Dac/AMP für DT1990 pro u. Frage zur Rep eines MMX300

Tagori

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Hallo Zusammen,

mein treuer Begleiter, das MMX300 (13/14Jahre alt) mach in letzter Zeit vermehrt Probleme und ich denke es ist an der Zeit mir etwas neues zu gönnen.
Vielleicht hat hierzu jemand noch eine Idee, aber so oder so werde ich mir jetzt mal wieder ein paar neue Kopfhörer kaufen.
Das MMX300 überträgt neuerdings auch das was ich aktive anhöre, dabei spielt es keine Rolle ob das Youtube oder VLC oder etwas anderes ist (ab einer gewissen Lautstärke), dabei spielt es keine Rolle ob ich MIC und Headset onboard oder in der sounblaster z einstecke oder jeweils nur eines von beiden benutze. Einzig und alleine wenn ich 2 headsets benutze eines für Mic und eines für Output überträgt er nicht.

Ich kenne den Fachausdruck nicht, aber ist das so ne art Überspringen in der Muschel wo auch das Mic angeschlossen ist?. Wenn ihr mir sagen könnt ob ich richtig bin das sich das Problem wahrscheinlich auf das Mic bezieht, würde ich das trotzdem reparieren. Kann nicht schaden als Backup oder für meinen zweiten PC.



So nun zum eigentlichen Thema:

Meine Wunschconfig war eigentlich das DT1990 Pro + Antlion Uni USB + Dragonfly oder Antlion Uni + Schiit Hel / Fulla 3

So jetzt kann ich aber weder das Antlion Uni USB bestellen und auch nicht die Schiit Hel / Fulla 3. Da dies anscheinend überrall "out of stock" ist.

Ich hatte jetzt lange eine Soundblaster Z intern und bin eigentlich allgemein kein freund mehr von Creative. Deswegen habe ich de G5 nicht wirklich in betracht gezogen. Wenn ihr mir jetzt natürlich sagt das ist das beste überhaupt, schon wegen Preis/Leistung, bin ich davon schon zu überzeugen.

Gibt es nichts weiter ausser das Creative zeugs und dem Schiit wo ich ebenfalls ein Mic mit anschließen kann? Oder gibt es noch ein Standalone Mic USB (zum befestigen am Kopfhörer) was genau so gut ist wie das vom MMX300, das war nämlich immer super bis zu meinem Problem jetzt

Welchen DAC/AMP würtet ihr mir Empfehlen wenn ich auf Anschluss vom Mic verzichten würde?


Schmerzgrenze ~300 (also nur DAC/AMP)


gruß

Markus
 
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ich habe einen Beyerdynamic T1 hauptsächlich deshalb, weil ich ihn so schön direkt am Laptop betreiben kann und keinen Spielkram oder "Schiet" brauche ;)

warum brauchst du unbedingt sowas?
 
Die meisten analogen Mikrofoneingänge von mainstream Soundkarten sind meiner Meinung nach minderwertig. Selbst bei meiner ASUS Essence STX ist die Wandlung und Verstärkung eine Katastrophe. Ich würde dir eher raten ein Kondensator Tischmikrofon mit eigenem USB Interface zu kaufen. Die Antlion Dinger sind meiner Meinung nach völlig überteuert, qualitativ minderwertig und Themen wie Akkulaufzeit, Übertragung etc. bei der USB Version lesen sich in den Reviews nicht so toll. Der größte Kritikpunkt hier ganz klar die Qualität. Da ist jedes 50€ Großmembran Tischmikro weit überlegen. Ich habe mir aus dem Grund ein gebrauchtes Rode NT-1 USB gekauft und bin mehr als zufrieden. Geht aber natürlich auch sehr viel günstiger.

Zum Kopfhörer: Must du selbst ausprobieren, was dir da gefällt. Das ist ein Thema für sich. Bei Beyer bin ich persönlich raus.

