Darf ich als Kunde Bearbeitungsgebür verlangen?

Was die Bearbeitungsgebühr angeht. Es ist Grundsätzlich legetim, seinen entstandenen Schaden gelten zu machen. Die Bearbeitungsgebühr ist nichts anderes. Das es seitens der meisten Unternehmen normal ist, diese zu erheben, sehe ich auch nichts verwerfliches wenn eine Privatperson es umgekehrt bei berechtigem Fall macht.

Im übrigen wie sich Mindfactory hier präsentiert, bin ich überrascht.

Mit Sätzen wie "Popcorn hol", als Unternehmen sich zu präsentieren halte ich für gewagt und provokativ.
Als Unternehmer würde ich mir sowas gut überlegen.
 
@Xyn
Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen. Auch Unternehmen können nicht Bearbeitungsgebühren erheben.

Man muss auch vorsichtig sein, eine Bearbeitungsgebühr mit dem Schaden gleichzusetzen. De factor wird diese Gleichsetzung nur selten zutreffen.

Was die Möglichkeiten angeht, kann dies pauschal nicht beantwortet werden. Wichtig ist aber, dass nur echte Vermögensminderungen angesetzt werden können, nicht bloß fiktiv gebliebene wie die eigene Arbeitszeit. Entstehen also Überweisungsgebühren, können diese angesetzt werden. Das könnte aber wieder anders sein, sobald man um seine Rückgewährpflicht weiß.

@Atholon
Den spöttischen Ton überhöre ich einmal.

250% führen wohl zur Unzumutbarkeit, ändert aber an dem Gesagten nichts. Was MF gegenüber dem Einkauf möglich ist, berührt das Verhältnis zum Kunden nicht.
 
Du hast natürlich recht. Ich meinte auch den tatsächlichen Schaden wie in deinem Beispiel die Überweisung.
Deswegen meinte ich auch ja, beim berechtigem Fall. Damit bleibt ja offen was wirklich berechtig ist ;).

Man muss auch vorsichtig sein, eine Bearbeitungsgebühr mit dem Schaden gleichzusetzen. De factor wird diese Gleichsetzung nur selten zutreffen.

stimmt.
 
Im Falle der Festplatten ist es so, dass hier dem Händler aufgebührt werden würde einen Austausch vorzunehmen, der vom Preis her bis zu 250% höher liegt. Das ist für keinen Händler zumutbar und würde zwangläufig zur Pleite führen.

Hier in dem Fall von einer Pleite zu sprechen halte ich doch an den Haaren herbeigezogen. Wenn ein Unternehmen wegen soetwas pleite gehen sollte liegt wohl mehr im Argen.

Die meisten Kunden würden sowas doch eh über die Garantie direkt beim Händler regeln lassen

Außerdem wäre es in so einem Fall auch schön wenn der Kunde vorab informiert wird und nicht erst wenn die Festplatte schon wieder bei MF liegt oder wo auch immer
 
Zuletzt bearbeitet:
an den TE ...
wenn man durch einen Irrem zu viel Geld an dich zurück bezahlt hat kann der Shop das sehr wohl innerhalb der Verjährungsfrist zurückfordern.
verlangen kannst du was du willst ob du das juristisch durchsetzten kannst ist dann
wieder was anderes und mit Sicherheit nicht weil der Shop hatte auch auch einen Aufwand
dieses festzustellen genau so hättest du freiwillig den Betrag zurück zahlen können ,
der Richter wird mit Sicherheit so eine Klage immer gerne Abweisen
und ggf.. trägst auch die vollen Gerichtskosten dann auch noch zu recht dazu .

lass dir doch einen Zahlschein zustellen das ist dann kein Aufwand mit der Überweisung
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Falle der Festplatten ist es so, dass hier dem Händler aufgebührt werden würde einen Austausch vorzunehmen, der vom Preis her bis zu 250% höher liegt. Das ist für keinen Händler zumutbar und würde zwangläufig zur Pleite führen.

Das bedeutet für einen Endkunden, der eine kaputte Festplatte hat, dass dieser bei euch keinen Anspruch auf eine neue Festplatte hat, weil diese momentan auf Lager liegen um teuer weiterverkauft zu werden? Irgendwie ist mir schleierhaft wie das gehen soll. Das heißt doch, der Kunde wird um seine Festplatte geprellt, weil er sie damals billig gekauft hat.

