Defragmentieren - sinnvoll? und mit was?

Defragmentieren bringt hauptsächlich Vorteile wenn auch hauptsächlich sequentiell Dateien vom Anfang bis zum Ende gelesen werden... Bei Windows kommt das nicht so häufig vor. Bei Programmdateien kommt das auch nicht wirklich häufig vor.
Aus dem Grund gibt's ja auch für das selbe Programm (z.B. den WMP) verschiedene Prefetch-Profile, je nach dem ob er als Video-Player, als Musik-Player, als DVD-Player usw gestartet wird, werden andere Programmteile beim Starten benötigt... ideal ist es, wenn diese Teile hintereinandergespeichert sind - aber dann hat man ja ganz ganz ganz ganz ganz ganz böse Fragmente...
Bei irgendwelchen Level-Dateien, Dateien voller Texturen usw... da dürfte es keinen nennenswerten Unterschied machen, ob die Dateien nun fragmentiert oder defragmentiert sind (ok, hängt vom Fragmentierungsgrad ab)... aber im Grunde hängt der beste Zustand davon ab, wie die Dateien gelesen werden.

Anders sieht's bei Multimedia-Inhalten aus... ein Film, ein Musik-Stück, Bilder, auch Dokumente - die werden meist sequentiell gelesen... hier dürfte der unfragmentierte Zustand wirklich der beste sein.
 
KetzZza schrieb:
defragmentiert wird die Systempartition und 2 Datenpartitionen.


gibt es nicht ein "bestes" tool, das ich für alles benutzen kann und mich keine müde Mark kostet?^^

Was meinst du mit "tool, das ich für alles benutzen kann"? Nur zum Defragmentieren oder soll es noch mehr können?

Ein kostenloses Defragmentiertool hatte ich oben schon mal erwähnt: HDiskDefrag

http://www.withopf.com/tools/hdiskdefrag/
 
@1668mib: also macht es keinen Sinn, die Systempartition zu defragmentieren? Dort sind nur Programme, Spiele und Windows aufgespielt.

Die Datenpartitionen mit Filmen, Musik und Bildern werde ich dann mal mit HDiskdefrag 3.0 defragmentieren.
 
Naja, sagen wir's mal so... Defragmentieren im eigentlichen Sinne macht keinen Sinn auf der Systempartition, ja... Natürlich kann man aber die Anordnung der Dateien (bzw. deren Sektoren) verbessern... aber ob man das dann wirklich "Defragmentieren" nennen kann?
 
Manchmal hilft auch kein Defragmentierungs-Tool.

Der MSN-Messenger schreibt überall auf der Platte Dateien die nicht fragmentiert werden können, auch nicht mit O&O. Da hilft nur in Ausführen "fsutil usn deletejournal /D X:" einzugeben. (X ist der Laufwerksbuchstabe von D&E.

Auch wenn man die Pagefile von Windows verwalten lässt, gibts ne menge Fragmente. Dafür gibt es Pagedefrag das übrigens auch die Registry und sonnst noch was zusammenführt.

Erst dann helfen Defragmentierungstools.
 
wie sollte eine Defragmentierung mehr Speicherplatz bringen?
 
@1668mib: Müsste das Defragmentieren nicht aber trotzdem den Dateizugriff verbessern, auch wenn nicht sequentiell gelesen wird?

Bei dem Beispiel mit Leveldateien müsste ich zum Beispiel schon einmal widersprechen. Diese werden unfragmetiert gegenüber üblicher Fragmentierungsrate deutlich schneller gelesen.

Was natürlich auch einen gewissen Einfluss auf das ganze hat ist die entsprechende Anordnung der Dateien auf der Platte. Ich war jetzt mal neugierig und habe das mal mit O&O getestet, welches ja mit der zugriffsoptimierten Defragmentierung genau da ansetzen soll. Einmal nach normaler Windowsdefragmentierung und dann mit O&O alles neu angeordnet (denke mal er orientiert sich da an der Verzeichnisstruktur). Für 30000 Dateien (2 GB) hat sich die Lesegeschwindigkeit um knapp 25% verbessert. Gegenüber dem Vergleich von fragmentierten und unfragmentierten Daten ist da noch wenig, aber naja ich weiß die Arbeit der Entwickler zu würdigen.
 
Jain... der Punkt ist aber, dass beim nicht sequentiellen Lesen der Vorteil der Defragmentierung eben gering ist, da so oder so dauernd der Lesekopf neu positioniert werden muss... durch ein absichtlich fragmentiertes Speichern der Datei(en) kann man dies teilweise aber auch kompensieren...

Was heißt die Lesegeschwindigkeit hat sich um 25% verbessert genau? "Stupides" sequentielles Einlesen?
 
Ja, genau.

durch ein absichtlich fragmentiertes Speichern der Datei(en) kann man dies teilweise aber auch kompensieren...

