Das wäre der richtige Vergleich zu Videogame-Cheating.
Doch doch. Wenn du bei Radrennen regelmäßig Hilfsmotoren einsetzt, dann führt das dazu, daß deine Muskulatur sich zurückbildet ;)
DerAnnoSiedler schrieb:
Nebenbei, so mancher "Pro"-Gamer wird sicherlich auch so manches ungesundes Zeug einschmeißen. Wenn er aber sowieso nur von zuhause aus spielt, liegt das natürlich völlig außerhalb der Zuständigkeit des Spieleherstellers; der Vergleich ist also kaum sinvoll.
Stimmt.
Wann finden die ersten Kontrollen auf Koffein oder "Crystal Mett" bei Valorant- Spielern statt. Ist ja klar, daß ich immer ablose, wenn die sich regelmäßig irgendwelches Zeug reinziehen.
 
espiritup schrieb:
Doch doch. Wenn du bei Radrennen regelmäßig Hilfsmotoren einsetzt, dann führt das dazu, daß deine Muskulatur sich zurückbildet ;)
Deine Antwort war natürlich scherzhaft, ich weiß nicht ob du schon mal auf das Topic gestoßen bist - ist ein ziemliches Rabbit-Hole. Da gibts einige richtig krasse Konzepte, wie man einen 20 Watt Mini-Motor verstecken kann - das ist eine reale Diskussion! Ersetzt natürlich keine Muskulatur, macht im Zweifelsfall aber dennoch den Unterschied zwischen Gewinnen und Verlieren.
 
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espiritup schrieb:
Es geht hier um Cheaten in einem Spiel ohne Gewinnchancen. Da entsteht nicht mal ein wirtschaftlicher Schaden, den Riot oder die Gegenspieler rechtlich geltend machen können.

Zum Schaden, Zeit ist Geld, Lebenszeit ist unbezahlbar. Um es zu überspitzen, ich werde von Cheatern in einer Lobby in Geiselhaft genommen und muss die Runde zu ende Spielen, da ich sonst selber von Repressalien betroffen sein könnte. Mir bleibt nur die Möglichkeit den Cheater zu "reporten" sofern mir dies direk auffällt.

Ist es zu viel verlangt, dass man gleiche Chancen für jeden, zumindest als Grundsatz erwartet und dies durch adäquate Mittel auch durchsetzt? Ich kann beim besten Willen deiner Argumentationskette nicht folgen.

Der Doping Vergleich passt ganz gut, denn auch hier findet ein Wettrüsten statt und es gibt rückwirkende Ban Wellen, wenn nämlich ein Mittelchen nachträglich "geflagget" wird oder erst viel später durch bessere Messmethoden erkannt wird. Natürlich versuchen die Verbände und die Antidopingagentur alles mögliche um Doping festzustellen.

Und klar sind seltsamerweise besonders viele Hochleistungsportler von chronischem Asthma oder einer Herzinsuffizienz betroffen und im Gegensatz zu Ottonormal sind die Blutwerte immer am Anschlag des Erlaubten. 😉

Im Breitensport wird vermutlich weniger bis gar nicht geprüft und da liegt eben das Problem. Denn Casual oder Ranked Gaming, was am Ende auch mit einer Teilnahme an einem mit Geldpreisen dotierten Turnier enden kann, ist keine Entschuldigung, für nicht stattfindende Dopingkontrollen.
Diese wären im Breitensport schwer finanzierbar, aber ein Anti-Cheat Tool gleich mit einem Game zu installieren ist eben schnell erledigt und entsprechend sinnvoll.

espiritup schrieb:
Stimmt.
Wann finden die ersten Kontrollen auf Koffein oder "Crystal Mett" bei Valorant- Spielern statt. Ist ja klar, daß ich immer ablose, wenn die sich regelmäßig irgendwelches Zeug reinziehen.

Und logischerweise werden an Turnieren teilnehmende eSportler auf unerlaubte Substanzen kontrolliert. Ich weiß echt nicht, wo ihr lebt?
In dem Markt steckt soviel Geld, da versucht natürlich der ein oder andere sich auf jedem erdenklichen Weg einen Vorteil zu verschaffen. Und da eSport den gleichen Status erlangen möchte, wie normale Sportarten, gelten dort auch die gleichen Antidoping Regeln, wie in anderen professionalisieren Sportarten.

