• ComputerBase erhält eine Provision für Käufe über eBay-Links.

Computer rein für Virtualisierung und kein Gaming

lowRange

Lieutenant
Registriert
Feb. 2018
Beiträge
554
Hallo,
vielen Dank im voraus für Eure Hilfe und auch Verständnis für mein Anliegen im voraus.
Ich bin Vater von 4 Kindern und nach über 20 Jahren Ausgaben (Austausch, Führerschein, Auto, Smartphone, Notebook usw.) möchten wir nun endlich auch mal wieder Leben dürfen.
Mein Sohn macht nun eine Ausbildung zum Systemintegrator und braucht einen Computer für die Virtualisierung von Microsoft- und Linux-Domänen über Promox oder Vmware.
Er brachte mir eine Auslistung von cirka 3000 € und das werden wir definitive nicht zahlen.
Unser Buged liegt bis 600 €, er mein halt, dass er mindestens 32 GB Ram braucht.

Nun zum Fragekatalog:
1. Preisspanne:
max 600 €
2. Geplante Nutzungszeit:
3 Jahe für die Ausbildung
3. Verwendungszweck:
Virtualsisierung Microsoft und Linux über Promox oder VMware nicht Produktive
keine Spiele, Grafikkarte (on Board?) dient nur für die Bildausgabe
4. Was ist bereits vorhanden?
Monitor LG 27 Zoll, Tastatur und Maus
5. Geplante Nutzungszeit:
3 Jahre für die Ausbildung
6. Besondere Anforderungen und Wünsche?
Soll passend für die Virtualisierung von ca. 8 Virtuelle Maschinen sein.
7. Zusammenbau/ PC-Kauf:
Wen Neu dann bauen wir den PC zusammen, habe bereits mehere PC's zusammengebaut.

Soll man wirklich Neu kaufen oder bei ebay entsprechende Workstations holen z.B.:
http://www.ebay.de/itm/Fujitsu-Cels...386752&hash=item3d5836da04:g:JQMAAOSw5cRZJTwh

Hier könnte man auch noch günstig den Ram aufrüsten, da der Ddr3 Ecc Ram gebraucht noch bezahlbar ist.

Bitte Entschuldigt den langen Text und auch etwaige Rechtschreibfehler, jedoch bin ich zur Zeit etwas gestresst.
Nochmals Danke für Euer Verständnis.
 
Je nachdem, was die VMs machen sollen, sag ich mal mindestens 1 Kern pro VM und 2-4GB RAM. Die VMs sollten zudem alle auf SSDs laufen. Soll größtenteils Windows 10 laufen geht das eher Richtung 4GB/VM
Bei 8 VMs wird das mit 600€ also echt eng.
Ein Ryzen mit 8 Kernen und 16 oder besser 32GB ram wären da vielleicht ein Kompromiss. Man wird dann aber wohl über 600€ landen. Mit 16GB und Ryzen 1600 könnte man das Budget so geardewegs einhalten. Das wäre dann aber schon echt knapp für 8 VMs.

Edit: Bei dem Ebay-PC steht nicht dabei, wie der RAM bestückt ist. Wenn du Pech hast, sind da 8x2GB drin. Dann müsstest du 4x8GB nachkaufen, wenn du aufrüsten willst ECC ist nicht wirklich notwendig. Selbst wenn 4x4GB verbaut sind, wäre es empfehlenswert auf 4x8GB upzugraden, statt 4 weitere 4GB-Module dazu zu stecken.

Edit2:
Ich hab mir damals meinen PC für die Schule selber mit Nebenjob abarbeiten müssen (Geld haben meine Eltern vorgestreckt). In der Ausbildung verdient der Junge ja sicher auch etwas. Kommt da ein Zinsloser Kredit um ~1000€ von den Eltern nicht in Frage? Könnte er ja ich wenigen Monaten zurückzahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Aphelon,

Da er eine Microsoft zertifizierung macht, werden hier viele VMs von Microsoft sein z.B.: Server 2016, Exchange, SQL usw.
Hier benötigen dann einge sogar mindestens 6 GB Ram.
Und selbst wen wir den RAM komplet neu kaufen müssten, gebraucht bekommt man 32 GB ECC DDR3 für 150 €.
Ryzen ist eine super CPU aber mit den DDR4 RAM preisen einfach utopisch teuer und mit 16 GB kommt er nicht weit.
Warten bis die Preise fallen können wir auch nicht, da vor allem unser Sohn schon unser Sorgenkind ist und wir wollen, dass er eine Ausbildung macht, daher etwas zur Motivation beitragen.
Die verlinkte Workstation war nur ein Beispiel die gibt es auch von Dell oder HP z.B. 420.
Unser Buged ist einfach begrenzt, weil meine jüngste gerade den Fühererschein macht und dann auch ein Auto möchte
und ein Bank-Kredit kommt nicht in Frage, denn dann wären wir schon Überschuldet.
Es muss auch nicht das schnellste sein, es soll einfach nur laufen, dabei ist das mit der SSD ein guter Vorschlag, da diese preislich bezahlbar sind.

