News CPU-Upgrade per Board: Schenker Element 16 startet für 1.499 Euro

Chismon schrieb:
Nur zwei NBB Angebots-Beispiele, die zeigen wie dreist der preisliche Ansatz für des Schenker Elements 16 (Bauernfänger Notebook) ist:
Man kann ja den Preis kritisieren, aber das dann mit Auslaufmodellen und Geräten vergleichen, die weder bei CPU noch Bildschirm gleichziehen, ist auch irreführend.
Den Oled beim Lenovo sehe ich noch am ehesten, aber auch da: kein Panther Lake, kein WQHD@120hz.
Kann man bevorzugen wie man möchte, aber gerade die CPU wird den Preis treiben.

Und ja, den verlöteten RAM find ich auch unschön, und widersprüchlich zur Zielgruppe, auch wenn man da scheinbar einen Workaround hat.
 
Also das " Ein Hall-Sensor erkennt das Öffnen und trennt den Akku automatisch vom Mainboard. " + Schnellverschlüsse ist schon nice :)

Sonst, naja, ds mit dem RAM wurde ja bereits erwähnt.

Für die Noobigkeit:
Was mich natürlich zur Frage bringt, wie schaut es denn da mit Dual Channel aus :/
also geht es nur flotter, bis die verlöteten 8GB Voll sind, oder oder :/ ?
 
Auch wenn es viele nicht mehr kennen werden, früher konnte man CPUs austauschen, INDEM MAN EINFACH DIE CPU GETAUSCHT HAT. Da war nichts verlötet, man konnte alles tauschen.

RAM, CPU, GPU, alles kein Problem.
 
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Modularität als übergeordnetes Designprinzip aber dann verlöteter RAM bei einem 1600€ Einstiegspreis ist Ja mal völlig bescheuert.
 
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Chinaquads schrieb:
Auch wenn es viele nicht mehr kennen werden, früher konnte man CPUs austauschen, INDEM MAN EINFACH DIE CPU GETAUSCHT HAT. Da war nichts verlötet, man konnte alles tauschen.

RAM, CPU, GPU, alles kein Problem.
Im Notebook? Das war nur selten der Fall, wenn mal Desktop-Komponenten verbqut wurden.
 
Die Idee ist super die Frage und die ist entscheidend was passiert mit den getauschten Boards und muss man sich dann ständig eine neue Windows Lizenz kaufen. Aber die Idee an sich ist klasse. Wäre nicht der aktuelle Preis generell.
Ergänzung ()

Sebbi schrieb:
sorry, aber verlöteter RAM geht gar nicht bei einen Laptop. der modular und Wartungfreundlichkeit wirbt, egal ob Kompromiss oder nicht.
Würde ich gernell vermeiden wollen. Aber da gebe ich recht das finde ich schon bei normalen Geräten ein Unding. Dann wäre ich doch raus leider.
Ergänzung ()

theGucky schrieb:
nur 8GB sind verlötet. Dazu kommt ein normaler SO-DIMM Stick.
Die Basisversion hat so 8+8GB RAM.
Nein einfach nur nein. Waurm nicht 2 freie Slots. Oder wie am PC 4.
8 GB verlötet und auch noch 8 GB geht 2026 mal gar nicht.
Ergänzung ()

XMG Support schrieb:
Defekte einzelner DRAM-Bausteine sind in der Praxis zwar selten, ausschließen kann man sie natürlich nicht. Genau für diesen Fall haben wir deshalb zusätzlich die Möglichkeit vorgesehen, den Onboard-RAM automatisch bzw. manuell zu deaktivieren und das Gerät ausschließlich mit dem SO-DIMM weiterzubetreiben:
Warum nicht 2 freie Slots wo 8 GB vorinstalliert sind und man selbst austauschen kann, oder wenn möglich 4 freie Slots. Warum ging das früher HP Pavion dv5-1190Eg, Acer Aspire 5, 517-53 und heut ist das nicht mehr möglich? So Laptops würde ich maximal geschenkt nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
PhiE schrieb:
Danke für den Tipp, völlig richtig. Beim nächsten Mal bitte meinen Foren-Nick verlinken, dann ist es wahrscheinlicher, dass ich es auch lese, vor allem, falls der Kommentar nicht gleich vorne steht.
War zu blöd um den im ersten Post zu finden. :P Einfach nicht daran gedacht.
 
wagga schrieb:
Warum nicht 2 freie Slots wo 8 GB vorinstalliert sind und man selbst austauschen kann, oder wenn möglich 4 freie Slots.

