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NewsDatenschutz bei KI-Chatbots: Welche Datentypen ChatGPT und Co. erfassen
Wie viele Daten die generativen KI-Chatbots erfassen, hat der VPN-Anbieter Surfshark anhand der Datenschutzbestimmungen analysiert. Meta behält sich demnach das Recht vor, die meisten Nutzerdaten zu erfassen. Immer mehr KI-Chatbots, darunter auch ChatGPT, erfassen nun Standortdaten.
Das ist der Anfang auf dem Weg zur Individualen Preisgestaltung für jedermann. Geile neue Welt!
Dann bekommt der Jenige der bei Chat GPT gesagt hat er sei mutmaßlich psychisch krank, eben keine Versicherung mehr. Bzw sie ist massiv teurer.
Was auf die Datenkrake Google (spreadsheet) ververweist um mir eine Übesicht zu zeigen wie KI-Chatbots Daten sammeln.^^
Die genannten Unternehmen die hinter diesen Produkten sind alle als Datenkraken bekannt und somit sollte auch die Sammelwut nicht überraschen.
So lange Geld in alle Taschen fließt, wird sich da so schnell nicht ändern.
Gerade im Kontext von KI-Systemen sind personenbezogene Daten, und unter ihnen die besonders schützenswerten, hochgradig sensibel. Denn irgendwann - wahrscheinlich schon jetzt - werden die Systeme zu Schlüssen über Einzelpersonen fähig sein, die eine präzise Analyse- und Prognosefähigkeit zulassen. Personen werden für die Anbieter gläserner, als sie es durch Selbstreflexion sich selbst gegenüber sein könnten.
Datenschutz im Allgemeinen und das Bestreben des Einzelnen, in Kontakt mit derartigen Dienstleistern Datensparsamkeit walten zu lassen, waren noch nie so wichtig wie heute.
Es ist eben perfekt. Du wirst nicht nur mit Anfragen gefüttert, die du zu Profilen hinzufügen kannst, sondern du kannst dem User noch Nachfragen stellen zu dem Thema um so sein Profil noch detaillierter zu beschreiben.
Die Frage für mich ist, ob es der Werbeindustrie wirklich hilft, die Profile noch detaillierter zu gestalten. Ich meinte gelesen zu haben, dass es nur x verschiedene Menschentypen für die Profile gibt. Letzten Endes reicht es somit, dich in eine Schublade zu packen und damit dein Alter und Geschlecht zu verknüpfen.
Vielleicht stelle ich es mir aber auch nur zu leicht vor.
Das ist ja brutal krass. Heißt das, dass ChatGPT den Suchverlauf ausliest, nur wenn ich es in einem anderen Browser-Tab offen habe? Das ist ja vollkommen dreist. Bin davon ausgegangen, dass sie nur Daten aus dem Chat im Tab sammeln und dort auch wenig, da eigentlich wertlos.
Schön sich das nochmal bewusst zu machen ! Dann gepaart mit der politischen Sphäre und den kommerziellen Interessen...Datensparsamkeit "rechnet" sich immer mehr
Ich nutze fast ausschließlich die Opera-KI mit meinem Android-Handy. Die speichert offenbar nichts, da sie bei einer neuen Unterhaltung nichts von einer früheren Unterhaltung weiß, selbst wenn es in der selben Browser-Session war.
…
Andreas:
Was speicherst du an persönlichen Daten?
Opera-KI:
Ich speichere keine persönlichen Daten von dir. Alle Informationen, die du mir während unserer Unterhaltung gibst, werden nur temporär verarbeitet, um deine Fragen zu beantworten oder dir zu helfen. Nach dem Ende der Sitzung werden diese Daten nicht dauerhaft gespeichert oder weiterverwendet. Deine Privatsphäre und der Schutz deiner Daten sind sehr wichtig. Wenn du weitere Fragen zum Datenschutz hast, beantworte ich sie gerne!
…
In der inzwischen über 2 Jahren habe ich nichts erlebt, das etwas anderes vermuten lässt.
betrifft das daten die man selber hochlädt und angibt, oder appübergreifend z.b. auf apple fitness etc? bzw. wäre "hilfreich" wenn man schreiben könnte was man genau dagegen tun kann falls man die app nicht löschen will ^^
Wichtig ist aber anzumerken: Von den 35 Datentypen sind diverse für Funktionalitäten der Apps nötig – also etwa für die Nutzer-Authentifizierung, die Bereitstellung von Funktionen, Betrugsprävention, Sicherheitsmaßnahmen, Systemstabilität sowie für den Kundensupport.