Vielen Dank für Deine Anregung
 
X79 Plattform mit Xeon Sockel 2011

z.B. LGA2011 Motherboard M-ATX + Intel Xeon E5-2620 + 16GB FASTEST RAM like x79 COMBO
https://www.ebay.de/itm/LGA2011-Motherboard-M-ATX-Intel-Xeon-E5-2620-16GB-FASTEST-RAM-like-x79-COMBO/122866174693?_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIM.MBE%26ao%3D2%26asc%3D49132%26meid%3Df034125b2e414d9eb44271e80ac3729d%26pid%3D100005%26rk%3D4%26rkt%3D6%26sd%3D122866175888%26itm%3D122866174693&_trksid=p2047675.c100005.m1851

Gebrauchte Dual Xeon 4-6 Core Rackserver findet man ab 100,- in der Bucht, und zukaufen was man braucht.

Fujitsu Primergy Server RX200 S6 2x Intel Xeon E5620 8x 2,4GHz 4GB DDR3 RAM SFF
https://www.ebay.de/itm/Fujitsu-Primergy-Server-RX200-S6-2x-Intel-Xeon-E5620-8x-2-4GHz-4GB-DDR3-RAM-SFF-/222847809928?hash=item33e2c3b988

Sind halt laut die Dinger, reicht aber wenn die Kiste im Keller steht und man Netzwerkverbindung dahin hat.
 
Dann würde ich tatsächlich auch Richtung Dual Xeon gehen (wie oben schon vorgeschlagen) und so viel RAM wie irgendwie möglich rein Bauen, plus ggf. die ein oder andere SSD. Die Workstations kommen oft mit Grafikkarten, die für den Anwendungszweck unnötig sind. Würde eher nach Servern suchen und die dann aufrüsten.
Wie wollepetri geschrieben hat wird es dann laut (nicht ein bisschen, eher Richtung Staubsauger) Im Raum, wo so ein Rackserver steht sollte zudem eine gewisse Temperatur gehalten werden (eher kühl). Keller wären da schon prädestiniert, wenn einer vorhanden ist.
 
Guten Morgen wollepetri und Aphelon,

wollepetri: vielen Dank für Dein Vorschlag der ist richtig gut, jedoch haben wir kein Keller und können auch keine bauliche Maßnahmen wie z.B. Kabel legen durchführen da Wohnrecht = vergleichbar mit Miete.
So fällt der Server weg, ich weiß beruflich wie laut die Dinger sind, aber die Workstation dürften hier ja leise sein.

Aphelon: wirklich Dual Xeon ?
ich hoffte mit einem 8-10 Kern Xeon Cpu rumzukommen, da es wirlich nur als Lern-Platform ist und man ja auch etwas Tricksen kann z.B.: Domänen Controller herunterfahren oder für die SystemCenter Suit nachträglich den RAM ändern von 6 GB auf 4 GB.
Klar ist das dann langsam aber es funktioniert beruflich musste ich das vor jahren auch machen, da der Notebook nicht mehr her gab.
Die Grafikkarte wird halt einfach so genommen wie sie ist, hauptsache sie liefert ein Bild und ich denke am Anfang langt eine 500 GB SSD, für die Images usw. noch eine 1-2 TB Festpallte als Datengrab.
Ansonsten kann man das ja nachrüsten und an RAM dachtre ich schon an 48 GB ECC deshalb, weil es diesen günstig auf ebay gibt.
Natürlich kaufen ich alles bei einem Händler mit einem Jahr Gewährleistung und nicht Privat.

Eine Frage hätte ich noch, gibt es große Unterschiede zwischen Xeon E5 v1 und v2 oder ist das zu vernachlässigen?
Vielen Dank für Eure Unterstüzung und Euer Verständnis.
 
Na, die Dual Xeons gibt es samt Mainboard halt oft hinterher geschmissen. Ein 8/10-Kerner geht schon auch. Der Unterschied macht sich bei der Leistung bemerkbar. Vergleiche die CPUs auf Passmark o.Ä. dann bekommst du einen Eindruck.

