Hallo,
mich interessiert etwas der technische Hintergrund.
Auslösendes Problem: Ich habe mit einer Kamera ein MP4-Video auf eine MicroSD-Karte (32GB) aufgenommen. Gegen Ende der Aufnahme (vor Abschalten) ist das Ding runtergefallen und die SD-Karte herausgesprungen.
Nach meinem technischen Verständnis MÜSSEN doch aber die Daten zuvor darauf gelandet sein. Wo hätte die Kamera sie sonst hinspeichern sollen? Und selbst, wenn sie sie intern zwischenspeichern WÜRDE, würde es nach "sauberem" Beenden einer Aufnahme ja normalerweise sehr lange dauern, ehe die Daten auf der Karte sind. Tut es aber nicht.
Ich bin also recht überzeugt, dass die Daten da sein MÜSSEN.
Selbstverständlich wurden seit dem Unfall keine Schreibzugriffe mehr auf dem Medium ausgeführt. Die Spielereien fanden auf einem herunterkopierten Image statt.
Datenrettungstools aller Art (Vornehmlich solche, die MPEG-Streams aufspüren) finden nichts. Habe Photorec und foremost, sowie O&O Media Recovery u.ä. probiert. Ich habe dem VLC-Player auch schon das gesamte Image untergejubelt, er lief auch drüber, aber spielte nichts ab. Normalerweise findet der Videoframes auch ohne Dateiheader.
Kann mir jemand erklären, wie die Daten vom Chip verschwunden sein können? Gibt es, anders als bei Magnetfestplatten (von mechanischem Crash oder großem Magnetfeld mal abgesehen) , doch die Möglichkeit, dass große Speicherbereiche schlagartig leer werden, also nicht nur keine Directoryeinträge oder keine Partition mehr haben, sondern wirklich leer?
Oder kann mir jemand fachmännisch bestätigen, dass die Daten eigentlich nicht weg sein KÖNNEN? Dann würde ich noch weiter mit Tools rumspielen.
Für Tips nach weiterer Rettungssoftware, die MPEG-Frames aufspüren kann, bin ich dankbar. Viele (so meine Sorge) gucken nur nach den Magic Bytes, nicht danach, ob sie mit einem MP4-Codec irgendetwas dekodieren könnten.
Danke schonmal und viele Grüße!
mich interessiert etwas der technische Hintergrund.
Auslösendes Problem: Ich habe mit einer Kamera ein MP4-Video auf eine MicroSD-Karte (32GB) aufgenommen. Gegen Ende der Aufnahme (vor Abschalten) ist das Ding runtergefallen und die SD-Karte herausgesprungen.
Nach meinem technischen Verständnis MÜSSEN doch aber die Daten zuvor darauf gelandet sein. Wo hätte die Kamera sie sonst hinspeichern sollen? Und selbst, wenn sie sie intern zwischenspeichern WÜRDE, würde es nach "sauberem" Beenden einer Aufnahme ja normalerweise sehr lange dauern, ehe die Daten auf der Karte sind. Tut es aber nicht.
Ich bin also recht überzeugt, dass die Daten da sein MÜSSEN.
Selbstverständlich wurden seit dem Unfall keine Schreibzugriffe mehr auf dem Medium ausgeführt. Die Spielereien fanden auf einem herunterkopierten Image statt.
Datenrettungstools aller Art (Vornehmlich solche, die MPEG-Streams aufspüren) finden nichts. Habe Photorec und foremost, sowie O&O Media Recovery u.ä. probiert. Ich habe dem VLC-Player auch schon das gesamte Image untergejubelt, er lief auch drüber, aber spielte nichts ab. Normalerweise findet der Videoframes auch ohne Dateiheader.
Kann mir jemand erklären, wie die Daten vom Chip verschwunden sein können? Gibt es, anders als bei Magnetfestplatten (von mechanischem Crash oder großem Magnetfeld mal abgesehen) , doch die Möglichkeit, dass große Speicherbereiche schlagartig leer werden, also nicht nur keine Directoryeinträge oder keine Partition mehr haben, sondern wirklich leer?
Oder kann mir jemand fachmännisch bestätigen, dass die Daten eigentlich nicht weg sein KÖNNEN? Dann würde ich noch weiter mit Tools rumspielen.
Für Tips nach weiterer Rettungssoftware, die MPEG-Frames aufspüren kann, bin ich dankbar. Viele (so meine Sorge) gucken nur nach den Magic Bytes, nicht danach, ob sie mit einem MP4-Codec irgendetwas dekodieren könnten.
Danke schonmal und viele Grüße!