Dann müssten entsprechend zusammenhängende Daten ja bewusst fragmentiert angeordnet werden. Macht Windows das?

wie sollte eine Defragmentierung mehr Speicherplatz bringen?

Etwas bringt es schon, da man mit einer reduzierten Fragmentanzahl ja auch den dateisystembedingten Überhang reduziert.
 
SuperNoVader schrieb:
Dann müssten entsprechend zusammenhängende Daten ja bewusst fragmentiert angeordnet werden. Macht Windows das?
So viel ich weiß ja.



reduzierten Fragmentanzahl ja auch den dateisystembedingten Überhang reduziert.
Und wo wird der Platz frei? Meines Wissens ja nur in dem für das Dateisystem reservierten Bereich, da kommt am Ende also kein zusätzlicher freier Speicher raus...
 
Die ganzen Tools werben ja immer auch damit, dass sie zusätzlichen Speicherplatz schaffen und einige geben das auch im Statusbericht anschließend an. Aber bislang konnte ich das auch noch nicht wirklich beobachten. Macht ja auch nicht wirklich Sinn, wie du schon gesagt hast.
 
Ich hab mit OO defrag gearbeitet, das wirklich positive was dass der kaspersky-Scan nun nachdem sie nach Namen angeordnet sind, ca. 3x so schnell arbeitet.
 
Eine normale Verknüpfung ist z.B 372 Bytes Gross nimmt aber trotzdem 4,00 KB Platz für sich in Anspruch.

Naja, ich denke schon dass ein bisschen Speicherplatz gewonnen wird wenn mehrere kleine Dateien in diesen 4,00 KBytes verschoben werden.
 
Hallo,

ich habe bei mir kürzlich auslogics disc defrag laufen lassen. Es ist Freeware und das System läuft besser. Es kann auch Einbildung sein, aber es läuft schneller und die Platte rattert bei weitem nicht mehr soviel wie vorher.

Grüße
 
habe auf meinem alten PC mal HDiskDefrag laufen lassen und muss sagen, dass sich zumindest der Zugriff auf Musik & Bilder etc extrem verbessert hat - ebenso das Navigieren im Explorer.

Was ich nicht so toll fand ist, dass der Vorgang für eine zu 40% volle 160gb Platte 6 Stunden gedauert hat.




Noch einige Fragen zum Programm:






Was ist ein sequentielles Dateilayout?
Nach welchem Kriterium sollte ich defragmentieren?





2 mal die gleiche Platte überprüft, einmal die Detailanalyse und einmal normal geprüft; mit unterschiedlichem Ergebnis.


Bei meinem zweit-PC war laut Detailanalyse auch kein Defragmentieren notwendig, trotzdem hat sich spürbar was gebessert...



Verschiebt HDiskDefrag wie das windowseigene tool die ganzen Daten, egal ob fragmentiert oder nicht? Normal dürfte es ja sonst nicht so lange dauern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dateianordnungen nach letzten schreiben, Dateianordnungen nach letzten zugriff - was soll das den sein?

Musst ja selber wissen wie Du deine Partitionen defragmentieren willst, keiner kann wissen was Du auf deine Partitionen hast.

Wäre das eine externe Platte würde ich Dateianordnungen nach Namen nehmen, bei C: vllt nach zugriff und dann auch nur wenn Windows auf C: liegt und keine sonstige Programme.

Dateianordnungen nach schreiben vllt auf einer Backup Platte - k.A
 
Gibt es nicht auch ein kostenloses Defragmentierungstool, dass mir keine Dateien als ganze verschiebt (unnötig), sondern wirklich nur die Fragmente zusammenfügt?


Mir ist es nämlich relativ egal, was auf meiner Datenplatte wo ist, nur das Rattern der Platte und die darunter leidende Zugriffszeit geht mir auf die Nerven.
 
Defraggler kannst Du nehmen. Das Tool kann einzelne Dateien defragmentieren wie O&O.

Was HDiskDefrag da macht ist mehr als nur defrag, es löscht auch Tempöräre Dateien.
 
auf meiner Datenpartition, die ich defragmentieren möchte, sind keine Programme etc. aufgespielt.
Es wird dann fast keine temporäre Dateien geben, oder?

Dauert HDiskDefrag nur wegen dem Löschen von temporären Dateien so lange?
Würde dann meine Datenpartition schneller fertig sein?
 
Nein nicht die Temporären Dateien, sondern die Art wie Du defragmentiert hast.

Was hast Du denn gewählt, nach Namen, Zugriff, oder Schreiben?

Das sind ungewöhnliche Defragmentierungs-Methoden, deshalb hatt es beim ersten mal lange gedauert.

Beim nächsten mal, wenn Du die gleiche Defragmentierungsart wählst, wird es schneller gehen.
 
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