News Daimler Truck: 2027 sollen autonome Lkw über den Highway fahren

Holzinternet schrieb:
Wobei es auch in diesem Sektor bereits jetzt Bestrebungen gibt. Man schaue nach Fernost (Japan)
Wenn das im Westen so weiter geht werden China, Japan (Asien allgemein) und Co. das Thema KI auf kurz oder lang eh unter sich ausmachen und in die Welt verteilen.
 
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TigerNationDE schrieb:
Das ganze AI System zeigt das wir auf kurz oder lang um ein Grundeinkommen vom Staat gar nicht herum kommen. Es fallen einfach viele Jobs weg und wir werden gar nicht mehr genug haben. Ich befürchte das Thema wird man auch wieder verschlafen, und dann wird der unwissende großteil weiter auf dem AI hate train sitzen. Es passiert das selbe wie jetzt mit Bürgergeldbeziehern. Die geringverdiener glauben halt jeden scheiss der so kursiert und fängt dann an auf diese einzudreschen. Das ist kein neues Phänomen, das erleben wir wiederholend seit etlichen Jahren in immer wieder anderen Szenarios.

Man darf vermuten das es in diese Richtung gehen wird. Wobei ich es schade finde das hier so auf "die" Geringverdiener geschaut wird. Man sollte sich im klaren sein das unsere Gesellschaft nur existieren kann weil es so Viele gibt die wenig verdienen und viel leisten. Leider ist unsere Gesellschaft nicht gerecht. Das gehört leider weiter ins Reich von Utopia.

Danke für deine Gedanken ! Finde ich gut sich darüber auszutauschen.

Gruß
Holzinternet
 
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Holzinternet schrieb:
Damit werden dann viele Jobs in der Logistik wegfallen..
Na hoffentlich bei dem ganzen Personalmangel kann man die Leute sinnvoller einsetzen gerade auf monotonen Strecken die immer gleich sind, man denke da an DHL etz von einem Frachtzentrum zum anderen.
Holzinternet schrieb:
Wer dann keine Ausbildung im sozialen Sektor hat die nicht automatisiert werden kann wird schlechte Karten haben.

Das hieß es auch schon wo die Automatisierung vorangetrieben wurde und man hat wieder Personalmangel, die LKW fahrer die dann übrig blieben könnten dann in Stadtnähe eingesetzt werden mit planbaren Arbeitszeiten.

Auch der Soziale sektor ist vor Roboter nicht sicher auf dauer.
 
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Keylan schrieb:
In Europa mit deutlich besser ausgebautem Schienennetz, gehört der LKW mit Lieferungen auf mehr als 250km Distanz ohnehin verboten.
Wie viel (freie) Kapazität hat denn das Bahn Netz in Deutschland?
 
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anexX schrieb:
Sollte ja für Verbrecher kein Problem sein den Truck auszuräumen da er ja automatisch bremst wenn ein Hindernis auftaucht *hehe - Halleluja, da kommen noch lustige "autonome" Zeiten auf uns zu. :D
(zuerst, ja es ist mir bekannt, dass es eher scherzhaft von dir gemeint ist. Aber trotzdem interessante Anhaltspunkte bietet darüber mal genauer anzusehen denken)

Naja, als ob ein menschlicher Fahrer das grundsätzlich verhindern könnte – ob autonom oder nicht, macht in dem Fall keinen großen Unterschied.

Man könnte sogar behaupten, dass autonome LKWs in Sachen Diebstahlschutz sicherer sind als herkömmliche LKWs.
Zum einen entfallen die gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten, was bedeutet, dass der LKW nicht irgendwo stundenlang an einer Raststätte stehen muss – also weniger Gelegenheiten für potenzielle Täter.
Zum anderen sind autonome Fahrzeuge in der Regel mit einer Vielzahl an Sensoren, Kameras und einer ständigen Verbindung zur Leitstelle ausgestattet.

Ein Diebstahlsversuch würde also nicht nur sofort registriert, sondern auch direkt Alarm auslösen – und vermutlich mit gestochen scharfen Aufnahmen dokumentiert.
 
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Keylan schrieb:
In Amerika sicher eine massive Innovation für einen der monotonsten Job's insbesondere in Bezug auf das Risiko für Fahrer, Fracht und Unbeteiligte.
In Europa mit deutlich besser ausgebautem Schienennetz, gehört der LKW mit Lieferungen auf mehr als 250km Distanz ohnehin verboten.
Die sollten nur Lokal verteilen und der Rest auf die Schiene. Dann sind auch Dinge wie Ermüdung der Fahrer kein Problem wenn die Strecke max 4-5 Stunden braucht.
Und wo baust du die ganzen Verladebahnhöfe für die LKW`s ?
Seit Jahrzehnten wird in Bayern geklagt was das Zeug hält gegen den Brenner Basistunnel.
LKW auf die Bahn. Wird in Tausend Jahren bei uns nix.

