News Claude-Entwickler: Anthropic nimmt 30 Mrd. Dollar bei Finanzierungsrunde ein

Für alle die es einmal selbst ausprobieren wollen:

Mann kann damit die Anforderungen so weit trimmen, das die Logik gleich ausprobiert werden kann. Um die Umsetzung in Software können sich dan gerne die Personen kümmern, die später die Verlässlichkeit verantworten -- mit oder ohne KI wird der Wettbewerb unter den Entwicklern entscheiden.
 
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TheInvisible schrieb:
Nicht-Programmierer wissen nichts von Software-Architektur, solange es funktioniert passt es für sie.
Stimmt so auch nicht. Bei uns im Studium hast du praktisch nicht programmieren gelernt, das musste man nebenbei machen. Um Architektur bist du aber nicht herumgekommen.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Du kannst modernen Agenten auch Tools zum Testen und verifizieren mitgeben.
Dazu sind sie auch hilfreich, man muss nur aufpassen das sie nicht plötzlich die Test Files auch mit anpassen weil sie die Anforderungen missverstehen
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pseudopseudonym schrieb:
Stimmt so auch nicht. Bei uns im Studium hast du praktisch nicht programmieren gelernt, das musste man nebenbei machen. Um Architektur bist du aber nicht herumgekommen.
Was ist das bitte für ein Studium?
 
TheInvisible schrieb:
Was ist das bitte für ein Studium?
Ist nun nicht so ungewöhnlich im Informatikstudium. Klar da hat man vllt etwas Java, Haskell und Prolog und lernt Algorithmen, Datenstrukturen und Co. kennen, aber danach bist du nicht automatisch ein fähiger Programmierer. Das kommt erst durch Übung, die nicht für den Abschluss des Studiums vorausgesetzt wird.
 
derbe schrieb:
Modelle sind echt gut, muss ich sagen beängstigend gut sogar. Ich schätze mal in 1-2 Jahre wird es keine Entwickler mehr geben so wie wir jetzt die kennen. Und Software entwickeln wird sau billig im Vergleich zu jetzt.
Du glaubst doch selbst nicht, dass deswegen die Preise fallen werden. Die Margen werden einfach höher
 
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TheInvisible schrieb:
Nicht-Programmierer wissen nichts von Software-Architektur, solange es funktioniert passt es für sie. Das ist wie ein Haus zu bauen und die einzige Anforderung ist es, dass es steht...
Schon klar, aber wir reden hier doch nicht ausschließlich von Vibe Coding / Zero Shotting. Wenn ein erfahrener Entwickler, der weiß wie er seine Prompts zu formulieren hat und insbesondere Architekturverständnis usw. hat, z.B. Opus 4.6 benutzt, dann ist der Code nicht schlechter, als wenn er es selber geschrieben hätte. Durch den Ansatz ist man aber viel, viel, viel schneller & effizienter und kann sich voll auf das planen konzentrieren.
 
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Syrato schrieb:
Die Claude Modelle sind gut, aber wtf sind das für riesige Luftschlösser!
Wir sollten nicht so tun, als wären 25 Mrd viel Geld, das ist ein 25tel Elon. Also ca 5-6 kg Menschenfleisch.

Hier ist der daily reminder, dass 12 Menschen soviel besitzen wie 4 Mrd Menschen.
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Aslo schrieb:
Und dann müssen wir uns von Witzfiguren wie Merz anhören, wie faul wir doch seien
Merz hat jeden Bezug zur Realität verloren.
 
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TheInvisible schrieb:
Was ist das bitte für ein Studium?
Programmieren ist ein Werkzeug. Das lernt man im ersten Semester und auch da eher theoretisch. Die Werkzeuge muss man sich selber beibringen. Ein Informatik Studium ist keine Ausbildung zum Anwendungsentwickler.

0x8100 schrieb:
Solche Studien in allen Ehren, aber Langzeitstudien machen mMn aktuell in dem Bereich wenig Sinn. Die Studie endet im Dezember, wo nach meiner Erfahrung die Modell erst interessant wurden. Würde man eine Studie ausschließlich für den Zeitraum der letzten 2-3 Monate machen, dann wären die Ergebnisse ganz anders. Der Abschnitt "Wenn alle plötzlich alles machen" könnte aber eine gute Erkenntnis sein. Vielleicht sollte man trotz dem Einsatz von KI in seinem Kompetenzbereich bleiben.
 
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0x8100 schrieb:
Hindert die das wirklich es doch zu tun. Mehr Kontext aus deinem Link wäre auch cool.

Das Pentagon dringe darauf, dass vier KI-Unternehmen dem Militär den Einsatz ihrer Werkzeuge für »alle rechtmäßigen Zwecke« gestatten, einschließlich der Waffenentwicklung, der Beschaffung von Geheimdienstinformationen und Einsätzen auf dem Schlachtfeld. Anthropic habe diesen Bedingungen jedoch nicht ⁠zugestimmt. Dem Bericht zufolge sei die Geduld des Pentagon nach monatelangen Verhandlungen erschöpft. Zu den anderen Unternehmen gehören OpenAI, Google und xAI.
Alles US-Unternehmen und im schlimmsten Fall kriegt die Regierung alles was sie will. Das meiste davon sogar Gestzeskonform. Es können auch die gleichen Modelle von Unternehmen mit anderen Namen an das Militär vertieben werden. Weil das alles Geldgeile Menschen sind, wird ein Aufschlag zu den normalen Preisen genommen.
 
coral81 schrieb:
Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman setzt Apple intern stark auf KI-Modelle von Anthropic, obwohl die offizielle Partnerschaft mit Google geschlossen wurde.
Umso schlimmer, dass bei Apple trotzdem nichts rumkommt.
anexX schrieb:
Das muss man differenziert betrachten - hätte niemals jemand in technologischen Fortschritt investiert würden wir wahrscheinlich immer noch alle im Lendenschurz am Lagerfeuer sitzen und Lieder singen.
Wie viele Investitionen wurden denn so in einen da Vinci, Newton, Einstein, Hawking gepumpt? Bei welch immensen Output?

