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News Chinesischer Speicherhersteller: YMTC plant massive Expansion und Bau neuer Fabriken

Benutzer0815 schrieb:
Doch, wenn du in deinem Unternehmen auf US-Technik setzt können sie genau das machen.
Nope, können sie nicht. Sie können die Lieferung der Teile unterbinden, aber nicht internationalen Firmen in anderen Staaten irgendwas verbieten.
 
ja das mit verboten so nen ding...ist auch verboten andere leute umzubringen...und? gibt immer noch hin und wieder welche denen das verbot scheinbar egal ist...die müssen dann halt irgendwie mit den konsequenzen leben wenn die gefasst werden...
wenn uncle sam sagt du darfst das nicht nach china verkaufen und du machst das trotzdem kann das gut gehn wenn der das nicht mitbekommt oder der lässt sich dann halt was einfallen wie er dich dazu bringt das nicht nochmal zu tun...das kann sein das du dan bestimmte sachen für dein produkt plötzlich nicht mehr kriegst...kann sein das deine bank dir dann sagt öh hiers was schief gelaufen du hast kein konto mehr bei uns...die sind da durchaus manchmal kreativ...
 
coxon schrieb:
Bin mal gespannt wieviel Druck das auf das Dreierkartell Micron, Samsung und SK Hynix ausüben wird und ob die Preise für DDR5 und neuere Generationen spürbar sinken werden.
Von "Kartell" kann keine Rede sein. Selbst die beiden südkoreanischen Unternehmen sind so verfeindet, dass sie gegenseitig mit technischen Innovationen ausstechen wollen. Das ist die Triebkraft der Innovation und das ist auch gut so.
Leider muss ich Deine Hoffnung beerdigen. Die chinesischen Hersteller kommen nicht an den modernsten Geräten heran, die für die Fertigung nötig sind. Also versuchen sie trotz der schlechten Ausbeute ihre Produkte günstig zu verkaufen, denn sie kriegen ja Unterstützung vom Staat. Das ist nicht nachhaltig und ihre Produkte kriegen sie wegen Handelsbeschränkung in den USA nicht los. Dort ist aber der größte Markt.

Man hat in den letzten Tagen gehört, dass die Preise von DRAM merklich gesunken seien. Das gilt aber für den kleinen Spotmarkt und vor allem in China. Der Großteil von DRAM wird nicht im Spotmarkt umgesetzt, sondern durch Langzeitverträge. So hat z.B. Apple bei Samsung große Menge an LPDDR5 zwar im Voraus erworben, was dazuführte, dass Samsung selbst zu wenig Speicher für die eigenen Smartphones hatte und bei Micron einkaufen musste.

Das begrenzte Angebot wird (leider) noch einige Jahre anhalten und die Preise werden dementsprechend nicht so schnell fallen.
 
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Volker schrieb:
Woa, das klingt alles wie ChatGPT, danke AI für haufen oberflächliche Nuller Infos und falschen Mist wie das mit dem Apple-Modem usw usw :D

Bei "spezialisierte Fachmagazine wie Digitimes" war ich auch raus. Das ist btw ne Tageszeitung in Taiwan, die hab ich da schon vor 15, 16, 17 Jahre gelesen. Und die leben nur davon, weil sie nahe an Quellen sind, aber dann oft doch falsch liegen in ihren Schlüssen. Denn so richtig Ahnung haben bei dem Blatt auch nur ganz wenige in dem Bereich. Aber wenn man in Taiwan sitzt, hilft es halt extrem
Steht btw. sogar in deren Rezeption auf Wiki: https://en.wikipedia.org/wiki/DigiTimes#Reception
:)


Nie wurde irgendwo was als 14-nm-Barriere verkauft, jedenfalls nicht seriös. Nanometer im Marketing sind Nanometer im Marketing - da ist nichts real. Und so hat kein chinesischen System irgendwo 3 nm oder 5 nm, wenn man das mal mit TSMC vergleicht als Goldstandard. Eventuell 7 nm so die Drehe. Und das das ohne EUV geht, hat ja TSMC vor zehn Jahren vorgemacht!! Nur ist es eben nicht wirtschaftlich für ein Unternehmen, was wirtschaftlich arbeiten muss. Aber das ist in China egal, da wird mehr Geld gedruckt und da reingebuttert, so kannst auch bei 20% Yield natürlich Chips bekommen. Und wenn der Yield egal ist geht halt was.

Huaweis Worldwide Market Share ist btw bei unter 2%: https://gs.statcounter.com/vendor-market-share/mobile/worldwide


Bitte weniger AI nutzen. Das bildet dann wirklich ;)

Die 14-nm-Schwelle wurde sehr wohl lange als reale Hürde diskutiert – das einfach abzutun, macht es nicht weniger relevant.


