News Cryorig C7 G: Graphen-Schicht verbessert Kühlleistung des C7 Cu

Wishbringer

Commander
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oder wie viele auf einer waagerechten Fläche senkrechtstehende sehr lange atomdicke Blätter die unterschiedlich hoch sind.
Und jedes dieser Blätter ist eine Graphenlage.
Es gibt nicht mehrere Lagen nebeneinander, die das Trägermaterial bedecken, sondern nebeneinander.
Und jede dieser Lagen leitet die Wärme über seine Höhe hinweg.
 

Hardware-Fan

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Es gibt nicht mehrere Lagen nebeneinander, die das Trägermaterial bedecken, sondern nebeneinander.
Okay der Satz macht keinen Sinn für mich. Aber den Rest habe ich verstanden:

Hast du einen Link bei dem dieses Phänomen des Wärmeleitens erklärt wird? Habe dich jetzt so verstanden wenn ich einen Graphenkühler hätte dessen Lagen von Prozessorkern über z.B. 3cm wegführen (viele parralel aber eben lang genug) und das gleiche dann über 10cm - das die Wärme besser bei dem langen Graphen abgeführt wird? Bzw. sich der wärmste Punkt dann am Ende der Graphenlagen befindet (am weitesten vom CPU Kern entfernt)?

Das klingt ja fantastisch!
 

Wishbringer

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Samez

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Also mir erschließt sich ehrlich gesagt noch nicht, warum mit zunehmender Größe Atomschwingungen (Wärme) besser weitergegeben werden soll, das hört sich so unintuitiv an, dass es fast schon nach Quantenmechanik schreit.
Davon unabhängig steigt mit der Größe die Wahrscheinlichkeit für Gitterdefekte (z.b. Fremdatome / funktionelle Gruppen usw.) Und somit einer Verfremdung der Materialeigenschaften im Vergleich zum Ideal.
Prozesstechnisch wird es spannend wie man das Graphenschichtwachstum senkrecht zur Haftschicht hinbekommen will - vorausgesetzt man will die Wärme nicht doch gleichmäßig über die Kühlkörperoberfläche verteilen.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da ging der Spruch: Graphen ist Graphit der maximal 5-10 Atomlagen dick ist.
 

Wishbringer

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Warum es so ist, erschließt sich mir auch nicht.

Es ist den Forschern bei Messungen aufgefallen und ist nicht eine erwartete Eigenschaft aus vorherigen Berechnungen und Hypothesen.

Es widerspricht ganz klar dem klassischen Fourierschem Gesetz.

Daran sieht man, dass der Kosmos noch einige Wunder bereithält,
sonst hätten wir sie mit unserer Intuition ja bereits längst gefunden.
 
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