Wie verhält es sich andersrum? Ich kaufe jetzt eine Festplatte für 120€ und in einem Monat kostet sie nur noch 60€. Kann ich dann auf die 120€ bestehen? Nein. Nehmen wir an die Nacherfüllung wäre durch. Dann wird mir die Nutzungsdauer abgezogen, dann müsste ich ja noch 90€ für eine Platte kriegen, die zwar momentan nur 60€ Wert ist, die aber zum damaligen Stand 120€ gekostet hat.

Ob das wirklich von einem Shop gemacht wird? Alleine die beiden Beispiele zeigen mir, dass mich ein Händler vereimern will, macht er es, wie ja jeder Mensch meint er müsse es machen, zum eigenen Profit. Dem Händler ist der Kunde sowas von egal....
 
Dem ist nicht so.

Es liegt hier einfach eine Ausnahmesituation vor.
Und mal so als kleine Info...die Hersteller slebst tauschen kaum noch aus, da auch hier nur Gutschriften verteilt werden.

Was den regulären Austausch angeht, so ist es auch keine Seltenheit, dass gerade auch wir Ware höherwertig austauschen, wenn die Bearbeitung beim Hersteller zum Beispiel zu lange dauert. Es ist also nicht so, dass hier der Händler aus Profitgier grundlegend den Kunden versucht ins Abseits zu schiessen!
 
aha....ist das so wirklich?

Eher erstellen die Lieferanten eine Gutschrift. Wenn die Ware wirklich direkt vom Hersteller bezogen ist....wird auch das Produkt repariert oder ausgetauscht.....bzw. die Service-Abwicklung nur über den Hersteller laufen muss

Außerdem muss immer der Rahmenvertrag mit dem Lieferanten/Hersteller berücksichtigt werden....
 
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@topic
Prinzipiell hat der TE einen vollkommen normalen nicht moralisch anzweifelbaren Gedankengang vollzogen. Ihm ist ein zusätzlicher Aufwand/Schaden enstanden der normal nicht dagewesen wäre, dafür kann man imo Gebühren verlangen nur wären sie im diesen Fall echt gering um angemessen zu sein. Mein Rechts/Gerechtigkeits-verständnis sagt mir, dass etwa 2-3% des Betrages angemessen wären, was aber immer noch zu wenig ist um dann wirklich (in dieser verkomplizierten Welt) das durchziehen zu wollen.

@mf-non-topic
Die Händler/Unternehmerwelt handeln/t offensichtlich gerne zum eigenen Wohl widerrechtlich (Vertäge müssen eingehalten werden etc...) und müssen von euch mündigen Bürgern mit Rechtsschutz von hinten genommen werden! Überall wird man widerrechtlich beschissen aber wegen den relativ kleinen Beträgen kann man soeinfach nichts machen. Imho ein absolut verachtenswertes Geschäftsgebahren. Imho muss man so einen Versicherung haben und oft nutzen, sonst bekommt man denen niemals Anstand beigebracht. Wenn ich ein Festplatte für 100 € kaufe und die kommt defekt an, dann muss seitens Händler- und/oder Herstellerseite dafür gesorgt werden, dass ich entsprechenden Ersatz bekomme. Fertig aus! Wie das nun genau zwischen Hersteller/Händler/Großhändler abläuft ist wurscht, dafür haben professionelle Unternehmen nunmal einfach zu sorgen. Wenn sie das nicht können sollten sie/man ihren Laden dicht machen. Und wieder ein Händler bei dem ich bisher gern bestellt habe (meine erste Bestellung über Netz war über MF) auf meiner schwarzen Liste!
 
Don_Paffi

Ja die Sache ist halt einfach dass sich wegen bestimmten Sachen es einfach nicht lohnt zum Anwalt zu gehen. Prinzipiell müsste man es aber schon auch wenn es nur um 5 oder 10euro geht die einem zustehen.