Ggf. benötigen die verschiedenen Generationen, andere Sockel etc

Ich hätte noch diesen hier gefunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Aphelon,

Super das ist genau was ich mir vorstellte, gut die 256 GB SSD wird etwas knapp werden, jedoch könnte man hier mit einer weiteren 256 GB SSD in Raid 0 aufrüsten oder ist das nicht zu Empfehlen?
Mit dem RAM wären mir zwar 8 RAM-Bänke lieber wegen dem Aufrüsten, jedoch kann man nicht alles haben und muss nehmen was man bekommt.
Die Passmarks kenne ich, durch die Ausschreibungsverfahren, danke das Du mich darauf gebracht hast.
Vielen Dank für Deine kompetente Hilfe.
 
Du könntest den Verkäufer auch mal anschreiben. Der verkauft auf seiner Seite diverse Workstations und ist wohl für Konfigurationen offen. Vielleicht lässt sich da eine ähnliche Konfiguration mit anderen Mainboard und SSD ermöglichen. Bzw. ohne SSD, damit man die selber kauft.
Würde nicht empfehlen die SSDs zu einem RAID zusammen zu schließen. Man hat dann die höhere Ausfallquote (Geht eine SSD kaputt, sind alle Daten weg, wenn ich mich nicht irre) der Sohn kann sich ja später eine 500GB SSD dazu kaufen. Dann hat er die 250er für sein OS und die 500er für die VMs. Ggf ist dann sogar eine 1TB SSD drin, kosten ja auch nicht mehr die Welt.

Freut mich, dass ich helfen konnte.
 
Hallo Aphelon,

Gut ein Datenverlust wäre hier nicht schlimm, jedoch klar man sollte sich an gewisse Regeln halten, deshalb hole ich eine 500 GB SSD und teile sie auf in System und VM.
In den nächsten Tagen werde ich den Händler kontaktieren und mir einfach mal ein Angebot machen lassen und sehen was möglich ist.
Jedoch glaube ich das bei dem Händler Individuelle Konfigurationen teuer werden, denn er verkauft auch richtig alte Systeme zu einem hohen Preis und die Preise z.B.: RAM sind auch überzogen im vergleich zu anderen.
Klar wen man sich solche Systeme holt, muss man Kombromisse einfach eingehen, hauptsache es tut was es soll.

Du/Ihr habt mir sehr weiter geholfen, vor allem weil Du/Ihr Verständnis für mein Problem hattet, in einem anderen Forum hatte man das nicht.
 
Ich würde stark bezweifeln das er die Kisten so lange braucht, dass sich der Kauf einer Hardware rechnet.

Die Virtual Labs von Microsoft eignen sich für 90% aller Tests. Einfach eines der größten Labs benutzen und zweckentfremden. Man hat recht weitreichenden Zugriff auf die Systeme ohne jegliche Kosten.

Alles was nicht in Virtual Labs geht direkt bei MS Azure oder AWS auf Knopfdurck hoch und runter fahren und es kostet ein paar € die Stunde.
Dabei lernt man dann auch gleich noch etwas Cloud Computing. Einfach mal mit einem Gutschein aus dem Web testen. Da bekommt man 100€ guthaben oderso. Das Reicht eine weile.

Ich selbst hatte früher auch ein Home Lab mit ESXi aber das braucht heute nahezu niemand mehr wirklich. Nur wenn du wirklich an der Hardware rummachen musst/willst brauchst du wirklich Blech vor dir.
 
Hallo Okidoky,

Dein Vorschalg ist gut und wir nehmen das zusätzlich als Erweiterung.
Doch er möchte Blech vor sich und ich bin Gott froh, dass er diese Ausbildung macht und ich sie ihm über Beziehungen auch besorgen konnte.
Er hatte private Probleme und wir dachten er würde sich gar nicht mehr fangen.
Da ich aus der IT Branche komme, werden wir viel gemeinsam machen und irgenwie brauche ich hier auch etwas Kontrolle.
Bitte nicht Falsch verstehen, ich bin kein Macht-Mensch, aber bei meinem Sohn ist es aus verschiedenen Gründen wichtig.
Außerdem kann ich dann auch mit ihm verschiedene Tests machen und muss das nicht immer in der Firma machen, dass Zahlt sich also durchaus aus.
Das ist noch eine Frage VMware ESXi oder Promox, wir möchten darauf auch Hadoop usw. testen?
 
Das klingt doch erfreulich ;)
Wenn du nicht dediziert ESXi lernen willst würde ich es auch nicht benutzen. Es kostet immerhin Geld. Die meisten Dinge gibt es heute bereits als Docker Images. Einfach Docker auf der Kiste installieren und von der Registry pullen mit was du spielen willst.
Vagrant ist auch eine gute Alternative für sehr viele Dinge und sehr einfach zu bedienen. Es benutzt meist VirtualBox als Hypervisor.

