Computerbase Magazin

Erich Honecker

Cadet 3rd Year
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Mai 2004
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52
Ich wollte mal Fragen wie es mit einem Magazin von Computerbase aussieht, welches man frei im Handel erwerben könnte, wo es eben um Hardware-News und-Tests geht sowie um PC-Games in einem kleinem Bereich.
 
Eine ComputerBase-Zeitschrift gibt es nicht und wird es zumindest meines Wissens nach wohl auch in nächster Zeit nicht geben.
 
Ja aber sowas kann sich ja ändern ich habe schon mit vielen hier mal so gerdet und viele würden diese Idee gut finden.
 
Du vergisst aber, das dass hier alles ehrenamtlich bzw. Freizeit und Hobby ist.
Jetzt mal eben ne komplette Zeitung aus dem Boden zu stampfen halte ich für nicht realisierbar.
Btw. wüsste ich auch nicht, warum ich sie kaufen sollte. Ich hab hier auf den Seiten alles was ich brauche :)
 
Ich gehe mal davon aus, dass ein Printmagazin den zeitlichen und finanziellen Rahmen von CB sprechen würde.
Es müsste dann regelmäßig genug Material für die nächste Ausgabe gesammelt und geprüft werden.
Das hätte bestimmt auch rechtl. Verantwortung.
Bezweifel, dass das der Wunsch von CB ist.

Ist zwar nett gemeint, aber ich halte es für nicht durchführbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Printmedium ist nicht geplant und wird es in absehbarer Zeit auch nicht geben.
 
Andy schrieb:
Eine ComputerBase-Zeitschrift gibt es nicht und wird es zumindest meines Wissens nach wohl auch in nächster Zeit nicht geben.


@phil.

Haste in der Schule auch so viel abgeschrieben? :evillol:


BTT:

Printmedien haben in der internetverseuchten westlichen Welt ohnehin so langsam ein deftiges Problem... frei nach dem Motto: Wieso kaufen, wenn google?

CB ist als I-Plattform sehr erfolgreich und wie Murphy schon sagte: "never change a running system"

Und wenn wir schonmal bei Sprichworten sind: "Schuster, bleib bei deinen Leisten!"
Wie wärs mit Internet-TV? (Problem hierbei: Wer moderiert? Soll ich? :D )
 
porn()pole schrieb:
Wie wärs mit Internet-TV? (Problem hierbei: Wer moderiert? Soll ich? :D )
Tut mir Leid, aber wir haben sehr strenge Kriterien was unsere Mitarbeiter angeht.

Was ein Printmagazin betrifft, wäre das sicherlich eine grosse Herausforderung, aber irgendwie kann ich da noch keine richtig guten Vorteile erkennen. Dann müsste man schon CB auf Kurzberichte und Artikel beschneiden, und dann die kompletten Werke als Printmeium vermarkten. Ob das die Leser mitmachen?
 
@PP Okay, hast mich mal wieder erwischt. (Oder ich bin noch nicht ganz wach gewesen.)
 
Stewi schrieb:
Tut mir Leid, aber wir haben sehr strenge Kriterien was unsere Mitarbeiter angeht.

... *hüstel* ... du wurdest ja nicht ausgewählt, sondern warst quasi von Anfang an mit an Bord... ;)

@phil.

nicht so schlimm ... dir sei vergeben!

BTT:

Herausforderung hin oder her... ich bin immer noch der Meinung, dass das FACHprintmedium über kurz oder lang ausstirbt. Ich gebe c't, GameStar und co. (beschränke mich momentan nur auf Computerliteratur...) noch max. 15 Jahre... danach ist Ende Gelände!
 
Hm, 15 Jahre ist vielleicht sogar für die meisten Magazine noch etwas optimistisch, wenn man sich die rückläufigen Verkaufszahlen der letzten Monate anschaut (beziehe mich in erster Linie auch auf Computer-bezogene Literatur).
Da haben ja einige im letzten Quartal teils derbe Verluste einstecken müssen.
 
Ich hab den Thomas auch mal privat "gefragt".

Es wäre ideal. Das Hauptproblem hier scheint die Auslastung zu sein.
Und so wie es aussieht gibt es nicht genügend qualifizierte Schreiber.

Dass es aber den finanziellen Rahmen von CB sprengen würde, glaub ich nicht. Es würde ihn viel mehr lockern :cool_alt:

Ich hoffe der Herr Hübner erlaubt das Zitat:

> Welches Konzept verfolgen sie dann?

Für einen Großteil der Redaktionsmitglieder heißt das Konzept "Universität
erfolgreich absolvieren" oder "Im richtigen Beruf alles geben". Trotz aller
Professionalität wird ComputerBase nur in der Freizeit betrieben und für
eine Printauflage ist einfach nicht die Zeit.

In Sachen Tests an Externe geben: Die Erfahrung hat gezeigt, dass der
Arbeitsaufwand völlig unterschätzt wird. In Folge dessen vermeiden wir nun
externe Tests. Selbst wenn wir intern schon mit Wasserkühlungstests begonnen
hätten, kann ich extern entsprechende Tests nicht bestätigen, da dies nur
einen unnötigen Zeitdruck auf uns zur Folge hätte.

Und hier hats bei mir auch geläutet. Es muss immer jemanden geben, der den totalen Überblick behält. Selbst wenn das jetzige Team nur noch den Pflichten eines Begutachters nachgeht, wäre das zuviel Aufwand.