Die Läden sind ja auch nicht doof und wissen dass sie da einen gewissen Spielraum haben und auch wenn sie illegal handeln nicht sofort verklagt werden. Gerade bei kleinen Beträgen ist die "Gefahr" einfach sehr niedrig dass nen Kunde wirklich sich rechtlichen Beistand holt. Vorallem dann wenn er keien RV hat. Ich mein wär streckt schon wegen 10euro paarmal soviel Geld vor um vielleicht was wiederzubekommen?

Das habe ich auch schon bei mehreren Läden gemerkt. Es ist einfach ne Art Pokerspiel.

Am Anfang versucht man den Kunden abzuwimmeln. Viele geben dann nämlich schon auf, weil sie teilweise auch gar nicht über ihr Recht genau bescheid wissen und wenn der Läden da mit paar § kommt sie schon beeindruckt sind. Die Rechnung geht auf, spricht aber dennoch nicht für den Laden an sich.

Gerät man dann an einen Kunder der Bescheid weiß kann man ja ganz zum Schluss immer noch einlenken und das ganze "Kulanzleistung" nennen.
 
Du beschreibst genau das was ich meine, nur konkreter, detailierter und wie man ohne Rechtsbeistand dagegen was machen kann um zu seinem Recht zu kommen. Es gibt offenbar noch Menschen die diese "Machenschaften" auch durchschauen. Danke, das schürrt Hoffnung in mir!
Gerade dieses Pokerspiel zeigt doch, dass die Unternehmen ganz genau wissen was sie tun. Sie tun immer alles um sich am besten aus der Affäre (auch noch mit vorgetäuchter Kulanz zur Imagewahrung) zu ziehn. Klar, in einigen Fällen ist das relativ nachvollziehbar aber die Unternehmen nehmen sich immer mehr heraus und pokern immer höher und der schutzbedürftige Verbraucher (BGB!) ist immer der in den Ar... gekniffene. Ich finde das schrecklich, ist die Menschheit so verdorben? Da kommt mir die Galle hoch!
 
@Don-Paffi

Dann eine Frage an dich.....hat dann der TE richtig gehandelt? Das zuviel überwiesene Geld, solange verschwiegen bis sich der Händler gemeldet hat? Wäre es ein Händler gewesen, würdest du jetzt den Händler auf deiner schwarzen Liste eintragen?! Warum äußerst du dich dann nicht Negativ gegen das Verhalten des Threadstellers?
Du siehst doch die meisten Kunden agieren doch auch nur noch zu ihrem eigenen Wohl?

Wie viele Kunden bestellen Ware um sie nur zur testen und schicken diese zurück?!
Wie viele Kunden kaufen eine Kamera, für den Urlaub und geben die Kamera dann zurück, mit der Begründung sie gefällt mir nicht!
Wenn der Händler Glück hat funktioniert die Kamera noch, hat dann nur Gebrauchspuren!
Wenn der Händler Pech hat, ist die Kamera defekt und vielleicht liegt sogar ein Feuchtigkeitsschaden o.ä vor und er kann die Kamera wegschmeißen!

Jährlich muss ich bestellte Ersatzteile (2000-3000€) von Kunden in einer Kiste aufbewahren, im besten Fall sind diese bezahlt, oder ich bleibe auf die Kosten sitzen, weil der Kunde diese nicht abholt....

Also nicht immer die eine Seite der Medaille anschauen, sondern auch die zweite Seite.....
Ergänzung ()

Don_Paffi schrieb:
@topic

Imho muss man so einen Versicherung haben und oft nutzen, sonst bekommt man denen niemals Anstand beigebracht. Wenn ich ein Festplatte für 100 € kaufe und die kommt defekt an, dann muss seitens Händler- und/oder Herstellerseite dafür gesorgt werden, dass ich entsprechenden Ersatz bekomme. Fertig aus! Wie das nun genau zwischen Hersteller/Händler/Großhändler abläuft ist wurscht, dafür haben professionelle Unternehmen nunmal einfach zu sorgen. Wenn sie das nicht können sollten sie/man ihren Laden dicht machen.

