Datenrettung mit mehreren Tools sinnvoll?

Snoopy69

Commodore
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Hab hier eine mit Truecrypt verschlüsselte HDD, die auf normalem Weg (in TC mounten) nicht mehr lesbar ist. Der Laufwerksbuchstabe ist da, aber unlesbar (Raw-Format). Mit "Testcrypt" das Gleiche...

Mit "GetDataBack" konnte ich 98%, der Dateien fehlerfrei (verifiziert) wiederherstellen
Im www liest man hin und wieder, dass man mehrere Tools ausprobieren sollte. Aber bringt das was? Immerhin dauert das Auslesen, der 2TB-HDD ~6h
 
Testdisk/Photorec

was du mit dem tool nicht bekommst, bekommst du rein mit software nicht.
 
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Das solltest du doch selber wissen ob Dir für die restlichen 2% der Aufwand wert ist. Ich glaube das wird nicht mehr viel kommen. Aber warum probierst Du es nicht? Auch ist es egal wie lange das dauert. du sitzt ja wohl kaum davor und wartest. Versteh den Thread daher nicht so ganz.

MfG
 
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Klar, warum nicht. Wenn du Zeit hättest sparen wollen, wäre ein Backup deine Wahl gewesen.
 
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Snoopy69 schrieb:
Aber bringt das was? Immerhin dauert das Auslesen, der 2TB-HDD ~6h
vor der rettung ein image zu ziehen, ggf mit ddrescue ist je nach Situation auch smart.
Das auf eine SSD legenund daraus retten geht dann recht flink
 
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Wenn Du mit GetDataBack an die Masse der Daten kommst @Snoopy69 dann war/ist die HDD nicht verschlüsselt.
 
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Anscheinend (laut User) findet nicht jedes Tool, jedes File
Ergänzung ()

feris schrieb:
Klar, warum nicht. Wenn du Zeit hättest sparen wollen, wäre ein Backup deine Wahl gewesen.
Es existieren sogar doppelte Backups auch versch. Medien... ;)
Trotzdem will ich versuchen die Daten möglich alle wiederherzustellen (siehe Titel)
 
Dann teste doch mal 10 Tools aufs gleiche Image und schreib einen Leserartikel mit Testbericht.
Wenn es dir nur um die Forschung geht
 
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Die am freien bzw. kommerziellen Markt erhältlichen Tools zur Datenrettung sind unserer Erfahrung nach, meistens auf ein bestimmtes Fehlerbild spezialisiert und funktionieren dann auch richtig gut. Geht man jedoch aufgrund - teils auch nur geringfügig anderer Probleme - 2 Schritte links oder rechts sehen die Ergebnisse schon ganz anders aus.
Wenn man also nicht selbst Tools entwickelt und somit weiß wann diese in welchen Situationen wie reagieren und wo man ggf. optimieren kann, bleibt nur verschiedene Programme zu versuchen. Man wird jedenfalls Unterschiede bemerken!
 
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Snoopy69 schrieb:
Es existieren sogar doppelte Backups auch versch. Medien... ;)
Trotzdem will ich versuchen die Daten möglich alle wiederherzustellen (siehe Titel)
Es sind keine doppelten Backups, wenn sie unterschiedliche Datenstände haben.
 
BFF schrieb:
Wenn Du mit GetDataBack an die Masse der Daten kommst @Snoopy69 dann war/ist die HDD nicht verschlüsselt.
oder ein fall von, verschlüsselung funktioniert, dateisystem kaputt

was man raus bekommt weiss man erst wenn man es ausprobiert hat

wenns schneller gehen soll muss man das image von der langsamen HDD auf ne schnelle SSD rüber ziehen und dann von dort aus experimentieren aber am ende ist bei sowas auch egal, wie lange es dauert
 
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Snoopy69 schrieb:
Hab hier eine mit Truecrypt verschlüsselte HDD, die auf normalem Weg (in TC mounten) nicht mehr lesbar ist. Der Laufwerksbuchstabe ist da, aber unlesbar (Raw-Format). Mit "Testcrypt" das Gleiche...
Truecrypt? Raw-Format?
Vergiss es! Ernsthaft. Die Daten sind weg.
Wäre bei Veracrypt auch nicht anders.

Bei BitLocker gäbe es noch die eine oder andere Software, mit der man eine Datenrettung versuchen könnte, wenn man den Notfallschlüssel kennt.
 
mchawk777 schrieb:
Truecrypt? Raw-Format?
Vergiss es! Ernsthaft. Die Daten sind weg.

Wäre bei Veracrypt auch nicht anders.