Nur weil Leute etwas versuchen, es nicht festgestellt wird ist es weder automatisch die Norm, noch erlaubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spawn182 schrieb:
Zum Schaden, Zeit ist Geld, Lebenszeit ist unbezahlbar. Um es zu überspitzen, ich werde von Cheatern in einer Lobby in Geiselhaft genommen und muss die Runde zu ende Spielen, da ich sonst selber von Repressalien betroffen sein könnte. Mir bleibt nur die Möglichkeit den Cheater zu "reporten" sofern mir dies direk auffällt.
Jupp. Da verstehe ich deinen Frust voll und ganz. Du reportest den Cheater, und wirst zwei Minuten später wieder mit ihm ins Match geworfen.
Warum packt Riot den beim Melden nicht auf eine Liste, die verhindert, daß ihr erneut gematched werdet?
Selbst wenn es kein Cheater war sondern nur ein Pro mit seinem Smurfing- Account. So was ist nervig, und da braucht ihr als Spieler Mittel dagegeben.
Spawn182 schrieb:
Ist es zu viel verlangt, dass man gleiche Chancen für jeden, zumindest als Grundsatz erwartet und dies durch adäquate Mittel auch durchsetzt? Ich kann beim besten Willen deiner Argumentationskette nicht folgen.

Der Doping Vergleich passt ganz gut, denn auch hier findet ein Wettrüsten statt und es gibt rückwirkende Ban Wellen, wenn nämlich ein Mittelchen nachträglich "geflagget" wird oder erst viel später durch bessere Messmethoden erkannt wird. Natürlich versuchen die Verbände und die Antidopingagentur alles mögliche um Doping festzustellen.

Und klar sind seltsamerweise besonders viele Hochleistungsportler von chronischem Asthma oder einer Herzinsuffizienz betroffen und im Gegensatz zu Ottonormal sind die Blutwerte immer am Anschlag des Erlaubten. 😉

Im Breitensport wird vermutlich weniger bis gar nicht geprüft und da liegt eben das Problem. Denn Casual oder Ranked Gaming, was am Ende auch mit einer Teilnahme an einem mit Geldpreisen dotierten Turnier enden kann, ist keine Entschuldigung, für nicht stattfindende Dopingkontrollen.
Diese wären im Breitensport schwer finanzierbar, aber ein Anti-Cheat Tool gleich mit einem Game zu installieren ist eben schnell erledigt und entsprechend sinnvoll.
Problem ist halt auch, daß Valifant umsonst ist. Wenn etwas nichts kostet, dann tut es auch nicht weh, wenn man es weggenommen bekommt. Der Sportler muß ja zumindest Laufschuhe kaufen, aber die Games mit den krassesten Cheater- Problemen kriegt man hinterhergeworfen.

Wenn die Entwickler es irgendwann mal hinbekommen, ihre Anticheat- Tools so zu programmieren, daß die sich nicht anfühlen wie 2kg schwere Fußfesseln, dann steigt vielleicht auch die Akzeptanz dafür an. Wobei es natürlich sicherer wäre, die Prüfung direkt in den Servercode zu packen und den Netcode zu verbessern. Wenn man die Spielerpositionen bereits 1 Minute bevor man sich über den Weg laufen kann, an den Client ausliefert, ist es halt auch ein Leichtes, das auszulesen.

Spawn182 schrieb:
Und logischerweise werden an Turnieren teilnehmende eSportler auf unerlaubte Substanzen kontrolliert. Ich weiß echt nicht, wo ihr lebt?
In dem Markt steckt soviel Geld, da versucht natürlich der ein oder andere sich auf jedem erdenklichen Weg einen Vorteil zu verschaffen. Und da eSport den gleichen Status erlangen möchte, wie normale Sportarten, gelten dort auch die gleichen Antidoping Regeln, wie in anderen professionalisieren Sportarten.

Nur weil Leute etwas versuchen, es nicht festgestellt wird ist es weder automatisch die Norm, noch erlaubt.
Nru findet der Test auf möglicherweise vorteilsverschaffende Substanzen erst dann statt, wenn jemand am Turnier teilnimmt. Nicht während der Qualifzierungsphase. Das wäre im "echten" Sport, wo die Athleten schon Monate vor Olympia in Becherchen piseln müssen, undenkbar.
 
espiritup schrieb:
Warum packt Riot den beim Melden nicht auf eine Liste, die verhindert, daß ihr erneut gematched werdet?