Du musst aber beachten, wenn du innerhalb der Gewährleistung bist (6 Monate ab Kaufdatum), kannst du zwischen Ersatz oder Reparatur wählen!
Da hast du Recht:"Wie das nun genau zwischen Hersteller/Händler/Großhändler abläuft ist wurscht, dafür haben professionelle Unternehmen nunmal einfach zu sorgen." aber nur wenn ein Gewährleistungsfall vorliegt, falls nicht kannst dir nicht mehr so Wurscht sein, denn dann tanzt du als Verbraucher nach den Bedingungen des Herstellers.
 
Ribbery


Das rechtfertigt trotzdem das Verhalten mancher Shops doch nicht. Wenn die Sachen benutzt sind kann obendrein auch Wertminderung verlangt werden.

Ich finde das Widerrufsrecht auch irgendwo bekloppt in seiner jetzigen Form. Nämlich dass der Händler den Transport bezahlen muss wenn mir die Sache nicht gefällt, aber da kommt ja bald ne Änderung. Im Grunde sind dadurch auch wieder allen Kunden benachteidigt weil der Shop die Kosten ja umlegen muss und die Preise somit insgesamt höher sind.

Es kann doch nicht in Ordnung sein nur weil Kunden das Widerrufsrecht ausnutzen sich dann bei anderen Kunden wieder zu bereichern.

In meinen Augen hat der Kunde zu zahlen bei Nichtgefallen für den Transport und dafür wenn sich die Sache nicht mehr in dem Zustand befindet wie geliefert. Wenn was Defekt ist oder die Beschreibung Fehlerhaft war muss natürlich der Shop zahlen.

Wobei ich da auch mal was erlebt hatte wo auf der Homepage des Shops ein Artikel falsch beschrieben war, unter 40euro. Da heißt es dann ja wiederum "Die Angaben da sind ohne Gewähr" also bin ich als Kunde dann wieder der Dumme der im Endeffekt für etwas bezahlt hat was er nicht gebrauchen kann.

Irgendwo ist es auf beiden Seiten unfair finde ich. Dennoch ist es ncih okay was die Shops teilweise abziehen. Natürlich ist es auch nicht okay das Widerrufsrecht auszunutzen.

Wenn ne Festplatte natürlich kaputt geht kann man den Kunden aber in meinen Augen nicht um seine Ware prellen und ihm das Geld zurückzahlen, nur weil es wirtschaftllich für den Shop gesehen besser kommt.

Wenn der Artikel im Preis gesunken ist gäbs ja stattdessen Ersatz. Da würde der Shop dann nicht das Geld rausrücken, weil ihm Ersatz zu schenken halt billiger käme.

In meinen Augen kann es nicht sein dass der Shop sich das hier aussuchen darf. Dann müsste ich dieses Recht ja auch als Kunde haben. Geht meine Grafikkartekarte dann kaputt nach 3 Monaten müsste ich ja auch sagen können "ne ich möchte lieber mein Geld zurück" um mir ne bessere zu kaufen. Wo ist da der Unterschied? Durch das Zurückzahlen des Geldes lässt man den Kunden ja auf seinem Schaden sitzen, da er für das Geld sich keinen Ersatz beschaffen kann wenn der Preis gestiegen ist

Außerdem beträgt die Gewährleistung im Grunde ja eh nur 6 Monate wo sie dem Kunden wirklich was nützt. Wenn man nen Shop betreibt muss man sich eben damit Abfinden dass man von der Wirtschaft zum Teil auch abhängig ist. Man kann sich doch nicht immer nur die Rosinen rauspicken

Man kann hier ja nicht mit 2erlei Mass messen.
 
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Deswegen habe ich ja gesagt, im Gewährleistungsfall entscheidet der Kunde was er möchte...und ein guter Händler versucht alles um den Kunden zufrieden zu stellen, sofern er die Möglichkeit dazu hat...:-)

Nur wenn es um die Herstellergarantie geht, tanzt der Kunde nach dem Hersteller....und dessen Bedingungen
 
Ja die ist ihm aber vorher auch bekannt. Ich persönlich würde sowieso mich an den Hersteller wenden, denke das geht schneller, geht mir aber halt drum dass es nicht okay sein kann dass der Shop einfach danach entscheidet was für ihn günstiger kommt.

Wenn die Preise gleich bleiben bekomm ich ja ebenso Ersatz und nicht mein Geld zurück.