Wunschgedanke und Wirklichkeit sind 2 Unterschiedliche Universen in Deutschland
 
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Keylan schrieb:
In Europa mit deutlich besser ausgebautem Schienennetz [...]

Also in Deutschland ist das Schienennetz eher marode und muss vorher aufwändig saniert werden. Das wird in einem Land, bei dem Bürokratie eine Wettkampfdisziplin ist, mit Sicherheit zwei Jahrzehnte dauern. Im gleichen Zuge muss das Netz auch noch erweitert werden. Allem voran dürfte es auch an Fachpersonal und Firmen fehlen, um Projekte dieser Größenordnung in einem annehmbaren Zeitrahmen stemmen zu können.
 
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Legalev schrieb:
LKW auf die Bahn. Wird in Tausend Jahren bei uns nix.
Das liegt aber auch daran, dass im Vorstand der Bahn immer wieder ehemalige Manager von Daimler und Co. sitzen und dort Entscheidungen ganz im Sinne ihrer ehemaligen Arbeitgeber treffen. Denn wer stellt nochmal die LKWs her...?
 
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Keylan schrieb:
In Europa mit deutlich besser ausgebautem Schienennetz, gehört der LKW mit Lieferungen auf mehr als 250km Distanz ohnehin verboten.
Die sollten nur Lokal verteilen und der Rest auf die Schiene. Dann sind auch Dinge wie Ermüdung der Fahrer kein Problem wenn die Strecke max 4-5 Stunden braucht.
"deutlich besser" ist für güterverkehr aktuell nichtmal im ansatz ausreichend - und das sind nicht nur die schienen selbst! 250km bedeuten dass es in diesem 250km raster entsprechende verlade und güterbahnhöfe geben muss - dessen zahl sich seit den 90er jahren quasi ins "nichts" aufgelöst hat...und dann braucht man da je nach standort ordentliche kapazitäten was zwischenlagerung und verladegerät betrifft.

dazu kommt die jeweilige verladezeit, denn die ladung wird nicht nur beim startpunkt aufgenommen und beim zielort abgeladen, sondern muss bei diesem model dann aufgenommen, am güterbahnhof auf waggons verladen, am zielhub entladen, je nachdem ob der entsprechende lkw vor ort ist zwischengelagert und dann auf lkw verladen, welcher das dann erst zum zielort bring und entlädt.
aber selbst wenn - selbst wenn man so ein model anstrebt, reicht es nicht nur lkw-langstrecke zu "verbieten" (womit man eine menge logistiker quasi auslöscht) - die unternehmen arbeiten heute zu einem sehr großen teil mit kanban und/oder jit (just-in-time) logistik; sie haben an den fahriken keine großen lager - das lager vor ort ist quasi auf die lkw's auf den straßen ausgelagert...

aus nachhaltigkeitsgründen kann man dabei sicherlich so einiges kritisieren, aber eine größere veränderung würde locker mal 10-20 jahre in anspruch nehmen...
 
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Ist schon Lustig, wie die eine Hälfte der Reaktionen, davon spricht wie es dann keine Jobs mehr geben wird, und die andere Hälfte davon Redet wie es an Personal Mangelt um die Veränderungen welche dies zu einem echten Gewinn machen würden auch umzusetzen.
 
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In den nächsten Jahren werden sehr viele LKW Fahrer in den verdienten Ruhestand gehen.
Jüngere Leute die den Job machen wollen finden sich immer weniger, ein attraktiver Job ist das ja auch nicht immer.
Gut das sich Alternativen anbieten, es werden mehr attraktivere Bürojobs zur Überwachung der Flotte benötigt und es wird Servicepersonal benötigt wenn die Software mal nicht weiter weiß, dann muss da jemand hin.
Es wird noch dauern, aber ich würde das tendenziell positiv sehen.

Aber wie oben schon angemerkt muss die Bahn ausgebaut werden und die Langstrecke muss da hin.
Es wird noch Jahre dauern bis die Bahn saniert ist, aber in meiner Umgebung sehe ich das daran gearbeitet wird.
Was wir auch noch haben ist das Kanalnetz, ich wohne im Bereich mehrerer Kanäle und ich habe den Eindruck, das wird dort immer weniger.
Die Infrastruktur Straße/Bahn/Kanal gab es, Flächen dafür liegen aktuell oft brach, das sehe ich in meiner Umgebung.
Was man abbauen kann, kann man auch wieder aufbauen.
Ständig nur herum heulen und den Sand in den Kopf stecken (oder anders herum) bringt da nichts.

Technologische Veränderungen stehen vor der Tür, Geld haben wir nun auch, nun brauchen wir nur noch Leute die was umsetzen und nicht nur alles in die eigenen Taschen stecken.
 