DAC/Amp: Kommt natürlich auf den Kopfhörer an und was du damit machen willst. Wie @Mickey Mouse schon beschrieben hat: Brauchst Du den ganzen Krempel überhaupt? Was erhoffst Du dir davon und hast Du überhaupt "Hi Res Audio" Files, die davon "etvl." profitieren "könnten"?
 
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Das übersprechen des mikrofons ist ein Defekt der beim mmx300 recht häufig auftritt, neues Kabel verbauen löst das Problem in der Regel. In dem Atemzug kann man dann auch direkt eine 3,5mm Buchse verbauen und dann ein v moda boommic verwenden.

Bezüglich des dac/amps gibt es extra nen Sammelthread.
 
ChotHoclate schrieb:
Das übersprechen des mikrofons ist ein Defekt der beim mmx300 recht häufig auftritt,

Ja, ich vermute, dass sich da die Isolierung der Drähte (das ist ja meist nur ein Lack) mit der Zeit mechanisch oder einfach durch Alterung auflöst.

Das Kabel kostet bei Beyerdynamik 23€
https://www.beyerdynamic.de/anschlusskabel-mmx-300-1-gen.html (wobei ich mich hier über die Abbildung wundere, müsste ja 4polig sein)

Das löst das Problem, wenn die Isolierung außerhalb des Geräts im Kabel defekt ist.
Eher unwahrscheinlich, dass sich da im Inneren was überlagert, wobei die Lötstellen zumindest beim meinem DT770 nicht richtig sauber ausgeführt waren.
 
Bei Gaming-Headsets wird die Masseleitung von Mikro und Kopfhörer für gewöhnlich nicht getrennt. Die Anfälligkeit fürs Übersprechen ist so gesehen also Teil des Produktdesigns. ;)
 
Der Kabelbinder schrieb:
Bei Gaming-Headsets wird die Masseleitung von Mikro und Kopfhörer für gewöhnlich nicht getrennt. Die Anfälligkeit fürs Übersprechen ist so gesehen also Teil des Produktdesigns. ;)
was willst du damit jetzt GENAU sagen?!?
das Übersprechen entsteht pauschal aufgrund der gemeinsamen Masse? Wohl eher nicht, es trat ja früher nicht auf.

also willst du sagen, dass das Design anfälliger für Defekte ist, die zu diesem Übersprechen führen, richtig?
wie sieht denn so ein Defekt aus, der nur bei gemeinsamer Masse auftritt und bei getrennter nicht zu Problemen führen würde, wie muss ich mir das vorstellen?
 
Ich will damit sagen, dass eine gemeinsame Masseführung zwischen Kopfhörer und Mikro generell fehleranfälliger für eine schlechte Kanaltrennung ist. Beim MMX 300 Gen 1 ist dies z.B. der Fall. Ob es einen stört oder nicht (ob die Dämpfung noch praktisch akzeptabel ist), muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ein Defekt ist aber natürlich ein Defekt. Da hilft nur ein Austausch des Kabels.
In dem Zuge könnte man wie bereits vorgeschlagen auch eine Klinkenbuchse einbauen.

Ich würde allerdings keine Headset-Kabel von Beyer mehr verwenden. Die Qualität und Langlebigkeit ist bei denen einfach ungenügend. Ein Kollege hat ganze drei Headset Gears an seinem Custom Game durch. Sowohl Gen 1 als auch Gen 2. Beide habe immer wieder Probleme mit Brummen und Übersprechen gemacht. Erst der Tausch durch ein Headset-Kabel vom Drittanbieter hat geholfen. In so fern also auch keine Unzulänglichkeit der dahintergelegenen Soundkarte. Wenn ich mich so umschaue, scheint sowas bei Beyer kein Einzelfall zu sein:
https://www.hardwareluxx.de/community/threads/beyerdynamic-mmx-300-reparieren.1194251/#post-26181876
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit der in den Fotos sichtbaren Buchse hatte ich keine gute Erfahrung mit der Kontermutter außen, die ist immer abgefallen, da die Buchse nicht weit genug nach außen reicht und man die Mutter nicht richtig festziehen kann. Kleber will man außen ja auch nicht aufbringen.

