CPU-Temperatur XP 2600+

Sensei21

Captain
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Hallöchen :-)

Zu Weihnachten hab' ich 'nen neuen PC mit Athlon XP 2600+ geschenkt bekommen und hätte einige Fragen zur CPU:

- Ist es normal, dass die CPU unter Maximallast (z.B. 3 Stunden Videobearbeitung) 60°C warm wird? ("reale Temperatur", wird bei AsusProbe angezeigt)
- warum zeigt das Bios (Phoenix Bios, Asus A7N8X) immer eine um 10°C (10K für die Physiker unter euch *g*) höhere Temperatur an als die CPU tatsächlich hat


- läuft der Nforce2 optimal mit einem 256mb- und einem 512mb-ramriegel (beide pc2700)

das wärs' auch schon

Tschüß...
... und danke schon einmal im Voraus
 
1. Der Athlon XP 2600+ gehört zu den neuesten und schnellsten AMD-Prozessoren und wird dementsprechend unter fast Volllast (wie z. B. 3 Stunden Videobearbeitung) richtig warm. 60° sind daher vollkommen normal, auch weil nicht jeder Kühler für solch einen neuen Prozessor optimal ausgelegt ist. 75° sollten aber nicht überschritten werden. Falls es dich aber trotzdem stört, frag beim Händler deines Vertrauens nach einem guten Kühler. Bedenke, dass dann aber 30-50 Euro auf dich zukommen werden.

2. Viele Mainboardhersteller packen einen Sicherheitsabstand auf die CPU-Temperatur. Somit soll verhindert werden, dass die CPU erst gar nicht real die kritische 75° erreicht und deswegen schon bei 65° meckert. Bei meinem Mainboard wurden gleich mal 20° hinzugezählt. Jeder, der dann in mein Bios schaut, bekommt erstmal einen Schock, weil da 75° stehen!:rolleyes: Also, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen!

Ob der Nforce2 optimal mit 768 Ram läuft, kann dir kaum jemand sagen, schließlich ist das Mainboard noch zu neu! Prinzipell sei aber gesagt, dass 768 Ram wunderbar für diesen Chipsatz sind, ebenso gut aber auch 1024 und 512 Mb Ram. Unter 512 Ram aber nicht, weil Videobearbeitung doch etwas mehr Arbeitsspeicher beansprucht, daher lass es einfach so. Nur über 2 Gigabyte Ram solltest du nicht gehen, darüber soll der Chipsatz (noch) Probleme verursachen. Aber ich denke, so viel brauchen nicht wirklich jemand
 
1. Da das Board die Diode ausließt, dürfte der Wert im Bios sehr exakt stimmen.
(Wenns das Bios nicht mal richtig rausbekommt, dann erst recht nicht so ein Tool)
2. Optimal (Also im Dual Channel Betrieb) läuft der NForce meines Wissens nach nur, wenn auch 2 identische (bzw. zumindest identisch große) Speicherriegel drin sind. Also weg mit dem 256er und 2x 512 rein.
 
warum den 256 weg?
die 2 und 3 bank werden ja zusammen gezogen. also enn er jetzt noch ein 256 kaufen würde und den 512 in der 1 slot und die beiden 256 jeweils in den 2,3 wären beide 512 mb groß also perfect fürs nfore2!
 
Original erstellt von blurry
warum den 256 weg?
die 2 und 3 bank werden ja zusammen gezogen. also enn er jetzt noch ein 256 kaufen würde und den 512 in der 1 slot und die beiden 256 jeweils in den 2,3 wären beide 512 mb groß also perfect fürs nfore2!
Ich bezweifel ziemlich stark, dass das hinhaut.
 
Hab nen xp2400 auf 166*12,5 getaktet also genau wie der xp2600.
Die CPU läuft auf dem Asus A7V8X ohne Last bei 39° und bei Vollast nie über 50°.
Gekühlt wird es mit dem Volcano 9 bei 4000rpm.
 
Hi an alle!

