Adam Gontier schrieb:
1,35V ist zu viel.
Höher als 3,8Ghz kommt man nicht mir ner LuKü und für 3,8GHz braucht man keine 1,35V.
Frage mich, woher solche intimen Kenntnisse stammen. Mir scheint, mit jedem verstreichenden Monat sinkt die maximale Betriebsspannung für Chips der gleichen Strukturbreite um 10mV. Geiz ist geil, oder wie?
Adam Gontier schrieb:
Eigentlich sagt man ja +/- 10% vom VCore, aber wer hält sich schon dran?
Was soll denn bitteschön +/- 10% von VCore sein? Konfektionsgröße geteilt durch IQ, oder was? Körbchengröße mal Kopfumfang durch Lebensalter?
Schaltleistungskorrektur ist Wurzel aus Faktor (Takt) und wird auf die VID gerechnet, wobei für alle CPUs die gleichen Grenzen in Prozent gelten. 10% merkt so ein Teil nicht, 20% sind immer alltagstauglich (d. h. im Dauerbetrieb über 50.000 Betriebsstunden ohne Schaden verkraftbar), ab 30% wirds eng.
Und den Nerviddlern sei gepredigt: Eine Stunde Gaming kost allein fürs Game im Schnitt drei bis fünf Euro. Wer also alle hundert Stunden eine CPU verbrät, verballert damit immer noch weniger als jeder von euch für so Gelumpe wie Crysis, Grid oder wie sie nicht alle heissen. Meine CPUs laufen im Schnitt >10K Stunden mit +25% VCore (bezogen auf VID) im Dauerbetrieb und abgeraucht ist mir in 21 Jahren noch keine. Die leben alle noch. Und selbstredend unter Luft. Ich wohn ja nicht in der Kanalisation.
PS Wo wir schon mal... Zu Testzwecken habe ich meinem allerliebsten Quad auch schon mal knapp VID + 50% (Q6600, G0, VID=1,25, VCore 1,85V) verordnet, und der erfreut sich allerbester Gesundheit. Das einzige Zeichen von Elektromigration ist, daß er nach Monaten übervoltetem Dauerbetrieb seit kurzem keine FSB-Wall mehr hat. Vorher max. 475 MHz, inzw. 520 MHz. So eine Migration lass ich mir gern gefallen :-)
PPS Vom Nachmachen rate ich sicherheitshalber dennoch ab!