Bei BitLocker gäbe es noch die eine oder andere Software, mit der man eine Datenrettung versuchen könnte, wenn man den Notfallschlüssel kennt.
Nein!!!
Hab nun mehrere Recovery-Tools durchprobiert und "R-Studio" konnte ALLES wiederherstellen ;)

Ich mache File-Recovery schon eine Weile (min. 20 Jahre). Da kamen mir einige RAW-Laufwerke in die Hände, deren Files man wiederherstellen konnte. Ob TC oder VC - spielt keine Rolle. Selbst "TestCrypt" bekam ich bei VC-Laufwerken zum Laufen (unter gewissen Bedingungen natürlich). Wichtig ist, dass man das TC/VC-Passwort und den zum Laufwerk zugehörigen TC/VC-Header hat, falls beide Header zerstört wurden

Bisher nutzte ich meist nur "GetDataBack" (nur bis v4.xx - v5.xx ist Schrott). Allerdings wurden hin und wieder Files in wild nummerierten Ordnern wiederhergestellt. Was mühsam bei der Zuordnung sein kann

Der Vorgang...
  • Image mit "ddrescue" + Log.file erstellt (Log-File deshalb, weil bei einem evtl Abbruch an der selben Stelle weitergemacht werden kann)
  • Image in TrueCrypt geladen und gemountet (auch hier hab ich "natürlich" keinen Zugriff zu den Files)
  • in R-Studio "Scannen" ausgeführt (den Haken zum Speichern, der Metadaten (*.scn) nicht vergessen!!!)
  • den ersten, schwarzen Eintrag (unter Z:\) angeklicken, danach auf "Dateien ansehen"

Der zweite, grüne Eintrag enthielt 1:1 die Files, des zweiten Eintrages - nur eben viel weniger
Screenshot 2025-11-05 145254.png

Ergänzung ()

kieleich schrieb:
oder ein fall von, verschlüsselung funktioniert, dateisystem kaputt

was man raus bekommt weiss man erst wenn man es ausprobiert hat

wenns schneller gehen soll muss man das image von der langsamen HDD auf ne schnelle SSD rüber ziehen und dann von dort aus experimentieren aber am ende ist bei sowas auch egal, wie lange es dauert
Tatsächlich war das defekt...
Mit Testdisk konnte ich MFT, trotz "deeper scan" nicht reparieren

Der obige Fall war leider mehr Arbeit, als erwartet...
Hatte schon mal ein Laufwerk, bei dem versehentlich eine Initialisierung durchgeführt wurde. Laufwerk konnte nicht mehr gemountet werden, weil TC-Passwort angeblich falsch war (Header zerstört). Nach Wiederherstellung des Headers, ging es wieder.
 
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Snoopy69 schrieb:
Nein!!!
Hab nun mehrere Recovery-Tools durchprobiert und "R-Studio" konnte ALLES wiederherstellen ;)
Also kann R-Studio nicht mehr mountbare TrueCrypt-Laufwerke doch noch mounten?
Oder was soll dieses "Nein!!!" bedeuten?

Lt. meinen Recherchen muss auch R-Studio auf einen mit TrueCrypt bereits gemoutetes Volume zugreifen, damit es Daten retten kann.
In sofern ist definitiv fraglich, ob Du uns korrekte Ausgangsinformationen mitgeteilt hast - und damit wäre ein Rumgenörgel über nicht korrekte Antworten nicht angebracht. 🤷‍♂️
 
mchawk777 schrieb:
Also kann R-Studio nicht mehr mountbare TrueCrypt-Laufwerke doch noch mounten?
Oder was soll dieses "Nein!!!" bedeuten?

Lt. meinen Recherchen muss auch R-Studio auf einen mit TrueCrypt bereits gemoutetes Volume zugreifen, damit es Daten retten kann.
In sofern ist definitiv fraglich, ob Du uns korrekte Ausgangsinformationen mitgeteilt hast - und damit wäre ein Rumgenörgel über nicht korrekte Antworten nicht angebracht. 🤷‍♂️
Ja...
Du mountest das Image oder Laufwerk, wie immer mit TC/VC und scannst dann diese Partition mit dem Tool deiner Wahl. Wichtig ist, dass die Passworteingabe funktioniert (also LW entschlüsselt werden kann). Fehlt Passwort oder es ist "falsch", weil der Header zerstört wurde, wars das und man braucht garnicht erst anfangen, diese Partition zu scannen

Vergleiche ein TC/VC-Volume, das nach einem "Daten-Crash" raw angezeigt wird, mit einem Quickformat...
Wenn das Passwort einwandfrei funktioniert, sollte man nach einem Scan an alles rankommen ;)

Schade ist, dass ich es nicht geschafft hab, die Raw-Partition mit Testdisk zu reparieren. Heißt, man muss die geretteten Daten auf ein anderes Laufwerk kopieren
Ergänzung ()

Die rot-gekreuzten Files/Ordner kann/muss man nicht wiederherstellen...
Sind lediglich Files/Ordner, die man mal selbst gelöscht hatte und ggf wiederhergestellt werden können. Man will ja meist den letzten Daten-Stand
tziutzu.JPG

Die "Qualität", der Files wird als "Ampel" in 🔴🟡🟢 angezeigt (kann eig. jedes gute Recovery-Tool). Wenn man die Checksummen hat, kann man die Files prüfen. Hatte gelb-markierte Files, die zu 100% intakt waren (laut Checksumme).
 
Zuletzt bearbeitet:
Snoopy69 schrieb:
Du mountest das Image oder Laufwerk, wie immer mit TC/VC
...dann ist es natürlich möglich noch was zu retten.
Deine bisherigen Schilderungen zeugten davon, dass dies NICHT möglich wäre. 🤷‍♂️

Wenn das Volume gemountet werden kann, kann auch so gut wie jede Datenrettungssoftware eingesetzt werden - das wäre auch kein Feature von R-Studio.
 
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