Defekter RAM - wie weitere Vorgangsweise ?

erich56

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Mainboard ASUS P9X79WS; CPU Intel i7-4930k, RAM Kingston HyperX Fury, DDR3-1866, 4x8GB - alles neu verbaut vor 2 1/2 Jahren.

Nach unerwarteten, in den letzten Tagen selbständig auftretenden, vorerst unerklärbaren System-Neustarts in unterschiedlichen Zeitabständen (ca. 1-2 x pro Tag) habe ich mal auf Verdacht Memtest86+ (ver5.01) laufen lassen, mit dem Resultat, daß 82 Fehler angezeigt wurden - siehe beilieg. Screenshots. RAM_Test_1.jpgRAM_Test_2.jpgRAM_Test_3.jpg

Leider ist es alles andere als einfach, an die RAM-Bausteine heranzukommen - dazu muß der mächtige Noctua-CPU-Kühler samt 2 Lüftern demontiert werden, und auch die beiden GTX980Ti Grafikkarten.

Da ich selber diesen PC nicht zusammengebaut habe, sondern mangels Routine bzw. Detailkenntnisse dies einen Fachmann überlassen hatte, traue ich mich nun nicht so einfach darüber, speziell den CPU-Kühler zu demontieren (die Grafikkarten wären ja nicht das Problem).

Wie kann ich überhaupt ohne Einzelprüfung der RAM-Bausteine feststellen, ob sich diese 82 Fehler auf 1 Riegel beschränken, oder verteilt über mehr als nur einen sind?
Bzw. wäre es ohnedies nicht anzuraten, alle 4 RAMs gemeinsam zu erneuern, um die gegenseitige Kompatibilität zu gewährleisten?

Ich nehme an, daß es sonst keine Möglichkeit gibt, dieses Problem irgendwie zu beheben, zu überbrücken, oder sonstiges; so wie ich auch mangels diesbezüglicher Erfahrung nicht weiß, ob die Fehlerquote von 82 überaus gravierend ist, oder bei 2 1/2 Jahre alten RAMs (PC mehr oder weniger in Dauerbetrieb 24/7 mit hoher Beanspruchung durch GRID-Computing) "normal", ob sich diese Fehler irgendwie "kaschieren" lassen, etc. etc. ...

Bitte daher um Kommentare bzw. Tipps der Fachleute hier, besten Dank im voraus.
 
deine cpu unterstützt (offiziell) max. ddr3-1866, dein ram ist ddr3-1866 - und du betreibst ihn als ddr3-3109? o_O

erstmal mit stock-takt testen.
 
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Es darf kein Fehler auftreten, nicht ein einziger!
Und ja, du musst die Module einzeln testen, ich kenne keinen anderen Weg.
 
Im BIOS mal die Grundeinstellung laden.
 
0x8100 schrieb:
deine cpu unterstützt (offiziell) max. ddr3-1866, dein ram ist ddr3-1866 - und du betreibst ihn als ddr3-3109? o_O
erstmal mit stock-takt testen.
oha, ist mir auf den ersten Blick gar nicht aufgefallen. Dumme Frage: wie kommt es überhaupt zu dem Wert 3109?
Also ich habe an den Einstellungen mit Sicherheit keine Änderungen vorgenommen, und mit Windows XP ist das ganze seit 2 1/2 Jahren völlig problemlos gelaufen.
Erst bei dem nun neu installierten Windows 10 (auf einer 2. Partition) gab es diese selbständigen Systemneustarts.
 
Also die Fehler sind alle in einem Modul Bei 4x2GB im 4. Modul bei 4x4GB im 2. Modul.

Wenn du den Rechner fertig gekauft hast bring ihn dort hin zeig die Screenshots. Auf die Module ist zu 99% noch Garantie. Die aus/Einbauzeit musst du aber ggf. Zahlen.