Allerdings könnte man ein Pilotprojekt starten, welches unabhängig vom CB Team testet, schreibt, und alles inform eines PDFs an interessierte Leser sendet.

Ich habe früher die Schülerzeitung fast im Alleingang geschrieben (wofür ich von den 5 anderen Redakteuren auch immer brav 5€, damals 50 ATS abkassiert hab) und empfand das eher als lustig, weniger störend.
 
Die Frage ist doch auch: Wer würde das dann kaufen? Klar, manchmal ist es schöner Dinge gedruckt zu lesen und ruhig durchzublättern. Doch ich wäre kaum bereit Geld für eine Zeitung auszugeben, die die gleichen Informationen wie CB selbst enthält. Und um in die Zeitschrift auch anderen Content zu bringen, bräuchte man Leute, die sich stetig damit beschäftigen und auch ein gewissen Grundkapital. Denn es wird sicher einige Zeit dauern bis sich jenes Magazin etabliert hat und ausreichend Käufer findet.
 
Wer würde das dann kaufen?

Nunja ... ich kenne viele, die sich regelmäßig Computerzeitschriften kaufen.
Warum auch immer. Es gibt ja vielleicht Leute, die lieber blättern als klicken.
Man denke mal an Sammler, Intenet-lose usw. ...

Die Computer-Base ist eigentlich sehr bekannt. Ein "Oho"-Effekt bleibt da sicher nicht aus, wenn man plötzlich ein Heft im Regal sieht.

Ein Hauptgrund für mich: Das "Dokumentieren". Ich habe hier sicher tausende Hefte aller Art die ich mir gerne ansehe.

Da fällt mir glatt ein neuer Grund ein - Berichte!
Die CB testet, oder berichtet. "Normale" Berichte bleiben irgendwie aus.

Man sieht sich Toms Hardware Guid an. Die Bauanleitung für den 2000€ Büroserver fand ich sehr interessant. Man könnte hunderte solcher Berichte verfassen. Seien es nun Bauanleitungen für Server oder einfach nur etwas grundlegendes, wie die Absicherung seines Betriebssystems, die Einrichtung einer "Music-Station" und vieles mehr.
 
Auch wenn ich nicht an nem Magazin interessiert wäre, wie macht HW Luxx das denn? Da gibts ja auch manchmal ein Heft - kauft das jemand; wie finanzieren die das?
 
porn()pole schrieb:
Wie wärs mit Internet-TV? (Problem hierbei: Wer moderiert? Soll ich? :D )
Ja du, aber 24 Stunden am Tag.

Ich glaube, dass das Heft zu wenig (aber doch noch genug) kaufen werden, da man ja auch alles im Internet lesen kann.
Fals es sich wirklich durchsetzen würde, dann währe ich froh, wenn es es auch als PDF zum donwnload geben würde.

mfg eigs
 
Meiner Meinung nach stimmt die Relation aus Nutzen und Aufwand in unserem Fall nicht. Wer hunderte Seiten Inhalt monatlich füllen muss, der muss Abstriche machen. Und die würden dann wohl beim Inhalt gemacht werden, der im Internet angeboten wird. Sprich: Berichte wandern ins Heft und nicht in der Form ins Internet. Wir würden also eine Leserschaft mit einem weiteren Printmedium aufbauen und online verlieren. Was bringt uns das?

Zumal hinzu kommt, dass die Berichte nicht wie bisher ausfallen können. Immerhin haben wir einige Oschis dabei, die mehrere Dutzend Seiten lang sind und so wirklich alles abdecken, was man zu einem Produkt und dessen Leistung wissen will. Ob da wirklich Platz in einem Heft für ist, wage ich zu bezweifeln. (Selbst mit einem optimierten Heftlayout müsste man wohl Abstriche machen.)

Printberichte sind also vom Informationsgehalt meistens schwächer. Online bringen wir dann auch keine ausführlichen Berichte mehr, weil unsere Arbeit ja im Heft steckt. Es ist also letztendlich zum Nachteil des Lesers, da er nicht nur weniger Informationen bekommt, sondern diese auch noch bezahlen muss.

Zumal ein weiteres Hadwaremagazin überflüssig ist. Es gibt viele und auch gute, nicht zuletzt aufgrund der schieren Überfüllung einiger Bereiche sinken die Verkaufszahlen von Fachzeitschriften. Wir würden uns da einen Markt aufhalsen, der sich auf einem sinkenden Ast befindet.
 
Möchte nur mal anfügen das ich CB schätze, weil es hier (wichtige) Informationen ZEITNAH und KOSTENLOS gibt.
Eine Zeitschrift würde ich nicht kaufen da diese zwei Punkte dann hinfällig sind.
 
Es gibt verschiedenste Zielgruppen. Wie erwähnt, ist nicht jeder "ein Kellerkind" und verbringt mehrere Stunden am Tag am Computer. Manchmal möchte man außerdem auch einfach (den Computer) abschalten, sich hinlegen/setzen und ein bisschen rumblättern, ohne, dass einem ein 19' Monitor zerquetscht.

Andere könnens ja auch! Im Allgemeinen wäre es ja nur eine Zielgruppenerweiterung.

Ich bin mir irgendwie sicher, dass niemand einen Nervenzusammenbruch aufgrund der schwierigen Entscheidung ziwschen einem Magazin und einer Homepage erleidet.
 
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