Falls es ausgefallener und mit mehr Bastelei zugehen soll: OpenStack

Aber zurück zu Hardware:
Schau mal ob du bei Ebay nicht Systeme mit Intel 4Kern CPU und 16-32 gb ram findest. Du kannst die dann via switch verbinden. Es muss ja nicht eine Kiste sein wo alle VMs drauf laufen. Via KVM kann man dann beide Systeme mit 1x Tastatur und Monitor bedienen.
Man kann ja mit einem System anfangen und schauen wie weit man kommt. Noch eins daneben stellen ist immer einfach.
Ich würde mich da nicht so versteifen und ein gutes Angebot abwarten. Solange mal mit dem oben genannten rumspielen und die virtual labs machen wenn es dann unbedingt ein MS Betriebssystem sein muss. Gerade Docker Container sind echt klein und selbst mein Traveler Notebook schaft einige parrallel.
 
Guten Morgen Okidoky,

Beruflich arbeite ich mit allen Platformen: vSphere, Citrix und Hyper-V und kenne auch die freie ESXi Version.
Auch wegen Docker dachte ich das Promox hier eine alternative ist und VirtualBox liebe ich, jedoch bietet er kein nested, deshalb bietet sich das als zentrale Lösung nicht an.
Da mein Sohn zukünftig etwas mehr Zeit mit mir verbringen möchte, werden wir viele Teststellungen machen, natürlich auch OpenStack.
Ich möchte mich hier auch einarbeiten, da ich wenn möglich solche Konzepte bei Kunden einbringen möchte ohne Vendor Lock.
KVM ? Meinst DU die Hadrware also KVM Switch.

Außerdem habe ich nun eine Workstation gefunden, die 32 GB mit jeweils 8 GB RAM hat und wo man noch hinzufügen kann:
https://www.ebay.de/itm/Fujitsu-Cel...812548?hash=item239a8d6304:g:~4IAAOSw5nxacji~

Mir wäre ein zenrtales System schon wichtig, natürlich werden wir hier auch unsere anderen PCs nehmen und z.B. vMotion zu simulieren.
Aber die virtuellen labs von Microsoft ist wirklich super und Dank Dir kenne ich die jetzt auch. Danke.
 
Hallo,
ist das Thema noch aktuell? Okidoky hat das ja schon super erklärt.

Passend dazu hätte ich noch zwei baugleiche funktionsfähige Rack Server abzugeben, zum Lernen/Testen/Experimentiern für wenig Geld:

20180328_174203.jpg20180328_174231.jpg

Jeder der Server hat:

2 Xeon CPUs mit je 4 Kernen, HT, VT, genaueren Typ müsste ich gucken
24GB DDR3 RAM (min. 1333er Takt)

RAID Controller an PCIe bis 8 HDDs sowie zwei onboard RAID, frisst SAS aber auch SATA Platten (günstiger für sowas), zum Beispiel System/Hypervisor/Images auf eine gewöhnliche große HDD oder SSD, die VMs dann auf ein RAID aus Platten

8x 3,5 Zoll Festplatten Schächte für SAS oder SATA, kann man auch mit verschieden RAID Leveln experimentieren und Ausfallsicherheit und Rebuild Zeiten lernen

8x SATA Platten mit 80/160 GB als Starter-Set obendrauf

2x Front-USB, z.B. für Sticks mit Images (oder proxmox darauf installieren), DVD Laufwerk für alle Fälle

Weitere Vorteile, dadurch dass es zwei physikalische Server sind lässt sich allerhand nicht nur simulieren, sondern betreiben, z.B.:

- Fail Over zweier phys. Server, übernimmt der 2. wirklich wenn der 1. ausgeschaltet ist (durch runterfahren oder LAN-trennen simulieren), wie ist es andersrum, wie ist welcher dann noch erreichbar und wie wenn beide on sind

- zwei Standorte simulieren, einer hat den Domain Controller, der andere ist der "Außenstandort" mit einem RODC (read only), auch Teil der MS Zertifizierungen sowas zu wissen, NameServer Replikation, FSMO Rollen, etc.

- Last Verteilung von Docker Containern, oder das bereits erwähnte OpenStack. Da findet man unzählige Tutorials wie man das auf einem Host installiert. Für alles danach wird immer Cloud empfohlen. Aber die Rechenzentren der Cloud Anbieter betreiben ja auch Admins. Wie machen die die Lastverteilung? Hier deine/eure Chance das rauszufinden.

- wie wirken sich Performance Unterschiede aus z.B. wenn Exchange/SQL Datenbanken wachsen und auf einen anderen Host ausgelagert werden müssen (da denken viele in Cloud Zeiten nicht so weit, das Speicher knapp wird, aber die KMU Firma nebenan wird es dir danken wenn du helfen kannst wenn die Platte voll ist).
 
Zurück
Oben