Das wurde schon in der News und vom XMG Support erklärt

XMG Support schrieb:
Ursprünglich war LPCAMM2 vorgesehen; aus Kosten-, Verfügbarkeits- und Platzgründen wurde es für diese Generation schließlich 8 GB DDR5 onboard + ein frei zugänglicher SO-DIMM-Slot.
 
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Bei meinem 5 Jahre alten XMG hat der Monitor den Geist aufgeben. Dafür gab es keinen Ersatz mehr laut XMG Support. Mainboard Tausch hin oder her. Wenn der Rest nicht hält, und es dafür keine Reparaturmöglichkeit gibt, ist das Angebot Augenwischerei.
 
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Sich 2026 über Preise und RAM - Ausstattung zu beschweren ist verständlich, aber Schenker hier Schrottproduktion vorzuwerfen halte ich für gewagt.

Den verlöteten RAM hätte man aber schon auf 16GB anheben können, dann ist man mit weiteren 16 schon bei fluffigen 32GB im Dual-Channel und kratzt ohne Speicher-Erweiterung nicht an der Unbenutzbarkeit.

Sonst macht das Konzept schon vieles richtig. Natürlich kein Framework, aber die Richtung stimmt schon. :)
 
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Chinaquads schrieb:
Nein, war früher mehr die Regel, als die Ausnahme. Ich sag nur MXM.
Die Regel war das nicht wirklich.
Ja, es gab Modelle mit gesockelten CPUs. Ja, es gab Modelle mit MXM Slot fuer die GPU.
Und was hatte man davon? In den allermeissten Faellen garnix.

Staerkere CPU? Sorry, das Kuehlsystem kann das nicht.
Bessere Grafikkarte? Ja, wir haben hier das Modul, das 50% (oder mehr!) des Neupreises des Notebooks kostet. Und ach ja, das drosselt auch, weil das Kuehlsystem dafuer nicht ausgelegt ist.
Und Module anderer Hersteller waren in der Regel geblockt und funktionierten nicht.
 
Guten Morgen!

vielen Dank weiterhin für das Interesse und das ehrliche Feedback hier im Forum.
Ich möchte gern noch auf ein paar weitere Kommentare eingehen und Rückfragen beantworten.

fox40phil schrieb:
modulare GPU wäre schön :)... mit Optionen zu profi GPUs mit viel Vram
Eine modulare dGPU wäre technisch natürlich reizvoll - Framework zeigt ja, dass so etwas grundsätzlich machbar ist. Für die SCHENKER ELEMENT-Serie ist das aber für die nahe und mittlere Zukunft beinahe ausgeschlossen. Das Eco-System ist einfach nicht darauf ausgelegt, und unser ODM-Partner Pegatron ist mit der für dieses Modell zuständigen Business Unit auch traditionell nicht im Gaming- oder dGPU-Workstation-Bereich unterwegs.

Profi-GPUs mit besonders viel VRAM, also beispielsweise aus der NVIDIA-RTX-PRO-Klasse, sind in unserem Portfolio allgemein ebenfalls praktisch ausgeschlossen. Dafür spielen wir stückzahltechnisch schlicht nicht in der richtigen Liga. Nach unserer Erfahrung hat NVIDIA die Möglichkeiten für kleinere Hersteller über die Jahre eher weiter eingeschränkt. AMD ist bei dedizierten Laptop-GPUs derzeit ebenfalls nur sehr begrenzt präsent und für neue Designs kaum eine realistische Alternative.

Für deutlich wahrscheinlicher halte ich deshalb Plattformen mit immer stärkeren integrierten GPUs bzw. großen APUs. Apple Silicon, Strix Halo, Panther Lake mit 12 Xe3-Cores und inzwischen auch NVIDIA N1X/RTX Spark zeigen, in welche Richtung das gehen kann.

