1GHz mehr Takt bringen bei niedrigen Details zwar bis zu 28% mehr fps, doch da schon 1.86GHz für eine absolut flüssige Framerate ausreichen, ist das praktisch egal. Dreht man alle Regler eine Stufe nach oben, kann sich der E6300 @ 2.4GHz von dem normalen E6300 um 44% absetzen, die mit 2.8GHz getaktete CPU bringt es im CPU-Benchmark auf mehr als das doppelte an Bildern pro Sekunde - bei einer Taktsteigerung von nur 29% respektive 51% mehr ein überaus erstaunliches, aber reproduzierbares Ergebnis. Der GPU-Benchmark fällt bei "middle" dagegen sichtlich GPU lastiger aus, hier rücken die Prozessoren eng(er) zusammen, bei "low" kann sich die Radeon entfalten und beschleunigt die fps um bis zu rund 30%. Das Crysis im Endeffekt aber zumindest mit der X1900XT/512 absolut Grafikkarten abhängig ist, zeigen die hohen Details - auch im CPU Benchmark gibt es praktisch keine Unterschiede zwischen den unterschiedlich schnellen CPUs. Eine schnellere Karte, zB der 8800 Serie kann hier jedoch noch etwas mit den beiden höher getakteten CPUs skalieren. Auffällig über alle Benchmarks und Settings hinweg verwundert die Tatsache, dass beide CPU Kerne bei egal welchem Takt nur mit rund 70% ausgelastet sind, nur in wenigen extrem fordernden Augenblicken werden über 90% Leistung benötigt, ein fiktiver SingleCore E6300 mit 1.86GHz (ein Kern via boot.ini deaktiviert) liegt "nur" etwa 20% hinter seinem Bruder mit zwei Herzen, allerdings ruckelt es öfters bedenklich. Nutzer eines älteren 939 Systems mit einem flotten 4000+ oder auch FX-55 können mit einer X1950Pro also guten Gewissens Crysis spielen - Unreal Tournament 3 dagegen verkommt auf einem SingleCore zu einer üblen Ruckelpartie, Spielspaß kommt hier nicht auf.