Windows XP? Dein ernst? Gut XP kann nicht einmal 4GB RAM nutzen, fehler tretten bei 6500MB und 7500MB auf, logisch das du es nicht gemerkt hast.
 
yep, da ist beim RAM-Takt einiges durcheinander geraten bzw. war schon immer so, ist aber halt wegen der 4GB nicht aufgefallen.
 
Nero FX schrieb:
Also die Fehler sind alle in einem Modul Bei 4x2GB im 4. Modul bei 4x4GB im 2. Modul.
...
Windows XP? Dein ernst? Gut XP kann nicht einmal 4GB RAM nutzen, fehler tretten bei 6500MB und 7500MB auf, logisch das du es nicht gemerkt hast.

Ich entnehme Deiner Meldung, daß also 2 Module defekt sind.

XP 64-bit, somit wird der RAM voll genützt.
 
na ob sie defekt sind kann man erst dann sagen wenn sie innerhalb der Spezifikationen immer noch Fehler werfen :-)
 
Also kann ich aufgrund Eurer obigen Feststellugen hinsichtlich der viel zu hohen Taktung (wie immer es zu dieser gekommen ist) davon ausgehen, daß womöglich dies der Grund für die Fehleranzeigen im MemTest war, oder?
D.h. ich muß nicht mal auf alle Fälle von mind. 2 defekten Modulen ausgehen?
 
erich56 schrieb:
D.h. ich muß nicht mal auf alle Fälle von mind. 2 defekten Modulen ausgehen?
Nein, du solltest die Tests in der für diesen RAM spezifizierten Taktung erneut durchführen und dann gucken ob es immer noch Fehler gibt.
 
Also: Fangen wir mal ganz einfach an...
Wenn du wissen willst welcher Riegel es ist, dann musst du erstmal überhaupt nen vollständigen Test machen mit Pass >= 1. Dann(!) schauen wir weiter. Die Speicheradressen stehen doch eindeutig dort und entsprechend kann man das dann eingrenzen oder direkt ablesen

Zudem: Man kann Speicher oft stabil bekommen, wenn man ihn runtertaktet. Klar, messbar langsamer, aber was willst bei der alten Kiste sonst machen, wenn dir die Benutzung eines Schraubenziehers wohl schon zu viel ist.

Wo wir wieder beim ersten wären: Was interessiert dich das welcher Riegel es ist, wenn du eh nicht dran kommst um sie einzeln zu testen.

Also mir fehlt hier irgendwie ein brauchbares Konzept wie du an die Lösung rangehen willst. Das Problem ist ja offensichtlich und deine Reaktion darauf ist dagegen nicht nachvollziehbar
 
rg88 schrieb:
Also mir fehlt hier irgendwie ein brauchbares Konzept wie du an die Lösung rangehen willst. Das Problem ist ja offensichtlich und deine Reaktion darauf ist dagegen nicht nachvollziehbar
sorry, daß Dich meine Anfrage hier im Forum derart in Rage gebracht hast, daß Du offenbar nicht anders konntest, als herumzumotzen, anstatt mir - wie die anderen Kollegen - zumindest halbwegs brauchbare Antworten zu geben :mad:
Ich würd' vorschlagen: laß es einfach und klink Dich hier wieder aus.

P.S.: lesen müßte man können - denn dann hättest Du erkannt, daß der Memtest vollständig gemacht wurde, und es ein Pass = 1 gibt.

PPS: einen 2 1/2 Jahre alten PC als "alte Kiste" zu bezeichnen, zeigt ebenfalls von einer nicht grad kleinen Präpotenz.
 
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jo, mein Fehler, ich hab nur zwei von drei der Screenshots genau angeschaut. und dort stand eben Pass 0. (frage mich, warum diese Bilder dann überhaupt drin sind, wenn nur das dritte ne Aussagekraft hat?)
unabhängig davon hab ich dir gesagt, was du jetzt für Möglichkeiten hast.
Dein Problem ist der Riegel bei 7xxxMB, also der 2. Riegel. Wie dein Board zählt weiß ich aber nicht

Was also, abgesehen von meiner dürftigen Performance des Studiums deines Beitrags jetzt nicht hilfreich war, verstehe ich nicht wirklich.
 
