D915 - evtl. Hitzeschaden - noch zu retten?

einmaluser

Ensign
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Hallo,

ich habe für meinen Neffen einen PC zusammengebaut mit einem Pentium D915, MSI G965MHD, einer Promise IDE-Controller Karte (da das MB den onboard IDE nur über USB anspricht), Geforce 7300 und ner 200er IDE Platte.

Die CPU samt Lüfter hatte ich bei Ebay gebraucht erstanden und nach anfänglichen Problemen mit einem Asrock Board dann mit dem MSI zum laufen gebracht.

Auf dem Lüfter steht leider keinerlei Information drauf, weder Hersteller noch Modell - er hat aber einen 3 Tage Test mit allen möglichen Spielen mit niedrigen Anforderungen überstanden (NfS Carbon/Trackmania Sunrise/Kinderspiele).

Als er den PC nun bekommen hat, haben wir etwa 40 Minuten Trackmania gespielt und plötzlich ging der PC aus. Neu eingeschaltet und ins BIOS gesehen, da wurde die CPU mit 97 Grad angezeigt. Die Kiste gleich wieder ausgeschaltet und den CPU-Lüfter getauscht (der urspr. muss wohl zwischendurch den Geist aufgegeben haben, sonst wär die CPU nicht so heiß gelaufen). Auch der Tausch gegen einen Intel Boxed Lüfter brachte keine Hilfe: der PC lässt sich einschalten und nach 5 - 20 Sekunden (also nach dem laden des Promise BIOS und während dem POST Screen) schaltet er sich wieder ab.

Habe dann einen E4300 aus meinem Server reingesteckt und alles läuft - die D915 in mein Serverboard und genau die gleichen Abstürze.

Habe ich noch eine Chance die CPU wieder zum laufen zu bekommen? Ich nehme jetzt ja an daß die zu heiß wurde und quasi einen Hitzeschaden hat (optisch ist allerdings nichts zu erkennen).
 
So wie Du das beschreibst, ist die CPU hinüber.

Da man an der CPU nichts reparieren kann, wars das wohl.

Ab in die Vitrine.

MfG Mikel
 
Das ist jedenfalls sehr merkwürdig, weil die Intels im Notfall einfach abschalten und der PC ausgeht. Dadurch sollte ein Hitzeschaden vermieden werden.
 
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CMOS Reset durchführen. Mainboard Batterie 15min lang rausnehmen. Ich denke nicht, dass die CPU schlapp gemacht hat. Iwie muss ich grad ironischerweise HIERAN denken ;D
 
... fragt sich, ob der D915 die Fähigkeit bei Überhitzung abzuschalten, auch besitzt? Wahrscheinlich hätte er vorher mit dem "Throtteln" angefangen (heruntersetzen der Frequenz).
 
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Danke für Eure antworten, also die Kupferrohre hab ich nicht angerührt :p

Und ich hatte ja oben bereits erwähnt daß die Kiste einen 3 Tage Test überstanden hatte, dadurch wollte ich ja zu Anfang sehen obs Probleme gibt, bevor ich den Rechner überreiche ;)

CMOS Reset hatte ich bereits durchgeführt, hätte ich erwähnen können, sorry. Hatte aber 0 Änderung gebracht.

Ich war ja versucht an einen MB Schaden zu glauben, aber nachdem der beschriebene CPU Tausch ja die Resultate brachte daß der PC mit dem E4300 nun läuft und die D915 auch in meinem Server nicht wollte (Boards und BIOS Version von beiden vertragen beide CPUs), kam ich ja zu dem Schluß daß die D915 wohl einen Hitzeschaden abbekommen haben könnte/müsste. Den CPU Kühler hab ich hier noch rumliegen, der wird entweder in meine Bastelkiste eingemottet oder weggeschmissen.

Solange er lief, also vor dem selbst ausschalten, war beim Spielen auch nichts zu merken, daß er langsamer geworden wäre (somit entfällt wohl auch die Theorie des throttelns bei der CPU.

Da ich bisher nie das Problem hatte daß mir eine CPU wegraucht oder was auch immer, war halt meine Frage ob da noch etwas zu retten ist.

Mal sehn, entweder einmotten oder bei ibai als defekt verhöckern wenn nichts mehr zu retten ist.

Danke & Gruß
eu
 
... ist keine Theorie mit dem Throtteln. Bei Überhitzung wird der Takt auch beim D915 zurück gesetzt, allerdings muss dazu anscheinend erst der Thermal Monitor eingeschaltet sein (Bios?).
 
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