Debian auf P5Q

Rokuda

Lieutenant
Registriert
Dez. 2007
Beiträge
532
Hi

Ich hab ne frage zu Debian und dem P5Q Board
Also wenn ich die CD Einlege kommt das normale Installationsfenster und so, wenn ich jedoch auf installieren gehe bekomme ich einen Fehler dass das Laufwerk unbekannt oder "zu alt" ist.
Habe mal nachgegoogelt und habe gecheckt dass es am IDE Chip aufm Board liegt.
nun hab ich mit heute für 4€ nen 2GB USB Stick geholt und wollte es über den installieren...

naja... wie mache ich das eigentlich mitm USB Stick?
bei Google hab ich nur tuts gefunden die ein bereits installiertes Linux vorraussetzen aber bei mir funzt kein Linux das ich so direkt kenne

Ubuntu 8.10 hat bei mir etliche Bugs (lässt sich nach der ersten installation nicht korrekt herunterfahren, also kommt s zu einer endlosschleife)
Ubuntu 8.04 erkennt meine S-ATA Platte nicht
Ubuntu 8.10 RC2 Funktionierte fehlerlos - aber ich habe es nicht mehr und finde es auch nicht online
 
Wie es mir vorkommt, ist das P5Q recht neu und hat einen 45er Chipsatz.
Intel dürfte da keine Probleme machen. Zur Not teste eine der vielen anderen (Live)Distributionen.
Fedora, Suse, Mandriva sind auch noch da zur Information. Es ist bekannt, dass mal ein Rechner mal unter Linux auf Knopfdruck nicht will.
Die Entwickler von Ubuntu müssen noch einen Linuxkernel bereitstellen, der den Chipsatz und Peripherie vollständig unterstützt.
 
Das Problem ist hier der von Asus verbaute Exot Marvell 88SE612 für IDE / eSATA.
Das nächste Problem dürfte der 'gute' Netzwerk Chip sein, siehe 'Problem mit ASUS P5Q' hier im Forum.
Mit dem ICH10(R) haben auch viele ältere Distros keine Probleme wenn er im AHCI Modus läuft.

Die besten Chancen das etwas 'out of the box' läuft hast du momentan mit Ubuntu 8.10 oder Mandriva 2009 Free Edition.

Um etwas älteres trotzdem noch installieren zu können, musst du in Trickkiste greifen.
Installation von USB Stick.
CDROM / DVD an SATA INTEL hängen.
Per IDE zu USB Adapter CDROM / DVD zur Installation an USB hängen.

Für die Profis, Installation in einer virtuellen Maschine, customized Kernel erstellen, Kopie auf physikalische Maschine, einrichten und bootfähig machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Debian-Version? Nimm für einen Rechner mit neuer Hardware eher lenny (testing) statt etch (stable). Wie sind Platte und CD angeschlossen, also an welchen Anschlüssen des Boards? Alles am ICH10 und im BIOS auf AHCI einstellen sollte funktionieren.

Raiden42 schrieb:
Ubuntu 8.10 hat bei mir etliche Bugs (lässt sich nach der ersten installation nicht korrekt herunterfahren, also kommt s zu einer endlosschleife)
Willst du immer eine neue Distro installieren, wenn was nicht auf Anhieb ganz rund läuft? Naja, Debian ist immerhin eine gute Wahl.
 
@mensch183 dien eigenes Zitat ( mit ASUS P5Q (P45) Board)
Ein Treiber für den schrottigen Ethernet-Chip des P5Q ist erst ab linux-2.6.27 im Standardkernel enthalten ("Atheros L1E GBit Ethernet" in der Kernelkonfig, das Modul heißt dann atl1e).
-------------------------------------------------------------
Welchen Kernel hat lenny?
Die Probleme sind das 'gute' Asus Board und ein Einsteiger kann bestenfalls eine Installation 'out of the box' hinlegen, die erst mal irgendwie funktioniert.
Leider ist man dann auf die 'bleeding edge' Distro's angewiesen.
 
Also meine Lenny Installation fährt mit einem 2.6.26er Kernel

aber ich finde auch:

atl2-modules-2.6.26-1-686 - Atheros L2 Ethernet Adapter driver for Linux 2.6.26 on PPro/Celeron/PII/PIII/P4

keine Ahnung, ob das das richtige Modul ist ;-)

Ansonsten findet man in "sid" die 2.6.27er Kernel...
 
Zurück
Oben