Welche Bücher sind empfehlenswert zum Lernen von Linux (Debian)?

DHC schrieb:
Dann wisst ihr ja, wie es mir die letzten Tage/Wochen erging.
Naja, du hast dir das Leben halt selbst schwer gemacht. Debian im Textmodus ohne GUI zu installieren ist steinig. Debian ist puristisch und will es auch sein. Ich hab eben auch noch mal geprüft: Ohne GUI installiert, aber mit gesetztem Root-Passwort wird sudo nicht mit installiert:
Bildschirmfoto_20260116_095344-1.png

Wobei das in diesem Fall egal ist, denn du kannst dich ja direkt als Root einloggen und loslegen. Von daher gibt es keine Hürde.

Für dich wäre es vermutlich einfacher gewesen, du hättest dir Ubuntu-LTS-Server heruntergeladen. Da gibt's beim Download sogar ein nettes Cheat-Sheet mit den wichtigsten Kommandozeilenbefehlen angeboten.
 
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Ihr werdet mich jetzt wahrscheinlich auslachen oder für verrückt erklären.

Zu allererst. Ich habe nun alles, was ich wollte, installiert und eingerichtet.
Es funktioniert soweit alles.

Mir war wichtig, dass das System stabil ist und Langzeit-Support gewährleistet ist.
Da wird wohl gerne Debian verwendet, bei solchen Anwendungsfällen.
Und ich wollte es in einer VM haben, damit ich das Ganze schnell und problemlos von A nach B umziehen kann.

Bei weiteren Recherchen bin ich auf RHEL gestoßen.
Das soll wohl noch besser (Stabiler / Support / Gehärtet) sein. Aber das gibt es wohl nur gegen Bezahlung.
Dafür gibt es aber AlmaLinux, dass binärkompatibel zu RHEL sein soll. Also genauso lange supported wird, wie RHEL.
Dann habe ich gelesen, das sich RHEL von Docker abgewandt hat, aus diversen Gründen.
Dafür bieten die Pod(man) an, was wohl kompatibel mit Docker sein soll. Kubernetes wurde auch genannt als Alternative zu Docker. Das ist aber wohl eher in sehr großen Systemen im Einsatz.
Zu AlmaLinux, bzw. Pod(man) werde ich wohl auch mal einen Thread eröffnen, in der Hoffnung auf viel Rückmeldung.

Ich habe mir AlmaLinux schon mal als Boot-ISO (Minimal-Version / NetInst) in der VM installiert.
Bei der Installation kann man Virtualisation-Workstation (Oder so ähnlich) mit FIPS (Verschlüsselung) auswählen, was ich dann auch gemacht habe.
Die Installation ist recht einfach, grafisch geführt. Und alles notwendige ist da schon mit dabei.
So. Und nun spiele ich da etwas herum und versuche da mein Glück mit der Installation von diversen Programmen, wie z. B. Paperless-ngx.
Ich werde mich aber zurückhalten mit Rückfragen, damit hier keiner Schnappatmung bekommt.
 
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Du machst dir das Leben aber auch selbst schwer xd

Debian ist für den Job absolut zu gebrauchen, Alma ebenfalls und persönlich möchte ich dir von Podman abraten. Ich verwende es zwar, aber empfehlen würde ich es für dich weniger. Ich kann dir heute bereits prognostizieren, dass du damit noch mehr Probleme haben wirst.

Fun fact: Ich verwende Podman unter Debian.
 
DHC schrieb:
Bei weiteren Recherchen bin ich auf RHEL gestoßen.
Das soll wohl noch besser (Stabiler / Support / Gehärtet) sein. Aber das gibt es wohl nur gegen Bezahlung.
Dafür gibt es aber AlmaLinux, dass binärkompatibel zu RHEL sein soll. Also genauso lange supported wird, wie RHEL

Guck dir an was mit CentOS passiert ist.

Was du aber machen kannst wäre alles in Docker zu packen. Dann ist dir das OS darunter egal.
 
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Du vermischt hier auch sehr stark die Enterprise Seite von Linux mit der „normalen“. Firmen haben gänzlich andere Anforderungen an ihre Systeme als sie Private Konsumenten haben, da geht es oft einfach um Support oder um unglaublich lange Laufzeiten, weil jede Unterbrechung mit Kosten verbunden ist.

Wenn du wirklich maximale Laufzeit haben möchtest, guck dir Ubuntu Pro an. Als Privatperson bekommt man das für 3 Systeme for free und du bekommst ~10 Jahre Updates.
 
@JumpingCat, @RedPanda05
Ich spiele doch erst einmal nur damit herum.
Ich habe doch schon Debian mit zwei Paperless-ngx-Instanzen in Docker am laufen. Also alles ok und im grünen Bereich. Mein Ziel ist fürs erste erreicht. Das hat hier so einigen graue Haare beschert, inklusive mir.