Viel besser sind Buchsen mit Kontermutter innen
3pol
https://www.amazon.de/Stereo-Buchse-Eingabe-Montage-Adapter/dp/B07B2H4L1V/
4pol
https://www.amazon.de/4-Pin-Soldering-Mounting-Connection-Adapter/dp/B007OH57G4/

Ich nutze dieses Kabel, da sucht man sich die passende Länge aus und wenn es kaputt geht, dann kauft man für 5€ ein neues und nutzt das kaputte für das nächste Bastelprojekt.
https://www.amazon.de/gp/product/B00EKZRD38/?th=1
 
Mickey Mouse schrieb:
ich habe einen Beyerdynamic T1 hauptsächlich deshalb, weil ich ihn so schön direkt am Laptop betreiben kann und keinen Spielkram oder "Schiet" brauche ;)

warum brauchst du unbedingt sowas?

ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen das ich den eben nicht so einfach mal an meiner onboard soundkarte betreiben kann.


Mr.Zweig schrieb:
Die meisten analogen Mikrofoneingänge von mainstream Soundkarten sind meiner Meinung nach minderwertig. Selbst bei meiner ASUS Essence STX ist die Wandlung und Verstärkung eine Katastrophe. Ich würde dir eher raten ein Kondensator Tischmikrofon mit eigenem USB Interface zu kaufen. Die Antlion Dinger sind meiner Meinung nach völlig überteuert, qualitativ minderwertig und Themen wie Akkulaufzeit, Übertragung etc. bei der USB Version lesen sich in den Reviews nicht so toll. Der größte Kritikpunkt hier ganz klar die Qualität. Da ist jedes 50€ Großmembran Tischmikro weit überlegen. Ich habe mir aus dem Grund ein gebrauchtes Rode NT-1 USB gekauft und bin mehr als zufrieden. Geht aber natürlich auch sehr viel günstiger.

Zum Kopfhörer: Must du selbst ausprobieren, was dir da gefällt. Das ist ein Thema für sich. Bei Beyer bin ich persönlich raus.

DAC/Amp: Kommt natürlich auf den Kopfhörer an und was du damit machen willst. Wie @Mickey Mouse schon beschrieben hat: Brauchst Du den ganzen Krempel überhaupt? Was erhoffst Du dir davon und hast Du überhaupt "Hi Res Audio" Files, die davon "etvl." profitieren "könnten"?

Also ja ich habe HI Res Audio Files, überwiegend höre ich bisher das meiste aber auf meinen fiio x3 mark Walkman :p zumindest schaut das teil aus wie ein Walkman ^^.

ich wohne in Bamberg und der Thomann ist nicht weit ich hab da schon letztes jahr einiges Probe gehört und mich quasi schon für den DT 1990 Pro entschieden.

Ich hab ein MSI meg x570 ace Mainboard, vielleicht klappt es ja damit, aber die Soundblaster Z hat ja schon probleme mit 250ohm, deswegen bin ich davon jetzt einfach mal ausgegangen das das Mainboard ebenfalls zu schwach sein wird.

Ja Tischmikrofon hab ich mir überlegt und ist mit sicherheit in allem besser als ein modmic oder ähnliches, aber ich Hätte lieber eines am Kopfhörer.





Und danke für den Vorschlag mit dem MMX300

werde das Kabel austauschen und so ne Buchse ran machen. Genial :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Tagori schrieb:
ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen das ich den eben nicht so einfach mal an meiner onboard soundkarte betreiben kann.
Kann schon, ist halt nicht gerade sinnvoll. Bei dem hochohmigen Beyer dürfte das größte Problem noch die mangelhafte Ausgangsleistung sein, ein Z390 Aorus Master bringt es auf gerade mal 3mW @300Ohm, deine Soundblaster Z hat sieben mal so viel Ausgangsleistung. Ob dir das genügt, solltest du ausprobieren. Wenn ja, spricht nichts dagegen die mit dem 1990 zu nutzen, die ist bis auf die hohe Ausgangsimpedanz (egal beim 1990) und eben die begrenzte Ausgangsleistung nicht übel.
Wenn es nicht reicht spricht nichts dagegen, den DAC der SBZ zu nutzen, und einen besseren KHV anzuschließen.
 
