Defekte Sektoren *SCHNELL* erkennen und markieren möglich?

commandercool

Ensign
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Hallo ;)

Ich hab eine WD Green, die offenbar defekte Sektoren hat. Der Klang ist völlig normal, also kein offensichtlicher mechanischer Schaden. Die Garantie ist vor kurzem abgelaufen.

Jetzt suche ich ein Tool, das die Platte auf defekte Sektoren scannt und diese markiert, so dass ich die Platte danach weiter nutzen kann. (Dass die Gefahr besteht, dass demnächst weitere Defekte auftreten ist mir klar; bitte da nicht weiter drauf eingehen).

Ich habe versucht, die Platte mit CHKDSK und dem WinDLG-Tool von WD zu prüfen, aber das dauert ewig. An fehlerfreien Stellen wird schnell drübergescannt, aber sobald ein Fehler erreicht ist, dauert es gefühlte Stunden für eine handvoll Sektoren. Ich kann aber nicht tagelang den Rechner laufen lassen dafür...

Gibt es ein Tool, das den Sektor einfach nur als defekt markiert und sofort weitergeht, statt tausend mal zu versuchen, den Sektor doch noch auszulesen? Möglichst kostenlos.
 
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AW: Defekte Sektoren *SCHNELL* erkennen und marieren möglich?

Marieren ...

Nunja Defekte Sektoren sollte die Platte selbständig erkennen über SMART und durch noch vorhandene ersetzen .

Aber ob das nun schneller geht mit einem speziellen Tool was nicht von MS ist glaub ich kaum .
Falls es aber schon Stunden dauert das es alle Sektoren findet ist die Platte wohl aber eh nicht zu retten .

Möglichkeit wäre auch ein LOW Level Format zu machen unter Linux z.b. mit GPARTET .
 
AW: Defekte Sektoren *SCHNELL* erkennen und marieren möglich?

Wie groß ist denn die HDD? Eigendlich sollte CHKDSK höchstens ein paar Stunden brauchen, aber keine Tage.

Wenn es so lange braucht sind vermutlich nicht nur Sektoren defekt.

Ein anderes, besseres, tool ist mir aber nicht bekannt.
 
Die Platte ist 1,5TB groß. Normales CHKDSK läuft schnell durch und findet auch nix, aber mit /R für Sektorencheck dauerts halt ewig, aber nur an den defekten Stellen. Also geht z.B. schnell bis auf 10% vor, dann tut sich ewig nix, dann gehts schnell weiter bis z.B. 25% usw.
Und mit WinDLG zeigt er die Sektoren-Nummern an, da sieht man noch deutlicher, dass er an den defekten Stellen ewig stockt. Sonst gehts schnell...
 
Ich kann dir den HDD Regenerator empfehlen. Boot CD erstellen und durchlaufen lassen. Der reperaiert, sofern möglich, die Fehlerhaften Sektoren. Welche Einschränkungen die Demo hat, weiß ich jedoch nicht.
 
Wie schon geagt wurde die deffekte Sektoren werden dank Smart automatisch allokiert.
 
Offenbar hat das dann aber nicht funktioniert mit SMART...

Die Beschreibung zu HDD Regenerator liest sich ziemlich suspekt... wie man per Software physikalisch defekte Sektoren reparieren können soll und wie durch Software Kratzer ("scratches") auf die Disk kommen sollen, ist mir ein Rätsel.

Hast du das Tool selbst mal ausprobiert?

Edit: die Demo hat offenbar eh keine Funktionalität außer einem zu sagen, dass man die Vollversion kaufen soll. Und 60 USD ist mir zuviel Geld, um eine alte Platte möglicherweise noch etwas länger betreiben zu können. Das Geld kann man dann lieber mit in eine neue investieren...
Trotzdem danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, habe das schon diverse Male benutzt, grad bei älteren Platten in irgendwelchen Testrechnern. Wenn ne Platte ausm wichtigen System kaputt geht, kommt da aber ne Neue rein.

Ich muss zugeben, ich war seit zig Jahren nicht mehr auf der Seite und die sieht echt komisch aus. Das Tool selber ist gut, aber was die da für nen Mist gemacht haben... kA
 
@commandercool
Hast du dir die LBA-Adressen notiert oder kannst sie aus einer Log-Datei entnehmen? Wenn ja, kannst du beispielsweise mit HDDScan die betroffenen Sektoren gezielt beschreiben, was das automatische Defekt-Management der Festplattenlogik in Gang bringt. Nach dem Beschreiben ist der Sektor entweder wieder problemlos lesbar oder er wird durch einen Reservesektor ersetzt. Falls du noch Daten auf der Platte hast, die du benötigst, solltest du vorher allerdings eine Datensicherung machen.

Wenn du die LBA-Adressen der problembehafteten Sektoren nicht zu Verfügung hast, ist das einzige, was du machen kannst, die Festplatte ein Mal komplett zu beschreiben. Das dauert dann allerdings genauso lange wie der Lesetest.

Ein Lesetest auf Low-Level-Ebene, wie es die Diagnoseprogramme der Hersteller tun, markiert übrigens kein Sektor als defekt, so dass er vom Dateisystem nicht mehr verwendet wird. Es wird lediglich festgestellt, dass problembehaftete Stellen auf der Datenträgeroberfläche vorhanden sind und dies in einer festplatteninternen Liste vermerkt.
 
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