Das sind alles Dinge, die man für zukünftige Generationen der SCHENKER ELEMENT-Serie ins Auge fassen kann. Bitte füllt hierzu auch gern unsere Umfrage aus - die Frage nach größeren iGPUs ist dort einer der auswählbaren Punkte:
Die Umfrage ist anonym und lässt sich in weniger als 5 Minuten ausfüllen. Es hilft, vorher den Deep-Dive-Artikel gelesen zu haben.

Sebbi schrieb:
WENN mal es tatsächlich so ein Board bei euch aufschlagen sollte im Rahmen der Garantie / Gewährleistung, wo nachweislich nur der RAM Baustein defekt ist, wie geht ihr vor ?
Tauscht ihr auf Kundenwunsch nur den RAM Baustein dann aus (oder lasst austauschen) und stellt ihr es dem Kunden wieder zur Verfügung bzw als Refurb Modul in einen Shop, wenn der Kunde einen Austausch wünscht?
Gute Frage. Dazu haben wir für das ELEMENT noch kein festgeschriebenes Konzept. Zunächst haben wir ja ebenfalls Garantie auf die Mainboards bei unserem ODM-Partner. Sollte sich defekte Mainboards über die Jahre ansammeln, werden die zum Vorlieferanten geschickt und gegen Neuware getauscht. Wie dieser dann mit diesen Boards umgeht, ob er sie refurbished, werden wir in Zukunft mal in einem Update unseres Artikels offenlegen.

Bei Notebook-GPUs haben wir in der Vergangenheit aber auch in Deutschland schon Reballing-Strategien angewendet. Ob sich das finanziell lohnt, hängt immer ein wenig vom Einzelfall bzw. der Chipgeneration ab. Chip-Level-Reparatur ist aber durchaus möglich. Ich nehme das Thema mal mit für zukünftige Content-Updates.

F4T4L1TYftw schrieb:
Also das " Ein Hall-Sensor erkennt das Öffnen und trennt den Akku automatisch vom Mainboard. " + Schnellverschlüsse ist schon nice
Jupp, ist ganz nett. Es erleichtert uns auch die Assemblierung im BTO-Verfahren.

F4T4L1TYftw schrieb:
Was mich natürlich zur Frage bringt, wie schaut es denn da mit Dual Channel aus :/
also geht es nur flotter, bis die verlöteten 8GB Voll sind, oder oder :/ ?
Genau. Wenn Channel 1 nur 8 GB hat, sind maximal 16 GB Dual Channel möglich. Weitere Details haben wir hier im Artikel erläutert: Wie funktioniert Intel Flex Memory / Dual Channel?

wagga schrieb:
Die Idee ist super die Frage und die ist entscheidend was passiert mit den getauschten Boards und muss man sich dann ständig eine neue Windows Lizenz kaufen.
Gute Frage. Nehm ich mit in das nächste Artikel-Update.

Grundsätzlich ist es ja nicht neu, dass man bei einer RMA bzw. einem Garantiefall mal ein Board tauscht. Der Lizenzschlüssel lässt sich übertragen. Interessant wird es erst, wenn das Board eine völlig neue Plattform ist und ob Microsoft dann noch gewillt ist, die Lizenz zu aktivieren. Ich werde dazu für das nächste Update mal den aktuellen Stand in Erfahrung bringen.

wagga schrieb:
Nein einfach nur nein. Waurm nicht 2 freie Slots.
Besonders glücklich sind wir damit auch nicht, aber für die erste Generation (also die jetzt gelaunchte Generation) ging es nicht anders. Aus unserem Artikel:


In einer frühen Phase der Entwicklung sollte das ELEMENT 16 überhaupt keinen klassischen DDR5-SO-DIMM-Speicher verwenden. Stattdessen war LPDDR5X vorgesehen - allerdings nicht fest verlötet, sondern in Form von LPCAMM2. LPCAMM2 verbindet die Vorteile von LPDDR5X - hohe Speicherbandbreite, niedrige Leistungsaufnahme und kompakte Abmessungen - mit einem austauschbaren Modul. Ein einzelnes LPCAMM2-Modul bindet zudem beide Speicherkanäle an.