Die Veröffentlichung des Huawei Mate 60 Pro war auch ganz sicher keine „normale“ Produktvorstellung. Das Ding wurde exakt während des China-Besuchs von Gina Raimondo präsentiert – und zufällig gab’s danach Untersuchungen der US-Regierung. TechInsights hat das nicht ohne Grund als „Schlag ins Gesicht“ bezeichnet. Aber klar, alles nur Einbildung.

https://edition.cnn.com/2023/09/06/tech/huawei-mate-60-pro-phone
https://www.reuters.com/technology/...ne-shows-chinas-chip-breakthrough-2023-09-04/
https://www.washingtonpost.com/technology/2023/09/02/huawei-raimondo-phone-chip-sanctions/

Dein DigiTimes-Bashing ist übrigens auch kein Argument. Nur weil dir die Quelle nicht passt, wird der Inhalt nicht automatisch falsch. Hier geht es um konkrete Hardware, die auf der WeSemiBay Semiconductor Ecosystem Expo in Shenzhen physisch gezeigt wurde. Das sind keine „Gerüchte“, sondern reale Produkte. Das kann man ignorieren – oder sich halt damit auseinandersetzen.


Und der Verweis auf den globalen Marktanteil ist einfach ein klassischer Themenwechsel. Huawei ist außerhalb Chinas nur deshalb quasi inexistent, weil die USA ihnen den Zugang zu Google-Diensten abgeschnitten haben. In einem von Apple und Google kontrollierten Ökosystem ist das de facto ein Ausschluss vom internationalen Markt. Das hat nichts mit technologischem Unvermögen auf der Chip Seite zu tun.

Trotzdem verkauft Huawei über 20 Millionen Geräte mit den neuen Kirin-Chips. Und hat in China mit dem aktuellen Mate in weniger als 5 Monaten wieder über 5 Millionen Stück verkauft.
Aber ja, erzähl ruhig weiter, das sei alles bedeutungslos.
 
Danke das du auf ChatGPT gar nicht eingehst und alles falsche von da als relevant betrachtest. Wir kennen Digitimes seit 20 Jahren, aber glaub ruhig ChatGPT. Und Apple hat keine Modems. Ja genau. HAHA :D :D

Damit ist die Diskussion letztlich nun auch beendet.
 
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Kadett_Pirx schrieb:
Nope, können sie nicht. Sie können die Lieferung der Teile unterbinden, aber nicht internationalen Firmen in anderen Staaten irgendwas verbieten.
Doch, das können sie. Es haben dir hier schon mehrere Leute gesagt, informiere dich einfach besser. Sobald du US-Technik nutzt, musst du dich an deren Spielregeln halten.
 
Kadett_Pirx schrieb:
aber nicht internationalen Firmen in anderen Staaten irgendwas verbieten.
Das Instrumentarium der USA, um dem Widerspenstigen Unternehmen das Leben zur Hölle zu machen, ist sehr groß.
 
Benutzer0815 schrieb:
Doch, das können sie. Es haben dir hier schon mehrere Leute gesagt, informiere dich einfach besser. Sobald du US-Technik nutzt, musst du dich an deren Spielregeln halten.
Informiere dich selbst. Die US-Regierung hat keine Gewalt in anderen Staaten, so, wie die Regierungen anderer Staaten keine Gewalt in den USA haben. Sie kann denen gar nichts verbieten, aber mit Erpressung und sonstigen Maßnahmen auf die Erfüllung ihrer Wünsche hinwirken. Das sind aber keine direkten Verbote.
 
@Kadett_Pirx
Du willst in deinem Unternehmen auf U.S.-Technik setzen, dann musst du dich an die vertraglichen Bestimmungen halten. Diese sehen vor, dich an geltende Sanktionen und Handelsbestimmungen zu halten. Somit ist der Verkauf der mit U.S.-Technik hergestellten Gegenstände verboten. Somit ist es ein Verbot und kein Wunsch. Die Firma kann ja ohne U.S. Technik produzieren, dann können sie es auch verkaufen. Das ist kein Wunschkonzert, das sind vertragliche Bestimmungen.

Also, informiere dich.
 
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Das wären Verträge unter Unternehmen (und auch solche "Bestimmungen" wären mit hoher Wahrscheinlichkeit rechtlich unwirksam) es geht hier aber um den Staat USA. Dieser versucht, den freien Handel nach WTO-Regeln mit der angeblichen "Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit" auszuhebeln - aber kann dennoch nicht direkt einem ausländischen Unternehmen irgendwas verbieten. KA, was daran so schwer zu verstehen ist.
 
Kadett_Pirx schrieb:
aber kann dennoch nicht direkt einem ausländischen Unternehmen irgendwas verbieten.
Dieses ausländische Unternehmen ist aber eventuell auf die Zulieferung von Spezialteilen, die nur in den USA gebaut werden, angewiesen. Und da kann die USA verlangen, das genau diese Teile nicht in das boykottierte Land geliefert werden.
 
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Kadett_Pirx schrieb:
aber kann dennoch nicht direkt einem ausländischen Unternehmen irgendwas verbieten
Das tun deutsche Unternehmen genauso, wir als Firma ebenfalls. Endverbleibserklärungen und Reexportbestimmungen sind hier deine Stichworte.

Ein 100%iger Schutz ist natürlich illusorisch, aber falls der (vermeintliche) Endkunde weiterhin Geschäfte mit und tätigen möchte, hat er sich an die Spielregeln zu halten.
 
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