Was mir schon mal an AlmaLinux irgendwie (noch) gefällt ist, dass es einen Webserver gibt, über den man alles möglich abfragen und erledigen kann ohne das man auf der Konsole herumhämmern muss.
Anscheinend kann man sogar Pod-Container über Weboberfläche verwalten. Aber soweit bin ich noch nicht.

Lasst mich doch mal damit spielen. Ich versuche auch niemanden damit zu nerven.
 
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JumpingCat schrieb:
Guck dir an was mit CentOS passiert ist.
Das gab es 20 Jahre lang.
AlmaLinux soll wohl der Nachfolger sein.
Wenn das auch noch mal 20+ Jahre hält, überlebt es mich wohl. Da liege ich sicher schon in der Kiste und schau die Radischen von unten an.
 
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Evil E-Lex schrieb:
Naja, du hast dir das Leben halt selbst schwer gemacht. Debian im Textmodus ohne GUI zu installieren ist steinig.
So sehr unterscheidet sich der TextInstaller gar nicht vom GUI-Installer.
Der wesentliche Unterschied ist, das der GUI-Installer "schicker" aussieht.
 
Das mag sein. Den hab ich nicht ausprobiert, daher hab ich es lieber spezifisch formuliert. Der Textmodus-Installer von Ubuntu ist jedenfalls hundert Mal besser, weil der nicht mit gefühlt zwei Dutzend Nachfragen nervt, die ein Anfänger nicht versteht und bei denen ich mich wundere, warum überhaupt gefragt wird. Ich mein, was fragt der Installer bei nur einem Datenträger im System nach, wohin Grub installiert werden soll? Nach /dev/fd0 oder wat?
 
@plain.text
Interessant. Danke.

Interessant ist aber auch, dass es die Dokus in allen möglichen Sprachen gibt, nur nicht in deutsch.

Code:
In addition to English, the printed book is also available in the following languages:

Korean: available from BJ PUBLIC
Serbian: available from Mikro Knjiga
Chinese (Traditional): available from GOTOP
Chinese (Simplified): available from PT Press
Russian: available from Piter
Polish: available from Helion
Code:
The following community translations are now available:

Arabic Translation by Abd Allatif Eymsh
Spanish Translation by Adriano Sánchez
Portuguese (in progress). Translation by Matheus Sales
Italian (in progress). Translation by Francesco Cargiuli
Romanian (in progress). Translation by Paval Vlad
Farsi (in progress). Translation by Amirhosain Shahsavari
Dutch (in progress). Translation by Tom Van Looy
French (in progress). Translation by Vincent de Paul BAKPATINA
Kurdish (in progress). Translation by Aga Ismael Abdalla
 
TomH22 schrieb:
Der Unterschied zwischen Net Install und full ISO ist nur, dass die Full-ISO eine Offline Installation erlaubt, die Net install lädt halt Pakete während de Installation nach.

Ich hatte im Kopf, dass das "full ISO" verschiedene Probleme machen kann (habs eben nochmal nachgeschaut, gab von usern manchmal Probleme, z.B. mit Druckern, z.B. hier https://www.computerbase.de/forum/threads/von-trixie-gleich-auf-forky.2249185/#post-30853467 ) Wie ist es mit net-install, wenn der Rechner, mit dem man die Installation machen will, kein Ethernet hat, geht Net-Install dann überhaupt?

https://www.debian.org/CD/netinst/
Das wäre doch die Quelle fürs Netinstall? Wo ist da die Prüfsumme? (der Link an der Seite, das ist steinalt).

Es wurde hier mehrfach von "Userland" geschrieben. Was ist das? Das habe ich vorher noch nicht gehört, Internetsuche liefert aber nur was im Zusammenhang mit Android?!
 
Tanne schrieb:
Das wäre doch die Quelle fürs Netinstall? Wo ist da die Prüfsumme? (der Link an der Seite, das ist steinalt).

https://cdimage.debian.org/debian-cd/current/amd64/iso-cd/ da sind die Checksummen.

Tanne schrieb:
Ich hatte im Kopf, dass das "full ISO" verschiedene Probleme machen kann

Wieso sollte das so sein? Bei beiden läuft debootstrap. Die Installationsquelle sind doch genau die gleichen deb-Dateien. Einmal als Download in einem Ordner der iso, beim andere ein http Mirror.
 
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Warum weiß ich nicht, aber s. oberen Link, DASS es Probleme machen kann, derartiges habe ich woanders auch gelesen (ich habe nicht das Wissen, beurteilen zu können, warum es ist oder nicht sein dürfte, oder andere Probleme dafür ursächlich sind. (Lieber wäre mir sonst das full)
Danke!
 
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