Für dieses Projekt entwickelte sich das LPCAMM2-Ökosystem jedoch nicht schnell genug zu einem Preis- und Verfügbarkeitsniveau, das von den beteiligten Partnern für eine breite Serienfertigung als tragfähig angesehen wurde.

Zu diesem Zeitpunkt waren wesentliche Eckpunkte des Geräts bereits definiert: Größe und Form des Mainboards, Akku, Kühlsystem und die Position zahlreicher anderer Komponenten. Zwei klassische SO-DIMM-Steckplätze nachträglich unterzubringen, hätte umfangreiche Änderungen am Mainboard- und Innenraumlayout erfordert und das Projekt entsprechend verteuert und verzögert.

wagga schrieb:
Oder wie am PC 4.
Bißchen Offtopic, aber weil's gerade passt: Einen Laptop mit vier SO-DIMM-Slots haben wir übrigens im SCHENKER KEY 18 Pro. Das bringt aber nochmal ganz eigene Herausforderungen mit sich. Mainboards mit besonders vielen RAM-Slots haben immer mit der Signalqualität der DRAM-Kanäle zu kämpfen und sind oftmals darin limitiert, wie hoch der RAM takten kann. Für das KEY 18 Pro haben wir dazu eine eigene Dokumentation.

VG,
Tom
 
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Finde den Ansatz 1 8gb DIMM zu verlöten zwar auch nicht Optimal, der Grund ist aber ordentlich ausgeführt, aufgrund der Marktlage verständlich.

Ich finde 1650 € für Ultra 7 356H, 16gb Ram 1tb SSD, Wifi 7 und vor allem 36 Monate Garantie sehr fair. Die selbe Konfiguration kostet bei Framework einfach das Doppelte.
1786608234951.png


Zumal Schenker ja nicht neu ist und bei den Kunden und seriöseren Reviewern wie Notebookcheck ja auch sehr beliebt zu sein scheint. Mit ähnlichen Display und Alu Chassis kriegst das auch nicht bei den großen OEMs günstiger.
 
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HolySkillet schrieb:
Den Oled beim Lenovo sehe ich noch am ehesten, aber auch da: kein Panther Lake, kein WQHD@120hz
Den Lenovo Yoga 7 Slim Laptop bekommst man auch wahlweise (nicht einmal im Angebot) mit einem AMD AI 5 Prozessor, der dem Panther Lake ziemlich ebenbürtig sein dürfte und was möchte man mit einem 120 Hz (Gaming-)Display bei gerade einmal einem 5er Reihe Panther Lake Prozessor, da bietet der OLED des Lenovo definitv mehr und das Gerät ist regulär trotzdem ca. 300 Euro günstiger.

Das Samsung Galaxy Book 5 360 Auslaufmodell mit AMOLED Touch hat immerhin einen Core Ultra 7er Prozessor (was auch am Ursprungspreis deutlich wird, der anzeigt, dass es eine Klasse über dem Element 16 rangiert) und es ist auch ansonsten für knapp unter 1000 Euro aktuell ein ziemlicher Schnapper, nur hat es eben keinen so starken NPU Unsinn an Bord/im Prozessor verbaut.

Das ASUS TUF Gaming A 16 Laptop für 1199 Euro macht mit der verbauten RTX 5060 (dann bekommt man angemessene 165Hz, zwar in Full HD, aber das ist der Gaming-Laptop-dGPU-Leistung nach angemessen; mit der Schenker Element 16 Arc iGPU kann man nur alte oder ziemlich anspruchlose Spiele lohnend in WQHD mit über 60 fps auf dem 120 Hz Display betreiben) dann in Sachen Leistung kurzen Prozess mit dem Element 16.

