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Jupp53
Gast
Vorerkrankt bedeutet in der Regel einiges an Überlegungen zum weiteren Leben. Die Argumente sollten m.E. davon unabhängig betrachtet werden.xxlrider schrieb:Ich bin selbst vorerkrankt und habe Copd sowie Allergisches Asthma,trotzdem sehe ich Leben retten um den Preis eine ganze Volkswirtschaft gegen die Wand zu fahren kritisch.
Wer entschädigt die Unternehmen ?
und
Wie lange kann eine Wirtschaft halbe oder viertel Einnahmen aber weiterhin voll Preise und Mieten Wuppen ?
Ab welchem Punkt wird die Menschenfreundlichkeit um jeden Preis zum Eigentor ?
Eine ganze Volkswirtschaft vor die Wand fahren? Was heißt das? Im Moment mache ich mir wenig Sorgen, nichts zu essen zu haben und denke, die BRD bleibt wohlhabend genug, damit die Grundbedürfnisse Essen, Trinken, Wohnen, Kleidung, Gesundheitsfürsorge, Ausbildung für die Kinder nicht gefährdet sein müssen. Da gibt es wirklich Menschen, die in einer schlimmeren Lage stecken.
Wofür sind die Unternehmen in einer Marktwirtschaft zu entschädigen? Da sehe ich überhaupt rein gar nichts. Das sogenannte unternehmerische Risiko gibt es auch bei Katastrophen. Wer entschädigt die Arbeitslosen dafür, dass sie keine Beschäftigung bekommen?
Was zu überlegen ist, wie das Wirtschaften und die Beschäftigung in Zukunft zu gestalten sind und welche Grundsätze wichtig sind. Wenn der Staat Kredite vergibt erwarte ich als Steuerzahler, dass in einem kapitalistischen System diese Kredite mit Gewinn für den Staat vergeben werden oder aber mit Forderungen an die Gestaltung des sozialen Zusammenlebens verknüpft werden. Also: Unternehmen, die spezielle Kredite bekommen, dürfen keine Dividende zahlen, bis die Kredite zurückgezahlt sind. Boni an Vorstände und Aufsichtsräte sind nicht zu zahlen. Das Maximaleinkommen im Unternehmen darf nicht mehr als das 20fache oder 25fache des Minimaleinkommens betragen. Produktreihen werden nur unterstützt, wenn sie bestimmten ökologischen Kriterien entsprechen. Da gibt es eine Reihe sinnvoller Dinge zu erledigen.