Man kann hier aufgrund von (mindestens) Dual Channel an der Adresse nicht ablesen welches Modul betroffen ist. Sie werden ja gleichzeitig beschrieben. Bitte erzählt den Leuten kein Halbwissen. Wenn es nicht an falschen Einstellungen liegt, gibt es keine andere Option als den RAM auszubauen und kreuz und quer zu testen (oder komplett neu), auch wenn das hier im System ein großer Aufwand ist.

Egal wie der RAM eingestellt ist, da stimmt was nicht. Der Speicherdurchsatz im Memtest ist mit 18GB/s ist für Quad Channel (wie es eigentlich sein sollte) viel zu niedrig, auch wenn Memtest da jetzt nicht der Benchmark der Wahl ist. Für 1866er Dual Channel wäre der Wert halbwegs okay.

In welchen Slots ist der RAM denn eingebaut? Alle rechts? Alle links? Blau? Grau?

Kannst du Windows 10 noch starten? Wenn ja, lad dir CPU-Z runter und öffne den Tab "Memory". Dort steht der effektive RAM Takt in MHz, in dem Feld sollte etwas um 933 stehen.
 
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hm, die Sache mit dem zu niedrigen Speicherdurchsatz hört sich eigenartig an.
Wie gesagt, den PC hatte damals jemand für mich zusammengebaut, der sowas ständig auch beruflich macht, daher würde ich jetzt mal annehmen, daß er dies auf Basis QuadChannel gemacht hat. Oder möglicherweise doch nicht?
Leider kann ich nicht mal sagen, in welchen Slots die RAMs eingebaut sind, da der wuchtige Noctua-Kühler und die Riesen-Grafikkarten die genaue Sicht dorthin verdecken.

Ja, starten kann ich Windows10 auf alle Fälle, es läuft normalerweise dann ja auch für mehrere Stunden, fährt irgendwann von alleine runter und startet selbständig wieder.

Habe heute morgen einen Bekannten, der sich bei sowas auch sehr gut auskennt, den Screenshot vom MemText86 geschickt, und er meinte dazu, wenn das, was dort gezeigt wird, stimmen würde, dann würde XP ja nicht derart störungsfrei laufen. Und das tut es aber. Abgesehen davon meinte er, daß der MemTest86 sehr alt und unzuverlässig wäre. Keine Ahnung, ob diese Aussage so stimmt oder nicht.

Bin heute vormittag auf das "Windows Arbeitsspeicher-Diagnosetool" (in Windows10 mittels "mdsched" zu starten, war mir bislang gar nicht bekannt, und das kennen offenbar auch die wenigsten), der Pass 1 ist gerade zu 90% durch, bislang wurden keine Fehler angezeigt. Natürlich kann bei den restlichen 10% noch was kommen, werde dann hier berichten. Offenbar läuft dieses Tool wesentlich länger als z.B. der MenTest86.
 
Lieber erich56, check doch mal die Speichereinstellungen, insbesondere den Takt. Das haben dir jetzt 3 unterschiedliche Leute geraten und erklärt.

Speichertests unter Windows können nicht allen RAM testen weil Windows und alles Gestartete schon RAM belegt und meist nicht wenig. Deswegen sollte man auf Defekte immer mit einem selbst-bootenden RAM Test prüfen.
 
Habe mir heute morgen die Speichereinstellungen im BIOS angesehen - die stehen auf 1866MHz.
Werde mir dann auch, sobald der momentan laufende Speichertest fertig ist, die in CPU-Z aufscheinenden RAM-Werte ansehen.

Das Windows "Arbeitsspeicher Diagnose-Tool" bootet unmittelbar nach dessen Start neu und läuft dann in einem Art DOS-Modus. Somit sollte es das von Dir erwähnte Problem eh nicht geben.

Gerade sehe ich, daß Pass 1 vorüber ist und gerade Pass 2 läuft. Bislang keinerlei Fehlermeldungen (whatever this means ...)
 
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