Für letzteres wären vielleicht knapp 1000 Euro akzeptabel für das Gebotene (der an sich löbliche Modularitätsansatz passt gar nicht zum verlöteten, damit konterkarierenden RAM), aber niemals die dreist veranschlagten knapp 1500 Euro in der Startkonfiguration (womit es zurecht prädestiniert ist, wie Blei im Händlerregal zu liegen).
Zusammen mit dem unausgegorenen Modularitätsansatz sehe ich nicht, daß die mittlere teure Panther Lake CPU irgendeinen spürbaren/lohnenden Mehrwert bieten würde (vielleicht eine etwas längere Laufzeit als die o.g. Geräte, aber das begründet m.E. nicht diese massive Preisdifferenz).
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade. Mit unverlötetem RAM wäre es interessanter gewesen. Nicht mein Problem, wenn der OEM/ODM das nicht hin bekommt. Hier sollten vllt. mehr der Systemintegratoren an einem Strang ziehen. Nutzen ja eh fast alle irgendwelche Tongfang, Clevo, Pegatron etc. Barebones.

Gen2 wird vllt. nochmal interessant.
Ergänzung ()

fox40phil schrieb:
modulare GPU wäre schön :)... mit Optionen zu profi GPUs mit viel Vram
Werden wir so nicht mehr sehen. Alle großen Hersteller (Dell, HP, Lenovo) verwenden entweder MXM in abgewandelter Form oder etwas anderes, proprietäres. Da gibt es leider auch keine Bestrebung für Einheitlichkeit.
 
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Grundkurs schrieb:
Modularität als übergeordnetes Designprinzip aber dann verlöteter RAM bei einem 1600€ Einstiegspreis ist Ja mal völlig bescheuert.
XMG Support schrieb:
Ursprünglich war LPCAMM2 vorgesehen; aus Kosten-, Verfügbarkeits- und Platzgründen wurde es für diese Generation schließlich 8 GB DDR5 onboard + ein frei zugänglicher SO-DIMM-Slot.
Da muss mich wirklich deutlich unter die Kritiker einreihen @XMG Support , ohne die Zahlen zu kennen ist verlötet + SO-DIMM stehts die schlechteste Lösung von allen.
Mein HP zBook 8 G1a hat 2xSO-DIMM, bei Lenovo und Dell gibt es immer häufiger LPCAMM2, bei Framework auch. Wenn der Platz auf dem Board nicht für 2xSO-DIMM gereicht hat, war das kein gutes Design und man hätte bei LPCAMM2 bleiben sollen.

Die Lösung zur Überbrückung der Speicherkrise ist Modularität, nicht von vornherein limitierter Speicher.
Ein Board mit 8GB verlötetem Speicher wird für Dualchannel immer auf 16GB limitiert bleiben, alles darüber wird nur mit 64Bit angesprochen. Maximal wären momentan auch nur 56GB oder 72GB möglich, davon dann 40/48GB im Singlechannel.
Von so einem Mist hat sich Lenovo nach Raptor Lake bei den Thinkpads verabschiedet, aktuell gibt es das dort nur bei Ideapad Slim 3 und einigen älteren 5.
Hinzu kommt, dass ihr DDR5-5600 gewählt habt, obwohl es CSO-DIMM mit DDR5-6400 gibt und die APU selbst das auch unterstützt. Die APUs der Core Ultra X-Reihe unterstützen sogar DDR5-7200.

Ich hatte große Hoffnungen auf das Konzept gesetzt, aber dies und die Entscheidung, den Mainboardtausch nur bei Schenker vornehmen lassen zu können, machen es relativ uninteressant. Da kann ich ja noch eher bei meinem zBook selbst das Mainboard tauschen lassen.
Selbst wenn ihr das beim nachfolgenden Board ändert, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Wer sich jetzt dieses Notebook nicht kauft, wird in der nächsten Generation wieder die Zusicherung von ein bis zwei Upgrades wollen, um das Konzept sinnvoll zu finden.

Ich finde es übrigens gut, dass ihr bei den Anschlüssen einen anderen Weg gegangen seid als Framework, wo das zwar sehr modular ist, aber doch eingeschränkt durch die größe der Module und weil immer intern ein USB-C-Port gebraucht wird. Da bleiben doch einige Möglichkeiten auf der Strecke.
Chinaquads schrieb:
Auch wenn es viele nicht mehr kennen werden, früher konnte man CPUs austauschen, INDEM MAN EINFACH DIE CPU GETAUSCHT HAT. Da war nichts verlötet, man konnte alles tauschen.

