Dateiserver für 6 Clients

lucas85

Ensign
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Aug. 2005
Beiträge
206
Hallo,

ich möchte gerne einen kleinen Server zusammenbauen und suche Voschläge bezüglich Auswahl der Hardwarekomponenten.

Der Server wird 24/7 laufen und soll so lange halten wie es geht. Vorgestellt habe ich mir ein atombasiertes System mit integriertem (Software) Raidcontroller. Falls es bereits preiswerte Bobcatsysteme geben sollte, sind diese genau so willkommen.

Ich suche:
- ein gutes und preiswertes Board+CPU+Grafik (Gb-LAN)
- Arbeitsspeicher
- 2 Festplatten max 750GB
- gutes und preiswertes Netzteil
- Gehäuse

Ich würde mich freuen, wenn Erfahrungswerte zur Stabilität und Ausfallhäufigkeit angegeben werden könnten.
Auf dem System wird entwder Linux + Samba oder ein Windows Home Server installiert. Entscheidung steht noch aus.

Budget:
max 500 €, lieber darunter

Fragen und Anregungen sind herzlichst willkommen!
 
Ich hoffe du entschließt dich nicht Striping-RAID zu machen beim RAID, das wird nämlich nicht wirklich Vorteile bringen bei simultanen Zugriffen mehrerer Clients... wenn du 1,5 TB an Speicher möchtest würde ich es getrennt lassen, um eben Vorteile darauf zu ziehen, dass nicht immer die benötigten Dateien auf der selben Platte liegen...

Ein Mirroring-RAID ersetzt im Übrigen keine Backups der Dateien, die ausschließlich auf dem NAS liegen.

Und btw... 2 TB-Platten kosten gerade mal ca 60 Euro, wäre evtl auch ne Überlegung....
 
Für was willst du ihn nutzen ?
Wieviel zugriffe wird es geben,...?
Was soll drauf gemacht werden, bzw alles drauf laufen
 
lucas85 schrieb:
... System mit integriertem (Software) Raidcontroller. !

Wenn es nicht gerade ein RAID1 ist kannst du hiervon abstand nehmen -> absolut unbrauchbar.

Und mal wieder die alte Leier: Ein RAID (jeglicher Art) ersetzt kein Backup.
 
Kannst dir ja mal den HP Microserver angucken :)
https://www.computerbase.de/forum/threads/hp-proliant-microserver-n36l.894990/

Ich benutze ihn zwar selbst erst seit ein paar Tagen, mit Windows Homeserver 2011 als OS, aber bis jetzt bin ich mit dem System mehr als zufrieden, hat ein höheren Datendurchsatz übers Netzwerk als meine alte Konstruktion aus G31 Chipset und Intel Pentium Dualcore E2180.
Ein großer Vorteil ist sicher auch die ECC-Unterstützung, findet man sonst nur bei "richtigen" Servern.
 
Hol dir ein H67-Board und eine der CPUs von Intel, die nächste Woche rauskommen. Das Ganze hat wesentlich mehr Leistung als ein ATOM und zudem mehr SATA-Anschlüsse. Der Stromverbrauch ist dabei überraschend niedrig.
Oder gleich ein Q67-Board, die haben gleich noch Fernwartungsfunktionen.
 
Ich plane die Festplatten im Raid1 zu koppeln. Es soll vorerst ein reiner Dateisever werden. Ob letzten Endes noch andere Progrmämmchen drauf laufen sollen, weiß ich noch nicht.
Aber falls doch, wäre wohl ein Windows-basiertes System besser. Ich denke, dass eine SB-CPU overpowered wäre und gegenüber einem Atom/Bobcat System teuerer wäre.
Über die Bedeutung einer Bandsicherung bzw. einer Backup-System bin ich mir bewusst, nur muss ich den Verantwortlichen noch überzeugen ...
 
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