Das Problem dabei ist, dass man nie weiß, ob es nur die halbe Wahrheit ist.
Man könnte Standortdaten für eine Funktion sammeln... aber nebenbei auch für interne Profile.
Man könnte Gerätedaten für den Kundensupport sammeln... aber auch für die persönliche Identifikation für Werbung.
Man könnte erfassen, welche Apps installiert sind, um die Interoperabilität zu gewährleisten. Aber auch für interne Zwecke, um die installierten Apps zu sehen und ggf. über einen Partner diese Informationen zu verkaufen.
usw.
Man weiß wie, was mit den Daten - nebenbei - gemacht wird.
Und falls man es irgendwann herausfindet und es sogar ein Gesetzesverstoß ist, wird dagegen entweder gar nichts unternommen oder nur winzige Strafen verhängt, die einen Bruchteil dessen ausmachen, was man mit dem Gesetzesverstoß gewonnen hat.
Die einzige KI die ich seit langem nutze und selbst die nur noch sparsam, ist eine open source KI mit Servern in Europa. Der politischen Großwetterlage trau ich besonders im Fall der USA nicht mehr, China, Russland eh nicht. Wer weiß was noch kommt. Lieber Vorsicht, als Nachsicht. Kann nie schaden.
Na sowas aber auch: Ein VPN-Anbieter warnt davor, dass KI-Bots u.a. auch die Standortdaten erfassen
Spass beiseite: Das Chatbots (vor allem die im Browser integrierten wie zB. bei Edge) alles auslesen (offene Tabs, Suchverlauf, etc) sollte Jeder wissen.
Die Investitionen & der sehr hohe Energieverbrauch waren/sind schließlich immens & kosten sehr viel. Die Unternehmen suchen natürlich Wege wie sie von den ihnen angebotenen Diensten auch selbst profitieren können.
Und ich habe mir schon seit längerem Gedacht, dass mit den Chat-Bots eigentlich ein perfektes Gesamtbild der psychischen Verfassung der Menschheit geschaffen wird.
Würde mich deshalb nicht wundern, wenn Regierungsorganisationen wie Geheimdienste bei den Unternehmen ordentlich mitmischen (auch monetär). Denn ein besseres Charakterprofil & damit Gefährderauswertung durch die ganzen Chatbot-Daten kann man eigentlich nicht haben.
Gerade bei Chatbots kommt noch dazu, daß diese KI bots zum Angeben persönlicher Informationen geradezu einladen; es wird ja als vertrauliche 1:1 Unterhaltung präsentiert.
Und egal ob diese Studie jetzt von Surfshark gesponsert wurde oder nicht, ich würde schon bei einer Web Suche zu zB gesundheitlichen Fragen das über VPN machen, und nicht Google dazu benutzen.
Und bei zB Facebook kann man Vertraulichkeit sowieso vergessen, denn Meta will immer mitlesen.
Die Frage für mich ist, ob es der Werbeindustrie wirklich hilft, die Profile noch detaillierter zu gestalten. Ich meinte gelesen zu haben, dass es nur x verschiedene Menschentypen für die Profile gibt. Letzten Endes reicht es somit, dich in eine Schublade zu packen und damit dein Alter und Geschlecht zu verknüpfen.
Neben der Werbeindustrie, gibt es ganz andere Player die ein Interesse haben die Menschen zu kategorisieren.
Du stellst es Dir nicht zu leicht vor, denn genau wie du es beschreibst ist es.
Es gibt sehr typische Verhaltungsmuster. Anhand von Geschlecht, Alter, Sozialisierung (also meist Wohnort). kann man den Phänotyp relativ genau beschreiben.
Und das klappt erstaunlich zuverlässig. Denn im Grunde gilt auch hier die Normalverteilung.
Sicherlich gibt es immer Outliner (zB. wären Autisten Outliner), aber im Grunde trifft die Normalverteilung zu.
Hat man also Grundwerte, sind die Nuancen eigentlich garnicht mehr interessant, sondern das sind eher "Störgeräusche".
Alleine das es eine Werbe- und Marketingindustrie gibt zeigt, dass es nicht nur so ist, sondern das es auch wirkt. Man kann Menschen anhand ihres Phänotyps manipulieren. Und die meisten merken es nicht (mehr).
Zum Glück heißt es bei uns GKV. Gesetzliche Krankenversicherung. Mit einem sehr großem G.
Aber ja, in Ländern wie den USA stirbt es sich bald noch einfacher. Dort geht die Lebenserwartung ja heute schon zurück gegenüber zivilisierten Ländern.