RAM, CPU, GPU, alles kein Problem.
Dazu muss man aber sagen, dass 1. mobile CPUs nie frei zu konkurrenzfähigen Preisen erhältlich waren. Es war fast immer nur eine Option, um ein recht altes Notebook aufzurüsten, nie in der aktuellen oder gerade vergangenen Generation, da die CPUs zu teuer und schlecht erhätlich waren.
2. hatten auch Desktop CPUs damals noch viel kleinere Sockel mit weniger Pins und die mobilen Sockel waren noch kleiner, AFAIR alle PGA und die CPUs ohne IHS. Die letzten gesockelten CPUs gab es glaub ich von Intel als Haswell von Ende 2013/ Anfang 2014 mit 946 Pins, bei AMD als Trinity-Refresh "Richland" mit Piledriver-cores von 2013 mit 722 Pins.

Ich bezweifle stark, dass moderne mobile CPUs noch so gestaltet werden können, dass überhaupt so kompakte Sockel wie damals möglich wären, geschweige denn welche, die den heutigen Vorstellungen von Laptops gerecht würden. Das wären weiterhin nur DTRs, die es auch heute noch tlw. mit Desktop-CPUs gibt. Wer Notebooks aus dieser Zeit generell und mit o.g. gesockelten CPUs kennt, weiss, dass das ganz schöne Klopper sind.

Naitrael schrieb:
Im Notebook? Das war nur selten der Fall, wenn mal Desktop-Komponenten verbqut wurden.
S.O., bis 2013/14 gab es immer auch gesockelte mobile CPUs.

Chinaquads schrieb:
@Naitrael Nein, war früher mehr die Regel, als die Ausnahme. Ich sag nur MXM.
Naja, am Ende eher die Ausnahme als die Regel und MXM ist ein ganz schlechtes Beispiel, das hat sich nie durchgesetzt außer bei den allerfettesten Gaming-DTR. Verlöteter RAM ist eine Entwicklung, die sich in den letzten ca. 10 Jahren leider immer weiter verbreitet.
 
Die Idee ist klasse, die Umsetzung mit dem RAM natürlich suboptimal, wobei ich nachvollziehen kann, dass es momentan gerade für kleinere Hersteller schwierig sein kann, überhaupt an Arbeitsspeicher zu kommen - da muss man dann sozusagen nehmen was man kriegen kann.

Die große Frage dürfte die Langlebigkeit der Plattform sein. Ich verstehe schon das Argument, diese von dem kommerziellen Erfolg abhängig zu machen, aber ich bin mir nicht sicher, wie viele Käufer sich wirklich für ein aufrüstbares Notebook entscheiden, wenn unsicher ist, wie lange es unterstützt wird - besonders, weil es Alternativen gibt. Framework hat bereits bewiesen, dass sie ihre Plattformen lange unterstützen und hat obendrein noch das Konzept mit der modularen IO zu bieten.

Dennoch ist das ein großer Schritt in die richtige Richtung und ich hoffe, dass wir noch mehr davon sehen werden.
 
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XMG Support schrieb:
Der Speicher lässt sich über einen SO-DIMM-Slot aufrüsten. Die Startkonfiguration auf bestware beginnt bereits bei einer solchen Konfiguration mit 8 + 8 GB.

...was im Gegenzug bedeutet, alles oberhalb von 16 GiB läuft nicht mehr im Dual Channel...

Was ich für eine ziemliche Notbremse halte.
 
Tigerfox schrieb:
Die Lösung zur Überbrückung der Speicherkrise ist Modularität, nicht von vornherein limitierter Speicher.
Ein Board mit 8GB verlötetem Speicher wird für Dualchannel immer auf 16GB limitiert bleiben, alles darüber wird nur mit 64Bit angesprochen. Maximal wären momentan auch nur 56GB oder 72GB möglich, davon dann 40/48GB im Singlechannel.
Araska schrieb:
Was ich für eine ziemliche Notbremse halte

dazu sei aber auch gesagt, das DDR5 nicht so sehr den Performence Verlust hat im SingleChannel als DDR bis DDR4, da DDR5 quasi schon DC intern macht auch mit einen Modul.
https://www.oscoo.com/de/news/ddr4-vs-ddr5-ram-evolution-or-revolution/
Es ist dennoch kein Ersatz für echten Dualchannel.
 
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