Erstmal danke an "generic003", "Blutschlumpf" und "blurry" :-)

Ich denke, dass damit mein "Problem" gelöst ist *g*

Anfangs war ich schon geschockt, als mein Mainboard bei der CPU-Temperatur 69°C (!) anzeigte. Doch da ich jetzt weiß, dass die Temperatur (danke nochmals "generic003") real um 10-20°C darunter liegt und 70°C durchaus normal sein sollen, kann ich ruhigen Gewissens mehrere Stunden mit meinem Rechner Zocken und Arbeiten :-)))))))))

Bezüglich des Dual-Channel-Betriebs werde ich mich in nächster Zeit mal schlau machen :rolleyes: (HoPa des Herstellers oder so)
 
Ich will ja nicht meckern, aber das mit dem Bios stimmt so nicht !!!

Wenn das Board einen Diode zum auslesen hat, dann ist das die reale Temp!!!!

Die "alten" Mainboards haben das über den Temp-Fühler gemacht und hier hat das Bios bis zu 20 Grad zu wenig angezeigt !!!!

Es stimmt zwar, das Hersteller einen kleinen Spielraum mit einrechnen der liegt aber höchtens bei 10 Prozent !!!

Also, wenn du genau wissen willst wieviel dein Proz aushält, dann schau unter http://www.amd.de/ nach.

Und 60 Grad unter Volllast, sind nicht unbedingt zuviel, es geht aber auch deutlich weniger. An Deiner Stelle würde ich den Lüfter auswechseln. Nehme unbedingt einen mit Kupferkern und nehme gute Wärmeleitpaste (Arctic Silver III) dann solltest du das "Temp-Problem" in den Griff bekommen.
 
Moin, moin an alle!

Danke "Leon" für deinen Tip:
Ich hatte garnich' daran gedacht auf der Seite von AMD nachzuschauen :-)

Du hast Recht:
zwischen der Temperatur, die im Bios angezeigt wird (z.B. 60°C) und der Temperatur, die unter Windows mit "Asus-Probe" angezeigt wird, besteht eine Differenz von 10°C
 
Ich weiß zwar nicht was du für einen Kühler hast aber bei meinem Arctic Copper Silent TC läuft mein 2400+@ 2800+ wunderbar "Kalt". Mein Board beherscht auch die Auslesung aus der Diode und hat mir noch nie mehr als 55°C angezeigt. Der Kühler is auch nicht so teuer. Ich kann ihn nur empfehlen
 
mal generell zu den Temperaturanzeigen (BIOS oder Software - egal):

da es absolut kein Standard ( also ne art ISO ) dafür gibt, sind die exakten Werte von den einzelnen System nicht vergleichbar:

1. Die Messfühler unterscheiden sich ( früher noch von Board zu Board, jetz sind sie zumindest bei den Prozessoren zumindest eines Herstellers gleich )

2. Die sog. Monitoringchips unterscheiden sich und interpretieren die Signale von den Meßfühlern unterschiedlich

3. die Software fügt zu den Daten noch Korrekturfaktoren ein, wie der Hersteller halt grade meint, "gute" Anzeigen zu bekommen


ergo kann man nur grobe Grenzwerte als allgemeingültig ansehen, bei einem Temperatursensor im Sockel des Boards z.B. wäre der nach oben bei 60°C (wobei aber halt auch noch Systeme mit angezeigten >60°C stabil laufen können)


zum 2600+: praktischerweise gibts da ja jetzt Abschaltungskriterien, an denen man sich orientieren kann, wenn die Grenztemperatur bei 85°C im BIOS angegeben ist, dann wäre auch eine angezeigte aktuelle CPU-Temp. von 70°C noch voll ok, man sollte bloss bei allen Angaben noch min 5-10K Toleranz mit einbeziehen!

ps: wenn ihr also ma wieder was seht wie "meine CPU hat 44°C - meine 43°C Ätsch!" könnt ihr die auslachen, weil schon messtechnisch totaler schwachsinn...
 
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