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Analog des "KI" Themas, welches eher nur ein besserer und schnellerer Scanner ist, welcher sich dann doch aus diversen Gründen nicht überall, im vollen Umfang oder so schnell einsetzen lässt, warte ich hier mal ab.

Das ist eher Manager Wunschdenken und Marketinggebrabbel, um irgendwelche Aktienkurse zu pushen.
 
@JoergB
Dann kommt halt die nächste Welle Billiglöhner aus Land XY.
Also von den "alten" Brummi Fahrern sehe ich nicht viele. Es sind meist "Ost Europäer" so zwischen Mitte dreißig bis Mitte fünfzig. Oft erkennbar, dass sie gesellschaftlich eher unten angesiedelt sind, leider.

Im Fernverkehr sieht man noch eher die klassischen Vollblut-LKW-Fahrer. Auch hier Tendenz abnehmend.

Ich finde die Technik super, aber ich bezweifle stark, dass Deutsche/Europäischen Speditionen ihre Flotte ohne Zwang umstellen werden. Das Lager auf der rechten Spur auf der Autobahn muss so billig wie möglich sein.


Fände es auch interessant, wie es dann so zwecks Ladungssicherung aussieht. Wer zurrt die Spanngurte nach? Wer zeigt der BAG die CMR Papiere? Wer parkt die Rasthöfe voll? Wer macht dem Kunde klar welche Ladung er möchte?
In meinen Augen noch stark Zukunftsmusik in DE.
 
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Angesichts der endlosen Straßen in den USA, gerade in den "Flyover" states, macht sowas schon Sinn. In Europa oder dicht bewohnten/befahrenen Metropolregionen ists da schon schwieriger.
MfG
 
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anexX schrieb:
Sollte ja für Verbrecher kein Problem sein den Truck auszuräumen da er ja automatisch bremst wenn ein Hindernis auftaucht *hehe - Halleluja, da kommen noch lustige "autonome" Zeiten auf uns zu. :D
Mit autonomer Defence in 20-30 Jahren... i Robot!
 
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Und was ist wenn unterwegs der Tank leer ist?
 
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Schwobaseggl schrieb:
Dann kommt halt die nächste Welle Billiglöhner aus Land XY.
Also von den "alten" Brummi Fahrern sehe ich nicht viele. Es sind meist "Ost Europäer" so zwischen Mitte dreißig bis Mitte fünfzig. Oft erkennbar, dass sie gesellschaftlich eher unten angesiedelt sind, leider. [...]
Im Fernverkehr sehe ich das auch so, völlig richtig, aus D möchte sich das auch keiner mehr antun.
Wenn ich bei mir über die A2 fahre, sehe ich alle Nationen Europas, sehr viele aus dem Osten.
Wie ich das oben ausgeführt habe, gehört das für mich aber von der Straße weg.

In Hub Betrieb sehe ich und kenne auch ein paar, dort ist die Struktur überaltert, da sucht man Ersatz der nicht da ist.
 
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Keylan schrieb:
In Amerika sicher eine massive Innovation für einen der monotonsten Job's insbesondere in Bezug auf das Risiko für Fahrer, Fracht und Unbeteiligte.
In Europa mit deutlich besser ausgebautem Schienennetz, gehört der LKW mit Lieferungen auf mehr als 250km Distanz ohnehin verboten.
Die sollten nur Lokal verteilen und der Rest auf die Schiene. Dann sind auch Dinge wie Ermüdung der Fahrer kein Problem wenn die Strecke max 4-5 Stunden braucht.
Was Güterverkehr auf Schiene angeht, liegt Europa weit hinter den USA zurück. Oder schonmal einen 2 km langen Güterzug mit Doppelstock(!)containerwagen gesehen?
Das Schwerste, was in Mitteleuropa auf den Schienen unterwegs ist, ist der Erzzug von Hamburg nach Salzgitter mit 5.500 Tonnen (in ganz Europa (Normalspur, also ohne Ex-Sowjetunion) nur überboten durch einen Erzzug in Schweden mit 6.000 Tonnen, aber auch erst seit ca. 20 Jahren, der Salzgitter-Zug fuhr schon Mitte der 70er). Nichts im Vergleich zu einem Erzzug, den ich in Kanada gesehen habe, mit 240 Wagen und 40.000 Tonnen Gewicht...
JoergB schrieb:
In den nächsten Jahren werden sehr viele LKW Fahrer in den verdienten Ruhestand gehen.
Jüngere Leute die den Job machen wollen finden sich immer weniger, ein attraktiver Job ist das ja auch nicht immer.
Wenn ich die Wahl zwischen Fernfahrer und Lokführer (auch recht wenig attraktiv) hätte, dann würde ich eindeutig auf die Lok gehen.
 
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