Der Kunde hat doch ansonsten nix zu sagen. Im Normalfall muss er sich mit nem Ersatzgerät zufrieden geben, was aber wenn er sich einfahc in Zwischenzeit eh schon ne neue Platte gekauft hat der er sie dringend brauch? Dann muss er sich auch mit ner Reparatur oder Austausch zufreiden geben und kann nicht sagen "hät lieber mein geld zurück"

Wieso sollte der Händler also dieses Recht haben? Wenn mir am PC was kaputt geht und ich brauche den PC dringend, bestell ich auch gleich Abends direkt was über Kredikkarte. Dann verlässt dei Lieferung am nächsten Tag unter Umständen schon das Haus. Bei ner Reklamation hat sich in der Zeit maximal nen Mitarbeiter mein Problem durchgelesen.

Ist doch dann für mich auch nicht "zumutbar" dass ich meinen PC solange nicht nutzen kann. Kann ich genauso argumentieren wie der Shop der meint ihm sei es nicht zumutbar weil ihm der Ersatz zu teuer käme. Dann sollte mir als Käufer doch auch die Wahl zustehen dass ich lieber mein Geld zurückmöchte und dem Shop gebe ich dann keien Chance auf Nachbesserung
 
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Beispiel:

Wenn du als Kunde zur mir, mit einer Toshiba HDD, zum Service kommst und beanspruchst die Herstellergarantie, dann wird die HDD zur Toshiba geschickt bzw. zur der autorisierten Werkstatt und dann entscheidet der Hersteller je nach Verfügbarkeit der HDD um ein Austausch zustande kommt oder eine Gutschrift...:-)

Wenn du mit einem Artikel kommst, der nur ein Gutschriftartikel ist, wird nach einem Alternativ-Produkt geschaut...so läuft der Service in der Regel...denn meistens kriegst du für den Preis ein Produkt was besser ist
Ergänzung ()

Aber Recht hast du, dass ein guter Händler zum Wohle des Kunden handeln sollte!

Allerdings geht dies auch nur begrenzt, denn der Handel lebt eben nur vom Umsatz und Gewinn und muss ab und an abwegig was zum Wohle des Unternehmens ist und was zum Wohle des Kunden ist.
 
Allerdings geht dies auch nur begrenzt, denn der Handel lebt eben nur vom Umsatz und Gewinn und muss ab und an abwegig was zum Wohle des Unternehmens ist und was zum Wohle des Kunden ist.

Ja aber wie gesagt dem Kunden geht es ja auch nicht anders. Wenn ich schnell Ersatz brauche also jeder Tag zählt kommt neukaufen einfach besser für mich, wenn ich nicht 2 Wochen warten möchte. Das finde ich dann nämlich in gewissen Situationen auch unmutbar
 
Dafür gibt es unter Umständen Leih-Geräte....aber wir kommen jetzt zu sehr vom Thema:-)

Ich verstehe dich vollkommen..:-)

Nur wollte ich darauf hinweisen, dass nicht immer der Händler Schuld ist, sondern auch mal die Kundenseite kritisch begutachten werden muss:-)
 
Ja das hab zumindest ich ja auch nicht bestritten dass es auch sogenannte Kunden aus der Hölle gibt die sich kein VK wünscht. Stimmt vollkommen, aber das eine rechtfertigt das andere ja nicht. Aber ich denke wir sind da einer Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ribery88 schrieb:
@Don-Paffi
Dann eine Frage an dich.....hat dann der TE richtig gehandelt? Das zuviel überwiesene Geld, solange verschwiegen bis sich der Händler gemeldet hat? Wäre es ein Händler gewesen, würdest du jetzt den Händler auf deiner schwarzen Liste eintragen?!

Das mit dem zurücküberweisen habe ich nicht angesproche. Ich habe nur über die Bearbeitungsgebühr geschrieben, hätte es aber genauer ausdrücken sollen...

Ribery88 schrieb:
Warum äußerst du dich dann nicht Negativ gegen das Verhalten des Threadstellers?
Du siehst doch die meisten Kunden agieren doch auch nur noch zu ihrem eigenen Wohl?