Damit man nicht durch Falschmeldungen tatsächlich gute Spieler als Gegner vermeiden kann ?

Bei Overwatch kann man nur Spieler als Teammates meiden.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Damit man nicht durch Falschmeldungen tatsächlich gute Spieler als Gegner vermeiden kann ?
Das sollte das Matchmaking doch eh vermeiden. Indem es die Spieler nach Ranking matched. Und einer der in ner höheren Liga spielt, kommt nie gegen dich ins gleiche Game.
Außer eben, er nutzt einen Zweit- Account, um mal "die Noobs aufzumischen".
 
espiritup schrieb:
Indem es die Spieler nach Ranking matched.

Das ist bei Overwatch vergleichsweise langsam und unzuverlässig wegen des komplexen Spielprinzips.

Außerdem könnte man mit einer Blockfunktion Gegner meiden, deren Main Hero den eigenen Main countert.
 
Kroggel schrieb:
Was genau soll man denn von einer Firma halten, die es bei entsprechendem Nachweis nicht unverzüglich anbietet, dass sie die CPU wieder von der Liste streicht? Ist das hier das elektronische Mittelalter?
Es ist einfach asozial lebenslange Sperren an die Hardware zu koppeln.
Es gibt andere technische Möglichkeiten. Die erfordern zwar zusätzlichen Eingriff - aber sie würden funktionieren.
Vom eAusweis bis zu vor dem Spielbeginn ausgestellten, persönlichen Zertifikaten, Passkeys oder Yubikeys. 🤷‍♂️
Man will sich halt anscheinend nicht die Arbeit machen seine Spielerschaft im Vorfeld zu registrieren.
 
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mchawk777 schrieb:
Es ist einfach asozial lebenslange Sperren an die Hardware zu koppeln.
Es gibt andere technische Möglichkeiten. Die erfordern zwar zusätzlichen Eingriff - aber sie würden funktionieren.
Vom eAusweis bis zu vor dem Spielbeginn ausgestellten, persönlichen Zertifikaten, Passkeys oder Yubikeys. 🤷‍♂️
Man will sich halt anscheinend nicht die Arbeit machen seine Spielerschaft im Vorfeld zu registrieren.
Oder man nimmt halt wie in früheren Zeiten einen kleinen Obolus als Eintrittsgeld ins Spielgeschehen.
JMP $FCE2 schrieb:
Außerdem könnte man mit einer Blockfunktion Gegner meiden, deren Main Hero den eigenen Main countert.
Ja okay, stimmt.
Das läßt sich natürlich gar nicht algortythmisch nachvollziehen, wenn der Spieler, der immer Char A spielt, alle Spieler mit Char B blockiert.

Da ist es natürlich besser, Cheater wochenlang gewähren zu lassen und eine Pressemeldung abzustzen, wie böse das doch ist.
 
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espiritup schrieb:
Jupp. Da verstehe ich deinen Frust voll und ganz. Du reportest den Cheater, und wirst zwei Minuten später wieder mit ihm ins Match geworfen.
Warum packt Riot den beim Melden nicht auf eine Liste, die verhindert, daß ihr erneut gematched werdet?
Das ist in der Realität tatsächlich kein wirkliches Problem. Die Playerbase ist so groß, dass es verdammt unwahrscheinlich ist mehrmals in kurzer Zeit auf den gleichen Gegner zu treffen. In meiner letzten aktiven Season hatte ich in 70 gespielten Runden exakt einen einzigen Gegner ein zweites mal getroffen (lässt sich nachvollziehen)
 
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Zuletzt bearbeitet:
espiritup schrieb:
Oder man nimmt halt wie in früheren Zeiten einen kleinen Obolus als Eintrittsgeld ins Spielgeschehen.
Es gab mal ein Verifizierungssystem hier Deutschland, dass eine Altersverifikation einfach dadurch durchgeführt hat, indem es einen SEPA-Belastung von 0,01 € durchgeführt hat.
Ging zwar um die Porno-Branche - und der deutsche Amtsschimmel fand das unzureichend - m. E. wäre da aber nahe genug für alles Praktische gewesen.

Schätze wer Anfängt nur um des Cheatens Willen Banken und Konten zu rotieren, wird früher oder später auf ganz andere Probleme stoßen. 🤔
 
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