Oder allgemein in Physik und ihre nötigen "Spielzeuge"?

Hier wird nur aufgrund des Hypes und der Tatsache dass es zuviel dumb money gibt reingepumpt.
 
TheInvisible schrieb:
Was ist das bitte für ein Studium?
Ganz normales Informatik-Studium an einer TU9-Uni. Das fand auf dem Papier statt, der Laptop war vor allem zum Sortieren und Lesen von PDFs wichtig.
 
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OpticalFiber schrieb:
Naja, für solche Sachen und Firmen ist Geld genug da. Aber bei anderen Sachen wo die Menschheit in Armut oder verhungert fehlt das Geld. So komisch ist die Menschheit und die Gier geworden.
Syrato schrieb:
War schon immer so!
Schau dir die Geschichte der Menschheit an.
Aslo schrieb:
Und dann müssen wir uns von Witzfiguren wie Merz anhören, wie faul wir doch seien während die Elite den Wohlstand, den sie uns geraubt haben, für so Späßchen verpokert. Ich könnte auch nur noch im Kreis kotzen.
Das Problem ist, dass sich halt in Phasen ohne größere Krisen nicht im Vorfeld darum gekümmert wird, dass es nur noch voran gehen kann. Die typischen Probleme der Menschheit, wie z.B. der Reboundeffekt, sind immer noch ungefixt. (obwohl das ein wortwörtliches Kinderspiel ist, denn das entsprechende Regelwerk dazu schreiben dir talentierte Schulkinder prompt runter)
Und er begleitet die Menschheit spätestens seit der Sesshaftwerdung!
 
NameHere schrieb:
Hindert die das wirklich es doch zu tun.
hindert wen nicht, was zu tun? mehr kontext wäre cool. dass die us-regierung ki für das militär nutzt? sollte klar sein, dass das passiert - ist kein problem, einen anderen provider als anthropic zu nutzen. oder hindert anthropic nicht, doch fürs militär zu liefern? dann wäre man ziemlich blöd, jetzt öffentlich gut bezahlte aufträge abzulehnen wenn man geld bei finanzierungsrunden sammelt.
 
OpticalFiber schrieb:
Naja, für solche Sachen und Firmen ist Geld genug da. Aber bei anderen Sachen wo die Menschheit in Armut oder verhungert fehlt das Geld. So komisch ist die Menschheit und die Gier geworden.
Wieso geworden?
So war die Menschheit schon immer.
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derbe schrieb:
Modelle sind echt gut, muss ich sagen beängstigend gut sogar. Ich schätze mal in 1-2 Jahre wird es keine Entwickler mehr geben so wie wir jetzt die kennen. Und Software entwickeln wird sau billig im Vergleich zu jetzt.
Nur dumm das dass alles Firmen aus den USA sind, wenn wir irgendwas falsches sagen schalten die USA unseren Zugang zur KI ab und wir haben dann niemanden mehr mit dem Know-how um es selbst zu machen?
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pseudopseudonym schrieb:
Du kannst modernen Agenten auch Tools zum Testen und verifizieren mitgeben. Das ist nicht mehr "ich halluziniere was und sage, dass ich fertig bin".
Einfache unit Tests ja, sobald man anfangen muss komplexere dependencies zu mocken wird es schwer für die ki.
 
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JustAnotherTux schrieb:
Einfache unit Tests ja, sobald man anfangen muss komplexere dependencies zu mocken wird es schwer für die ki.
Nee, kannst auch nen e2e-Test hinstellen. Auch Docker-Setups mit komplett gemockten Rest-APIs. Alles schon gemacht.
 
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Mal ne Frage, wir kann eine "Umsatzrate" 13 bzw. 2,4 G$ sein, fehlt da nicht noch ein pro Jahr oder so?

Bei 13 G$/Jahr würde ein traditionelles Softwareunternehmen keine Finanzspritze mehr brauchen... Und ne Bewertung von 380 G$ ist auch nur ~5 mal teurer als das Finanzamt annehmen würde (vereinfachtes Ertragswerverfahren), wenn eben 50 % des Unsatzes auch Gewinn vor Capex wäre.

Und ist ja ganz nett, aber was sind die Grenzkosten bei den 13 G$? Ich vermute, die sind höher als 1 $ pro verdientem $. Also deutlich subventioniert.

Mein Take: Wären die Abos fair (sprich gewinnbringend) bepreist, würden sie ca. 1000-5000 €/mtl. kosten und das würde niemand/sehr wenige bezahlen.

Mein Fazit: Mit KI macht man aktuell mittelfristig und langfristig kein Geld. Wäre lustig zu sehen wie OpenAI beim Börsenstart noch schlechter loslegt als die DTAG damals.
 
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anexX schrieb:
Gibt da nen Film - heisst Terminator ... :smokin:
Das Matrix-gif.gif
 
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