Es haben sich schon genug Leute darum gekümmert den TE zusammen zustauchen, da musste ich mir nicht auch noch anmaßen über ihn zu richten. Ich hätte es wahrscheinlich (=> nachdem ich jetzt den Absatz fertig habe würde ich diese Wort durchstreichen, wenn ich wüsste wie es ginge) auch nicht von mir aus zurücküberwiesen, Doofheit/Inkompetenz muss bestraft werden. Ein Fehler wie falsches Rückgeld beim Bäcker etc. kann in der Hitze des Gefechts immer passieren und da bin ich dann auch brav :) Eine Überweisung zweimal zu tätigen ist aber schon selten dämlich und zeigt das die Organisation im Unternehmen falsch aufgebaut ist, wenn es nicht sofort bemerkt wird. Dann können die Eierbären dann schon selbst drauf kommen, dass sie Mist gebaut haben, ich bin doch nicht für deren falsche Unternehmensführung verantwortlich und küsse deren Popo damit ja alles rechtlich einwandfrei ist.

Ribery88 schrieb:
Wie viele Kunden bestellen Ware um sie nur zur testen und schicken diese zurück?!
Wie viele Kunden kaufen eine Kamera, für den Urlaub und geben die Kamera........
Kamera wegschmeißen!

Kein Händler zahlt das (volle) Geld zurück wenn die Ware gebraucht wurde, jedenfalls habe ich immer Stress gehabt bei zurückgeschickter, geöffneter, nicht wirklich gebrauchter Ware.

Ribery88 schrieb:
Jährlich muss ich bestellte Ersatzteile (2000-3000€) von Kunden in einer Kiste aufbewahren, im besten Fall sind diese bezahlt, oder ich bleibe auf die Kosten sitzen, weil der Kunde diese nicht abholt....

Wenn Du nicht dafür sorgst, dass Deine Kunden die Vertäge einhalten bist Du genauso selbst Schuld wie wenn sich ein Kunde von einem Unternehmen abwimmmeln lässt obwohl er eigentlich im Recht ist. Im Prinzip ist es genau der gleich Scheiß über den wir uns beide aufregen: Eine Partei handelt widerrechtlich, wird aber nicht belangt weil es sich nicht lohnt.

Zum Thema Gewährleistung/Garantie: Rach78 hat eigentlich schon alles geschrieben...
Ich habe nur darüber geschrieben, dass wenn etwas out-of-the-box kaputt ist, dann muss es Ersatz geben, schließlich liegt der Fehler am Händler oder Hersteller. Ich habe schon 7 kaputte Festplatten bekommen weil der jeweilige Händler absolut schlampig verpackt hat, trotzdem werden die Händler diese Platten dann so denke ich an die Garantieabteilung des Herstellers weiterreichen obwohl der Händler sie demoliert hat. Auch nicht fair und sicherlich moralisch verwerflicher als Geld einzubehalten, dass einem zugeflogen kam weil jemand inkompetent ist. Beim "Planeten für einen" hatte ich vier Festplatten bestellt und geliefert wurden sie einem Paket wo zwei Milchtüten gerade so reinpassen. Wie kann man nur sooooo inkompetent sein?!

Zum Porto bei Widerruf:
Wofür gibt es die Menschheit? Nur dazu, damit Unternehmen toll rund laufen und sich ein paar Wenige die Taschen vollstecken? Ich glaube nicht, Unternehmen sollen den Menschen dienen und nicht umgekehrt, daher finde ich die aktuelle Regelung i. O. schließlich bezahlt man ja oft wesentlich mehr Porto als der Händler dann wirklich hinlegen muss (Rahmenvertäge mit der Post). Ich glaube nicht, dass viele Verbraucher diese Reglung ausnutzen. Für mich gibt es nur einen Fall wo einem das Gesetz übervorteilt und dass ist, wenn man etwas besonders schnell braucht und deswegen bei mehreren Händlern bestellt. Alles andere macht für mich keinen Sinn, ein Produkt verpackt betrachten kann man auch anders. Geöffnete Produkte machen sofort Kopff*ck mit dem Händler, sodass ich niemals (mehr) etwas öffne, wovon ich nicht weiß, dass ich es auf jeden Fall behalten möchte.
 
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