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3125b schrieb:
Bei dem hochohmigen Beyer dürfte das größte Problem noch die mangelhafte Ausgangsleistung sein, ein Z390 Aorus Master bringt es auf gerade mal 3mW @300Ohm
der hochohmige Beyer liefert mit 1mW aber schon 102dB!

am Arbitsplatz muss dir ab 85dB der Arbeitgeber einen Gehörschutz zu Verfügung stellen, weil das auf Dauer zu Gehörschäden führt...
 
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calippo schrieb:
Mit der in den Fotos sichtbaren Buchse hatte ich keine gute Erfahrung mit der Kontermutter außen, die ist immer abgefallen, da die Buchse nicht weit genug nach außen reicht und man die Mutter nicht richtig festziehen kann. Kleber will man außen ja auch nicht aufbringen.

Viel besser sind Buchsen mit Kontermutter innen
3pol
https://www.amazon.de/Stereo-Buchse-Eingabe-Montage-Adapter/dp/B07B2H4L1V/
4pol
https://www.amazon.de/4-Pin-Soldering-Mounting-Connection-Adapter/dp/B007OH57G4/
Sind die Buchsen nicht zu lang?
Ich hatte mit den Neutrik Mini XLRs schon Probleme. Vor allem in der Breite. Letztere dürfte bei den schmaleren Klinkenbuchsen aber schon mal keine Schwierigkeiten bereiten.

Im Nachhinein finde ich Mini XLR nicht so praktisch, wie es oft behauptet wird. Die mechanische Belastbarkeit war bei mir bisher auch bei Klinkenverbindungen weitestgehend unproblematisch. Wenn man ordentlich lötet und gegen Zug entlastet, dann können auch Klinkenstecker etliche Jahre halten. Selbst bei solchen Headsets. Würde daher ebenfalls auf TRS bzw. TRRS gehen. Für TRRS mit getrennter Masseführung bräuchte man allerdings ein mindestens vieradriges Kabel.

Die Fixierung mit Mutter von außen finde ich auch nicht so schick. Wenn ich noch mal umbauen müsste, dann würde ich einfach von innen mit Epoxidharz kleben. Einmal und dann richtig.
 
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Der Kabelbinder schrieb:
Sind die Buchsen nicht zu lang?
Ich habe zwei davon in einen DT770 gefrickelt bekommen, aber die Krone passt dann nicht mehr rein und rumschnippeln wie in den Tutorials wollte ich auch erst mal nicht.
Ich höre keinen Unterschied, will aber nicht ausschließen, dass ein hörbarer Unterschied entsteht.

DT770pro.jpg

Wenn man nur die graue 4Pol Buchse verbaut, muss man nicht viel Material an der Öffnung fürs Kabel wegnehmen und kann das rückbauen, falls doch ein hörbarer Unterscheid entstehen sollte.

Der große Vorteil an der Bastelei von Beyerdynamik Kopfhörern ist für mich die Ersatzteilversorgung.
Für 18,70€ bekomme ich das Gehäuse links neu, falls ich wieder zum Originalzustand zurückkehren will (was natürlich nie der Fall sein wird, nach dem alles so super funktioniert)
https://www.beyerdynamic.de/gehäuse-dt-770-pro-links.html

Die Mini XLR haben mich nicht so überzeugt, wenn die Klinkenbuchsen kaputt gehen sollten, dann kaufe ich mir neue, bzw. habe schon welche zu Hause. Die sind in 10 Minuten getauscht.
 
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